Hallo Hera,warum fragst du? LG
Nur so. Wollte wissen, ob es dir gut geht.
Hallo Hera,warum fragst du? LG
Nur so. Wollte wissen, ob es dir gut geht.
Nur so. Wollte wissen, ob es dir gut geht.
Hallo Hera, mir geht's gut.Ich dachte schon, ich hätte irgendwas geschrieben,was zur Besorgnis Anlass gibt.Hoffe bei dir
Ist auch alles im grünen Bereich? Es ist schön hier im Forum zu schreiben und mich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Seit
6.12.24 bin ich Alkohlabstinent.Im Moment geht es mir gut und ich möchte, daß es mir auch weiterhin gut geht. Meine Aufgabe ist es jetzt,
meine Abstinenz zu festigen und mir eine Strategie zu erarbeite,um bei einer Gefährdung (Suchtdruck)handlungsfähig zu sein! Also
bin ich hier im Forum gut aufgehoben. Wünsche dir fürs neue Jahr alles Gute für ein abstinentes Leben. LG
Moin ,hab mich mal in die Threads einiger anderer Betroffener eingelesen.Es ist schon interessant,wieviele verschiedene Schicksale
und Lebensläufe es gibt,aber in Punkto Alkohol trotzdem immer zum gleichen Ergebnis führen (Sucht)!!.Da andere Menschen auch schwere Schicksalsschläge, Krankheiten u.s.w. erleben und dennoch nicht dem Alkohol verfallen, möchte ich nochmal meinen Weg in die Flasche
reflektieren. Also schwere Kindheit und Jugend (meine Mutter ist gestorben als ich 5Jahre alt war)Ich hatte so mit !4 Jahren meine ersten
schweren Depressionen und hatte dadurch mit Lehrern und Mitschülern Probleme.Danach eine Ausbildung, welche ich mit großer Kraftanstrengung ,
wegen der Depris durchgezogen habe.In diese Zeit fällt auch mein Alkoholmissbrauch.Es war in meinen Kreisen normal, auch zuviel zu trinken.
Ich will jetzt nicht meinen weiteren Lebensweg Im Detail beschreiben. Das wäre zu lang.Mein Resümee sieht einfach so aus:(es wird ja immer philosophiert),
was war zuerst da? Bei mir eindeutig die Depressionen. Der Alk hat danach immermehr Raum eingenommen.Das ist mein Weg in die Sucht.Also eine genetische Komponente und ein kompliziertes soziales und familiäres Umfeld.
Allerdings ist völlig egal, ob Alpha, Delta,Gamma oder Epsilon-trinker, wie In meinem Fall, Der Punkt ist der, das es mit der Sucht immer das gleiche Ergebnis gibt.
Wenn ich meinen Alkoholkonsum nicht mehr steuern kann, hilft nur noch Abstinenz! Hab natürlich auch recherchiert , kontrolliertes Trinken .Man klammert
sich ja an jeden Strohhalm, das man vielleicht doch irgendwie weitertrinken kann! Bei mir ist es aussichtslos! Schon zu oft probiert! Seit ich endlich
eingesehen habe, das nur völlige Abstinenz helfen kann, und ich das jetzt auch ernsthaft umsetzen werde, geht's mir besser! Den Spruch habe ich
schon einmal in meinen Thread eingefügt....Bei anderen Krankheiten muss man meist was einnehmen ,💊 💊 Tabletten z.B!!Ich brauche ja nur was weglassen!
Es könnte alles so einfach sein, iss'es aber nicht!! LG Bono 59
Hallo, bin gerade dabei, über ein Problem mit meiner Frau nachzudenken. Also,ich habe ihr ja gesagt, das ich ernsthaft abstinent
Ieben will,bzw.werde! Wohlgemerkt sie war vor mir mit einem Alkoholiker verhe
iratet. Er ist dann auch trocken geworden und bis heute geblieben. Die Ehe ging dann trotzdem auseinander. Also, sie hat das alles schonmal
durch. Kein Alkohol im Haushalt, keine Feiern mehr,Coabhängigengruppe u.s.w.Sie hat mir gesagt, sie würde mich unterstützen.Soweit so gut.
Jetzt habe ich mit ihr nochmal darüber gesprochen. Sie meinte dann , das es doch nur an meinem Willen läge,da ich ja ohne Probleme
lange abstinent lebe, Quartalstrinker halt ebend.Ich weiß es aber besser, das habe ich ihr auch so gesagt.Da sie sehr lebenslustig ist und
nach der Trennung von ihrem Mann ,viel nachholen konnte (Ausgehen,mit Freunden feiern u.s,w.),möchte sie dies wahrscheinlich nicht wieder aufgeben müssen. Ob ihr Umgang mit Alkohol schon etwas zu locker ist, möchte ich in dem Zusammenhang, da ich jetzt abstinent bin, nicht beurteilen.
Also zusammengefasst tun sich folgende Schlussfolgerungen für mich auf.Kein Alkohol im Haushalt, keine Feiern, wo zuviel Alkohol getrunken wird, dürfte für mich kein größeres Problem sein (oder doch??). Wohlwissend, das ich nicht nachlassen darf, mein Problem immer im Auge zu behalten! Das fiese Suchtgedächtnis
lauert halt im Hintergrund und wartet auf seine Chance!! Mit meiner Frau muss ich wohl etwas mehr ins Gespräch kommen.Ich denke,es ist ihr lieber, ohne
Alkoholabstürze meinerseits zu leben! Sie wird mich bei meiner Abstinenz unterstützen,hat sie mir ja zu Erkennen gegeben!
.
.
Hey Bono, bist Du die Depressionen schon einmal angegangen? Ausser mit Alkohol? Therapie oder Medikamente?
Liebe Grüße
Kazik
Hallo, bin gerade dabei, über ein Problem mit meiner Frau nachzudenken. Al
Was genau ist hier Dein Problem, Bono? Hab ich noch nicht verstanden.
Hey Bono, bist Du die Depressionen schon einmal angegangen? Ausser mit Alkohol? Therapie oder Medikamente?
Liebe Grüße
Kazik
Hallo Kazik, ich habe Depressionen seit frühester Jugend.Bin schon sehr lange in ärztlicher Behandlung. Bin jetzt endlich,mit der richtigen
🧘♂️ Medikation und wöchentlichen Meditationen gut aufgestellt. Ich bin überzeugt, daß der Alkohol dazu dient schlechte mitunter unerträgliche
Gemütszustände kompensieren.Klappt ja auch für ein paar Stunden.Allerdings gehen die Depressionen davon ja nicht weg,sondern verschlimmern sich!
Ein Teufelskreis
,viel nachholen konnte (Ausgehen,mit Freunden feiern u.s,w.),möchte sie dies wahrscheinlich nicht wieder aufgeben müssen.
Den doppelten Beitrag habe ich herausgenommen, Bono.
Ja, sie kann auch nachholen, aber wohl am besten ohne Dich. Denn wenn Ihr feiern geht, dann ist es für Dich bestimmt nicht schön und zudem für Dich nicht gut, ihr beim Trinken zuzusehen!
Bei uns ist es mittlerweile so, dass mein Mann auch mal alleine loszieht und mit Bekannten feiert. Aber halt ohne mich.
Der doppelte Betrag war ein Versehen. Das Tablet reagiert manchmal nicht richtig! Brauch wohl bald mal ein neues!
Mit dem allein mit Anderen loszugehen, hätte ich auch kein Problem. So wird es auch kommen. LG
Hey Bono,
bei mir war es tatsächlich so das als ich vor mehr als einem Jahrzehnt angefangen habe den Versuch zu unternehmen meine Depressionen weg zu saufen. Von Anfang an fühlte und wusste das das nicht einmal ansatzweise funktionieren wird. Ich fühlte meine Depressionen während des saufens. Das war dann auch der Grund warum ich meinen Konsum fast nie eskaliert habe. Ich fühlte und wusste das ich mich bis zur Bewusstlosigkeit besaufen könnte und trotzdem bis dahin meine Depressionen fühlen würde.
Liebe Grüße
Kazik
Bono59 :
Ich kann da nur zustimmen, und:
Es gibt Berufsgruppen, da wird gebechert, was das Zeug hält. Damit man so manches überhaupt erträgt, vielleicht auch gegen das Zittern, für die notwendige Eloquenz und und und...
ABER wehe man gibt als Mitglied zu, dass man Alkoholiker ist, dann ist man gesellschaftlich unten durch und kann sich in aller Regel einen neuen Job suchen oder gleich auswandern...
Das war dann auch der Grund warum ich meinen Konsum fast nie eskaliert habe. Ich fühlte und wusste das ich mich bis zur Bewusstlosigkeit besaufen könnte und trotzdem bis dahin meine Depressionen fühlen würde.
Ich wusste auch dass ich meine Probleme nicht wegsaufen kann- trotzdem habe ich mich bis zum Filmriss besoffen. Ab einem bestimmten Rausch-Punkt hatte ich gar keine Kontrolle mehr. Da trank ich auch immer plötzlich ganz schnell- das wurde mir berichtet, ich kann mich nicht erinnern.
Hallo AnnaBlume, das kenne ich von mir auch. Ab einem bestimmten Pegel, hat sich die Schlagzahl meines Konsums erhöht, Das Glas war noch
nicht leer, da mußte schon nachgefüllt werden und ich habe ein Bierglas auf den Tisch nicht einfach abgestellt, sondern meist mit der Hand festgehalten!
Das hatte ich schon lange an mir beobachtet.Klarer Fall von Kontrollverlust!! Aber war ja in meinen Kreisen ganz normal. Ich habe mir auch die Frage
gestellt, wie ich in die Alkoholsucht rutschen konnte? Eigentlich kann ich mir das auch schon selbst beantworten.Bei unserer Dorfjugend war das Rauschtrinken Gang und gäbe! Da bin ich
schon in die Suchtfalle getappt!! Na und danach ziehen sich Trinker wie Magnete an! Schwere familere Umstände, riskantes Trinkverhalten, Depressionen und eine genetische Vorbelastung! Gute Voraussetzungen für eine Alkoholkariere! Es war ein schwerer Weg mir einzugestehen Alkoholiker zu sein.Nach einem steinigen Lebensweg bis hierher, bin ich froh, endlich die richtige Entscheidung getroffen zu haben!
Bei unserer Dorfjugend war das Rauschtrinken Gang und gäbe!
Exakt das gleiche bei mir! Auf dem Land bei uns war es normal dass man trinkt bis man kotzt und dann sogar weiter trinkt- das konnte ich nie. Absurd!
Ja AnnaBlume, wir kriegen das hin
! Vergangenheit ist nicht zu ändern.Es hilft ja nichts, mit der Vergangenheit zu hadern.Ich bin froh
das ich ohne größere " Katastrophen " ,Beruf,Familie,Gesundheit,diesen Ritt auf der Rasierklinge geschafft habe.Was für eine Energieverschwendung!!
Ich werde meine Energie jetzt in ein abstinentes Leben investieren. Es ist schön, in diesem Forum schreiben zu können! Es hält die Erinnerung wach,
was derAlkohol mit mir macht! Nicht leichtsinnig zu werden. Es ist schön,daß es dieses Forum gibt.
Schwere familere Umstände, riskantes Trinkverhalten, Depressionen und eine genetische Vorbelastung! Gute Voraussetzungen für eine Alkoholkariere!
Hm, sorry, aber das sehe ich irgendwie nicht so. Bei mir trifft das auch alles zu. Aber das ist nicht der Grund für meine Sucht. Im Gegenteil, ich hätte es ja besser wissen müssen. Trotzdem habe ich getrunken und bin das Risiko eingegangen, mit jedem Glas mehr. Es ist verlockend, sich Entschuldigungen für seine Sucht zu suchen. Dann fühlt man sich weniger mies. Gleichzeitig könnte es auch eine Entschuldigung dafür sein, ja nicht anders zu können und daher ein Risiko für Rückfälle sein...
Wenn man sich aber bewusst, dass man süchtig wurde, weil man immer mehr getrunken hat--- dann kann man auch aus der Sucht aussteigen, indem man genau weiss, dass man künftig jedes Glas stehen lässt- oder am besten gleich einen grossen Bogen darum macht.
Exakt das gleiche bei mir! Auf dem Land bei uns war es normal dass man trinkt bis man kotzt und dann sogar weiter trinkt- das konnte ich nie. Absurd!
Diese Information ist zwar Null hifreich. Aber bei mir in der Großstadt war es genauso.![]()
Liebe Grüße
Kazik
Hm, sorry, aber das sehe ich irgendwie nicht so. Bei mir trifft das auch alles zu. Aber das ist nicht der Grund für meine Sucht. Im Gegenteil, ich hätte es ja besser wissen müssen. Trotzdem habe ich getrunken und bin das Risiko eingegangen, mit jedem Glas mehr. Es ist verlockend, sich Entschuldigungen für seine Sucht zu suchen. Dann fühlt man sich weniger mies. Gleichzeitig könnte es auch eine Entschuldigung dafür sein, ja nicht anders zu können und daher ein Risiko für Rückfälle sein...
Wenn man sich aber bewusst, dass man süchtig wurde, weil man immer mehr getrunken hat--- dann kann man auch aus der Sucht aussteigen, indem man genau weiss, dass man künftig jedes Glas stehen lässt- oder am besten gleich einen grossen Bogen darum macht.
Hallo Naira,ich suche keine Gründe für meine Sucht und auch keine Entschuldigung für etwaige Rückfälle.Ich habe nur geschrieben, das ich
gute Voraussetzungen hatte, in die Sucht zu rutschen und nein ich wuste mit !5 nicht auf was ich mich einlasse!Letztendlich ist es ja auch garnicht
wichtig, warum und weshalb.Wir wolle alle ein abstinentes Leben führen. Darum geht es doch.
Hm, sorry, aber das sehe ich irgendwie nicht so. Bei mir trifft das auch alles zu. Aber das ist nicht der Grund für meine Sucht. Im Gegenteil, ich hätte es ja besser wissen müssen. Trotzdem habe ich getrunken und bin das Risiko eingegangen, mit jedem Glas mehr. Es ist verlockend, sich Entschuldigungen für seine Sucht zu suchen. Dann fühlt man sich weniger mies. Gleichzeitig könnte es auch eine Entschuldigung dafür sein, ja nicht anders zu können und daher ein Risiko für Rückfälle sein...
Sehe ich tatsächlich nicht als Entschuldigung an sondern als Erkenntnis. Bei mir trifft sowohl alles aus dem Zitat von Bono zu. Und auch was Du schreibst, über das Wissen der Risiken. Ändert beispielsweise aber nichts an der Tatsache das es eine Verbindung zwischen meinen wiederkehrenden schweren Depressionen und meinem Alkoholismus gab. Ich habe versucht meine Depressionen weg zu saufen. Obwohl ich wusste und fühlte das es nicht funktioniert und niemals funktionieren wird. Aber diese Erkenntnis hilft mir ja auch hoffentlich dabei das ich diesen Fehler nicht noch einmal mache. Und nie wieder machen werde. Aber es hilft ja auch nicht sich in die eigene Tasche zu lügen. Dazu bin nicht hier. Und sollte es dann doch zu einem Rückfall kommen, den ich mit allen Mitteln verhindern will und werde. Dann würde ich mir sehr wünschen das ich diese Erkenntnis mitnehme um mit dieser einen neuen Anlauf zu starten um dauerhaft Abstinent zu werden und zufrieden Abstinent zu werden. Insofern ist diese Erkenntnis eine Motivation.
Wenn man sich aber bewusst, dass man süchtig wurde, weil man immer mehr getrunken hat--- dann kann man auch aus der Sucht aussteigen, indem man genau weiss, dass man künftig jedes Glas stehen lässt- oder am besten gleich einen grossen Bogen darum macht.
Dem kann ich mich anschliessen. Aber daraus folgt für mich für mich zu dem was ich oben schrieb weder ein Widerspruch noch eine Entschuldigung.
Liebe Grüße
Kazik
Ich habe zwischen Dorf und halb in der Stadt gewohnt. Da war es genauso. ![]()
Die Location scheint recht egal zu sein. Gesoffen wird überall.
Ein Satz hat mir besonders gefallen:
und danach ziehen sich Trinker wie Magnete an!
Das stimmt. Genau deswegen habe ich jetzt praktisch keine "Freunde" mehr. Weil sie sich melden wollten, wenn sie etwas ohne Alkohol unternehmen.
Also nie. Das war mir von dem Moment an schon klar. Ich wüsste aber auch nicht, was ich jetzt mit ihnen bereden sollte. Wir waren nie wirklich interessiert aneinander.
Hauptsache ich habe mich "normal" gefühlt, weil die anderen auch alle gesoffen haben. Es gab auch immer irgendeinen der anscheinen noch mehr getrunken hat. DER hatte bestimmt ein Alkoholproblem. ![]()
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!