Hallo ich bin neu hier

Willkommen in unserem Forum : Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unter Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später hier dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo Kia,

    willkommen hier im Forum. Bis jetzt hast alles richtig gemacht. Du kannst dich hier kurz vorstellen. In den Textfeld schreiben und antworten drücken.

    Gruß Hartmut

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    Wer will findet Wege , wer nicht will, findet Gründe !

  • Guten Abend, vielleicht stellst Du dich und deine Geschichte etwas hier vor? Also so das man keine detaillierte Rückschlüsse ziehen kann, aber deine Situation besser versteht, und Dir bessere Ideen / Ratschläge / Tipps geben kann.


    XLausi

  • Hallo Kia,


    Du bist hier im Vorstellungsbereich des Alkoholiker-Forums.

    Registriert hast du dich, das ist doch schon ein Anfang. :)


    Als nächstes würde ich dir empfehlen, dich hier im Forum umzugucken.

    Vielleicht findest du hier Geschichten, die der deinen sehr ähnlich sind.

    Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns.
    Vor uns liegen die Mühen der Ebenen. (Bert Brecht) 8)

  • hallo Kia,

    Dieser Forum ist dafür auch da, dass die Menschen, die durch Alkohol Leid erfahren, ob als selbst betroffene oder als Angehörige, sich austauschen können, über ihre Erfahrungen reden und über ihre Wege daraus.

    Die Situationen und Umstände sind bei jedem unterschiedlich. Aber die Gefühle, die Verhaltensmuster...erstaunlich ähnlich.

    Sogar zu sehen, du bist nicht alleine, es geht vielen so ähnlich wie dir, kann helfen.

    LG

    Stern

  • Ohje... Bist Du dir wirklich sicher, das er "aufgehört" hat? Klingt eher, wie das er weitermacht. Nur heimlich eben. Zu verlieren hat er scheinbar ja nichts mehr. Zu der Diagnose kann ich nichts sagen, da bin ich zum Glück nicht zu tief in der Materie angekommen. Aber eins weiß ich definitiv. Du musst da schleunigst raus aus dem Haus. Irgendwo unterkommen. Aber das mit dem einsperren, bedrohen und das Messer unter dem Bett.... Geht gar nicht. Bitte versuche, am besten heute noch, die Biege zu machen. Weit weit weg von Ihm.... Und bitte glaub nicht mehr daran, das er noch die Kurve der Liebe wegen bekommen wird. (!)


    XLausi

  • Hallo XLAUSI ja er hat wirklich aufgehört, er trinkt jetzt diese Kaffee Eiscafé Dosen bis zum umfallen hat heute 4 Paletten von dem Zeug ins Haus geschleppt. Sagt aber er trinkt nur zwei davon am Tag. Also mir wird er nichts antun das ist eher so das er Angst vor mir hat und denkt ich würde ihm was antun. Deshalb das Messer unter dem Bett. Ich weis das hört sich komisch an ist aber wirklich so. Ich hab mich trotzdem nach oben zurück gezogen und mich eingeschlossen.

    Mir fehlt irgendwie der Glaube daran, das er jetzt trocken ist. Aber das kann ich von außen natürlich nicht beurteilen.


    Telefon Seelsorge sagte mir ich soll ihm immer wieder sagen das ich ihn liebe und für ihn da bin.

    Ist das nicht irgendwie schon "Anstiftung" zur Co-Abhängigkeit? Vermutlich hast Du das schon 10000x gesagt, und vermutlich ist es jeden Tag etwas schlimmer geworden? Wie oft will man einem Menschen das noch sagen, ohne das es mal "besser" wird?


    Wie soll es denn jetzt für Dich persönlich weitergehen?


    XLausi

  • Für eine Leberzirrhose Child B brauchts ganz andere Mengen als 2-3 Flaschen Bier.

    Hast du nur Bierdosen oder auch Schnapsflaschen gefunden?

    Dann der Monstervorrat Eiskaffee: Hauptsache, irgendein Stoff wirkt.

    Die Drogengeschichte.

    Die Messergeschichte weist auf eine größere psychische Problematik hin, die er ohnehin nicht alleine in den Griff bekommen wird.

    Sorry, aber ihr habe euch über all die Jahre etwas vorgemacht, was nicht ist.

    Wie dem auch sei: Ihr solltet euch aus dem Weg gehen. Schließ dich ein, bevor du schlafen gehst!

    Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns.
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  • Achso, die Telefonseelsorge:

    Die Mitarbeiter dort sind Laienhelfer ohne spezifische Ausbildung in Suchtfragen.

    Was da lieb gemeinter Ratschlag ist, kann in deinem Fall nicht helfen - eher im Gegenteil.

    Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns.
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  • Da sitze ich, und spüre Betroffenheit.


    Du erzählst uns da eine wirklich traurige Geschichte.


    Traurig, weil Dein Mann ernsthafte gesundheitliche Probleme hat.

    Traurig, weil Dein Mann seine Liebe zu Dir nicht so leben kann, wie er es wohl tief im Innern tun würde, wenn er da der Sucht nicht das Feld überlassen hätte.

    Traurig, wie man Deine Machtlosigkeit und Ratlosigkeit herausfühlt.

    Traurig, dass Du schon sehr lange zuschaust, und Dich selbst vernachlässigst.


    Hast Du schon Vorstellungen / Wünsche, wie die nähere Zukunft aussehen wird?

  • Liebe Kia


    Versuche doch mal folgendes - lese deine Vorstellung selbst nochmals Linie für Linie ganz sachte und in aller Ruhe durch und stelle dir dabei vor, es ist nicht dein Text, sondern einer Anderen hier - sagen wir ihr Mira.


    Okay, hast du den Text von „Mira“ sorgfältig gelesen?


    Was würdest du nun Mira raten? Was soll sie in ihrer Situation tun?


    Hat Mira in ihrem Text die Antwort nicht schon bereits vorweggenommen? Was siehst du das, Kia?


    Herzliche Grüße Ste


  • Ja, Kia.


    Wenn du Antrag stelltst, kannst du auch bei anderen schreiben & Fragen stellen.

    Wenn du willst, verschieben wir auch deinen ganzen Vorstellungsthread in den "geprüften Bereich".

    Dann brauchst du nur einen neune Namen für ihn.

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  • Ja, das ist sicher auch besser so, ihm möglichst nicht zu begegnen.


    Multitoxisches Suchtverhalten nennt man das. Das ganze Lügengebilde um seine Sucht ist wie ein Kartenhaus eingebrochen & entsprechend schutzlos fühlt er sich.


    "Nur eine Psychose" ist ein schlechter Weitz. Eine Psychose kann man nicht selbst behandeln. Da muss professionelle Hilfe ran.

    Wer weiß, ob das mit dem Koks-Stopp überhaupt stimmt. Dein Mann ist ein wahrer Meister darin, andere zu blenden.

    Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns.
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  • Hallo ste, ja was würde ich der Mira raten, sich zu trennen und das weite zu suchen. Aber raten kann man immer viel selbst machen ist was anderes. Ich hoffe die ganze Zeit das es wieder nur eine Psychose ist, wir hatten das ganze schon zweimal vor vielen Jahren dort hat er sich genauso verhalten und mich aus dem Haus geekelt. Ich weis jetzt fragen sich alle warum hat die das mit sich machen lassen und den dann noch geheiratet? Ich hatte Hoffnung da er komplett vom Koks weg war habe ich immer gedacht wer das schafft der schafft es mit dem Alkohol auch, und zeitweise sah es ja auch ganz gut aus das der es schafft.

    Liebe Kia - wieso taugt dein Rat für eine Freundin wie in unserem fiktiven Beispiel „Mira“ nicht für dich?


    Du drängst also deine Lieben sofort aus einem lichterloh brennenden Haus zu flüchten, nur für dich gilt dies nicht. Du willst lieber bleiben und verbrennen? Verstehe ich nicht.


    Ich habe nichts von einfach geschrieben, so etwas durchzuziehen - sich trennen - ist unglaublich hart. Man lässt immer etwas zurück und nimmt auch immer einiges mit, das es täglich zu schultern gilt; schrecklich sowas, aber manchmal überlebensnotwendig.


    Beste Grüße Ste

  • Liebe Kia


    Das was ich jetzt schreibe ist einfach nur meine MEINUNG, und ich bin jetzt nur begrenzt nett.


    Ich lese da... "abhauen"..."weglaufen".... das sind Deine Worte, die schon - für einen Menschen mit Gewissen, und das bist Du wohl - ein "Weitergehen", "Abschliessen", "Konsequenzen ziehen" verhindern möchten. Also diese Ausdrucksweise schiebt Dir automatisch eine Schuld zu. Eine Schuld, die Du nicht tragen möchtest. Würd ich auch nicht wollen. Darum: Formuliere das FÜR DICH SELBST um. Du gehst weiter im Leben, nimmst es in die Hand, weil ES DIR SO NICHT GEFÄLLT. Stell Dir vor, es ist Dein (sorry) gottverdammtes RECHT, glücklich zu sein. Zufrieden zu sein. Ein Leben ohne solche Abgründe, welche Dir aufgezwungen werden, hast Du doch nicht verdient.

    Jemand der "abhaut" hätte dies schon längst getan.


    Du bist nicht diejenige, die sich für ein solches Leben entscheidet, entschieden hat. Das ist Dein Partner, der dies tut. Ja, und er wird wohl die Geschichte so formulieren, dass da irgendwelche Vorkommnisse, "gute Gründe" etc. dafür verantwortlich sind.

    Der Zustand, in welchem er sich jetzt befindet, ist GEFÄHRLICH !!


    Wenn Du etwas für ihn tun möchtest, dann hole jetzt professionelle Hilfe - für IHN. Sofort.


    Aber wie gesagt, das hier ist nur meine Meinung, resultierend aus wenigen Worten, welche sicher die Gesamtsituation weder erfassen noch vermitteln. Ich hör da halt bloss noch Alarmglocken schlagen.... :-(


    Alles Liebe für Dich !

  • ich begreife langsam das ich nichts machen kann erstmal außer warten das sich dieser Zustand wieder beruhigt und die Realität zu ihm durch dringt

    Ich kann doch meinen Mann in der jetzigen Situation nicht einfach alleine sterben lassen


    Ich kann doch jetzt nicht einfach abhauen .... was wäre ich denn für eine Ehefrau wenn ich jetzt einfach weg laufe ... ich habe einfach nur Angst wie es weiter gehen soll, wie lange wir noch haben


    Alle sagen immer geh hau ab kümmer dich um dich aber das ist garnicht so einfach gemacht.

    Guten Morgen... Du willst warten? Worauf? Der Krankheitsverlauf wird immer schlimmer. Der Körperliche Verfall nimmt zu. Jeder hat Verständnis, wenn man zu Beginn ausloten will, wie die Chancen stehen, wenn man noch nie mit dem Thema konfrontiert wurde. Aber im Idealfall hast Du schon diverse Geschichten hier gelesen. Und wie die enden, sollte auch Dir bewusst sein. Auch wenn ich hin und wieder kritisiert habe, das die CO Keule zu schnell geschwungen wurde, so muss ich diese hier mit auspacken. Du wirst ihn nie nie niemals überzeugen, den Zustand zu beenden, wenn Du ihm brav die Hand hältst, wenn er Dich angreift. Er sieht / merkt doch, das Du "kein Problem" damit hast. Wenn sein Verhalten falsch wäre, würde doch jeder erwachsene Mensch sich abwenden. Du tust es aber nicht.


    Wenn Du jetzt abhauen würdest, wärst du ein vernünftiger erwachsener Mensch, der sich SELBST schützt. Auf sich achtet, und das toxische Verhalten nicht mehr duldet. Gesunde Grenzen zieht, und daran festhält. Was Du aktuell tust, ist an guten Erinnerungen zu klammern, und mit der rosaroten Brille phantasievoll das Kopfkino starten. Wie schön könnte dein (Traum)Leben aussehen, wenn Du ihn aus Liebe überzeugen / retten könntest.


    Aber die Realität sieht stark nach Hospizbegleitung aus, so meine persönliche Meinung. Wenn Du ihn aus Liebe bis unter due Erde begleiten willst, dann mach das, aber dann darfst Du dich nicht beschweren, das er ist wie er ist. Das ist dann der Preis, den Du für die Begleitung zahlen musst.


    XLausi

  • Nun ist die Situation bei dir so völlig neu wie dramatisch.

    Klar, dass du gar keinen Plan haben kannst, wie es nun weiter gehen soll, zumal ja so ziemlich alles vom zukünftigen Verhalten deines Mannes abhängt.


    Das gilt ja nicht nur für seine Abfälligkeit dir gegenüber. Vielmehr geht es darum, wie er mit seiner gesundheitlichen Situation umzugehen gedenkt,

    & dass unter der denkbar dramatischsten Folge, wenn er falsch handelt.


    Nichtsdestotrotz würde ich ihm erklären, wenn er meint, weiterhin so schlecht mit dir umgehen zu müssen,

    er seine letzten Lebensjahre alleine wird verbringen müssen.

    Das hat niemand verdient; du schon gar nicht.


    Ansonsten würde ich abwarten. Die alleinige Initiative kann nur von ihm ausgehen; du kannst nicht helfen.


    Gibt es etwas, was du schon immer gerne mal machen wolltest - allein?

    Die Mühen der Gebirge liegen hinter uns.
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