Hallo,
@Matthias
Zitatich find das mit dem rausgeschmissenen paten gut - von dem hättste doch nur gelernt, wie du heimlich saufen kanns.
Genau dasselbe hat meine Mutter gesagt.
Allerdings sehe ich hier während der LZT so gut wie keine Gefahr für mich.
Die Gefahren sehe ich später, wenn ich ins normale Leben zurückkehre.
Zitat
auch wenn es sich jetzt frech anhört, will ich dir sagen, dass das Lustlosargument in solchen Momenten ( in denen in den verblendeten Köpfen etwas bewegt werden könnte ) nicht den Mund auf zu machen, bei mir nicht durchgeht Winken
Du bist gemein, mich so unter Druck zu setzen.
Zu meiner Verteidigung will ich anführen:
Die Lustlosigkeit hat sich ja gespeist aus verschiedenen Erschwernisfaktoren:
Grad erst angekommen.
Mit noch niemandem wirklich ein Wort gesprochen.
Gewisse Erfahrungswerte, wann die Mühe vergebens ist.
Und im Grunde meines Herzens bin ich natürlich ein großer Feigling.
Es gibt Situationen, da diskutiere ich, weil eine klitzekleine Aussicht auf Erfolg besteht. (Nicht, den Menschen wirklich zu ändern, aber vielleicht durch Widerlegung von Vorurteilen nachdenklich zu machen)
Dann gibt es Situationen, da traue ich mich nicht. (Weil die Gruppe zu groß ist oder weil die Person einen Baseballschläger und ein Hakenkreuz auf der Stirn hat)
Und es gibt Situationen, da sehe ich keinen Sinn in einer Diskussion.
Eine Mischung aus den letzten beiden Situationen führte zur Lustlosigkeit.
Heute war das erste Gruppengespräch und da erfuhr ich, dass es auch eine Konfrontationstherapie geben wird.
Man wird mir mein Lieblingsgetränk vor die Nase halten und ich soll daran schnuppern.
Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und bin ziemlich ratlos.
Ich hab da nämlich überhaupt keine Lust drauf.
Das einzige Pro-Argument, das mir einfiele, wäre eine Schärfung des Bewusstseins dafür, wie leicht Saufdruck entstehen kann.
Aber das weiß ich auch so!
Und mir geht es momentan richtig gut, eben auch weil ich keinen Saufdruck verspüre!
Mhm.
O-Ton Schwester gestern bei der Blutabnahme (nachdem sie minutenlang an meiner Armbeuge rumgefummelt hat):
Ich versuchs immer zwei Mal, dann lass ichs erst mal ... Ich kann ja nicht die ganze Zeit hier rumstechen.
Ergebnis: Zwei Stiche, kein Blut.
Bei fast allen Mitpatienten das gleiche Ergebnis.
Alles bisschen komisch.
Prallt aber an mir ab.
Die meiste Zeit hab ich meine Ruhe, kann lesen und schreiben (bin zum Glück auch immer noch allein im Zimmer).
Heute war die Sonne da und ich hab eine Stunde am See gesessen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, die Stille nur unterbrochen durch eine irgendwie verärgerte Kuh und einen schimpfenden Graureiher.
Schön.
Gruß Robert [/quote]