• Allerdings finde ich es ungerecht, wenn Menschen,wohlgemerkt( bewußt),Risiken eingehen und alle müssen für die Folgen gerade stehen.

    Aber wo fängt das an? Rauchen? Alkohol? Zu wenig Sport? Übergewicht und wenn ja, wie viel? Fahren ohne Fahrradhelm? Und was sind Risikosportarten? Fußball und Handball sind sehr verletzungsanfällig!

    Fahrradfahren oder erst mal Ski…

    Am Ende essen wir alle 1500 kcal am Tag, gehen gelenkschonend walken und als Hobby spielen wir Schach ausnahmsweise ohne Helm? Ich verstehe deinen Gedanken, aber mir fällt es schwer mir da sinnvolle Grenzen vorzustellen. Außerdem muss das ja irgendwie kontrolliert werden- und an dieser Stelle fängt bei mir das große gruseln an!

  • Da ich merke, das wir jetzt aneinander vorbeireden, sage ich nur, mir war nicht bewusst, daß ich durch meinen Alkoholmissbrauch in eine Sucht rutschen werde. Die Aussage war allerdings, es ist mein Recht als erwachsener aufgeklärer Mensch Drogen zu nehmen auch wenn ich mir der Folgen bewust bin. Das wäre dann Vorsatz! Ich meine nicht Übergewicht und Fahrradhelme und da ich ein freiheitsliebender Mensch bin, will ich auch keine Überwachung! Es geht mir um Eigenverantwortung. Da das jetzt tatsächlich ein Fass ohne Boden werden könnte (danke Kazik;):))und es auch auf Missverständnisse hinausläuft, beende ich meinerseits jetzt diese Diskussion endgültig. Gruß Bono.

    2 Mal editiert, zuletzt von Bono59 (23. März 2025 um 01:49)

  • mir war nicht bewusst, daß ich durch meinen Alkoholmissbrauch in eine Sucht rutschen werde.

    Hi Bono, ich will Dir nicht zu Nahe treten und meine es nicht abwertend aber obige Aussage kann ich kaum glauben.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • obige Aussage kann ich kaum glauben.

    Ich bin da total bei Bono. Ich hatte jahrelang überhaupt gar nicht auf dem Schirm, dass mein Alkoholmissbrauch zur Sucht führt. Eben weil ich nicht jeden Tag getrunken habe und das in meiner damaligen Logik hieß ‚die feiert halt gern‘. Alkoholiker sein war total weit weg.

  • Hi Bono, ich will Dir nicht zu Nahe treten und meine es nicht abwertend aber obige Aussage kann ich kaum glauben.

    Liebe Grüße

    Hallo Kazik, du trittst mir nicht zu nahe.Solange es ein normaler Gedankenaustausch ist und mit Respekt geführt wird, ist alles okay. Das ist ja gerade das Spannende! Andere Erfahrungen und Sichtweisen zu hören.Es wäre ja auch langweilig, wenn wir alle die gleiche Meinung hätten! Das was ich oben geschrieben habe, lass ich jedenfalls genauso stehen!! Ich wuste als 14'jägriger nicht, auf was ich mich mit meinem Alkoholmissbrauch einlasse und die etwaigen Folgen waren mir tatsächlich nicht klar. Ich habe mich also nicht bewust in die Sucht gesoffen. Gruß BO

  • Okay AnnaBlume , das überrascht mich trotzdem. Ich hatte speziell als junger Erwachsener zwar ein viel unbedachteres Risikoverhalten und das gilt für Vieles. Aber dass ich ein Risiko eingehe, war mir auf einer bestimmten Ebene meines Bewusstseins schon bewusst. Und das gilt auch für Alkohol. Zumal ich auch Menschen zum Teil gut kannte, die schon Ende Ihrer Jugend schwer in eine Alkoholsucht gerauscht sind und in einzelnen Fällen daran gestorben sind.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Kazik (23. März 2025 um 13:20)

  • Na ja, als ich mein erstes Bier getrunken habe, so ab 16 mal zu besonderen Anlässen, hab ich mir nichts dabei gedacht.

    Ab Mitte 20 habe ich mir dann schon öfter Sorgen über meinen damals noch nicht regelmäßigen Konsum gemacht und die dann noch ewig verdrängt, auch als der Konsum regelmäßig und langsam immer mehr wurde - weil es mir ja so schmeckte und ich mir ja sonst nichts gönnte ...

    Und irgendwann war ich überzeugt: Irgendwas (Ungesundes) macht doch jeder, Hauptsache, "man hat es im Griff" ...😩

  • Zumal ich auch Menschen zum Teil gut kannte, die schon Ende Ihrer Jugend schwer in eine Alkoholsucht gerauscht sind und in einzelnen Fällen daran gestorben sind.

    Dann warst du besser sensibilisiert. Nicht mal meine Oma, die täglich trank und das Haus nicht mehr verließ, wurde offiziell als Alkoholikerin bezeichnet. Ich wurde streng erzogen, aber saufen war absolut ok- auch vor meinen Eltern. Wenn jemand besoffen war, fand man das lustig, wenn er fast jeden Tag betrunken war, war es ein ‚Lebemann‘ der es krachen lässt.

    Auf dem Dorf wo ich aufgewachsen bin, war es normal zu saufen bis man umfällt. Auf Partys wurde gekotzt und es lagen überall besinnungslose Jugendliche rum. Ein Arzt wurde erst gerufen, wenn man das Gefühl hatte der atmet nicht mehr- hab ich selbst aber nie erlebt. Pinkelte sich einer ein, wurde das in der Schule als witzige Story erzählt.
    Ich stürzte einmal besoffen so schwer, dass ich mir das Nasenbein brach- dafür wurde ich in der Schule gefeiert- sogar die Lehrer machten Witze. Mir war überhaupt nicht bewusst, dass wir alle ein starkes Risiko eingehen. Nur eine Freundin von damals ist jetzt trockene Alkoholikerin. Die anderen hatten entweder damals schon bessere Grenzen, hörten wegen Familie irgendwann auf oder saufen eben heute noch.

    Ich war nicht auf meinem 30jährigen Abi letztes Jahr. Mir wurde nur erzählt wer noch richtig einen saufen kann.

    Absolut von keiner Seite kamen da Warnungen und ich kannte bis auf meine Oma keine nassen Alkoholiker persönlich.

    Ich hätte niemals gedacht dass es mich trifft! Der Verdacht dass da was nicht stimmt, kam erst so vor 6 Jahren. Da fing ich an, Tests im Internet zu machen und zu versuchen, kontrollierter zu trinken und Pausen einzulegen. Erst als das mit den Pausen auch nicht mehr ging, ich merkte, dass ich weniger auf die Reihe bekomme und allen voran mit Alkohol nicht die Mutter sein kann die ich sein will, wurde es klarer.

  • Nun war mir immer bewusst, dass Saufen zur Sucht führt und auch, dass ich dazugehören würde, wenn ich zu viel davon erwische. Erst als ich anfing, mich selbst zu belügen und zu verharmlosen, wurde es mir nicht mehr bewusst. ;) Denn ab da hat die Sucht mein Denken übernommen und ihre eigenen Antworten gefunden.

    Bewusst zum Alkoholiker wird wohl keiner, das geht schleichend. Aber jetzt als Trockener sich hinzustellen und zu behaupten, es nicht gewusst zu haben, ist eine Rechtfertigung für seinen Zustand.

    Oder wie ich es nenne: Reste des nassen Denkens.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich finde an dieser Diskussion hier sieht man wunderbar, dass das Leben nicht schwarz/weiß ist.

    Erziehung, Prägung, Trauma, kognitive Fähigkeiten, innere/äußere Einflüsse, Soziale usw. spielt alles eine Rolle. Nur weil es vielleicht für den Einen unverständlich ist, bedeutet es nicht, dass es nicht so sein kann.

    Und Nein, ich spreche hier niemanden seine kognitiven Fähigkeiten ab, hab nur eine Aufzählung gemacht.

    „Die Guten sind die gleichen Leute wie die Bösen. Es sind alles nur Menschen, die vor sich hinleben.“

  • Ich finde an dieser Diskussion hier sieht man wunderbar, dass das Leben nicht schwarz/weiß ist.

    Erziehung, Prägung, Trauma, kognitive Fähigkeiten, innere/äußere Einflüsse, Soziale usw. spielt alles eine Rolle. Nur weil es vielleicht für den Einen unverständlich ist, bedeutet es nicht, dass es nicht so sein kann.

    Und Nein, ich spreche hier niemanden seine kognitiven Fähigkeiten ab, hab nur eine Aufzählung gemacht.

    Hi Robyn und Ihr,

    das, was Du schreibst, unterschreibe ich sofort, weil ich so eigentlich auch meine Welt betrachte. Und doch brauchte ich eine Weile bis das, was Bono59 und AnnaBlume über die Gefahr einer Alkoholsucht schreiben, erstens bei mir angekommen ist und ich das zweitens so akzeptieren konnte. Vorher habe ich eher so wie Hartmut schrieb gedacht. Interessant.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

    ------------------------------

    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Mahlzeit,

    Ich habe bei Kazik geschrieben, dass ich mal richtig Schulden hatte.

    Es ist die passende Überleitung hier zu dem Thema, ob ich wusste, dass Saufen und Drogen süchtig machen und dann die Allgemeinheit dafür geradestehen muss.

    Nun, im Ergebnis habe ich die Schulden selbst bezahlt, ich war auch in keiner von der Kasse finanzierten Therapie. Ich habe mal privat für eine Thera bezahlt.
    Meine Lebensumstände haben mir das ermöglicht.

    Aber früher war mir das wirklich absolut egal. Auch dass ich um die Suchtgefahr wusste, war mir weitgehend schnuppe. Unter Drogis, zu denen ich bis vor etwa 40 Jahren noch gehörte, war es fast eine Auszeichnung, richtig süchtig zu sein. Wer was auf sich hielt, war drauf. In den Kreisen, von denen ich rede, auf jeden Fall. Es war schick, kaputt zu sein.
    Die Hauptregel hiess "man darf sich nicht erwischen lassen".

    In den siebziger Jahren, in denen ich pubertär war, waren in manchen Kreisen, zu denen ich gehörte, Gedanken populär wie
    "Live fast, love hard, die young" - lebe schnell, liebe hart, sterbe jung
    "Sex and Drugs and Rock'n Roll"

    und:
    trau keinem über 30

    Und das hiess, keiner wollte alt werden. Einige haben das so ernst genommen, dass sie unter 30 blieben. Was war für uns auch schon attraktiv dran, ein Leben zu führen wie unsere Eltern? Damals waren wir überzeugt auf dem Protesttrip.
    Ich wollte auch keine dreißig werden, und deswegen waren mir die Folgen meines Handelns echt egal. Ich habe mal ziemlich Schulden gemacht, um mein Leben zu finanzieren. Das waren legale Sachen, Bank etc, aber ich habs halt nicht ernst genommen. Lange auf nichts reagiert. Wurscht war es mir, ich sterbe ja eh bald.

    Das war auch die Zeit, als mich Frauen retten wollten. Später war ich dann eher der Typ, der schon viel erlebt hatte, keinen brauchte und deswegen interessant. Für meine heutige Ehefrau war es am Anfang auch wichtig, dass ich ein Kontrast zum gutbürgerlichen Elternhaus war. Mein damals zukünftiger Schwiegervater schrieb auch mal einen bösen Brief darüber. Längst bin ich im Ansehen weit gestiegen:)

    Ich bin dann aber nicht gestorben, aber ich hatte da mein Leben schon ziemlich verkackt. Ich habe einfach nie was gemacht, was auf meine Zukunft gerichtet war, weil ich diese Zukunft gar nicht haben wollte.
    Ich habe damals schon parallel gesoffen, aber es war da eher noch Beikonsum, selbst wenn es täglich 14 Pils oder so waren. Unter Drogen war das Nebensache. Mit 24 war Schluss mit dem ganzen anderen Zeug, nur noch gesoffen ud geraucht. Und auch da war der Anlass zum Aufhören ein unschöner. Und auch da schon ausgereizt, bis es wirklich weh tat.
    Am Ende dieses Abschnitts war es auch Suchtverlagerung, dass ich Alkoholiker geworden bin.
    Und ich war irgendwann nicht nur 30, sondern auch 40 und dann wollte ich mein Leben ordnen. Also habe ich die Schulden von damals bezahlt.

    Mit 36 habe ich angefangen, richtig um meine Zukunft und mein Leben zu kämpfen. Ich musste wahrscheinlich erst richtig in die Scheisse greifen, bis mir mein Leben wichtig wurde.
    Ein Offenbarungseid mit 25, eidesstattliche Erklärung, war mir wurscht, schwarz gearbeitet. Ich bin aus den Sozialsystemen gefallen, keine Krankenversicherung. Nichts durfte falsch laufen. Ich habe immer Leute gefunden, die mich unterstützt haben. Gewisses Geld hatte ich unter der Hand.
    Die Zinsen liefen aber weiter, und mit 36 hatte ich plötzlich Kontopfändung. Mit sämtlichen Zinsen seit damals ein sechsstelliger Betrag, und ich keine Aktiva zum Gegensetzen. Ich sah Gründe zum Saufen überall.
    Da war mir aber noch nicht klar, dass ich auch das Saufen aufhören werde. War überhaupt kein Thema für mich.
    Saufen war einfach bequem, weil man diesen Stoff wirklich überall bekommt, und man eben nicht aufpassen muss, erwischt zu werden.
    Ich fand es auch völlig normal, weil es ja jeder in meiner Umgebung tat.
    Ich bin meistens auch nicht sehr aufgefallen, weil ich einereits sehr viel trinken konnte, bis man es mir anmerkte, und weil ich mir den Vollrausch später, ab 30, nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegeben habe. Nicht mal meine Frau wusste alles. Nur ich selbst wusste, was ich alles trinke.

    Und nach dem Aufhören war meine Sucht für mich eine sehr komfortable Krankheit, weil ich selbst steuern konnte, dass ich aufhöre. Im Gegensatz zu Krebs beispielsweise, wo der eigene Wille eventuell gar nicht hilft. Hab ich grade mal wieder eindrucksvoll gehört.

    Heute. Ich höre von einigen Leuten, wie stark ich bin und wie disziplniert, dass ich mich so um meine Gesundheit kümmere. So viel Sport mache, um mich weiterhin bewegen zu können.
    Ich bin überhaupt nicht diszipliniert, ich habe alles auf die harte Tour gelernt. Wer nicht hören will, muss fühlen, wurde mir immer gesagt, als ich klein war. Und ich habe gefühlt. Was ich heute mache, ist die Konsequenz aus meinen Erfahrungen. Und inzwischen möchte ich gerne bei möglichst guter Gesundheit und zufrieden mit meinem Leben alt werden. Und logisch, dass ich das alles nicht machen würde, wenn ich noch saufen würde.

    In meinem Elternhaus war es so, es gab Alkoholtote. Von daher war absolut klar, was Alkohol anrichten kann. Das wusste ich sicher schon mit 5 Jahren. Aber es hiess auch, wer noch arbeiten kann, ist kein Alkoholiker. Ich glaube das hatte ich schon eingangs mal geschrieben. Es hiess immer, aufpassen, dass man noch aufhören kann. Aber auch, ganz ohne Suff ist einfach freudlos. Das war nicht nur bei meinem Vater, der bis zum bitteren Ende gesoffen hat, sondern auch bei meiner Mutter, die kein offensichtliches Alkohoholproblem hatte, aber immer gern gesüffelt hat. Cognac, Wein, Likörchen. Meine Mutter war nicht im engeren Sinn coabhängig, sie wollte zwar, dass ich nicht so viel saufe, ber sie hat mich auch nicht ewig unterstützt, sondern wir sind getrennte Wege gegangen. Wir haben uns 15 Jahre lang nicht gesehen. Sie sagte mir noch, lange nachdem ich trocken war, dass sie sich ein Leben ganz ohne auch nicht vorstellen kann. Sie bot mir auch noch lange etwas an. Und es war auch bei meinen Eltern immer ein gerngesehener Problemlöser. Von daher bin ich da tatsächlich reingewachsen. Und danach habe ich mir auch Freunde gesucht, die gerne getrunken und sonst konsumiert habe. Es gab immer Gruppen,wo ich damit kein Aussenseiter war. Das volle Programm halt, wie sich das oft entwickelt.

    Und ich konnte ja aufhören, damit spielt das für mich auch keine Rolle mehr, ob es so kommen musste. Und wegen dem Spass, den ich auch hatte, wären Vorwürfe nicht angebracht. Trinken konnte ich durchaus selbst.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

    Einmal editiert, zuletzt von Lebenskuenstler (27. März 2025 um 18:33)

  • edit

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

    Einmal editiert, zuletzt von Hartmut (28. März 2025 um 09:21) aus folgendem Grund: Keine Provokationen.

  • Wenn es dir nicht wichtig ist, brauchst du es auch nicht zu kommentieren. Ich habe es gelöscht. Wir brauchen hier keine unnötigen Spitzen für weitere Diskussionen, die am Thema vorbeigehen

    Danke.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • War mir dann auch irgendwie klar.
    Ich hatte schon zu nem Text angesetzt, und dann gemerkt, dass ich keine Lust habe, auf das angesprochene Thema einzugehen.

    Das ist nur für Dich, Hartmut. Kannst Du auch löschen.

    LG Lk

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Gut so, als Lebenskünstler hast Du es doch nicht nötig, Provokationen mit Provokationen zu beantworten, oder? Dazu wurde gestern Abend doch schon genug gesagt.

    Ich finde es übrigens gut, dass Du hier Deine Erfahrungen in Deinem ganz eigenen Stil mitteilst.

    Für mich ist das ein Lernangebot eines alten Hasen, das ich nutzen kann, aber nicht muss. Und wenn ich mit irgendwas nichts anfangen kann, kann ich doch woanders lesen.

    Einmal editiert, zuletzt von Rennschnecke (28. März 2025 um 10:03)

  • Das ist nur für Dich, Hartmut. Kannst Du auch löschen.

    Alles gut, es gibt nichts weiter zu bemängeln.

    Nun erkenne ich mich auch in vielen Texten hier im Forum zu meinen Anfängen zurück. Es hat mir auch einiges nicht gepasst, was der eine oder andere von sich gegeben hat. Ich konnte es eben noch nicht einordnen, da ich meinen "Stammtisch-Sprech" ja nicht sofort mit dem Weg in die Nüchternheit abgelegt hatte.

    Ich war ebenfalls frustriert, als ich trocken werden "musste" weil ich dachte, ich hätte mein Leben im Griff, bis mich der Alkohol in die Knie zwang. War ja oder bin auch ein "Macher" so werde ich bewertet .

    Auch am Anfang, als ich hier rückfällig wurde, dachte ich noch, dass ich es irgendwann doch alleine stoppen könnte. Diese gefühlte Niederlage passte nicht in mein Weltbild. Alles, was nicht zu meiner Lebensweise oder Ansicht passte, wurde verbal angegriffen.

    Mit der Zeit, als der Kopf etwas klarer wurde, merkte ich erst, dass es in mir der eigene Frust ist und außen nur eine Projektion.

    Und wenn ich meine Lebensgeschichte hier preisgebe, dann auf meine Weise, und es wird immer jemanden geben, der sich daran reibt. Und das ist auch gut so.;)

    Also machen wir weiter.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!