Lavendel2024 - Ich bin EKA

  • Hallo Lavendel,


    ich würde dir von einem Kontakt abraten, ich befinde mich in einer ähnlichen Situation (2 Monate alte Zwillinge und eine alkoholkranke Mutter). Sie wird ihre Enkel auch nicht mehr sehen bevor sie einen Entzug gemacht hat und es sich selbst beweisen wird trocken zu sein und zu bleiben. Meine Kinder sollen in einer einigermaßen gesunden Umgebung groß werden. Konzentriere dich auf deine Geburt, deine Kinder und auf dich! Die Zeit während und nach der Geburt wird so oder so überwältigend sein. Dein Vater würde es eh nicht realisieren geschweige denn wertschätzen, dass du dir Gedanken um ihn machst oder versuchst den Kontakt wieder aufzubauen.

    Alles Gute dir! 🍀

  • Hallo, ich melde mich auch mal wieder für ein bisschen Zuspruch und um alles mal niederzuschreiben.

    Unser zweites Kind ist nunmehr da :)

    Vor der Geburt hat mein Vater mir geschrieben und gefragt, wie es geht usw. Habe kurz und knapp geantwortet mit gut usw.

    Dann habe ich ihm die Geburt mitgeteilt, einfach weil ich fand, dass es doch unhöflich wäre, wenn nicht und seine Nachricht davor halt ganz normal und nett klang.

    Ich wusste auch nicht, wie es um ihn steht. Also trinkt er noch (wahrscheinlich ja) aber wie viel usw war mir nicht bekannt.

    Dann kamen Glückwünsche und die Mitteilung, dass er ja dann mal vorbeikommen kann und wir in Ruhe reden. Bei dem Gedanke war mir schon nicht wohl und habe mitgeteilt, dass ich erstmal Ruhe brauche und wir vielleicht mal telefonieren können. Seine Antwort war verständnisvoll.

    Soweit so gut. Wirklich einschätzen konnte ich das ganze trotzdem nicht.

    Dann folgen ein paar nette Erkundigungen. Daraufhin habe ich ihn gefragt, wie es ihm den so geht. Einfach um zusehen, wie und was er antwortet, um zu wissen, in welchem Zustand er sich befindet. Habe auch gleich mitgeteilt, dass ich etwas überfordert mit unserer Situation bin und etwas Zeit brauche.

    Die Antwort war dann wieder ein Wirrwarr. Meine Mutti ist auf dem EgoTrip, die Frauen von FB (offensichtlich Fake Profile) sind nett und eine zieht vllt bei ihm ein und die sind dann meine Freundinnen.

    Da war mir schon klar, dass er definitiv noch trinkt und in einer Parallelwelt lebt.

    Dann kam die Nachricht, ich solle alles festlegen und ich entscheide, weil mir und uns soll es gut gehen.

    Da ich dann keine Lust mehr hatte auf ewiges rumgeeier habe ich geschrieben, dass er es in der Hand hat (Familie oder Alkohol) und sich Hilfe suchen soll (Entzug oä). Und ich den Kontakt auf das Minimum reduzieren möchte.

    Dann ging es wieder richtig los.. Ich mache einen großen Fehler.. blablabla. Er hängt total in der Vergangenheit und zählt alles auf, was er tolles gemacht hat und meint ich würde das vergessen haben und nicht zu schätzen wissen. Das Thema, um das es eigentlich geht (Alkohol), kam wieder gar nicht zur Sprache.

    Ich meinte dann auch, dass es um das alles doch gar nicht geht und ich das sicherlich nicht vergessen habe. Er aber scheinbar, dass er deswegen schon 2x im KH war.

    Die Nachricht darauf ging wieder nur um die Vergangenheit und um materielles. Er war der der mich nach meiner Geburt zuerst auf dem Arm hatte usw.

    Darauf habe ich nicht geantwortet. Ist irgendwie sinnlos, da es offensichtlich zu nichts führt.

    Er versteht es einfach nicht und lebt in seiner Welt, die sich in der Vergangenheit und neuerdings bei Facebook befindet.

    Mich macht das alles so unfassbar traurig und wütend. Manchmal wünschte ich, es wäre einfach vorbei.

    Ich werde ihn jetzt blockieren, auch wenn es einen Mini Funken in mir gibt, dem das alles leid tut.. vorallem wegen Weihnachten.

    Sorry für den langen Text.. So kann man es nochmal anders verarbeiten.

    Schönen ersten Advent euch morgen (:

  • Herzlichen Glückwunsch, Lavendel! 🍀

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Ich habe ihn wieder entblockiert.. und weiß nicht, wie ich den Kontakt ruhen lassen kann ohne ihn zu groß zu verletzen. Ich habe bedenken, wie er darauf reagiert bzw habe ich ihm das ja schon gesagt/geschrieben. Seine Reaktion war dann so ne Art emotionale Erpressung.

    Er würde jetzt gerne sein Enkelkind sehen aber wie sage ich nein ohne dass ggfs was "schlimmes " passiert?

    Ich bin immer so hin und her gerissen. Ich weiß, dass man ihm nicht helfen kann, wenn er keine Hilfe will und seine Krankheit nicht anerkennt. Aber dennoch fühle ich mich so gemein und will nicht unhöflich sein, so gesehen hat er mir ja nichts getan. Versteht ihr wie ich meine?

    Auf der anderen Seite bin ich wütend und traurig, dass er es nicht einsieht und von Fake Facebook Accounts verarschen lässt. Die kommen ihn nämlich am Wochenende besuchen. Keine Ahnung was da passieren wird. Er freut sich drauf und will das Haus herrichten. So gesehen, hat er da jetzt eine Aufgabe und was zu tun aber entweder kommt keiner oder die wollen ihn dann ausrauben oder so.. Keine Ahnung.


    Ich brauche etwas Zuspruch was ich tun kann.

  • Hallo Lavendel2024,

    Seine Reaktion war dann so ne Art emotionale Erpressung.

    Er würde jetzt gerne sein Enkelkind sehen aber wie sage ich nein ohne dass ggfs was "schlimmes " passiert?

    Als ich meinem alkoholkranken Vater versucht habe meine eigenen Grenzen aufzuzeigen und zu sagen bis hier hin und nicht weiter, wurde ich auch jedes Mal emotional erpresst und teilweise folgten auch Drohungen.
    Ich habe jedes Mal nachgegeben und meine eigenen Grenzen nicht respektiert - bis es irgendwann auch für mich zu viel war, weil diese emotionale Achterbahnfahrt nicht nur mich psychisch extrem belastet hat sondern auch meine Beziehung.

    Die Frage ist, was glaubst du könnte „schlimmes“ passieren? Die Frage ist, wenn du den Kontakt nicht einschlafen lässt, wie du dir diese Beziehung vorstellst.
    Sollte dein Vater nicht mit dem Trinken aufhören und sich weiterhin so verhalten wie er es zurzeit tut, möchtest du dann, dass deine Kinder Kontakt zu ihrem Opa haben? Möchtest du dann weiterhin den Kontakt aufrecherhalten und wie sollen solche Besuche aussehen?
    Du hast es momentan in der Hand sowohl zu sagen, nein ich möchte keinen Kontakt mit ihm, wenn er betrunken ist oder ich möchte Kontakt, aber diesen auf ein Minimum beschränken und zeige ihm auch meine Grenzen auf. Und das offen mit ihm kommunizieren - du selbst bestimmst deine Grenzen, mit was du dich selbst wohlfühlst und was du für deine Kinder möchtest.

    Ich weiß das ist überhaupt nicht einfach. Aber in diese Spirale immer wieder reinzurutschen ohne dir selbst treu zu sein und deine eigenen Grenzen zu setzen und Bedürfnisse zu berücksichtigen führt nur dazu, dass es dir unglaublich die Energie raubt und dich belastet.

    Noch Glückwunsch zum Baby 👶

    Ich wünsche dir eine schöne und vor allem friedliche Weihnachtszeit.

    LG Lara

  • Die Frage ist, was glaubst du könnte „schlimmes“ passieren? Die Frage ist, wenn du den Kontakt nicht einschlafen lässt, wie du dir diese Beziehung vorstellst.
    Sollte dein Vater nicht mit dem Trinken aufhören und sich weiterhin so verhalten wie er es zurzeit tut, möchtest du dann, dass deine Kinder Kontakt zu ihrem Opa haben? Möchtest du dann weiterhin den Kontakt aufrecherhalten und wie sollen solche Besuche aussehen?

    Naja er hat einen Waffenschein und auch entsprechende Waffen. Ich denke er würde anderen nichts antun aber sich vielleicht? Klar kann man sich auch ohne Waffen was antun aber das hat man halt immer im Hinterkopf. Vielleicht folgt dann aber auch der dritte Absturz.

    Ich und auch unser Sohn haben ihn zuletzt im Juli gesehen. Seit dem nicht mehr. Und ich möchte ihn auch nicht sehen, vorallem weiß ich, durch meine Mutti, wie er aktuell aussieht und das möchte ich mir und meinen Kindern nicht antun.

    Ich wäre ja bereit über WhatsApp Kontakt zu halten, zumindest wenn es um normale banale Fragen geht zb Wie geht es dir oder mal ein Foto von den Kindern zu schicken. Aber ich weiß, dass dann wieder diese ganzen blöden Nachrichten kommen.

    Wie hast du den Kontakt abgebrochen, Lara J. ? Wie hat dein Vater das aufgenommen?

  • Hm, lass dich doch mal bei der Polizei beraten. Waffen, Waffenschein und Alkoholismus passen nicht wirklich zusammen. Gibt Leute, die das besser abschätzen können.

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Naja er hat einen Waffenschein und auch entsprechende Waffen. Ich denke er würde anderen nichts antun aber sich vielleicht? Klar kann man sich auch ohne Waffen was antun aber das hat man halt immer im Hinterkopf. Vielleicht folgt dann aber auch der dritte Absturz.

    Dein Vater gefährdet sich und seine Gesundheit und sein Leben bereits mit seinem Alkoholkonsum. Klar ist das ein langsamerer Prozess. Ich habe mich auch jahrelang damit fertig gemacht, dass mein Vater sich dann was antun könnte, da er auch immer sagt er würde sich umbringen. Ich weiß ja nicht, ob dein Vater bisher Suizidgedanken geäußert hat, aber deine Entscheidung sollte nicht davon abhängen.

    Ich wäre ja bereit über WhatsApp Kontakt zu halten, zumindest wenn es um normale banale Fragen geht zb Wie geht es dir oder mal ein Foto von den Kindern zu schicken. Aber ich weiß, dass dann wieder diese ganzen blöden Nachrichten kommen.

    Wie du bereits erwähnt hast lebt er manchmal in einer "Parallelwelt". So liefen die E-Mail Konversationen mit meinem Vater ebenfalls ab. Ich habe mit der Zeit diese Nachrichten einfach ignoriert und nur auf bestimmte Ausschnitte der Nachrichten geantwortet. Aber mein Vater betrieb auch Psychoterror. Ich hatte täglich 20 E-Mails auf welche ich Antworten sollte und wenn ich das nicht tat, wurden die Nachrichten immer aggressiver.

    Für mich klingt es so, als hättest du dich bereits entschieden, dass du deine Kinder und dich dieser Situation nicht aussetzen möchtest. Du meintest dein Vater hat bereits nachgefragt, ob er seine Enkel sehen kann. Ich glaube hier nein zu sagen, ohne dass dein Vater verletzt wird, ist nicht möglich. Du kannst ihm lediglich deine Sicht auf die Dinge schildern und ihm mitteilen, wieso deine Entscheidung so lautet. Entweder er akzeptiert dies oder nicht. Und darauf aufbauend kannst du dann entscheiden, ob der Kontakt per Whatsapp gehalten werden kann oder ob nur ein Kontaktabbruch hilft, da deine Grenzen nicht akzeptiert werden - das wäre jetzt mein Tipp. Tut mir leid, falls dir das nicht weiterhilft.

    Wie hast du den Kontakt abgebrochen, Lara J. ? Wie hat dein Vater das aufgenommen?

    Ich hatte den Kontakt per Mail abgebrochen, um mich selbst zu schützen. Ich habe ihm gesagt, dass ich keinen Kontakt mehr zu ihm möchte. Mein Vater hat mich jahrelang beleidigt und beschimpft und das obwohl ich die letzten Jahre die einzige Person war, die überhaupt Kontakt zu ihm hatte und alles gemacht habe: Einkaufen, Medikamente besorgen, Arzttermine, Wäsche gewaschen etc. Und im September dieses Jahr gab es ein paar Mails, die das Fass einfach zum Überlaufen gebracht haben - es gab eine Art Klickmoment in meinem Kopf. Er hat auch mittlerweile einen gesetzlichen Betreuer, der sich um alles kümmert. Mein Vater hat sich aber auch durch den Alkohol bereits die komplette Gesundheit zerstört und hat Pflegegrad 3. Lässt sich aber nicht helfen.

    Ich habe mir selbst die Frage gestellt "Warum tue ich mir das selbst an? Es ändert sich nichts. Ich bleibe in diesem Kreislauf gefangen. Meine Beziehung zu meinem Freund ist dadurch gefährdet, mir geht es einfach nur psychisch schlecht und ich habe keine Energie mehr für mein eigenes Leben." Ich habe Tage da gehts es mir mal besser und mal schlechter mit meiner Entscheidung. Jetzt um die Weihnachtszeit fällt es mir ehrlich gesagt auch schwerer.

    Mein Vater hat das bis heute nicht akzeptiert. Ich habe seine Nummer und seine Mails blockiert. Manchmal ertappe ich mich wie ich in den Spamordner reinschaue und da sehe ich, dass die Mails bis heute nicht aufgehört haben. Aber an den ersten paar Worten die ich im Spamordner sehe, erkenne ich, dass sich nichts geändert hat. Die Worte sind die gleichen wie vorher auch. Ich merke aber, dass es mir besser geht, wenn ich keinen Kontakt habe.

    Dir auch schöne Weihnachten 🎄

    Vielen Dank!:)

  • Hi Lavendel,

    hier ist gerade eigentlich schon fast alles geschrieben worden, was Dir in dieser Situation helfen sollte.

    Ich kann für meinen Teil nur noch beitragen, dass wir bei meinem alkoholkranken Vater bis zu seinem Tod alles, aber auch wirklich alles versucht haben, um ihn zu retten. Geholfen hat es nichts, im Gegenteil. Der Weg ging, wie das hier im Forum schon so oft beschrieben wurde, nur in eine Richtung: bergab - und zwar für alle Beteiligten.


    Wenn Du ein Baby zu Hause hast (herzlichen Glückwunsch auch von mir!), hat es Deine uneingeschränkte Aufmerksamkeit verdient. Keiner kann von Dir verlangen, dass Du Dich gleichzeitig mit Deinem Vater und vor allem mit seinen Lebensentscheidungen auseinandersetzt.


    Liebe Grüße


    Seb

  • Ich weiß ja nicht, ob dein Vater bisher Suizidgedanken geäußert hat, aber deine Entscheidung sollte nicht davon abhängen.

    Mir gegenüber hat er sowas noch nicht konkret geäußert. Aber meiner Mutti nach ihrem Auszug per Nachricht mitgeteilt. Ich denke, dass das auch eine Art Erpressung war. Ob er das wirklich tun würde, kann ich nicht einschätzen.


    Du kannst ihm lediglich deine Sicht auf die Dinge schildern und ihm mitteilen, wieso deine Entscheidung so lautet. Entweder er akzeptiert dies oder nicht. Und darauf aufbauend kannst du dann entscheiden, ob der Kontakt per Whatsapp gehalten werden kann oder ob nur ein Kontaktabbruch hilft, da deine Grenzen nicht akzeptiert werden - das wäre jetzt mein Tipp.

    Tatsächlich habe ich ihm bereits mehrfach mitgeteilt, wie ich dazu stehe und auch, dass ich den Kontakt aufs minimalste reduzieren möchte.

    Daraufhin folgten Nachrichten in Richtung emotionale Erpressung (er war ja bei meiner Geburt dabei usw).

    Auf seine letzte Nachricht habe ich nicht geantwortet und ihn bei WhatsApp ins Archiv gepackt. So sehe ich nicht gleich, wenn er schreibt aber kann dennoch auf Nachricht reagieren, wenn ich will.

    Mir zu überlegen was ich antworte ohne ihn zu verletzen, weil er es eh nicht versteht und ihm nicht zu viel spiel zu lassen, für irgendwelche komischen Aussagen, kostet mich so viel Zeit. Da lass ich es lieber.

    Und so fahre ich aktuell ganz gut damit. Seit Samstag kamen auch keine Nachrichten mehr.

    Wegen den Waffen werde ich mich mal erkundigen.

    Ich danke euch für eure Antworten und Ratschläge.

  • Ich bin genervt, traurig und wütend.

    Er versteht es einfach nicht! Ich habe es ihm nun wieder mehrmals mitgeteilt, wo das Problem ist und ich das so nicht weiter machen kann.

    Er hat Gutscheine für uns für Weihnachten geholt und gefragt, wie ich es möchte, dass ich sie erhalte. Ich habe einen Briefkasten eines Ladens vorgeschlagen, wo ich es abholen könnte.

    Das war natürlich aus seiner Sicht die falsche Antwort. Daraufhin folgten die Fragen, was er mir angetan hat, dass ich mich so verhalte.

    Klang bis dato alles normal und klar.

    Dann habe ich ihm die bittere Wahrheit geschrieben, davor habe ich immer Angst gehabt, weil ich nicht wusste, wie er es auffasst. Also das es schon in meiner Jugendzeit los ging, dass er zum Abendessen auf dem Sofa schlief, nach etliche Gängen in den Keller...

    Das er die schöne Zeit seines Enkels verpasst hat, da er nur jammernd auf der Couch saß.

    Hat er natürlich nicht verstanden bzw ist nichtmal annähernd auf irgendwas aus meiner Nachricht eingegangen.

    Der letzte Satz war dann "lass es und danke für die vielen Jahre".

    Da habe ich dann schon gar nicht mehr geantwortet.

    Heute wieder Nachrichten, dass wir das klären müssen wegen dem Geschenk usw. Meine Antwort blieb die selbe. Seine Reaktion natürlich auch... er meinte ich würde ihn erpressen und ich vergesse die ganze schöne Zeit.

    Ich habe dann nochmal auf meine letzte Nachricht verwiesen, da er wieder fragte, was er mir angetan hat.

    Es ist immer das gleiche.. es nervt mich nur noch.

    Erst klingt alles normal und halbwegs nüchtern aber dann kommen die Antworten und dann reicht mir das auch wieder.

    Es tut mir auch alles irgendwie leid, aber es ist nun mal nicht meine Schuld und er versteht es einfach nicht. Ich habe es ihm so oft versucht zu erklären... vergeblich.

    Vllt hat der letzte Krampfanfall auch irgendwas kaputt gemacht, was eine Demenz verstärkt, keine Ahnung.

    Was genauso traurig ist, dass meine Oma (92, leidet auch unter Demenz) ihren Sohn nicht mehr erkannt hat also nicht nur wegen der Demenz sondern weil er so aufgedunsen aussieht und so anders. Sie weiß nichts von seiner Krankheit, würde sie auch nicht verstehen. Umso trauriger finde ich das. Die letzten 35 Jahre hat er sie jede Woche besucht und sich gekümmert, wenn was war. Jetzt natürlich nicht mehr und das macht sie so traurig.

    Mich macht das auch wahnsinnig traurig! Mir hälte er vor ich zerstöre die Familie aber um seine Mutter kümmert er sich jetzt auch nicht.

    Das musste ich jetzt mal loswerden.

  • Er lebt in irgendeiner surrealen Welt.

    Wahrscheinlich hat er tatsächlich vergessen, was ihr vorher besprochen habt, Lavendel.

    Ich konnte mich teilweise an Vorfälle oder Gespräche von der Vergangenheit nicht mehr erinnern. Einfach deswegen, weil ich viel zu besoffen war.

    Am besten, Du brichst den Kontakt ab, wenn er Dir nicht guttut. Ein nasser Alkoholiker ist unberechenbar.

    Ich wünsche Euch als Familie ein ruhiges und schönes Weihnachtsfest!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

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