Kirschle - Kann nicht mehr, wem geht es auch so?

  • Bin eine Co-Abhänige schon seit fast 40 Jahren.Mein Mann ist Alkoholiker,war 7 Jahre trocken und jetzt geht es wieder los.

    Fühl mich grad richtig schlimm und habe dieses Forum grad entdeckt.Brauch Hilfe und Austausch mit Gleichgesinnten .Vielleicht hilft mir das.Lg an alle.<3

    Einmal editiert, zuletzt von kirschle (25. September 2025 um 23:27) aus folgendem Grund: Wort vergessen

  • Guten Abend kirschle,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe. So wie Dir geht es vielen Angehörigen, deren Partner alkoholabhängig ist.

    Sobald die entsprechende Moderatorin online ist, wird sie sich um Dich kümmern.

    So lange kannst Du erstmal bei den anderen Teilnehmern hier:

    Erste Schritte für Angehörige und Co Abhängige - Alkoholiker Forum

    etwas stöbern und lesen. Einfach den Link anklicken.

    Ich wünsche Dir eine gute Nacht!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Marie04 26. September 2025 um 07:35

    Hat den Titel des Themas von „Kann nicht mehr, wem geht es auch so?“ zu „Kirschle - Kann nicht mehr, wem geht es auch so?“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, kirschle.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Bin eine Co-Abhänige schon seit fast 40 Jahren.Mein Mann ist Alkoholiker,war 7 Jahre trocken und jetzt geht es wieder los.

    Fühl mich grad richtig schlimm und habe dieses Forum grad entdeckt.Brauch Hilfe und Austausch mit Gleichgesinnten .Vielleicht hilft mir das.Lg an alle.<3

    Geht mir nicht anders, er ist heute mit einer Flasche Wein nach Hause gekommen, weil sein Tag stressig war. Er kann ohne Alkohol nichts irgendwie anders kompensieren.

  • Na ja,in meinem Bekanntenkreis gibt es ja auch so Fälle.Glaub die stressen sich vielleicht da nicht so rein.Hör dann oft, ich soll mich nicht so anstellen,kennst das doch schon von früher.Oder so Sprüche ,dann trinkst halt mit,weil die das so handhaben.Bin echt grad noch durcheinander wegen der Situation bei mir,glaub brauch noch paar Tage um alles ein bisschen zu verarbeiten

    Lg Kirschle:/

  • … ich hab mit dem „lockeren“ Umgang anderer in Bezug auf Alkohol auch so meine Schwierigkeiten… Weinchen, Sektchen, Bierchen und Verharmloserei lassen bei mir einfach die Alarmglocken schellen…

    Je nachdem denk ich mir mein Teil, oder äußere mich oder ziehe mich zurück…

    Grüßle, Simsalabim

  • So geht es mir auch.Wir wohnen auf dem Land,da ist es oft normal sich die Kante zu geben .Manche Frauen sehen dass echt sehr locker,auch wenn der Mann täglich die Kneipe besucht oder es kommt doch drauf an wie sich der Ehemann dann zu hause benimmt.

    Lg Grüssle🍒

  • Hallo kirschle,

    was bei anderen Leuten so los ist, weißt du vielleicht auch nicht so genau. Ob die das wirklich so locker sehen oder einfach sich nicht trauen, darüber zu reden. Oder sich mit ihren Durchhaltesprüchen selbst beruhigen.

    Aber was zählt ist doch, wie es DIR geht. Und dass DU am Limit läufst. Und darum ist es gut, dass du dir hier Hilfe zur Selbsthilfe suchst. Denn mit Durchhalteparolen und " hab dich nicht so" wird dir hier keiner kommen. Oder mit " dann trink doch mit".

    Ich hab selbst erfahren, dass mein Umfeld mir so Sachen erzählt hat. Das hat mir nicht geholfen sondern mich eher noch länger in der Situation stecken lassen. Weil ich tatsächlich die Schuld an allem bei MIR gesucht habe. Ich hab mich also noch mehr gestresst gefühlt. Gedacht, ich wäre zu blöd. Zumal mein Exmann mir auch eingeredet hat, ich würde übertreiben und solle mich nicht so anstellen und würde alles eh völlig falsch sehen.

    Genau, sortier dich erstmal, lass alles sacken

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Aurora,

    Ja man sucht die Fehler bei sich selber,aber jeder ist für sich selber verantwortlich.Man kann noch so reden,wenn einer selber nicht aufhören will zu trinken oder es heruntergespielt redet man gegen eine Wand.Meon Mann findet das auch nicht schlimm und meint wegen den paar Bierchen kann er noch Auto fahren.Find ich sowas von verantwortungslos .Ich hab es nicht in der Hand und hoff nur immer dass nichts passiert.Ich kenne auch seine Ausreden ,warum er wieder trinkt,kanns nicht mehr hören.Mittlerweile sag ich gar nichts mehr.Glaub bin Gefühlskalt geworden ihm gegenüber.

    Heut kommt mein Enkelchen,mach mit ihr was schönes und lenkt mich ab

    Lg🍒

  • Man erkennt sehr viele Muster hier bei den Co's.Es hilft schon sehr ,sich hier auszutauschen.Heute bekam ich einen Tip von meiner Tochter ,soll man googlen (das innere Kind).Hör ich mir grad an und bemerke dass da sehr viel stimmt.Grade mit Ängsten die man ja auch als Co hat.Versuche jetzt mehr an mir zu arbeiten.Hoffe es klappt.Ablenken bringt schon auch ein bisschen was.Man muss einfach lernen auf sich selber aufzupassen und das dauert seine Zeit

  • Hallo liebes Kirschle,

    habe eben deine Beiträge gelesen und erkenne vieles wieder. Hast du mal an Trennung gedacht, oder willst du das bis zum Ende des Lebens mitmachen?

    Ich bin auch seit 35 Jahren mit einem Quartalstrinker verheiratet - übe mich gerade in Trennung - schlimm wenn man zusehen muss, wie er "immer mehr absäuft"

    LG Odenwald

  • Hallo liebe Odenwald,ja klar hab ich das.Ist bei mir nicht so einfach.Früher drohte er mir im Suff wenn ich gehe ,bringt er sich um zündet das Haus an usw.Nüchtern ist er wirklich ein ganz anderer Mensch.War ja jetzt 7 Jahre trocken.Hat jetzt erst wieder angefangen vor 3 Wochen.Will darüber nicht reden,warum weiß ich nicht.Ich glaub hab noch Hoffnung ,dass er vielleicht wieder aufhört

    Lg🍒

  • Das mit dem Umbringen ist bei uns auch laufend ein Thema gewesen - Anfang September dachten wir 2x sogar, jetzt ist es soweit. Er war "nur" verschwunden, um

    zu saufen. Ich habe auch Kinder, die erwachsen sind. Mittlerweile rechnen wir mit allem - aber wir können auch nicht mehr. Hoffnung hatte ich auch immer,

    es wurde jedes Mal schlimmer. Und nüchtern haben wir den besten und liebsten Menschen der Welt vor uns! Aber der verschwindet immer mehr !

  • 2 Tage hat er nix getrunken und kümmert sich liebevoll um seine Enkelkinder,die jetzt da waren.Da trinkt er dann keinen Schluck.Man kann da vieles als Angehöriger nicht verstehen,was indem Menschen vorgeht.Mir hat ein Arzt mal erklärt ,dass Alkohol die Persönlichkeit verändert ,hängt mit ygehirn ,yHormone usw. zusammen.Als Co ist man dann wütend, entäuscht und versteht das alles nicht.Sie sind krank und brauchen Hilfe.Sie wissen oft selber nicht warum sie überhaupt trinken und wir dann noch weniger.

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