Alkohol, du zerstörst unsere Liebe

  • hallo Joanne,
    dein Mann ist sehr geschickt.
    Der Schuss droht für dich nach hinten los zu gehen.

    Er wird dir zukünftig in jeder Situation sagen,dass er
    1. getan hast,was du wolltest
    2. es sich gezeigt hat,dass er gar kein Problem hat
    3. Dass es keinen Grind gibt,etwas zu ändern
    4. Dass du diejenige bist,die ein Problem hat.

    Dass er vorhat,dich unter Druck zu setzen,hat er bereits angekündigt.

    Ich glaube kaum,dass du gehen wirst,wenn er sich zuhause die erste Pulle aufmacht.

    Sollte es diesmal deine Tochter sein,die du dann als Grund vorschiebst?
    Weil sie den Vater nach 2 Tagen KKH vermisst und sauer auf dich ist.

    Dir wird nichts anderes übrig bleiben,als dir deine kleinen Nischen zu suchen,in denen du mal aufatmen kannst.

    Ich war zum Ende hin dankbar für (überhaupt) ein Wort,ansonsten nur dankbar,wenn ich nicht wie ein Nichts behandelt wurde.
    Ich hatte völlig vergessen,dass LEBEN etwas völlig anderes ist.

    Grüße
    Susanne

  • Hallo Joanne,

    Mensch du Arme, ich drück dir sooo die Daumen, dass die Entgiftung bei deinem Mann noch was bringt.
    Nur so wie du es schon längst befürchtet hast, so kann`s noch kommen.... DER SCHAFFT DAS NICHT!

    Kannst du die Zeit, wo er noch im KH ist nützen, um dir darüber klar zu werden, wie ein Plan B aussehen könnte?
    Was tust du dann, wenn er in ein paar Tagen nach Hause kommt und zapft sich von jetzt auf gleich ein, zwei, drei Bier an?

    Zitat

    Nun auf jeden Fall hat er dem Arzt schon mal gesagt das er das auf keinen Fall machen werde

    Ich glaube, da würde ich den nach der Aussage im KH gar nicht mehr aufsuchen. Der soll ruhig spüren, wenn Er wieder anruft, wie
    enttäuscht du bist.

    (nur als Beispiel!!) Sag ihm gleich, er soll sich schon mal Gedanken über die Scheidung machen, und dass du bestimmt nicht willst, dass eure
    Tochter mit einem alkoholkranken Vater aufwachsen muß.

    Verzeih mir, liebe Joanne, ich will dir nicht vorgreifen, dass was du gerade durchmachen mußt, macht mich auch ein bisschen wütend, weil ja auch mein Exmann so bekloppt ist, sich die Birne zuballert und meint noch jeder tanzt nach seiner Pfeife. Aber in Wahrheit ist er doch ein armes Würstchen mit so einer Einstellung.

    Hast du dennoch Ideen, wie es an Weihnachten bei Euch sein wird???

    Denk dran, du mußt nichts a l l e i n e bewältigen können.
    Es gibt Beratungsstellen, Frauenhäuser, SHG, Therapeuten, deine Eltern,
    Freunde, die Arbeit u.v.m... und uns.

    Ich wünsche Dir ganz viel Mut und Kraft und auch Vertrauen, mal in die Menschen, die auch ohne Partner im Leben sehr viel Positives erfahren und auch wieder mit Freude ihr Leben verzaubern.

    Liebe Grüße
    von Emma

  • Hallo Susanne,hallo Emma

    Zitat

    Sollte es diesmal deine Tochter sein,die du dann als Grund vorschiebst?
    Weil sie den Vater nach 2 Tagen KKH vermisst und sauer auf dich ist.


    Nein so ist es nicht,ich habe mit ihr gesprochen und ihr erklärt das er sie und auch mich nicht dort sehen will,habe ihr gesagt das ich die Sachen abgegeben habe und dann auch gleich gegangen bin
    Nur hast du in dem Punkt recht,was mache ich wenn er nach Hause kommt und wieder trinkt?

    Zitat

    Er wird dir zukünftig in jeder Situation sagen,dass er
    1. getan hast,was du wolltest


    das befürchte ich auch,und es macht mich schon zimlcih fertig,wenn ich nur daran denke,denn es wird so geschehen
    Er hat es mir ja heute schon so zu verstehen gegeben,ich habe gesagt das er krank ist und dort bekommt er gesagt das es nicht so ist......obwohl ich es ja immer von ihm gesagt bekomme,ob es stimmt keine Ahnung

    Zitat

    Ich glaube, da würde ich den nach der Aussage im KH gar nicht mehr aufsuchen. Der soll ruhig spüren, wenn Er wieder anruft, wie
    enttäuscht du bist.


    habe mein Handy auf lautlos gestellt,hat da 2 x versucht und auch auf dem Haustelefon waren 2 anrufe
    Ich werde auf jedenfall nicht so schnell wieder hinfahren,denn das macht mich total fertig,werde es ihm auch sagen,das er erst mal gesund werden soll,dh er soll diese Therapie machen denn sonst ändert sich ja doch nichts bei uns
    Danke ihr Lieben denn ihr habt mich gerade mal wieder wach gemacht

    Gute Nacht und einen schönen 3.Advent
    Joanne

  • Zitat

    das er erst mal gesund werden soll


    Liebe Joanne,

    Du vergisst, wer aus Deiner Perspektive am allerdringendsen gesund werden muss: DU

    Alleine dafür brauchst Du schon den Abstand zu ihm. Euer gemeinsames Glück hängt vielleicht von seiner Therapiewilligkeit ab. Aber Dein Glück nicht. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Deinem XY keine Langzeittherapie dringend nahe gelegt wird. Eine Entgiftung alleine ist wie eine Behandlung eines Knochenbruchs mit Schmerztabletten. Schön, dass Du von Dir aus im Moment keinen Kontakt zulässt.

    Liebe Grüße
    Feeli

    Liebe Grüße von

    Feeli

  • Hallo Joanne

    Kann ich mich Feeli nur anschließen, Du solltest Deine ganze Energie dafür verwenden, an Dich zu arbeiten. Das ist das einzigste was Du tun kannst.

    Dein Mann zeigt keine Einsicht, ist ja auch sein Recht, und wenn er das nicht ändert, so bringt auch anschließende Therapie nichts.
    Im Moment mach er die Entgiftung um Dich besser manipulieren zu können. Durch seine Tel. hält er Dich an langen Leine, seine Aussagen bewirken doch nur, dass Du an Deinem Verstand zweifelst, und darum geht es ja.

    Richte Deinen Focus an Dich und Deine Tochter, lass ihn aussen vor, und tu was für Dich.

    LG Grazia

    Da, wo du nur eine Spur im Sand siehst, da habe ich dich getragen...

  • Hallo Feeli,hallo Grazia

    Zitat

    Du vergisst, wer aus Deiner Perspektive am allerdringendsen gesund werden muss: DU

    ja,es ist komisch das man anderen immer gute Ratschläge geben kann aber selber.........
    es kommt mir manachmal so unwirklich vor,was bei uns geschieht,
    und das ich krank bin,ja das habe ich erkannt,
    habe gestern mit meiner Freundin gesprochen über ihn und auch über mich und mir ist dabei aufgefallen das ich immer im Kreis rede und mich immer mehr in Wiedersprüche verfange und auf einmal kommt gar nichts mehr als alles ist so blöd,
    ich kann so nicht weiter
    Sie wird mir jetzt helfen einen anderen Therapeuten für mich zu finden,
    denn ich habe schon Panik wenn ich daran denke das er nach Hause kommt.
    Als ich ihm gestern die Sachen gebracht habe hatte ich das Gefühl ihm geht es gut,er hat hier keine Sorgen,
    zu Hause habe ich Schnee ohne Ende,meine Tochter schreibt die Arbeiten,das Haus muss ich noch sauber machen,(überall schmutz und Staub vom renovieren),
    und nebenbei gehe ich auch noch 6 Stunden arbeiten,
    und er war da ganz enspannt,kann nicht verstehen warum er da ist,und ist nicht gewillt etwas gegen seine Krankheit zu tun

    Also noch zum Schluß,habe ein gutes Essen gekocht,
    stecken jetzt die 3. Kerze an und feier mit meiner Tochter den 3.Advent,
    es geht uns gut auch wenn es sich nicht so anhört,denn die Probleme habe ich einfach mal für heute rausgeschmissen in den Schnee,
    vielleicht werden sie ja kleiner,so wie die Schneehaufen vor dem Haus(Tauwetter)

    Viele Grüße Joanne

  • Hallo Joanne

    ich würde es auch mal aus einem anderen Gesichtspunkt betrachten wollen.

    Hat der Alkoholiker dein Mann die Macht über dich oder deine eigene Krankheit ?

    dann noch zu meiner Verständnis hätte ich eine Frage.

    Zitat

    Der Arzt hat ihm gesagt das er am Anschluss noch eine Therapie machen soll,das er seine Probleme die er wegen dem Krieg hat verarbeiten lernt

    welchen Krieg und warum quält er dich deswegen?

    Zitat

    und mein Bruder ist der Meihnung das ich überreagiere,das es viele gibt die trinken und das ja dann das Krankenhaus zu klein sei für alle die trinken...

    nun noch dein Bruder ist der Meinung aha ;)

    weißt du Joanne. Es ist wurscht was andere denken oder machen, du bist doch nicht hilflos , um dein Leben so zu gestalten das du gesund und glücklich wirst.

    Wenn ich an meinem Alkoholismus verreckt wäre, würden genau die selben am Grab stehen und sagen das haben wir immer gewusst die mir im Vorfeld gesagt haben , es ist doch nicht so schlimm.

    ich freue mich jeden Tag auf mich da ich mir wichtig bin. Wie sieht es bei dir aus? ;)


    Gruß Hartmut

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Hallo Hartmut,
    Er war im Krieg und hat einen sehr guten Freund verloren,er gibt sich die Schuld

    Zitat

    nun noch dein Bruder ist der Meinung aha


    Was meinst du mit dieser Frage,
    denkst du ich würde genauso denken,dann irrst du dich,denn ich habe ihn ja jeden Tag gesehen mit Alkohol und leeren Flaschen,
    aber meine Bruder nicht,er hat mich nur gestern so angegriffen das ich mich verteidigen musste,
    wobei ich mich dann hinterher geärgert habe,ich hatte dann das Gefühl als wäre ich daran Schuld das er dort ist,
    und das bin ich nicht,daran ist nur er und der Alkohol schuld,
    aber als mein Bruder mich so angegriffen hat,habe ich mich total mies gefühlt

    Zitat

    Hat der Alkoholiker dein Mann die Macht über dich oder deine eigene Krankheit ?

    Das ist eine schwirige Frage
    Wenn er nicht da ist geht es mir gut,
    wenn er trinkt oder wie jetzt im KH zu mir sagt,
    ich habe kein Alkoholproblem,das sagen die hier auch,brauche keine Tabletten oder habe kein zittern oder schwitzen,dann weiß ich wohl das er das nur schafft um mir zu beweisen das er kein Problem hat,
    um mir zu beweisen das ich Unrecht hatte
    Ich habe dann meine Probleme damit umzugehen,
    ein Teil von mir weiß das es nicht so ist,denn es war schon heftig in den letzten 5 Monaten
    aber dann ist ein anderes Teil in mir das mir das schlechte Gewissen macht
    so wer hat die Macht über mich

    Mein Mann oder meine eigene Krankheit,oder geben sie sich die Hände zusammen gegen mich?

    Joanne

  • hallo Joanne

    Es geht darum, dass Du nicht bei Dir bleibst und meinungen von anderen (hier Dein Bruder) Dich so aus der Fassung bringen, dass Du Dich verteidigen musst. WARUM?. Du, nur Du weisst, wie es wirklich ist, nicht Dein Bruder, nicht die Familie Deines Mannes, warum glaubst Du, Dich verteidigen zu müssen?. Warum lässt Du Schuldgefühle zu?
    Du bist veranwortlich für Dich und für Deine Gefühle, nicht die anderen.

    LG Grazia

    Da, wo du nur eine Spur im Sand siehst, da habe ich dich getragen...

  • Hallo Grazia
    Vielleicht liegt da mein Problem
    Ich habe aus Überzeugung gehandelt als ich wollte das er ins KH geht,
    doch sobald einer was dagegen sagt,gehe ich auf Abwehr,meine mich verteidigen zu müssen
    und jetzt wo er so locker im KH ist,und keine Probleme hat,frage ich mich was das soll?
    Er hätte es doch auch hier geschafft?
    Und wenn er keine Therapie macht,hat das ganze ja auch keinen Zweck gehabt,denn mit seiner Einstellung trinkt er zu hause wieder weiter,
    denn im KH die haben ja ihm gesagt er habe kein Problem.

    Aber der Arzt will ja auch mit mir mal reden,ich hoffe bald,
    denn der wird mir ja dann vielleicht auch mitteilen ob es eine gute Entscheidung war,das mein Mann ins KH ist,
    es ist der selbe Arzt der mich eigentlcih auch behandeln sollte aber an diesem Tag nicht da war und eine Kollegin in Vertreten hat,die mich aber als völlig gesund hingestellt hat.Sie hat mich hingestellt als eine Frau,die mit beiden beinen auf den Füssen steht und keine Probleme hat

    VG Joanne

  • Liebe Joanne,

    es tut mir leid, dass im Moment bei Dir alles so schwierig ist.
    Ich kann gut verstehen, wie Du Dich fühlen musst.
    Ich kenne das auch:
    Man ist sich sicher, dass der Partner ein Problem hat, aber dann redet er auf einen ein, und vielleicht kommen noch Freunde oder Familie dazu, die auch nicht verstehen, wo man ein Problem sieht, und dann zweifelt man an sich selbst und an der eigenen Wahrnehmung.

    Irgendwann habe ich den Punkt erreicht, an dem ich gesagt habe:
    Vielleicht hat XY wirklich kein Alkoholproblem.
    Aber wenn das so ist, dann kann er ja auch einfach aufhören zu trinken.
    Er weiß ja, dass es mich stört. Und wenn er mich liebt, und das Auhören ihm keine Probleme bereitet, dann kann und wird er es tun, aus Respekt vor mir.

    Natürlich hat mein Ex es nicht gelassen. Weil er es nicht konnte.
    Irgendwann wurde das Problem so groß, dass keiner von uns beiden es noch runterspielen konnte.

    Zitat

    und jetzt wo er so locker im KH ist,und keine Probleme hat,frage ich mich was das soll?
    Er hätte es doch auch hier geschafft?


    Wenn er ein Alkoholproblem hat, schafft er es nicht allein Zuhause. Schon gar nicht, wenn er es nicht will.

    Zitat

    denn im KH die haben ja ihm gesagt er habe kein Problem.


    Weshalb hat man ihn dann nicht schon entlassen?
    Warst Du dabei, als man ihm sagte, er habe kein Problem?

    Joanne, meine ehrliche Meinung:
    Dein XY versucht, Dich zu manipulieren, und zwar nach Strich und Faden.
    Die Kunst am Trockensein ist nicht, eine Entgiftung ohne Medikamente und körperliche Entzugserscheinungen zu überstehen.
    Die Kunst liegt eher darin, selbst nicht mehr trinken zu wollen und alles dafür zu tun, dass es soweit kommt.

    Nach allem, was Du hier schreibst, klingt es für mich so, als würde Dein Mann nur deshalb diese Entgiftung machen, weil er weiß, dass er Dich damit halten kann.
    Er hat ja schon gesagt, dass er diesen Schritt für Dich tut, damit anschließend alles nach seiner Pfeife tanzt.
    Vielleicht hättest Du Deine Forderungen konkreter stellen sollen.
    Nicht "mach eine Entgiftung" sondern "mach eine Entgiftung und bleib danach trocken."
    Das sind nämlich zwei verschiedene Dinge.

    Er will keine Therapie machen, und ich glaube, dass es bei Euch Zuhause nach der Entgiftung noch schlimmer wird als vorher.

    Liebe Joanne,
    lenk Deine Gedanken mal wieder mehr auf Dich.
    Du hast ein Problem damit, dass Dein Mann trinkt. Du willst Deine Tochter nicht mit einem alkoholkranken Vater aufwachsen sehen.
    Du möchtest eine Beziehung mit gemeinsamen Unternehmung, ohne Angst usw.
    Das sind alles durchaus berechtigte Wünsche!!!!
    Lass Dir von niemandem einreden, dass das nicht so ist.


    Joanne, was wirst Du tun, wenn Dein Mann nach der Entgiftung nach Hause kommt und weitertrinkt? Oder wenn er nicht mehr trinkt, sich aber nichts an seinem Verhalten geändert hat?

  • Hallo Joanne

    Ich möchte sagen, dass ich Dich so gut verstehe, Deine Zweifel, Deine Gefühle, ich habe die ja auch.
    Ich sage Dir das, was ich mir jeden Tag hundertmal sage, weil es mir persönlich hilft, bei mir zu bleiben.
    Was die anderen tun oder lassen, da hast Du kein Einfluss drauf. Das kannst Du nicht steuern.
    Nur Dein Leben, nur da kannst Du was ändern.
    So wie Deine Beziehung gelaufen ist, so war für Dich nicht tragbar. PUNKT UND SCHLUSS. Nur das ist wichtig.
    Andere leben nicht Dein Leben, und konnen nicht sagen, dass Deine Gefühle falsch sind.

    Glaubst Du, dass man Deinem Mann im KH gesagt hätte, er hätte kein Problem??
    Und warum ist er dort immer noch??

    Du schreibst, dass die Ärztin Dich als starke Frau "hingestellt" hat? Warum? Wie kam sie darauf?
    Was ich damit sagen will, man muss auch die eigene Schwäche zugeben, sich outen.
    Als ich zum Arzt kam, sagte ich klar, "ich habe keine Kraft mehr, ich bin nicht mehr Lebensfähig, ich brauche dringend Hilfe".
    Ich habe Hilfe bekommen.
    Ich weiss nicht, was Du anderen erzählst und wie die anderen Dich sehen...
    Evtl hilft es wenn Du Deine Bedürfnisse klar formullierst, dafür muss Du die aber kennen.
    Und da sind wir wieder am Anfang. Liebe Joanne, was willst Du, was brauchst Du, Du musst es fordern.

    LG Grazia

    Da, wo du nur eine Spur im Sand siehst, da habe ich dich getragen...

  • Hallo desperateS,hallo Grazia

    Zitat

    Du hast ein Problem damit, dass Dein Mann trinkt. Du willst Deine Tochter nicht mit einem alkoholkranken Vater aufwachsen sehen.
    Du möchtest eine Beziehung mit gemeinsamen Unternehmung, ohne Angst usw.
    Das sind alles durchaus berechtigte Wünsche!!!!
    Lass Dir von niemandem einreden, dass das nicht so ist.


    ja desperateS,das sind meine Wünsche für mich und meine Tochter
    aber ich kann mir nicht vorstellen das er sie erfüllen wird,
    denn er hat immer noch diese Abwehrstellung gegen eine Therapie und auch gegen mich,
    ja er manipuliert mich mit seinen Aussagen das er kein Problem hat

    ich habe meine Forderungen schon klar ausgedrückt,
    nur er hat sie immer runtergespielt,
    hat immer gesagt das er ja jetzt aufhören könnte,es aber dann doch nicht geschafft,im gegenteil er hat ja dann heimlich getrunken

    Als ich bei der Arztin war,das war ganz komisch,
    der Zeitpunkt war nicht so gut,denn ich hatte mich wirklich gefangen,als ich den Termin ausgemacht hatte ging es mir total schlecht nur da als ich bei ihr war,hatte mein Mann zugestimmt zur Entgiftung zu gehen und ich war froh
    Grazia du hast recht damit,ich bin stark,keiner bekommt mit wenn es mir schlecht geht,das lasse ich alles zu Hause hinter den Türen,
    das war in meiner 1.Ehe auch schon so,da hat auch keiner mitbekommen was los war und dann waren alle erstaunt als ich ging
    Die Probleme die ich jetzt habe,ich habe mit meinen Eltern mit 3 Arbeitskollegen und 3 Freundinnen gesprochen,das ist für mich viel
    Ich hasse Mitleid,wenn mich dann jemand bedauert,dann breche ich zusammen,wo ich wieder bei der Mauer bin,die ich ganz hoch um mich gebaut habe
    Ich kann keine Schwäche zeigen,warum???
    ich bin zwar Stark aber zu schwach um zu gehen :evil:

    Zitat

    Joanne, was wirst Du tun, wenn Dein Mann nach der Entgiftung nach Hause kommt und weitertrinkt? Oder wenn er nicht mehr trinkt, sich aber nichts an seinem Verhalten geändert hat?

    Dann werde ich ganz klar sagen wie ich mir mein Leben weiterhin vorstelle
    und entweder er hat die selben Vorstellungen von unserem gemeinsammen Leben
    oder unsere Wege müssen sich trennen,
    denn ich kann so nicht mehr weiter leben,
    aber das schaffe ich nur mit eurer Unterstützung,denn ihr bringt mich immer zum nachdenken,über das was ich mache und vor allem über mein Inneres,wo ich immer neues entdecke

    Joanne

  • Hi Joanne,
    hast du mal gezählt,wie oft du ihm schon klar gesagt hast,wie du dir euer gemeinsames Leben vorstellst??

    Ich nehme an,dein Mann schaltet schon auf Durchzug,wenn du das erste Wort gesprochen hast.

    Darfst du noch was sagen nach seiner heldenhaften Entgiftung???


    Liebe Grüße

    Susanne

  • Guten Morgen Joanne,

    ein kleiner Gedanke an Dich :)

    Zitat

    ich habe meine Forderungen schon klar ausgedrückt,

    wenn jemand etwas von mir fordert bin ich nicht bereit es zu tun, ich mache dann sogar genau das Gegenteil ;)

    Lieben Gruss Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Hallo Susanne ,hallo Martha,
    Habe es nicht gezählt,nein aber so weit wie jetzt waren wir auch noch nie
    Was wir machen wenn die Entgiftung vorbei ist,kann ich nicht sagen,so wie er am Samstag drauf war,da hat er mir ja gesagt das er nicht krank ist
    Gestern hat er nicht angerufen,was ich gut fand,heute morgen an der arbeit hatte ich so eine Unruhe in mir,hätte am liebsten angerufen,habe es aber geschafft es nicht zu tun
    Aber er hat mich dann an der Arbeit angerufen,ihm geht es total schlecht,hat Bluthochdruck,210/120
    haben ihn erstmal flachgelegt,Tabletten usw,heute abend hat er wieder angerufen 180/100

    War heute Nachmittag Weihnachtsgeschenke einkaufen,
    habe Kaffeegetrunken,habe diesen schönen Tag genossen,nur für mich,
    ich war zwar geschockt das die Werte so hoch waren,aber es war ja zu erwarten,,da er mich ja so hinstellt als wäre ich verrückt, würde mir alles einbilden,so und jetzt war ich nicht dabei und er ist doch ein bisschen krank
    Morgen bekomme ich von meiner Arztin noch mal andere Adressen,nur für mich

    Zitat

    wenn jemand etwas von mir fordert bin ich nicht bereit es zu tun, ich mache dann sogar genau das Gegenteil


    Also Martha so bin ich auch,wenn man mich zwingt etwas zu tun dann gehe ich total auf Abwehr........
    aber ich musste doch Forderungen stellen,damit sich etwas ändert,entweder ich ohne ihn oder er mit uns
    einmal bekomme ich gesagt,ich habe keine klare Ansage gemacht sprich keine Forderungen oder wie man das auch immer nennen will gestellt
    mache ich es sagst du mir damit erreich ich das Gegenteil :?::!::?:

    ich bin auf dem richtigen Weg ,deshalb muss ich Forderungen stellen,und das werden nicht die letzten geswesen sein

    viele Grüße Joanne

  • Hallo Joanne,

    ich wollte damit zum Ausdruck bringen, was Forderungen mit dem anderen machen. Ich lese bei Deinem Mann keine wirklich Einsicht und Freiwilligkeit. Ist ja toll, dass er im Krankenhaus ist, ohne Frage, aber so wirklich stimmig liesst sich das nicht. Für mich ist es eine Reaktion auf eine Forderung. Gut, dass ist einzig und allein meine Interpretation.

    Ich finde es wichtig zu äußeren, was DU willst bzw. was Dir wichtig ist und dass auch in aller Konsequenz zu leben, wenn möglich ohne Forderung sondern in Deiner eigenen Abgrenzung.

    Lieben Gruss Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Hallo Martha

    Also da muss ich dir leider zustimmen,
    denn ins KH ist er ja erst gegangen weil ich mir die Wohnung nehmen wollte,
    und es sieht auch nicht sehr positiv aus was sein denken betrifft,
    vielleicht sehe ich das auch falsch
    aber ich merke nicht wirklich das es ihm was bringt,denn er lehnt ja alles ab.
    Das mit seinem Blutdruck find ich deshalb auch gut ,
    denn vielleicht untersuchen sie ihn ja mal richtig,
    denn es ict ja nicht normal,das der so hoch ist.
    Und vielleicht merkt er ja dann doch mal was er mit seinem Körper gemacht hat

    Ich hoffe nur für mich das ich auch wirklich so konsequenz bleibe und das ich nicht wieder schwach werde sobald er wieder zu Hause ist

    Danke für deine Denkanstösse
    wünsche dir eine gute Nacht
    Joanne

  • Hallo Joanne,

    XY ist vor 4 Jahren ziemlich plötzlich mit einer Herzbeutelentzüdung im Krankenhaus gelandet. Es hört sich fies an, aber ich habe mich gefreut und mir die Hände gerieben. Verheerende Leberwerte wurden festgestellt, Bluthochdruck etc... und ich habe gedacht: super, nun hat der Spuk ein Ende. Bei solch Diagnosen muss man doch einsichtig sein und aufhören zu saufen......hihihi - 6 Wochen Trinkpause bis sich die Leberwerte stabilisierten - die Leber regeneriert sich doch und dann ging es weiter wie vorher ;) - sogar noch schlimmer als vorher...:shock:

    Seine Trinkpause war eine Reaktion auf seinen desolaten Gesundheitszustand, aber nicht weil er das für sich eingesehen hat. Solange keine wirkliche und tiefe Einsicht von ihm kommt, dass er aufhören will zu trinken, hast Du keine Chance... die Sucht regiert...

    Lieben Gruss Martha

    Achte auf deine Gedanken, sie sind der Anfang deiner Taten ...

    Trocken seit 2010

  • Hallo Joanne,

    bei mir war es so ähnlich wie bei Martha, ich habe mich "gefreut", wenn es meinem Exmann schlecht ging, der Arzt was sagte. Dann dachte ich jedesdmal, nun wird er es endlich einsehen... Nöööö, hat er nicht. Es war dann eine Pause, bis alles besser war, dann ging es weiter.

    Das wird immer so sein, solange, bis derjenige wirklich einsieht, was da ist, mit allen Konsequenzen, oder nie. Dein Mann erinnert mich sehr an meinen Exmann in seinem Verhalten. Beschönigen, Schuld zuweisen, sich "willig" zeigend, was zu ändern, aber nur halbherzig und mit den Sprüchen. "Siehste, die Ärzte sagen auch, es ist nicht schlimm"... "Ich hab nicht mal Entzug"... all sowas. Es ist - mal wieder - erstaunlich, wie sich die Dinge ähneln.

    Und du erinnerst mich stark an mich selbst zu diesen Zeiten. Ich war dann voller Hoffnung, dass er nun was einsehen wird. Ich war voller Hoffnung, die Ärzte würden ihm die Pistole auf die Brust setzen. Ich war voller Hoffnung, nun hätte er was kapiert.

    Und das ließ mich dann immer wieder weiter funktionieren. Aber leider auch immer wieder bald in tiefe Löcher fallen. Ich habe auch solche Forderungen gestellt, die er teilweise halbherzig erfüllte. Das war alles Taktik, damit ich beruhigt war und er in Ruhe weiter trinken konnte.

    Gebracht hat es mir erst ab da etwas, als ich sah, ich kann nichts erzwingen bei ihm. Und das muss ich auch nicht, denn er ist ja erwachsen. Er darf entscheiden, was er macht. Aber ich bin auch erwachsen und ich darf auch entscheiden. Ich stellte ein Ultimatum, entweder du hörst bis dann und dann auf, oder ich gehe. Und diesmal wusste ich, jetzt bin ich soweit, dass ich das auch mache! Und ich hab's gemacht! Das war die erste Grenze, die ich gesetzt habe, das erste Stopp-Schild für mich.

    Mich hat dann aber erstmal in tiefe Unsicherheit gestürzt, dass er tatsächlich am Ende des Ultimatums aufhörte zu trinken und in's KH ging. Ich aber inzwischen eine eigene Wohnung hatte. Die habe ich auch behalten, (hab sie noch :D ), um zu sehen, Abstand ist ganz gut und mal abwarten, was so wird.

    Du siehst, all der Druck und alle Forderungen haben nichts gebracht. Erst als er selbst was gesehen hat, konnte er auch was machen, für sich.

    Was hast du denn nun für dich selbst vor? Wenn er aus dem KH kommt? Willst du abwarten, was passiert? Oder hast du vor, Konsequenzen zu ziehen...

    Liebe Grüße
    Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

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