Klasse Alex, da hast du mir jetzt einige Hausaufgaben aufgegeben. Ich bin dir sehr dankbar dafür, das entspricht im übrigen genau dem Weg, den ich auch gehen möchte… Ein wenig esoterisch angehaucht bin ich auch durch meine Familie
Ich finde, die Mischung macht es, viele Techniken, die noch vor ein paar Jahren schulmedizinisch verpönt waren, sind ja mittlerweile auch wissenschaftlich belegt.
Kurswechsel - Auch ich möchte mich nun vorstellen.
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Ja, ich mache das schon seit 30 Jahren.
Es ist gut, wenn Du Dich auf ein neues, nüchternes Ziel fokussierst. Ein neues Hobby praktisch. Das auch noch einen guten Nebeneffekt hat.
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Ich habe gesagt, dass ich nichts mehr trinken werde, da ich das Zeug nicht im Griff habe.
Das ist ein toller Satz. Den merke ich mir. Danke!
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Es liest sich wirklich gut bei dir. Ich wünsche dir viel Erfolg weiterhin.
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Ich wünsche dir viel Erfolg weiterhin.
Hallo Naira, vielen Dank für deine Worte. Ich bin voller Zuversicht, dass ich es schaffen werde, weil ich es dieses Mal wirklich will. Ich möchte mir keine Hintertür mehr offenlassen. Ich will selbst über mein Leben bestimmen. Ich möchte nicht wieder jeden Abend meine Zeit verschwenden, auf schöne Dinge verzichten und am nächsten Morgen verkatert und schlecht gelaunt aufwachen. Ich will meinem Körper nicht mehr schaden. Ich möchte nicht länger auf durch die Sucht künstlich herbeigerufene Glücksgefühle angewiesen sein. Ich will selbst für mein Glück verantwortlich sein.
Ich möchte ein Vorbild für meine Kinder sein. Ich will nicht wieder unter irgendwelchen Vorwänden Feiern verlassen, nur um mich zu Hause alleine zu betrinken.
Ich weiß, dass es seine Zeit dauert und dass es auch im nüchternen Leben Höhen und Tiefen gibt. Die Tiefen gehören dazu – und ich werde ihnen mit Akzeptanz begegnen, besonders dort, wo ich sie nicht ändern kann. Aber das Wichtigste ist: Ich habe jetzt das Ruder wieder in der Hand. Ich bestimme den Kurs. Ich entscheide, wie ich mit einem aufziehenden Sturm umgehe. Aber ich entscheide auch, wie ich die Schönheit eines ruhigen, klaren Tages auf See genieße.
„Da ist noch soviel mehr.“
Ich finde dieses Zitat aus dem Film „One for the Road“ unglaublich passend – natürlich eingebettet in den Kontext, wie ich ihn vor Augen habe. Es ist so leicht, so einfach, und dennoch sagt es so viel aus und gibt mir Kraft und Zuversicht.
Ich wünsche euch allen von Herzen einen nüchternen, selbstbestimmten und wunderschönen Tag. Am Ende seid nur ihr es, die das Steuer in der Hand halten.
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Guten Morgen.
Dieser Beitrag von Dir rührt mich irgendwie, weil wirklich zu merken ist, dass jeder Satz von Herzen kommt.
Ja, das Ruder hat jeder für sich selbst in der Hand. Ich hatte das Ruder so unendlich lange nicht mehr in der Hand und als ich es wieder hatte, habe ich es nicht mehr abgelegt und das werde ich auch nicht machen.
Weil es einfach ein freies Gefühl ist, ein selbstbestimmtes Gefühl.
Wünsche ebenfalls einen schönen Tag

LG Cadda
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Hallo Kurswechsel,
Da klingt sehr viel Bestimmtheit und Energie aus deinen Sätzen.
Das Gefühl, dass Ruder nicht mehr in der Hand zu haben und nicht zu wissen, wie ich wieder in den Ruderstand komme, war ganz schrecklich. Da ich das einmal erlebt habe, werde ich das Ruder nie wieder aus der Hand geben.Da ist noch soviel mehr
Oh ja, und es macht Lebensfreude es zu entdecken und die Zeit ist mein Verbündeter.
Auch dir wünsche ich einen schönen Tag.Viele Grüße
Nayouk -
Hallo Kurswechsel,
Aus deinen Worten sprechen so viele Wünsche für dich. Schöne Wünsche, die du dir doch alle schon alle selbst erfüllst.
Schau mal, wie ich deine Sätze für mich formuliere. Weil ich es einfach für mich wichtig finde, mehr im Jetzt zu sein.Ich möchte mir keine Hintertür mehr offenlassen.
Ich lasse mir keine Hintertür offen.
Ich will selbst über mein Leben bestimmen.
Ich bestimme selbst über mein Leben.
Ich will meinem Körper nicht mehr schaden.
Ich schade meinem Körper nicht mehr.
Ich möchte nicht länger auf durch die Sucht künstlich herbeigerufene Glücksgefühle angewiesen sein
Ich bin nicht länger auf durch die Sucht künstlich herbeigerufene Glücksgefühle angewiesen.
Ich will selbst für mein Glück verantwortlich sein.
Ich bin selbst für mein Glück verantwortlich.
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DAS ist gut. Es ist ja bereits alles schon eingetreten. Jetzt nur noch daran arbeiten, dass es so bleibt.
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Hallo zusammen,
ich hatte letzte Nacht einen ziemlich intensiven Traum, der mich heute noch beschäftigt: Ich war mit meinen Freunden auf Mallorca im klassischen „Saufurlaub“. Überall gab es Versuchungen, besonders die, denen ich früher nur schwer widerstehen konnte. Immer wieder hat mir jemand etwas zu trinken angeboten. Zum Glück habe ich im Traum nichts getrunken, aber es hat mich dennoch ziemlich aufgewühlt.
Heute Morgen war ich deswegen ganz schön durcheinander und musste den ganzen Tag immer wieder an diesen Traum denken. Offenbar hat mein Unterbewusstsein einiges zu verarbeiten. Ich versuche, es einfach als das zu sehen, was es ist: ein Traum.
Ansonsten halten sich die Gedanken an Alkohol in Grenzen. Kommen sie auf, schenke ich ihnen keine Beachtung und sie verschwinden relativ schnell wieder.
Heute ist Tag 27 ohne
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Heute versucht mir Kollege „Saufdruck“ echt das Leben schwer zu machen. Die Gedanken ans Trinken waren heute häufiger als in den letzten 20 Tagen zusammen. Könnte das mit dem Traum zusammenhängen? Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Die Sucht ist eine psychische Krankheit. Du bist auf dem Weg Dich, Dich von der Sucht zu befreien. Alte und neue Denkmuster treffen aufeinander und der Konflikt wird in Träumen verarbeitet aber auch tagsüber ist die Gedankenwelt in Unordnung.
Gerade in den ersten Monaten hatte ich ein paar solche Träume. Aber jetzt schon länger nicht mehr.
Ich habe in solchen Phasen es zugelassen, habe für mich geschrieben um die Gedanken zu sortieren und war viel hier im Forum.
Bei Saufdruck habe ich in den Notfallkoffer gegriffen. Kannst Du es ausmachen, warum das gerade häufiger vorkommt? -
Kannst Du es ausmachen, warum das gerade häufiger vorkommt?
Es ist nur heute so krass, die letzten Wochen hatte ich kaum einen Gedanken an Alkohol. Ich kann mir nur erklären, dass es mit dem Traum zusammenhängt. Ich habe jetzt viel Wasser und Trinkjoghurt getrunken, so langsam geht es wieder.
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Achso..und ich mache heute Burger für die ganze Family - dabei habe ich sonst immer nebenbei ein paar Bier getrunken..
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Die Trigger sind subtil und auch nicht offensichtlich.
lch habe sie mit der Zeit auch erst erfahren und die Entdeckungsreise ist noch nicht zu Ende.
Wichtig ist, dass ich es als solches erkenne und weiß, wie ich reagieren muss. -
Das kann auch ein Grund sein. Das Suchthirn kann fast alles als Grund hernehmen.
So Träume hatte ich einige. War dann auch erstmal stolz, dass ich da nichts getrunken habe. Inzwischen hatte ich auch schon einige, in denen ich getrunken habe. Schließlich ist das ja auch irgendwo eine Angst, die verarbeitet werden will.
Wie Du sagst, es ist einfach nur ein Traum.
Wenn Du ein paarmal Burger, ohne Saufen, gemacht hast, wird das auch zur Normalität werden. Das dauert ein bisschen.
schenke ich ihnen keine Beachtung und sie verschwinden relativ schnell wieder.
Betrachte den Gedanken von "außen".
"Aha, mein Suchthirn denkt ans Trinken."
Dem Gedanken selbst schenke ich Aufmerksamkeit und dann geht er wieder. Wenn Du versuchst ihn gar nicht zu denken, kommt er immer wieder.
Ach ja. Was mir gerade eingefallen ist. Ich habe mit meinem Suchthirn geredet. Na ja. Eigentlich eher zusammen gesch... en. Diese Art von Aufmerksamkeit hat auch sehr gut geholfen.
Was Du auf alle Fälle schon richtig machst, ist nicht mit Dir zu diskutieren.

Denn es gibt nichts zu diskutieren. Und auch nicht zu erklären.
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Hallo zusammen,
das Wochenende war nicht ganz einfach. Besonders abends haben sich meine Gedanken oft um Bier gedreht – zu Zeiten, in denen ich früher immer getrunken habe. Auch wenn ich mittlerweile ganz gut damit klarkomme, diese Gedanken loszulassen oder mich abzulenken, nervt es manchmal doch ziemlich.
Ich weiß, dass ich noch am Anfang meiner Abstinenz stehe und will mich nicht beschweren. Mir ist klar, dass ich keinen dauerhaften Kampf mit meinem Suchtgedächtnis führen kann und möchte. Stattdessen versuche ich, die Situation realistisch zu sehen: Es ist eine Krankheit. Und ich halte mir immer wieder vor Augen, dass es mir definitiv nicht besser gehen würde, wenn ich dem Saufdruck nachgeben würde.
In letzter Zeit bemerke ich auch häufige Stimmungsschwankungen. Es gibt Momente, in denen ich die ganze Welt umarmen und Bäume ausreißen könnte, nur um kurz darauf schlecht gelaunt zu sein. Ich hoffe, dass sich das mit der Zeit einpendelt.
Manchmal höre ich mein Suchtgedächtnis fast schon mitleidig flüstern, wie langweilig es doch sei, dass ich heute Abend wieder nicht trinke. Aber auch da mache ich mir bewusst, dass der Verzicht ein Gewinn ist – für mich und mein Leben.
Habt alle ein geruhsames und zufriedenes Restwochenende und einen besinnlichen ersten Advent.
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Ich hoffe Du beschäftigst Dich abends. Und sitzt nicht nur so da.

Haha, eine gute Überleitung.
Wie geht es mit dem Meditieren voran? Habe heute auf der Massageliege im Fitnessstudio gerade den letzten Teil eines Kurses abgeschlossen.
Ansonsten. Schau zu, dass Du viel trinkst. Also, alkoholfreies. Ich habe am Anfang gut über drei Liter abends getrunken. Habe ich vorher ja auch.

Das hört dann von selbst irgendwann auf, wenn das Hirn merkt, dass trinken nicht hilft, lässt der "Durst" nach. Jetzt hängt morgens gerne mal noch mein Teebeutel in der Tasse mit dem "Gute Nacht Tee".
Die Stimmungsschwankungen können auch gut mit dem noch gestörten Dopaminspiegel zusammenhängen. Auch baut der Körper unter Alkohol, Rezeptoren dafür ab. Da Alkohol das ersetzt. Muss sich mit der Zeit einpendeln.
Ansonsten nimmst Du Deine Laune eben auch besser wahr. Ich hatte vorhin auch schlechte Laune. Habe das mit der Docking Station fürs Homeoffice nicht hinbekommen.

Wünsche Dir einen guten Start in die Neue Woche morgen.
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Hey Alex, vielen Dank für deine Nachricht.
Ich hoffe Du beschäftigst Dich abends. Und sitzt nicht nur so da.

Oha, jetzt hast du mich erwischt. Nachdem ich mich den ganzen Tag ausgeruht habe, sitze ich ab 18 Uhr (zu Beginn meiner sonst üblichen Saufzeit) einfach nur so da und warte bis die Zeit rumgeht, so dass ich endlich ins Bett kann.
Spaß beiseite, das würde mir wahrscheinlich sogar mal gut tun, denn von morgens bis abends ist eigentlich volles Programm angesagt. Drei kleine Kinder, Hund und Frauchen (achtet nicht auf die Reihenfolge
) wollen beschäftigt werden.Wie geht es mit dem Meditieren voran?
Ich bin dran, meist komme ich abends erst dazu, aber es tut mir gut. Ich habe vor meiner Säuferkarriere regelmäßig meditiert und das war (wenn ich mich so recht erinnere) die entspannteste und ausgezeichnete Zeit meines Lebens.
Die Stimmungsschwankungen können auch gut mit dem noch gestörten Dopaminspiegel zusammenhängen. Auch baut der Körper unter Alkohol, Rezeptoren dafür ab. Da Alkohol das ersetzt.
Das hatte ich auch schon gelegen und ehrlich gesagt beruhigt es mich auch, das nochmal von dir zu lesen. Denn dann ist es zeitlich absehbar und wird sich hoffentlich bald legen. Stimmungsschwankungen und schlechte Laune sind halt auch suboptimal für ein harmonisches Familienleben.
Habe das mit der Docking Station fürs Homeoffice nicht hinbekommen.
Ich hoffe, du konntest dein Problem lösen und bist jetzt fleißig im Homeoffice aktiv

Auch dir und all den Mitlesern einen glorreichen Wochenstart.
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Hallo zusammen,
gestern war ein wirklich guter Tag (vor allem im Vergleich zu Sonntag - siehe oben). Ich war das erste Mal seit etwa sieben Jahren wieder beim Kampfsport, und es hat mir unglaublich gutgetan. Ich habe endlich mal wieder am eigenen Laib gespürt, dass Glücksgefühle auch ohne Alkohol entstehen können – das war eine richtig schöne Erfahrung. Jetzt muss ich nur aufpassen, dass ich es mit dem Sport nicht gleich wieder übertreibe, denn ganz so frisch bin ich ja auch nicht mehrDas Beste daran: Während meiner sonst üblichen “Saufzeit” hatte ich gestern keinen einzigen Gedanken an Alkohol.

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