Marla Quartalstrinker

  • Also, wenn du 8 Tage hinter dir hast, schalte ich dich wieder für den offenen Bereich frei. Ist das okay für dich?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • So, jetzt bist du wieder im offenen Bereich und kannst dich überall austauschen. Vermeide jedoch in den ersten vier Wochen den Vorstellungsbereich.

    Hilfreichen Austausch wünsche ich dir.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Warum soll ich den Vorstellungsbereich meiden?

    Weil es die Regel ist, dass wenn jemand rückfällig wird oder neu ankommt, er noch zu tief in der Sucht steckt, und da kommen irgendwelche Tipps, die aus nassen Gedanken geboren sind, nicht so gut an.

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Ich glaube tatsächlich, dass ich mir meine Sucht immer zu wenig eingestanden habe, weil ich ja keine Entzugserscheinungen habe, einfach aufhören kann (eine Zeit lang) etc.

    Mittlerweile weiß ich, dass ich süchtig bin.

    Das kenne ich nur zu gut. Man hört "Horrorgeschichten" vom körperlichen Entzug, sieht bei sich selbst, das man den eben nicht hat. Man kann auch am "aussetzen"

    Und schon hat man sich perfekt selbst belogen und redet sich ein, dass es ja alles nicht so schlimm ist.

    Es wirklich zuzugeben, dass man süchtig ist der erst gute Schritt. Erst dadurch habe ich begonnen, dass ich nach Hilfe suche, weil ich wusste, dass ich es alleine nicht da raus schaffe.

    Suchtberatung ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung. Auch der Arzt sollte es wissen. Ich habs aus Scham lange vor meiner Hausärztin verschwiegen.

  • Hallo Marla!

    Bei mir ist es ähnlich wie bei dir. Ich kann auch länger ohne Alkohol, aber irgendwann kommt wieder Tag x und der Drang ist dann immens. Da reicht schon ein schöner sonniger Tag und der Anblick einer Flasche. Wenn ich trunken habe, dann auch einen Tag. Es ging so lange bis ich von alleine erbrechen musste. Das Erbrechen hielt über Stunden an und meist kam nur noch Würgen und Magensäure. Von daher sind es bei mir nicht mehrere Tage gewesen. Alkohol war für mich Betäubung der Gefühle, der gute Kumpel, der den Tag leichter gestaltet, das Freiheitsgefühl, um mich entspannt fühlen zu können. Ich trinke bereits seit mehreren Monaten nicht mehr, weil Alkohol auch der böse Feind ist, der mir etwas vorspielt, nur eine Flucht ist, meine Liebsten besorgt, ein leeres Konto gestaltet, für einen kranken Körper sorgt und am Tag danach eh alles wieder so ist wie vorher. Es ist keine Lösung, sondern bringt noch ein weiteres Problem mit sich!

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