Dafür bin echt ich zu ungeduldig
Das lernst du auch noch 😜 Geduld war auch nicht gerade meine Stärke, aber das ändert sich gerade langsam.
Dafür bin echt ich zu ungeduldig
Das lernst du auch noch 😜 Geduld war auch nicht gerade meine Stärke, aber das ändert sich gerade langsam.
Heute werde ich im Rahmen von Selbstfürsorge mal das Thema etwas ruhen lassen. Ich finde, dass ich mal ne Pause machen kann. Möchte dieses Wochenende auch mal meine Zeit in den sozialen Medien am Ipad und Handy etwas reduzieren. Habe noch bisschen was zu tun und Alkohol rücke ich einfach mal etwas nach hinten. Zuviel Präsenz soll das Thema in meinem Leben nicht mehr bekommen. Ich stelle mir das irgendwie so vor, das Alkohol verblasst. Das heißt nicht, dass ich leichtsinnig werde. Ich möchte mich aber auch etwas davon lösen.
Kennst du den Text vom Mitbegründer der AAs ? „Wenn du einem geretteten Trinker begegnest…..“
Nein, wie geht der weiter?
Suche nach dem Anfang des Textes im Internet.
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Das hat Friedrich von Bodelschwingh aber schön gesagt ![]()
Habe mal Ausschnitte von ein paar Videos zum Thema angeschaut. Zum ersten Mal. Das bewegt richtig viel in mir. Weiß grad gar nicht ob positiv oder negativ. Jedenfalls sehr aufwühlend. Bisher habe ich nur 2 Bücher gelesen, nur Bruchteile von Podcasts und heute eben Videos. Ich weiß nicht ob ich nochmal welche schaue. Werde mal schauen und überlegen ob das gut für mich ist.
Genau, überlege, ob es für Dich hilfreich ist, oder ob es zu viel aufwühlt, Kadett!
Ich habe bisher hauptsächlich Literatur zum Thema gelesen und Filme, etc. gemieden. Jeder so wie er es mag.
Für mich ist der Austausch im Forum völlig ausreichend und tut mir noch immer gut.
Ich bin jemand, der sich schnell andere mit deren Probleme auf die eigenen Schultern lädt. Ich fühle sehr mit anderen mit und am Ende belastet mich das dann. Deshalb ist Selbstschutz für mich wichtig und auch mich abzugrenzen. Darin habe ich nicht viel Übung und muss das erst noch lernen. Aktuell ist es aber notwendig mich zu schützen und meine Schultern leer zu bekommen und idealerweise dann leer zu lassen. Mir ist das sonst zu schwer und packe das nicht. Habe das sogar hier im Forum gespürt. Die vielen Schicksale lassen mich nicht kalt. Deshalb habe ich auch mal eine kleine Pause eingelegt und habe meine Schultern leer geschüttelt. Ich möchte mir das befreite Gefühl, dass ich durch die Nüchternheit erlebe, erhalten. Einfach unbeschwert und frei fühlen.
Ich versuche Leichtigkeit und Entspannung in mein Leben zu bekommen. Vermeide die tägliche negative Nachrichtenflut, verlasse Situationen wo Leute nur meckern und mies über alles und jeden reden. Ich verwende Karten mit positiven Affirmationen und rede mir selbst gut zu. Also ich möchte das positive und schöne sehen.
Aber dieses eine Video hat auch eine mega Wirkung bei mir erzielt. Mitgefühl sowieso, aber sogar auch Erleichterung, dass ich den Weg in die Nüchternheit gefunden habe. Ich werde mal abwägen ob das was für mich ist oder eher nicht.
Habe gerade etwas Fernsehen geschaut. Ganz entspannt. In dem Film wurde des öfteren Wein in verschiedenen Situationen getrunken. Ganz selbstverständlich hier ein Glas Rotwein, da ein Glas Weißwein. Als wäre es das normalste und selbstverständlichste von der Welt. Vorm kochen, auf der Terrasse, zu tiefgründigen Gesprächen. Habe das nicht sonderlich bewertet, aber bemerkt. Und was soll ich sagen, es war mir nicht wirklich egal und hat in leichter Form Verzichtsgedanken hervorgerufen 😔 Natürlich passiert jetzt nichts weiter. Gehe auch gleich schlafen, morgen wieder aufstehen und Job. Aber ich sehe, dass an so einem simplen Beispiel dass Alkohol überall ist und immer die Konfrontation bleibt. Damit muss man dann letztendlich umgehen können.
Als wäre es das normalste und selbstverständlichste von der Welt. Vorm kochen, auf der Terrasse, zu tiefgründigen Gesprächen.
Statistisch gesehen gibt es mehr Menschen, die trinken, als solche, die damit Probleme haben. Für viele gehört der Alkoholkonsum zum normalen Verhalten. Auch wenn ich zu denen gehöre, die damit nicht mehr umgehen können, ändert das nichts an dieser Tatsache.
Und was soll ich sagen, es war mir nicht wirklich egal und hat in leichter Form Verzichtsgedanken hervorgerufen 😔
Dass es zu Verzichtsgedanken kommen kann, ist auf die eigene Sucht zurückzuführen. Aber was bedeutet eine leichte Form? Entweder es sind Verzichtsgedanken oder eben nicht. Ich habe versucht, sie durch andere Dinge zu ersetzen. Zum Beispiel habe ich alkoholfreie Getränke getrunken oder den Fernseher ausgeschaltet und etwas anderes gemacht.
Zudem habe ich noch nie eine Frau gesehen, die nur ein bisschen schwanger war. Entweder sie ist es oder sie ist es nicht.![]()
Ich finde es gut da es aufschreibest . Weiter so!
Damit muss man dann letztendlich umgehen können.
Ja, nicht nur "man". Sondern vor allem "Du". ![]()
In der ersten Zeit ist mir das auch extrem ins Auge gefallen. War ja auch was Neues.
Ich habe mal das Beispiel mit dem neuen Auto gebracht. Kaum hatte ich es, habe ich überall auf der Straße das gleiche Model herumfahren sehen. Wo eben der Fokus liegt.
Auch hier wird es wie bei den "Windeln" werden. Aber selbst jetzt nehme ich das, im Fernsehen, sicher noch öfters wahr, als andere. Allerdings nicht mehr mit Verzichtgedanken verbunden. Bzw. es triggert nicht. Verzichtgedanken, hatte ich zum Glück so gut wie nie.
Anfangs hätte ich Dir sagen können, wer im Lokal was und wie viel getrunken hat. Jetzt ist das nicht mehr so. Da kommt es nur noch auf mein Gegenüber an.
Also auch hier gilt Geduld. Und ggfs. umschalten, oder irgendetwas anderes machen. Alles, nur nicht drauf glotzen und ggfs. anschmachten. ![]()
Ich glaube, dass ich die Gläser tatsächlich anglotzt habe. Ja quasi nasses Denken.
Leichte Verzichtsgedanken deshalb weil ich weder nervös noch unruhig wurde. Habe später meditiert und habe eine Art Zwiegespräch geführt: Ja ich habe dich (Alk) wahrgenommen, du hattest einen Platz in meiner Vergangenheit. Aber jetzt und in der Zukunft ist kein Platz für dich in meinem Leben. Alk bleibt stehen ich drehe mich um und gehe weg.
Irgendwas läuft grad schief bei mir. Bin im Job und denke an den Film , nicht wirklich an den Film, sondern an die Szenen wo Wein getrunken wurde.
Mir schießen Gedanken durch den Kopf „für immer“ und „nie wieder“ auch so ein Glas Wein trinken zu können. Ich hadere echt rum und könnte die ganze Abstinenz an die Wand werfen. Boah bin wirklich kalt erwischt worden. Was dieser Film auslöst macht mir Angst. Wenn ich jetzt in einem Einkaufsmaekt stehen würde, könnte es tatsächlich sein, dass ich eine Flaschen kaufe und auch trinken würde. Meine ganze Trockenheitsarbeit fühlt sich an wie für die Katz. 8 Monate fühlen sich grad an wie 8 Tage. Bin grad mehrere km zurück gefallen. Da muss man kerngesund sein. Warum ist das denn jetzt so dumm?
Ich werde mich jetzt gleich wieder vom Forum abwenden, da ich zu tun habe.
Du hast etwas von der Geduld geschrieben, die Dir fehlt.
Du wirst bis morgen durchhalten und dann sieht die Welt schon wieder anders aus.
Und die diversen Techniken gegen Saufdruck findest Du hier im Forum.
Machs gut.
LK
Hey Kadett,
ruhig Blut! Ich versuche im Moment ganz bewusst die Gedanken nicht fest zu halten sondern weiter ziehen zu lassen.
Kannst Du jetzt irgendwas für Dich tun. Viel Wasser trinken? Irgendetwas essen? In eine Zitrone beissen? ......
Ich denk an Dich. Stay strong.
Liebe Grüße
Kazik
Das ist Deine Suchtstimme. Du bist nicht Deine Gedanken.
Die kriegen sich auch wieder ein. Wichtig ist, wie Du handelst.
Wenn Du es durchgezogen hast, bist Du stärker als zuvor. Hat bei mir auch geklappt.
Bauch mit Wasser voll, hat bei mir auch geholfen. Es geht vorbei. Das tut es immer. Und dann wird es immer seltener.
Mir schießen Gedanken durch den Kopf „für immer“ und „nie wieder“ auch so ein Glas Wein trinken zu können. Ich hadere echt rum und könnte die ganze Abstinenz an die Wand werfen. Boah bin wirklich kalt erwischt worden.
Wenn nichts mehr funktioniert, greif zum Notfallkoffer – im Hier und Jetzt denken . Heute kein Alkohol – stark bleiben durchhalten eventuell einen Arzt aufsuchen. In der Selbsthilfegruppen teilnehmen, schreiben oder reden. Und die innere Suchstimme einfach schreien lassen.
Du schaffst das!
Denn die Alternative, nämlich wieder saufen und in alte Muster zu verfallen. Genau diese Alternative hat dich dazu gebracht, aufzuhören. Das 'Nasse' wird sich nie ändern, aber du hast es selbst in der Hand das trocken zu bleiben .
nichts mehr funktioniert, greif zum Notfallkoffer
Ich habe gar nichts dabei. Nur Flasche Wasser, nichts zu essen , nichts scharfes. Hab noch nen Tee mit Ingwer und Kurkuma gefunden und ganz lange ziehen lassen. Hilft Nix. Im Job mache ich nur noch Routine. Ist auch anstrengend mir nix anmerken zu lassen.
Ich habe sogar am ganzen Körper wie Nadelstiche. Wie so nen Flash. Herzrasen und innerlich zittern. Ich versuche mich auf Job zu konzentrieren aber das geht auch nicht besonders gut.
Da muss man kerngesund sein.
Ich befürchte dieser Zustand wird was Alkohol nie mehr eintreten. Bzw. ich weiß ganz sicher das er niemals wieder eintreten wird.
Liebe Grüße
Kazik
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