Kleiner Zwischenbericht. Er sieht es langsam ein, dass er eine neue Wohnung braucht. Mir geht es in meiner Wohnung sehr gut und jeder Kontakt mit ihm ist blöd verlaufen. Brauche ich nicht mehr.
wieweiter - Was tun?
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Mir geht es immer besser. Ich fühle mich nicht mehr verantwortlich und mit der Wohnung wird es auch eine Lösung geben.
Mein Leben kommt Schritt für Schritt zurück
Wünsche Euch einen schönen 4. Advent
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Es war die richtige Entscheidung, ich habe immer noch Berührungspunkte mit ihm,die gemeinsame Wohnung ist noch nicht aufgelöst. Das gehe ich noch an.
Aber ich habe meinen Seelenfrieden in der kleinen Wohnung gefunden. Es hat gedauert, aber es war oder ist richtig. Es lohnt sich das Leben neu in Angriff zu nehmen. Soviele Jahre gehofft und hingehalten worden. Klar, war auch mein Fehler, ich dachte ich könnte ihn heilen. Ich habe einen Brief meiner Vorgängerin gefunden, könnte zu 100 Prozent mein Text sein.
Es ist traurig, aber wir können nur unser eigenes Leben leben. Es ist seine Entscheidung
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Es freut mich für Dich, dass Du endlich zur Ruhe gekommen bist, wieweiter.
Und vor allem, dass Du Dich für Dich selbst entschieden hast!
Die Wohnungsauflösung bekommst Du auch noch hin!

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Ja das schaffe ich auch noch.
Danke für eure Unterstützung
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Ich bin aber auch in einer privilegierten Situation. Ohne eine kleine Erbschaft hätte ich nicht die Möglichkeit mich in diese kleine Wohnung zurück zu ziehen. Was ich sagen will, es ist sehr schwierig aus so einer Situation zu kommen. Hilfe gibt es nur auf dem Papier. In Wirklichkeit bist du ganz schön allein
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Es klingt so gut. Ich habe es geschafft. Aber so einfach ist es nicht. Er ist in der Wohnung für die ich einen Mietvertrag habe. Er schläft den ganzen Tag bis auf die Zeit wo er sich Alk besorgt . Fragt mich nicht wie es im Badezimmer aussieht. Er braucht eine neue Wohnung, wo hernehmen? Wer vermietet einem Alkoholiker eine Wohnung?
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Siehe oben, Wieweiter, ich meine, dazu gab es schon Anregungen.
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Hallo wieweiter,
Er braucht eine neue Wohnung, wo hernehmen? Wer vermietet einem Alkoholiker eine Wohnung?
Das liegt doch aber nicht in Deiner Verantwortung, oder siehst Du das anders?
Ich vermute Du bist noch regelmässig da und putzt? Bringst Lebensmittel? Kochst noch für Ihn? Oder wie kann ich mir das alles vorstellen?
Es gibt Wohngemeinschaften, Einrichtungen, Männerwohnheime, Psychiatrien, betreutes Wohnen, Gastfamilien, Sozialstationen... Möglichkeiten genug für Ihn etwas anzupacken. Auch in diesen Zuständen.
Du willst die Wohnung erst kündigen wenn er etwas Neues hat nehme ich an? Bis dahin passt Du auf, das er die Wohnung nicht in eine völlige Bruchbude verwandelt damit Du dem Vermieter nichts erklären musst? Bezahlst weiterhin Wasser, Strom, Müll, Kabelanschluss, Internet...etc. ? Hast Du wenigstens mal in Deinen Mietvertrag geschaut wie lange Du Kündigungsfrist hast? Das hängt auch damit zusammen wie lange Du die Wohnung schon hast.
Zeit für den Sarkaswolf: [Manche Familien bekommen Kinder, andere schaffen sich Haustiere an, Du hast Dich offensichtlich dafür entschieden Dir einen nassen Alkoholiker zu halten. Teurer Spass ohne viel Gegenliebe, aber jeder nach seinem Gusto. Immer was zu tun und Du weisst nie was Dich erwartet. Spannend.] Sarkaswolf aus.
Das warten auf die dritte Macht. Auf ein Ereignis das alles ändert.
Ich hoffe, das Dir nicht die Kraft oder das Geld ausgeht. Von Sich aus wird er sich nicht bewegen. Warum sollte er? Es ist Ihm schon länger egal ob und wie stark Dich diese Situation belastet, auch wenn er da etwas anderes behaupten sollte. Hauptsache der Alk geht nicht aus.
lG WW
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Der Absprung ist schwer aber wenn du wieder dein eigenes Leben,ohne Angst,ohne schlaflose Nächte und Überforderung leben
willst, (man kann das auch Freiheit nennen),dann kannst du das nur durch eine Trennung erreichen.Ich bin selbst Alkoholiker aber
meine Erfahrung sagt mir.Als Coabhängige hast du nur diese Chance. Ich weiß es ist schwer sich daraus zu lösen.Als Außenstehender
hat man gut Reden. Such dir Hilfe , Verwandte,-Freunde,Karitas,Sozialer Dienst u.s,w.Kannst du jetzt an Weihnachten irgendwohin um
dich aus der Situation erstmal auszuklinken?
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Hallo Ihr Lieben,
Ich feiere heute Weihnachten bei meiner Freundin. Morgen dann bei meinem Sohn mit Frau, Enkelinnen und meiner Tochter.
Ich wünsche Euch allen ein schönes Weihnachtsfest ohne Angst in friedlicher Umgebung mit lieben Menschen.
Vielen Dank für Eure Denkanstöße, ich konnte schon einige umsetzen, auch wenn es manchmal etwas dauert.
Liebe Grüße Wieweiter, Schritt für Schritt
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Die besten Wünsche zurück.Wär schön, wenn wir uns nach Weihnachten austauschen könnten,wie die Feiertage verlaufen sind.
LG
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Heiligabend und gestern waren sehr schön und friedlich. Es gab leckeres Essen und gute Gespräche.
Heute mache ich mir einen richtig faulen Tag mit romantischen Filmen und genieße die Ruhe und das Alleinsein.
Habt noch einen schönen 2. Weihnachtsfeiertag.
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Ich vermute Du bist noch regelmässig da und putzt? Bringst Lebensmittel? Kochst noch für Ihn? Oder wie kann ich mir das alles vorstellen?
Ich schaue regelmäßig vorbei. Vor Weihnachten hab ich ihm Lebensmittel vorbeigebracht, die kann er sich selbst machen. Kochen tue ich nicht. Ich hab auch das Treppenhaus geputzt, schließlich bin Mieterin.
Bezahlst weiterhin Wasser, Strom, Müll, Kabelanschluss, Internet...etc. ? Hast Du wenigstens mal in Deinen Mietvertrag geschaut wie lange Du Kündigungsfrist hast? Das hängt auch damit zusammen wie lange Du die Wohnung schon hast.
Ich kenne meinen Mietvertrag, ich habe 3 Monate Kündigungsfrist. Er zahlt seinen Anteil, die Hälfte der Miete und der Nebenkosten.
Weißt Du, ich bin da in einem moralischen Konflikt. Wir sind uns ja einig, dass Alkoholsucht eine Krankheit ist. Kann ich einen Alkoholkranken den ich als Mensch mag, es geht nicht mehr um eine Beziehung, die will ich nicht mehr und ich komme ganz gut mit meinem Leben zurecht, komplett abschreiben? Kann es mir egal sein ob er auf der Straße landet? Glaube mir, ich kenne mittlerweile alle Hilfseinrichtungen . Auf dem Papier sind die alle toll. Aber in der Praxis lassen sie dich alle im Stich. Ich habe kein Helfersyndrom und ich fühle mich auch nicht als co abhängig. Ich bin nicht abhängig von einer Person. Ich komme mit meinem Leben gut zurecht. Trotzdem habe ich ein Problem damit ihn auf die Straße zu setzen. Ich glaube nicht Ihn retten zu können. Aber soll ich ihn auf der Straße verrecken lassen?
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Ich erinnere mich daran, als er mit Blutungen in der Speiseröhre in die Klinik kam. Das war zu Corona Zeit. Die haben ihn dann einfach entlassen und er irrte ewig vor der Klinik rum bis ich ihn fand in einem Zustand wie von einem Penner. Er war und ist eigentlich total eitel, ich kann und will es nicht beschreiben. Soviel zum Entlassmanagement der Klinik.
Ich möchte niemanden Schuld geben, es ist unglaublich wieviel es unser Gesundheitssystem kostet. Ich könnte soviel erzählen, aber was nützt es. So schlimm es ist, manchmal wünsche ich mir er würde erlöst
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Ich kenne meinen Mietvertrag, ich habe 3 Monate Kündigungsfrist. Er zahlt seinen Anteil, die Hälfte der Miete und der Nebenkosten.
?!? Wieso die Hälfte?! Er wohnt da doch allein!!!
Glaube mir, ich kenne mittlerweile alle Hilfseinrichtungen . Auf dem Papier sind die alle toll. Aber in der Praxis lassen sie dich alle im Stich.
Entschuldige, aber das ist nicht richtig!!!
Ich habe kein Helfersyndrom und ich fühle mich auch nicht als co abhängig.
Nun - dein Partner hat kein ausreichendes Bewusstsein für sein Problem und du nicht für Deins!!!
Aktuell ist euch so beiden nicht zu helfen!
Trotzdem nochmal eins, was Dir schon mehrfach gesagt wurde: Du hilfst ihm am meisten, wenn Du ihm nicht mehr hilfst. Und Dir auch! -
Entschuldige, aber das ist nicht richtig!!!
Zitat von wieweiter
Ach ja, woher nimmst Du diese Erkenntnis?
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Wer als Alkoholiker Hilfe möchte und aufhören will, bekommt diese auch. Aber er muss halt auch aufhören! Für „Begleitetes zu Tode saufen“ ist niemand zuständig.
Übrigens auch Du nicht. Denn das tust Du. Indem Du ihm ein Dach über den Kopf mit zahlst, ihm Lebensmittel bringst.
Ja, Alkoholsucht ist eine Krankheit. Dennoch nicht zu vergleichen mit Krankheiten, gegen die man nichts unternehmen kann.
Eine Alkoholsucht kann gestoppt werden.
Dazu muss aber der Erkrankte mit machen. -
Nun - dein Partner hat kein ausreichendes Bewusstsein für sein Problem und du nicht für Deins!!!
Entschuldige, klar hat er kein ausreichendes Bewusstsein für sein Problem.
Warum sprichst du mir mein Bewusstsein ab?
Ich hab meine Konsequenzen gezogen. Wer ist deiner Meinung nach für solche alkoholkranken Menschen zuständig? Die Psychiatrie, das rote Kreuz, das blaue Kreuz? Kann ich ihn denen vor die Tür stellen?
Wer gibt ihm eine Wohnung?
Was ist die Konsequenz? Obdachlosigkeit ?
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Wer als Alkoholiker Hilfe möchte und aufhören will, bekommt diese auch. Aber er muss halt auch aufhören! Für „Begleitetes zu Tode saufen“ ist niemand zuständig.
Du sagst es
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