Das einzige Gefühl, das negativ haften bleibt, ist dass er damit auch einem Kind den Vater nimmt und sich in Verantwortungslosigkeit übt. Ich glaube er versteht gar nicht, wie tief er in der Sucht steckt. Ich muss jetzt nur schauen, wie ich mein Kind am besten schützen kann. Und keine Ahnung, wie ich das am besten mache.
SummerSun - Trennung als einziger Ausweg
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Deswegen bleibt nur Trauer, Wut, Hoffnungslosigkeit, Verachtung . Aber auch mir gegenüber, weil ich einfach den Absprung nicht schaffe..,,
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Heyy
Jetzt sei aber mal nicht so hart mit Dir! Wer sagt denn, dass Du den Absprung nicht schaffst?!
Du bist doch nicht mal einen Monat hier! Ok davor schon Therapien etc aber vllt siehst Du erst jetzt so ganz klar Deine Rolle...
Hab Geduld mit Dir, versuche den Focus auf das zu legen, was Du schon geschafft hast. Und dann pass auf, dass Du "Geduld mit Dir" gut von "Augen zu und immer so weiter machen" unterscheidest. Aber dafür hast Du ja auch uns hier😀
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Danke dir. ❤️Therapie hab ich aber noch nicht gemacht. Wir haben meinen Mann zu einer Suchtberatung /Therapeuten mal mitgenommen, erfolglos 🤷♀️ ich werde hier weiterlesen, jeden Tag.,,
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dann in der einen Stunde, die er betrunken Zeit mit seinem Kind verbracht hat
Du solltest darauf achten, dass er betrunken keine Zeit mit eurem Kind verbringt. Bitte schütze das Kind, Betrunkene sind kein Umgang für Kinder.
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Du solltest darauf achten, dass er betrunken keine Zeit mit eurem Kind verbringt. Bitte schütze das Kind, Betrunkene sind kein Umgang für Kinder.
Das Problem wird sein, dass er sich nicht darauf einlassen wird, dauerhaft nüchtern zu sein, wenn er sein Kind sieht. Was heißt das dann für mich? Eine Art Sorgerechtsrosenkrieg? Er ist so uneinsichtig, er hat ja kein Alkoholproblem. Und die letzten Jahre hatte ich ja auch kein Problem damit, dass er sich angetrunken, um das Kind kümmert. Das werde ich mir anhören dürfen...
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Weil du es da noch nicht besser wusstest ...
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Liebe Rennschnecke , das weiß ich. Aber er hält es mir immer wieder vor.
Ich war heute mit einer Freundin essen, die mich abgeholt hat und nun behauptet er, ich wäre mit irgendeinem Typen unterwegs gewesen. Wie kann man so unglaublich gemein sein?
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Du solltest darauf achten, dass er betrunken keine Zeit mit eurem Kind verbringt. Bitte schütze das Kind, Betrunkene sind kein Umgang für Kinder
Wenn es so einfach wäre...
Diesen Kampf führe ich hier auch noch. Aber, so lange nicht (wieder) etwas passiert ist, besteht kein Handlungsbedarf und keine Rechtsgrundlage.
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und nun behauptet er, ich wäre mit irgendeinem Typen unterwegs gewesen.
So kann man wunderbar von seinem eigenen Problem ablenken.
Ich war auch schwerst depressiv, habe die Kinder vernachlässigt, bin extrem narzisstisch und und und... Dass aber einzig und allein die Sucht meines XY unser Aus bedeuteten, das würde er niemals zugeben.
Dann doch lieber schöne Storys über uns Co's erfinden...
Ich weiß selbst, es ist nicht leicht ruhig zu bleiben, wenn man Dinge über sich hört, die nicht der Wahrheit entsprechen. Aber versuche bei dir zu bleiben. Du weißt ja selbst ganz genau, dass es nicht stimmt. Was er da sagt ist "nasses Geschwätz".
Ich lache mittlerweile über all die Geschichten, die über mich von der Ex Familie erzählt werden. Ich muss nichts erfinden, denn ich bin klar in der Birne. Mein XY nicht. Und diese Erkenntnis macht das Ganze doch um einiges leichter.
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So kann man wunderbar von seinem eigenen Problem ablenken.
Ich war auch schwerst depressiv, habe die Kinder vernachlässigt, bin extrem narzisstisch und und und... Dass aber einzig und allein die Sucht meines XY unser Aus bedeuteten, das würde er niemals zugeben.
Dann doch lieber schöne Storys über uns Co's erfinden...
Ich weiß selbst, es ist nicht leicht ruhig zu bleiben, wenn man Dinge über sich hört, die nicht der Wahrheit entsprechen. Aber versuche bei dir zu bleiben. Du weißt ja selbst ganz genau, dass es nicht stimmt. Was er da sagt ist "nasses Geschwätz".
Ich lache mittlerweile über all die Geschichten, die über mich von der Ex Familie erzählt werden. Ich muss nichts erfinden, denn ich bin klar in der Birne. Mein XY nicht. Und diese Erkenntnis macht das Ganze doch um einiges leichter.
Zu deiner Erkenntnis möchte ich auch kommen.Mich triggert es tatsächlich,wenn Unwahrheiten erzählt werden.
Ich weiss das es anders ist,und doch habe ich Thema damit.Sei es mein Wahrheits-bewusstsein oder Naivität oder what ever.
Wie kann ich das Ganze nicht persönlich nehmen?
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Ich denke immer, ein kranker kann mich nicht kränken.
Ich weiß die Wahrheit und fertig. Ich muss mich nicht erklären.
je selbstbewusster und befreiter ich bin, umso mehr ärgern sich die andern.
Das war ein Prozess dahin zu kommen aber nun funktioniert es super und mir geht es sehr gut -
Heute hat er mir gesagt, dass er weiß, was er falsch gemacht hat. Aber wenn er meiner Forderung nach einem Entzug und einem alkoholfreien Leben nachkommen würde, würde er sich selbst verraten, weil er es für mich, aber nicht für sich machen würde.
Ich denke das ist eine sehr schmerzhafte, aber klare Antwort.
Das ist eine sehr ehrliche Antwort. Bei meinem Mann hat es drei Jahrzehnte gedauert bis auch er ehrlich zu mir war. Er will mir keine Versprechungen mehr machen, die er dann nicht einhalten kann. Er wird nicht komplett mit dem Trinken aufhören. Das ist mutig und ich schätze diese Worte. Somit konnte ich aufhören, immer wieder zu hoffen und an meiner Co- Abhängigkeit arbeiten.
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Guten Morgen an alle,
Auch hatte in den vergangenen Tagen zwei Wutausbrüche, weil ich mit dem Triggerpunkten, die er gesetzt hat, einfach nicht gut umgehen konnte. Manchmal fällt es mir leichter mit bösen Sprüchen umzugehen, aktuell leider nicht so. Vielleicht auch, weil ich gerade so wahnsinnig traurig darüber bin, dass diese Familie zerbricht, und alles sich ändern wird.
Tatsächlich haben wir nochmal gesprochen, einfach als Eltern und normal. Es war ein Gespräch in dem mir wieder bewusst wurde, dass mein Mann nach wie vor den guten Kern hat, in den ich mich verliebt habe. Ich habe ihm gesagt, wie traurig ich bin, dass alles zerbricht und dass er seine Problematik nicht sieht.
Er meinte zu mir, dass ich ihm die Möglichkeit/Chance einräumen müsse für sich selbst aufzuwachen. Leider ist er das nicht. Aber irgendwie hatte es etwas hoffnungsvolles. Die Wahrscheinlichkeit ist bei 1%, dass er es jemals tut, aber es hat mir geholfen mich mit der Situation besser abzufinden. Die Trennung ist unausweichlich, die Wunden müssen heilen, aber vielleicht kann er irgendwann seine Themen angehen und wenn es nur für sein Kind ist. Realistischerweise wird das nicht passieren, aber es trägt mich ein bisschen durch diese Hoffnungslosigkeit.
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Auch hatte in den vergangenen Tagen zwei Wutausbrüche
Ich kenne das auch, das ist die Hilflosigkeit in uns und der Wunsch das er sieht was er alles mit seinem Verhalten anrichtet. Aber das ist die falsche Herangehnsweise und Verschwendung unsere Energie. Und trotzdem verstehe ich warum das geschieht.
Vielleicht auch, weil ich gerade so wahnsinnig traurig darüber bin, dass diese Familie zerbricht, und alles sich ändern wird.
Diese traurigkeit macht uns wütend und es darf auch seine Berechtigung haben.
dass mein Mann nach wie vor den guten Kern hat,
Alkoholiker sind nicht primär schlechte Menschen, sie sind schlichtweg nur Krank.
aber es trägt mich ein bisschen durch diese Hoffnungslosigkeit.
Ich glaube heute, dass genau diese Hoffnungslosigkeit mir geholfen hat, den nächsten Schritt zu gehen.
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Guten Morgen,
ich merke gerade was da für ein dickes Paket auf mich zukommt. Mein Mann setzt sich bei Gesprächen in die Opferrolle, behauptet permanent, wie enttäuscht er doch von mir ist, wie fremdgesteuert er war und dass ich natürlich in den Jahren Beziehung nie ehrlich zu ihm war.
Anfangs dachte ich wir könnten also gute Eltern zusammenarbeiten. Mittlerweile merke ich aber, dass er Absprachen nicht einhält, es komischerweise immer dann wenn er etwas mit dem Kind unternehmen soll, zu Konflikten kommt, wo er dann einfach abhaut und dass er quasi nur noch wegfährt um betrunken nach Hause zu kehren.
Ich bin froh, dass hoffentlich bald die räumliche Trennung geschafft ist, mache mir aber schon Sorgen zwecks der Aufenthalte des Kleinkinds bei ihm. Und zusätzlich auch noch, dass er mir bei gemeinsamen Sorgerecht permanent Steine in den Weg wirft. Wie mache ich das alles am besten?
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mache mir aber schon Sorgen zwecks der Aufenthalte des Kleinkinds bei ihm. Und zusätzlich auch noch, dass er mir bei gemeinsamen Sorgerecht permanent Steine in den Weg wirft. Wie mache ich das alles am besten?
Im besten Fall lässt du dich anwaltlich unterstützen.
Auch würde ich das Jugendamt mit ins Boot holen.
Ich führe einen regelrechten Kampf mit dem nassen Vater meiner Kinder. Selbst die Sekretärin von meiner Anwältin hat sowas noch nicht erlebt. Ohne Jugendamt und Anwältin wäre ich nicht weiter gekommen...
Und es ist noch laaaaaange nicht vorbei...
Ich hoffe du wirst nicht so viele Schwierigkeiten haben mit deinem Ex wie ich. Daumen sind gedrückt

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Ich melde mich nochmal.
Wie hoch der Suchtdruck ist, habe ich vor einigen Tagen zu spüren bekommen, als er sich um unser gemeinsames Kind von ihm angekündigt, alkoholfrei kümmern wollte.
Er konnte keine zwei Stunden nüchtern bleiben. Hat dann irgendeinen banalen Grund vorgeschoben und ist dann Trinken gegangen. Ich habe geweint für unser Kind. Entschuldigt hat er sich später, weil ICH ihm ein schlechte Gewissen gemacht habe (Schuldumkehr?), worauf ich aber nicht mehr eingegangen bin. Worte sind nur Worte und bedeutungslos ohne passende Handlungen.
Ich habe heute in einem anderen Faden von der Alkoholsucht und dem Erreichen eines persönlichen Tiefpunkts gelesen. Wenn es nicht nur der Wille, sondern die Kombination aus Tiefpunkt und Willen ist, dann wird es wohl noch dauern oder auch nie passieren.
Aktuell fühlt es sich so an, als wäre ich Alleinerziehend und verwitwet. Ich kann mich ja kaum auf einen nassen Alki verlassen, auch wenn ich das jahrelang gemacht habe. Dafür schäme ich mich, gerade seit unser Kind auf der Welt ist.
Durch den ganzen Orgakram mit eventuellen rechtlichen Schritten, die in die Wege geleitet werden müssen, komme ich nur selten zum Trauern. Wenn wir räumlich getrennt sind, wird mich aber vermutlich diese Trauer mit voller Wucht erwischen. Davor habe ich Angst.
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Liebe SummerSun,
ein Gedanke vom mir, der mir gerade in den Kipf kam beim lesen Deines Beitrags. Wenn er suchtkrank ist, dann muss er trinken. Ich denke, Du kannst das nicht mit einem nicht Süchtigen vergleichen, der dann halt nichts trinkt. Ich kann mir vorstellen, dass er s hon vor hatte nichts zu trinken, es aber nicht geht. Und sich selbst einzugestehen, dass da was nicht stimmt würde ja bedeuten er muss da an das Thema dran. Vielleicht kannst Du da Deine Erwartungshaltung an ihn für Dich ändern und die entsprechenden Konsequenzen (er kann das Kind halt nicht alleine betreuen oder was auch immer) ziehen. Vielleicht nimmt Dir das den Druck und Dir Enttäuschung. Es zu akzeptieren wie es ist und für Dich und Dein Kind Entscheidungen treffen.
Nur so ein Gedanke von mir gerade.
LG Momo
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Liebe Momo2006 ,
interessanterweise habe ich deinen Faden gelesen.
Das weiß ich, wobei er es auch so schon geschafft hat, alkoholfreie Tage zu machen. Deshalb wundert es mich, dass es da auf einmal nicht ging.
Ich passe meine Erwartungshaltung schon an, das bedeutet aber auch, mehr Stress für mich, noch mehr Aufwand und keinerlei Sicherheit, dass sich auch mal jemand anderes um das Kleinkind kümmert. Wenn man dann noch kränkelt und einen Job hat, einen das Kind nachts wach hält und irgendwie versuchen muss diese Trennung zu verarbeiten, wird das schnell zu viel.
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