Guten Morgen,
R/no , Du hast mich hier erwähnt.
Ich will nur mal sagen, ich habe Dir Einiges geschrieben, aber das sind ja alles Gedanken von mir. Was Du von dem, was ich schreibe, gebrauchen kannst, weiß ich im Prinzip nicht. Für mich wäre das Gartenhaus zwar nur die zweitbeste Lösung, aber ich könnte damit leben. Ob Du das kannst, weisst nur Du. Und ich will Dir keine Ratschläge geben, bei denen Du das hinterher bereust, wenn Du auf mich gehört hast. Es ist immer nur wie vor dem Supermarktregal, es sind Angebote von Sichtweisen.
Ich war nach 2 Monaten Trockenheit auch eine Weile allein zu Haus. Bei mir war zu dem Zeitpunkt auch nicht klar, wie meine Beziehung weiter läuft, und meine Frau musste einige Zeit ins Krankenhaus.
Ich kann mich an den Gedanken erinnern, dass ich das als Anlass nehmen kann, mir zu überlegen, ob ich wegen mir selbst trocken werde oder um die Beziehung zu retten. Weil, wenn ich alleine bin, merkts ja keiner, das wäre ja früher der Gedanke gewesen. Sturmfreie Bude, das hätte ich ja nützen könnn, ohne blöde Fragen zu saufen.
Ich habe das genutzt, um mir darüber klar zu werden, dass ich wirklich wegen mir selbst nicht trinken will und mir die "unbeaufsichtigte Gelegenheit" tatsächlich kein Anlass zum Saufen war. Ich habe damit meinen Standpunkt zu meiner Sauferei noch besser geklärt.
Ich zitiere mal was aus Deinem allersten Vorstellunsbeitrag hier:
Meine Familie leidet stark darunter und an Silvester musste mir mein Sohn nach einem Sturz auf die Beine helfen, da ich seit ein paar Monaten motorische Probleme habe besonders nach dem Konsum denke ich das ich Alkoholische Polyneuropathie habe.
Heute habe ich mich bei einer Beratungsstelle/Freundeskreis gemeldet
Da hast Du als Gründe zum Aufhören Deine Familie genannt, weil sie leidet. Davon, dass Du auch unter Deiner Sauferei gelitten hast, war da nur am Rande die Rede. Polyneuro ist für viele kein Grund zum Aufhören. So wie Du es geschrieben hast, war es ja mehr für Deinen Sohn schlimm als für Dich. Ich bin mir nicht sicher, ob Du das so gemeint hattest, aber bei mir haben die Zuschauer oft auch mehr gelitten als ich selbst. Aber die Zuschauer sind nicht die, mit denen ich 24 Stunden täglich zusammen bin, das bin nur ich. Ich muss mich den ganzen Tag lang aushalten, ob mich die Anderen aushalten ist zweitrangig.
Ist das immer noch so, würdest Du ohne Familie weitertrinken? Oder merkst Du inzwischen, dass es auch für Dich ganz alleine besser ist? Es sieht für mich öfter so aus, als ob Du das jetzt verstanden hast, dass Du besser auch wegen Dir selbst aufhörst.
Und was mir dabei auch aufgefallen ist und wenn Deine Frau nun weg ist, vielleicht ja auch eine Möglichkeit ist: was ist aus dem Freundeskreis geworden?
LG LK