Sam7474 Tja, Chancen verpasst und nun hänge ich da.

  • Morgen,


    Ich habe demnächst ein Termin bei einer Psychologin und ich wollte auch mal eine Hypnose probieren. Ob die Hypnose hilft oder unterstützend sein kann weiß ich nicht, da ich sowas noch nie gemacht habe.

  • Guten Morgen Sam,

    eine Therapie bei einer Psychologin kann ich persönlich nur empfehlen.

    Aber dann auch noch Hypnose?

    Mach doch mal langsam. Außerdem, weswegen willst Du Dich hypnotisieren lassen, wegen des Alkohols?

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Guten Morgen Sam,

    eine Therapie bei einer Psychologin kann ich persönlich nur empfehlen.

    Aber dann auch noch Hypnose?

    Mach doch mal langsam. Außerdem, weswegen willst Du Dich hypnotisieren lassen, wegen des Alkohols?

    Guten Morgen Elly,

    so bin wieder auf der Arbeit und hier kann man um ein vielfaches besser lesen und schreiben, anstatt mit dem Handy wieder.

    Ja, ich wollte das mit abklären, dass wollte ich aber vor Ort machen, ob das unterstützend sein kann. Das werde ich aber vor Ort rausfinden beim Gespräch. War halt eine Idee was ich so die letzten Tage gelesen habe.

  • Hallo Topfmann,


    ich bin gerade bei Seite 6 angekommen bei dir........ Puhhhhhh. Es macht mir gerade echt ein bisschen Sorgen, was dort schon alles geschrieben würde von dir, aber nicht von dir als Person sondern über die Situation die vorhanden ist. Ich lese mit hohen Interesse weiter. Was mich richtig besorgt hat, dein Post mit deiner Frau das Sie feiern war und auf einmal erst um 6-7 Uhr Morgens nach Hause kam. Wie gesagt, meine Frau hat glaube ich in 13 Ehejahren das erste mal ein sitzen gehabt. Und kam auch erst um 6:16 Uhr nach Hause. Ich hoffe und bete auch das das in der Art eine Einmalige Sache war. Ich kann dich nur zu gut verstehen, dass im Hirn 5 Achterbahren fahren und nicht nur 1. So erging es mir von Freitag auf Samstag auch....... Richtig Richtig Mieses Gefühl.......

  • Was genau fandest du denn jetzt daran so schlimm? Das interessiert mich echt sehr.

    Das es innerlich ein Gefühl auslöst....wie...... Jetzt mache ich mein Ding, jetzt kriegt er es zurück auf meiner Art.....Wenn man halt noch dabei ist und versucht es zu Retten und man macht und tut, kommt wirlich innerlich ein scheiss Gefühl. Flaues Margengefühl... man kann es schlecht beschreiben. Aber seine Zeilen konnte ich 1zu1 nach empfinden.

    Weil bei mir geht dann auch sofort das Rattern im Hirn los, warum kann ich gar nicht mal sagen.

  • So, vom Kundentermin wieder da.

    Mal eben so am Rande wie es am Tag 10 ist. Also stand jetzt kein verlangen nach Alk, keine Entzugserscheinungen, klar Gedanken sind hin und wieder mal da, heute morgen kurz an den Malle Urlaub gedacht und natürlich wie es in der Vergangenheit war...... ich denke das wird auch noch sehr lange so bleiben. Das so Sprechblasen im Hirn auftauchen werden. Aber stand jetzt kann ich mit allem damit gut umgehen.

    Und zu Hause, haben wir uns halt gestern auf Augenhöhe und Respektvoll ausgesprochen, wir reden offen über alles und schmeißen gemeinsam den Haushalt und kümmern uns um die Kinder. Leben quasi als Freunde bzw ne Art WG zusammen. Können witzeln, und morgens gibt es einen Drücker von mir, wo ich Ihr einen guten Tagesstart wünsche, und abends zum Schlafen eine gute Nacht Drücker. Ist kein Kuss oder sonstiges, aber immerhin denke ich mir.

    Sie hatte den Samstag davor (wo es Freitags passiert ist) ja auch zu der Freundin gesagt, wäre der Alkohol nicht würde Sie für uns eine Zukunft sehen. Das Seilstück halte ich erst mal in der Hand. Das Sie die Tage danach über alles nach gedacht hat, und die ganzen anderen Sachen dazu kamen aus der Vergangenheit was das zur Trennung erst mal geführt hat kann ich voll nachvollziehen.Weil da hat Sie natürlich erst mal die ganzen letzten Jahre betrachtet, und warum sollte sich jetzt was ändern, warum sollte es jetzt anders sein. Kann ihre Seite jetzt gut verstehen. Es gab leider einige Situationen und dafür braucht Sie erst mal Zeit. Das habe ich leider in der ersten Tagen auch alles ein bisschen Falsch gemacht wie man ja auch hier bei manchen Antworten gehört hat. Tja, leider das erste mal in so einer Ausnahme Situation, und war mehr als durch den Wind.

    Trotzdem sehe ich und hoffe es auch positiv. Wir verstehen uns, Körper Kontakt ist ein bisschen da, und kann Ihr nun Zeigen, dass ich Nägel mit Köpfen machen will. Gerne eure Meinung dazu, ob ihr denkt der Zug ist weg..... oder ich kann den Wagon mit einem langen Marathon noch erreichen.

    Ich hoffe das ich Ihren Gedanken, wenn Alk keine Thema ist in den nächsten Wochen, Monate zu aufblühen bringe.........Daher Ar... backen zusammen und durch.

  • Das kann dir keiner pauschal beantworten.

    Ich kenne eure Gesprächshistorie jetzt nicht.
    Ich hatte einige Gespräche hinter mir und bin immer wieder enttäuscht worden. Es ist hart, Hoffnung zu schöpfen und dann wieder auf den Boden der Tatsachen geschleudert zu werden. Irgendwann war ein Punkt, an dem ich es losgelassen habe, denn ich konnte nicht noch eine Runde in dieser Gefühlsachterbahn fahren. Es ging mental einfach nicht mehr.
    Als ich bzgl. der Trennung anfing Nägel mit Köpfen zu machen, ist sie auch aktiver geworden in ihrem Bestreben, mich zu beruhigen. Ich konnte aber kein Vertrauen mehr fassen, dass es wirklich ernsthaft ist. So hab ich es dann ziehen lassen...
    Klingt nun vielleicht klar, war aber wirklich ein harter und schwerer Prozess. So eine Entscheidung trifft man nicht mal so eben.

    An welchem Punkt nun deine Frau ist, kann niemand hier sagen. Es bleibt nur, dass du dich wirklich deiner Abstinenz widmest. Nicht für sie, sondern für dich. Ich denke, sie wird es spüren, wenn es dir wirklich ernst damit ist, ebenso, wenn du dir nur eine Trinkpause gönnst. Ob es deine Ehe rettet, weiß natürlich ohnehn niemand.

  • . Gerne eure Meinung dazu, ob ihr denkt der Zug ist weg..... oder ich kann den Wagon mit einem langen Marathon noch erreichen.

    Woher soll das hier einer wissen? Da helfen doch keine Meinungen. Was willst du lesen? Das es gut ausgehet oder schlecht? Was bringt es dir? Es gibt Situationen im Leben, die muss man mit sich und seinem Umfeld alleine ausmachen. Und solange du auf diesen Zug fährst, fährst du immer weiter weg von deinem Vorhaben, in Zukunft nüchtern zu leben.

    Denn dieser Zug hat ein ganz anderes Ziel.

    Und liebe CO-Abteilung, das ist hier der Alkoholiker-Bereich und es liegt sicherlich aus eurer Sicht ein guter Rat auf der Zunge.;) Aber lasst den mal drauf liegen. Hier geht es nicht um die Frau oder wie man eine Beziehung mit einem Alkoholiker kitten kann oder irgendwelche moralischen Sichtweisen, dass die Frau recht oder unrecht hat. Das ist nicht hilfreich.

    Sam7474 Hier bist du nur ein Säufer, der versucht, einen Weg zu finden, um trocken zu bleiben. Alles andere ist Beiwerk.

    Geht es gut oder schlecht aus, am Ende muss Trcoekn stehen . Wenn du dich tief in deinem Inneren überhaupt als Alkoholiker siehst, ist das eben die oberste Priorität. Wenn du jedoch daran Zweifel hast, empfehle ich dir, dich nicht abzurackern und zu quälen, sondern einfach weiter zu Saufen , denn das wäre bei dieser Denkweise ohnehin dann nicht zu vermeiden.

    Ein alkoholfreies Umfeld schließt auch Trinkkumpanen, Feiern, Feste und Geburtstage ein, die man zusammen besucht hat. Hast du dir auch schon Gedanken darüber gemacht, wie du damit umgehst? Was passiert, wenn deine Frau auf Feste gehen möchte und dich fragt, ob du mitkommst? Ist das dann immer noch der Zug, mit dem du fährst?

    Das sind zum Beispiel Gedankenschritte, die ich mir gemacht habe, und nicht, wie ich es schaffe, fortgeschwommene Felle wieder reinzuholen oder mich an Ihre Fersen zu heften, um zu zeigen: Schau her, ich kann es.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Das kann dir keiner pauschal beantworten.

    Ich kenne eure Gesprächshistorie jetzt nicht.
    Ich hatte einige Gespräche hinter mir und bin immer wieder enttäuscht worden. Es ist hart, Hoffnung zu schöpfen und dann wieder auf den Boden der Tatsachen geschleudert zu werden. Irgendwann war ein Punkt, an dem ich es losgelassen habe, denn ich konnte nicht noch eine Runde in dieser Gefühlsachterbahn fahren. Es ging mental einfach nicht mehr.
    Als ich bzgl. der Trennung anfing Nägel mit Köpfen zu machen, ist sie auch aktiver geworden in ihrem Bestreben, mich zu beruhigen. Ich konnte aber kein Vertrauen mehr fassen, dass es wirklich ernsthaft ist. So hab ich es dann ziehen lassen...
    Klingt nun vielleicht klar, war aber wirklich ein harter und schwerer Prozess. So eine Entscheidung trifft man nicht mal so eben.

    An welchem Punkt nun deine Frau ist, kann niemand hier sagen. Es bleibt nur, dass du dich wirklich deiner Abstinenz widmest. Nicht für sie, sondern für dich. Ich denke, sie wird es spüren, wenn es dir wirklich ernst damit ist, ebenso, wenn du dir nur eine Trinkpause gönnst. Ob es deine Ehe rettet, weiß natürlich ohnehn niemand.

    Ja, dass waren die letzen Tage.....Hoch runter Hoch runter usw. Ich glaube in 7 Tagen kamen 12-14 Stunden schlaf nur zusammen, war gereizt, musste trotzdem positiv bleiben, Arbeiten, Haushalt und um die Kinder kümmern, Gedanken weg vom Alk und das mit der Frau.......Mich hat es selber gewundert das ich überhaupt noch aufgestanden bin......ich hatte so keine Kraft mehr.

  • Meine ehrliche Meinung dazu?

    Wenn Du Fragen zum Thema Alkohol hast, bitte gerne stellen.

    Für Eheberatung gibt es bestimmt auch ein Forum. ;)

    Und? Was kamen da für Gefühle hoch?

    Das es dieses Jahr auf jeden Fall anders wird. Die letzten male waren halt immer Standard mässig mit Bier, Sangira und Cocktails am Tag dabei. Das wird natürlich gerade im Urlaub tag täglich eine Anstrengung werden. Welche Gefühle kamen hoch, ganz ehrlich 50% -50%. Zu 50% das der Familien Urlaub ( Stand jetzt so wie wir uns verstehen würden wie zusammen fliegen alle 4 wie gestern besprochen ) zu 50 % schöner wird. Da ich entspannter, aufmerksamer bin und meine Frau zufriedener ist, und die anderen 50% sage ich ganz ehrlich habe ich schon gerne die Seele und Körper mit Alk da baumeln lassen.

  • Trinkfreunde oder so habe ich nicht. Wenn höchstens die Nachbarschaft die sich mal Spontan draußen trifft. Und wenn meine Frau in der Zukunft zu sowas hingehen würde, würde ich stand jetzt mitgehen. Da ich weiß das Sie z.b dort auch nicht viel trinkt. Wie gesagt, das mit der Party kannte ich so von ihr gar nicht.

  • Wow. Gut, dass ich gefragt habe.

    Du willst diesen Sommer nach Malle fliegen?

    Bei mir blinken gerade alle Alarmlichter rot.

    Was für eine Art Urlaub wird das werden? Im Hotel? Etwa all-inclusive?

    Ja, der Urlaub war ja schon gebucht und es sind meine Kinder und stand jetzt meine Frau dabei. Trinken könnte ich sowie so nicht. Meine Frau würde es riechen. Von daher ist die Gefahr eigentlich sehr gering, aus meinen blickwinkel.

  • Und wenn meine Frau in der Zukunft zu sowas hingehen würde, würde ich stand jetzt mitgehen. Da ich weiß das Sie z.b dort auch nicht viel trinkt. Wie gesagt, das mit der Party kannte ich so von ihr gar nicht.

    Darauf wollte ich hinaus. Schon gemerkt, es dreht sich nur um deine Frau? Egal was sie macht, du gehst mit, egal ob du dich in Gefahr bringst. Dein Denken ist auf sie und nicht auf dich gerichtet. Das ist eben der falsche Zug wo noch mitfährst.

    Aber Danke, dass du dich hier immer wieder dem hier stellst . Das machen nicht viele.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Meine Frau würde es riechen.

    Also, mir drängt sich der Verdacht auf, dass Du das nur für Deine Frau machst.

    Du trinkst dann nicht, weil sie es riecht? Oh, man.

    Und Du willst an allen Aktivitäten mit ihr teilnehmen. Sogar all-inclusive?

    So wird das nichts.

    Ich nehme mich erst mal kurz hier raus. Sonst falle ich noch vom Stuhl.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • Trinken könnte ich sowie so nicht. Meine Frau würde es riechen.

    Und wenn du alleine fahren würdest?

    Ich empfinde es so, dass dein Ansatz ist eine völlig falsche Richtung läuft.

    Gerade am Anfang meiner Trockenheit musste ich viele Kompromisse machen, da ich meine Genesung an die erste Stelle gesetzt habe. Es war mir egal, ob andere sich dadurch vielleicht verletzt gefühlt haben. Es ist mein Leben, das es hier zu retten gilt.

    Wenn deine Frau dich von heute auf morgen vor die Tür setzt, was ist dann der Plan? Trinkst du dann wieder? War es dann vielleicht doch nicht sooo schlimm?

    Mit dem Alkohol spiele ich nicht und ich fordere ihn erst recht nicht hinaus. Da hat der Alkohol in der Vergangenheit immer gewonnen und ich habe keine Lust heraus zu finden, ob er heute noch stark genug ist. Denn meine Trockenheit ist mein höchstes Gut.

    Experimente haben da meiner Meinung nach gar nichts verloren.

    Löse dich doch mal emotional von deiner Frau und bleibe bei dir. Da wirst du nämlich noch mehr als genug zu tun bekommen um eine stabile und zufriedene Abstinenz aufzubauen.

  • Darauf wollte ich hinaus. Schon gemerkt, es dreht sich nur um deine Frau? Egal was sie macht, du gehst mit, egal ob du dich in Gefahr bringst. Dein Denken ist auf sie und nicht auf dich gerichtet. Das ist eben der falsche Zug wo noch mitfährst.

    Aber Danke, dass du dich hier immer wieder dem hier stellst . Das machen nicht viele.

    Deswegen bin ich ja auch hier und antworte auch ehrlich mit meinen Jetzt und hier wissen. Wenn später wieder alles in Ordnung sein sollte, könnte ich auch wahrscheinlich sagen ich möchte dort nicht hin und Sie würde es respektieren und einlecken oder ggf. mit ner Freundin hin.

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