Sorry falls ich jemanden blöd gekommen bin, war gestern in meiner kleinen Blase.
Bist du nicht. Wir sind ja hier auch nicht im Streichelzoo, da geht es um etwas.![]()
Sorry falls ich jemanden blöd gekommen bin, war gestern in meiner kleinen Blase.
Bist du nicht. Wir sind ja hier auch nicht im Streichelzoo, da geht es um etwas.![]()
Und wäre diese Feier die Hochzeit deiner Tochter, würdest du auch fern bleiben? Oder würdest du hingehen und nichts trinken?
Das bin ja ich im November 2025. Die Forummitglieder haben genau das gleiche zu mir gesagt. Da war mein letzter Rückfall. Habe mich nicht dran gehalten.Jetzt halte ich mich dran. Ist so schon schwer genug.Ich würde fern bleiben, ich bin ZU süchtig. Ich werde zu heftig getriggert. Ich muss mich schützen. Meine Gesundheit ist schon komplett am Arsch. Darf und will nicht mehr zurück
Jetzt verstehe ich es noch besser, weiß nicht ob es ein Zusammenhang gibt, bin aber heute etwas unruhig und habe ein komisches Gefühl in der Magengegend. Fühlt sich an wie Hunger oder Appetit, aber weiß nicht worauf, habe schon süß und deftig probiert, werde mir jetzt den Bauch mit Tee füllen, ins Bett gehen und hoffen das es morgen wieder besser ist.
Jetzt verstehe ich es noch besser, weiß nicht ob es ein Zusammenhang gibt, bin aber heute etwas unruhig und habe ein komisches Gefühl in der Magengegend.
Kennst du die H A L T Regel?
Also viel essen bis du richtig satt bist, ne Flasche Sprudel trinken, damit jeglicher Durst gelöscht ist, ausschlafen.
Danke, ja kenne ich, genau das mache ich jetzt.
Heute treibt es mich wieder um, vorhin im Radio wurde gefeiert das der Dry January heute Nacht endet, beim Fußball schauen ständig Bier Werbung, vorhin ein Bekannten getroffen mit dem ich gerne Bier getrunken habe. Heute ist irgendwie der Wurm drin. Bin ich so schwach und anfällig für "Werbung". War die Woche zwei mal beim Sport und anschließend in der Sauna, hatte mich sauwohl gefühlt, auch der Bierbauch schrumpft und heute sehe ich überall nur das eine.
Keine Sorge, ich weiß ja jetzt wie es geht, also kein Druck oder so, die Gedanken kreisen immer wieder zu den einem. Wird das besser oder leichter oder liegt es an meinen Gedanken.
Werde mir jetzt paar Leckereien gönnen, Tee trinken und früh ins Bett gehen mit dem Wissen das es morgen wieder besser geht. Schönen Abend euch allen.
Hey Seppl,
ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es an Dir liegt wie leicht oder schwer Du es Dir machst.![]()
Heißt, ob Du Dich mit den Gedanken beschäftigst oder nicht. Ob Du Fußball schaust und Dir die ganze Bierwerbung gibst, Oder ob Du Dir Dry January Artikel durchliest. Das hast Du alles selbst in der Hand.![]()
Seppel1986 ich kann das schon nachvollziehen wie es dir heute erging. Ich hatte in den ersten Monaten auch einige Hürden. Ich bin erst nach 7 abstinenten Monaten hier ins Forum gekommen und hatte vorher nix von Risikominimierung, Notfallkoffer oder HALT Regel gehört.
Alk ist ja nicht aus der Welt nur weil ich abstinent bin. Hier gibt’s ja den Satz: Nur nix trinken genügt nicht. Das kann ich bestätigen. Hatte das 7 Monate so gemacht und mir damit ganz schön schwer getan.
Wenn ich jetzt nach mehr als 1,5 Jahren Alk sehe, ist das nicht mehr schlimm, weil meine Abstinenz wesentlich stabiler und normal geworden ist. Aber Anlässe wo viel gesoffen wird und wo überall Alk rumsteht, meide ich strikt. Dafür unternehme ich jetzt andere Dinge.
Hast du denn heute Saufdruck? Also zu empfehlen ist, viel Sprudel zu trinken, damit erst gar kein Durst aufkommt. Ansonsten. meld dich sofort wieder hier. Da bekommst du gute Unterstützung. Saufdruck dauert in der Regel zw. 20 - 30 Minuten, dann ist es wieder gut.
Bin ich voll bei dir, das mit dem Dry January kam im Radio, sowas lese ich nicht. Alles was ich zu dem Thema lese ist hier im Forum und das hilft mir sehr. Habe eben zwei Kiwis gegessen, sehr lecker.
Gestern Abend habe ich spontan noch was mit meinem Sohn unternommen, wäre vor kurzem undenkbar da ich abends nicht mehr hätte fahren dürfen.
Ich genieße wirklich viele Kleinigkeiten und dann kommen plötzlich Gedanken um das Thema. Habe schon angefangen mir laut Stopp zu sagen und mich abzulenken. Habe mittlerweile viele Möglichkeiten gefunden mich abzulenken, auch das Forum hier.
Ich schreibe hier gerne und erwarte nicht zwingend eine Antwort, freue mich aber wenn was kommt.
Seppel1986 ich kann das schon nachvollziehen wie es dir heute erging. Ich hatte in den ersten Monaten auch einige Hürden. Ich bin erst nach 7 abstinenten Monaten hier ins Forum gekommen und hatte vorher nix von Risikominimierung, Notfallkoffer oder HALT Regel gehört.
Alk ist ja nicht aus der Welt nur weil ich abstinent bin. Hier gibt’s ja den Satz: Nur nix trinken genügt nicht. Das kann ich bestätigen. Hatte das 7 Monate so gemacht und mir damit ganz schön schwer getan.
Wenn ich jetzt nach mehr als 1,5 Jahren Alk sehe, ist das nicht mehr schlimm, weil meine Abstinenz wesentlich stabiler und normal geworden ist. Aber Anlässe wo viel gesoffen wird und wo überall Alk rumsteht, meide ich strikt. Dafür unternehme ich jetzt andere Dinge.
Hast du denn heute Saufdruck? Also zu empfehlen ist, viel Sprudel zu trinken, damit erst gar kein Durst aufkommt. Ansonsten. meld dich sofort wieder hier. Da bekommst du gute Unterstützung. Saufdruck dauert in der Regel zw. 20 - 30 Minuten, dann ist es wieder gut.
Habe keinen Saufdruck, die Gedanken kreisen halt. HALT Regel bringt mir viel, trinke Unmengen an Tee und auch Sprudelwasser. Danke dir und HUT ab für die Zeit die du schon hinter dir hast.
Habe hier vor kurzem gelernt auf Leute zu hören die was ähnliches durchmachten und schon weiter sind.
War etwas beratungsresistent und wollte alles auf eigene Faust machen.
die Gedanken kreisen halt.
Da wäre Ablenkung das richtige. Etwas wo deine komplette Aufmerksamkeit einnimmt. Vielleicht ein spannender Film oder ne Partie Schach oder mit dem Kind was spielen usw.
War etwas beratungsresistent und wollte alles auf eigene Faust machen.
Auf eigene Faust kannst du vergessen, das gibt nix. Da tust du dir schwerer als mit der Unterstützung vom Forum. Das kann ich dir bestätigen weil ich das ja so gemacht habe. Sei froh, dass du im Forum bist und hier die Unterstützung und den Austausch hast. Mit Forum ist auf jeden Fall viel leichter abstinent zu sein als ohne und auf eigene Faust. Pik dir einfach überall beim Lesen raus, was zu dir passt.
Hier mal diese Aussage, dort mal jene Erfahrung und woanders den Tip usw.
Ich habe nachdem ich hier war sehr viel Trockenarbeit gemacht und immer wieder reflektiert. Bei mir hatte die ganze Abstinenz ihre Phasen.
Habe hier vor kurzem gelernt auf Leute zu hören die was ähnliches durchmachten und schon weiter sind.
Hi Seppl,
ich habe mich hier 10 Tage nachdem ich aufgehört habe zu trinken angemeldet und ich habe seitdem kaum etwas durchgemacht.![]()
Der Grund ist, dass ich etwas gemacht habe, was ich sonst sehr, sehr selten in meinem Leben getan habe. Ich habe die Grundbausteine einfach umgesetzt. Betreibe konsequent Risikominimierung. Habe mir das Mindset von den Erfahrenen angeeignet. Habe mich früh in meinem Umfeld privat und beruflich als Alkoholiker zu erkennen gegeben. Dann habe ich privat und beruflich einige zu starke dauerhafte Belastungen abgebaut. Weil dauerhafte zu starke Belastungen sowohl das Saufen als auch Depressionen bei mir begünstigen. Wenn ich mich Menschen aus meinem Umfeld treffe, dann ist die Vereinbarung, dass in meiner Gegenwart kein Alkohol getrunken wird. Und das gab bisher keine Probleme. Und wenn es Probleme gegeben hätte, dann hätte ich die Konsequenzen gezogen.![]()
Wie geschrieben, ich habe es selbst in der Hand wie leicht oder schwer ich es mir mache.
Und ich tausche mich von Anfang an hier regelmäßig aus und schreibe über alles, was mich jetzt abstinent beschäftigt. Leicht, schwer, wichtig, unwichtig, egal.
ich habe mich hier 10 Tage nachdem ich aufgehört habe zu trinken angemeldet und ich habe seitdem kaum etwas durchgemacht.
Der Grund ist, dass ich etwas gemacht habe, was ich sonst sehr, sehr selten in meinem Leben getan habe. Ich habe die Grundbausteine einfach umgesetzt. Betreibe konsequent Risikominimierung.
Und genau das ist der Unterschied zum „auf eigene Faust“
Hier im Forum habe auch ich gelernt wie ich gut nüchtern bleiben kann und wie es funktioniert.
Danke, ihr helft mir sehr. Ich halte mich an die Grundbausteine und hole mir sehr gerne bei euch Rat. Ich habe mich mein ganzes Leben lang nur auf mich verlassen und wollte nie Hilf annehmen, jetzt bin ich etwas klüger und lasse mir gerne helfen, kann mittlerweile auch Verantwortung abgeben. War irgendwie immer alles ein Kampf statt ein Leben, das möchte ich nicht mehr.
Ich habe mich mein ganzes Leben lang nur auf mich verlassen und wollte nie Hilf annehmen, jetzt bin ich etwas klüger und lasse mir gerne helfen
Hi Seppel, wir haben halt ein ganzes Leben lang gesoffen, oder? An Hilfe hab ich nie gedacht, bei mir kam immer nur der Gedanke auf, irgendwann musst du aufhören bevor es zu spät ist, tja und irgendwann war es so weit und ich bin hier angekommen.
Im Nachhinein war mein erstes trockenes Jahr aber kein wirklicher Fortschritt, klar ich hab nicht mehr gesoffen und hab viel versucht, aber so richtig angekommen bin ich erst jetzt. Bei mir fingen die Probleme erst so richtig mit der Trockenheit an, Alkohol-technisch hab ich keine großen Probleme mehr behaupte ich mal, selbst als ich ganz am Boden war hatte ich immer im Hinterstübchen "wenn du jetzt wieder säufst war es das mit Dir" und du verlierst alles nicht nur die Familie. Vielleicht geht es Dir ja ähnlich wie mir, obwohl ich in der komfortablen Lage bin und nichts vermisse, Kneipe, Saufkolkegen etc. ich hatte die letzten Jahre ja vorwiegend alleine getrunken, wahrscheinlich triggern mich auch deshalb saufende Menschen nicht so stark, ich hab aber immer noch nicht das Bedürfnis mich dem auszusetzen und das wird auch so bleiben.
In deinen letzten Posts hab ich irgendwie den Eindruck bekommen das du auch noch nicht ganz zufrieden bist, du bist zwar trocken aber was nun, was kommt jetzt? Du hast glaube ich noch nichts wirkliches gefunden was dich erfüllt und das musst du finden.
Mir gibt zum Beispiel meine Zeichnerei zur Zeit sehr viel, da steck ich jetzt wirklich mein ganzes Herzblut rein, das hab ich aber auch schon in meiner nassen Zeit gemacht, aber da war die Motivation eher die gleiche wie mit dem saufen aufzuhören.
Auch mein Ehrgeiz in sportlicher Hinsicht, Fitness, Ausdauerlaufen, Sixpack geben mir viel Motivation und zu guterletzt ist es auch die Einsicht das ich mit meiner Ehe auch nicht mehr glücklich bin. Wie das alles weitergeht weiß ich noch gar nicht, das wird sich noch zeigen.
Aber ich weiß was ich will und das ist glücklich sein mit dem was ICH mache, wenn ich wieder anfange nur zu "funktionieren" wird wieder der gleiche Frust aufkommen und damit die Gefahr wieder zu saufen.
Du brauchst etwas das dich geistig wirklich fordert und musst es einfach tun, das hört sich leicht an, ich hab ja selbst ein ganzes Jahr gebraucht um dahinter zu kommen. Hab dies versucht und das, aber es war nie das richtige und nicht immer war es meine Schuld.
Du musst etwas für dich finden was dich so erfüllt wie Archimedes, der hat nicht mal bemerkt das ihn jemand gleich Tot schlägt, so erfüllt war er von seinen Kreisen, bei mir ist das zum Beispiel das Zeichnen. Selbst meine Jungs sitzen dann am Tisch und sind hoch konzentriert.
Ich kann mir jedenfalls gerade gut vorstellen wie es dir geht, da ist diese leere die du mit etwas sinnvollem füllen musst. Was das bei Dir ist kann ich dir leider nicht sagen.
Gruß Arno
Heute treibt es mich wieder um, vorhin im Radio wurde gefeiert das der Dry January heute Nacht endet, beim Fußball schauen ständig Bier Werbung, vorhin ein Bekannten getroffen mit dem ich gerne Bier getrunken habe. Heute ist irgendwie der Wurm drin.
Das kenne ich. Das nervt und stresst!! Bei Werbung schalte ich schnell um. Bin kurz vor Monat 3. Das triggern ist nicht mehr so schlimm. In Monat 1 war das triggern sehr schlimm. Versuche weiterhin so gut es geht alles zu meiden was damit zu tun hat.
eine Sorge, ich weiß ja jetzt wie es geht, also kein Druck oder so, die Gedanken kreisen immer wieder zu den einem. Wird das besser oder leichter oder liegt es an meinen Gedanken.
Wird immer etwas ruhiger im Kopf, von Monat zu Monat aber es dauert leider auch seine Zeit.
Danke, ich habe ja nicht gesoffen weil alles super war und ich ein zufriedenes Leben hatte, im Gegenteil, ich habe es getan um alles auszublendenund runterkommen. Nur weil ich jetzt nicht mehr trinke, sind ja nicht alle Probleme verschwunden, schön wäre es ja. Leider hat sich so viel angestaut, sind echt schlimme Sachen passiert die nichts mit meinem Konsum zu tun haben, die Probleme sind noch da. Ich versuche sie anzugehen, eins nachdem anderen, kann nicht alles auf einmal lösen, aber der Anfang ist getan. Unter Alk werde ich das nie hinbekommen, das weiß ich, sie verschwinden nicht und lassen sich nicht ertränken. Ich habe paar Sachen die ich für mich tue, die erfüllen mich teilweise aber nicht den ganzen Tag. Ich bleibe dran und kann hier hoffentlich bald von Fortschritten berichten. Schönen Sonntag euch.
Bei mir fingen die Probleme erst so richtig mit der Trockenheit an,
Ich wurde mir der Probleme erst dann richtig bewusst. Da waren sie schon lange vorher.
Jetzt konnte ich sie endlich angehen. Auch wenn sich das erst mal unangenehm anfühlt. Es ist anders als der gleichmäßige Schmerz. Dafür hat er irgendwann ein Ende.
Guten Abend ihr Lieben, ich wollte ja meine Probleme angehen, nicht alle auf einmal, aber die Gesundheit steht momentan ganz oben. Vielleicht hat ja der ein oder andere Erfahrung mit schlechten Blutfettwerten, Triglyceride.
Habe die letzten Jahre das Thema ignoriert, die letzten Werte waren nicht nur erhöht, sondern teilweise 10x so hoch wie sie sein sollten, habe allerdings auch am Abend vor der Blutabnahme getrunken. Habe mir das immer erklärt das ich ja vorher getrunken habe, aber ich habe ja immer getrunken, also war das ja keine Ausnahme das die so hoch waren.
Ich weiß was die Werte zu Folge haben, Schlaganfall, Herzinfarkt u.s.w.
Mein Arzt meinte immer so hohe Werte müssten genetisch sein, da mein Vater und seine Brüder alle in frühen Jahren Herinfarkte erlitten, teilweise mit Ende 30.
Ich dachte immer das liegt am Konsum und wenn ich mich mal anstrengend kriege ich die alleine runter, wollte keine Tabletten nehmen. In 2 Wochen werden die Werte kontrolliert und ich bin gespannt was die Abstinenz bewirkt.
Ich suche hier kein ärztlichen Rat, nur Erfahrungsaustausch, ich weiß jeder Körper ist anders.
Meine Frage, hatte hier jemand auch erhöhte Werte Triglyceride die sich durch Abstinenz verbessert haben.
Falls das nicht hier her gehört einfach löschen.
Seppel1986 ich kann dir nur sagen, dass sich bei mir fast alle Werte sehr verbessert und sogar normalisiert haben. Mach dich doch mal schlau, was bei dir speziell gut ist. Ich hatte auch mal ne Weile Detox Tee getrunken und sowas. Durch Alk können sich die Blutwerte auf jeden Fall verschlechtern und je länger die Abstinenz ist, desto besser. Ich muss zugeben, dass ich vor Blutabnahmen am Abend vorher getrunken hatte. Schlaganfall und Herzinfarkt liegt auch bei mir in der Familie. Die Abstinenz macht auf jeden Fall viel aus. Ich hatte im Spätsommer auch Blutabnahme, da war ich ungefähr 1,5 Jahre abstinent. Fast alle Werte waren gut. 1 Jahr davor, da war ich erst ein paar Monate abstinent waren die Werte noch wesentlich schlechter.
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