Boss, Wenn das erste Bier den Tag beendet

  • Ab und zu spiele ich ein paar Runden am PC.

    Welches Spiel? Also zum Schluß konnte ich nicht mal richtig youtube schauen wegen dem Alkohol. Zocken auch nicht. Am Anfang meiner Sucht war Saufen noch das geilste aber es wurde immer ekliger, immer mehr negatives, die Entzüge und Kater schlimmer. Es ist nur noch die Sucht die nach Alk verlangt.

    Jetzt ist alles nüchtern machen am besten. Verrückt.

    Heute trinke ich nicht

  • Es gibt für dieses Jahr allerdings noch weitere Events. Zum einen habe ich Karten für zwei Konzerte, eines davon ist bereits am Donnerstag. Zum anderen bin ich Besitzer zweier Dauerkarten für einen Fußballverein.

    So etwas muss ich meiden, habe oft genug erfahren müssen das wenn der Alk zu nah an mir ist ich Suchtdruck bekam und rückfällig wurde. Ich halte ihn mittlerweile sehr sehr weit von mir fern.

    Heute trinke ich nicht

  • Selbsthilfegruppe etc. für Fans des Fußballs dieses Vereins.

    So etwas gibt es bei uns wohl auch, ich habe das gerade mal ergoogelt. Aber mir geht es ja überhaupt nicht darum, in einer Gruppe zu sein und gemeinsam Fußball zu schauen, sondern einfach so wie ich es seit meiner Kindheit mache hinzufahren, Fußball zu gucken und wieder nach Hause zu fahren. :)

    Wenn du viele "Freunde" brauchst und gerne auch viele oberflächliche Gespräche führst. Dann nicht. ^^

    Nee, ich brauche nicht viele Freunde und ich habe auch nicht viele Freunde. Ich hatte mich in den letzten Jahren ohnehin von den früheren Sauffreunden verabschiedet.

    Welches Spiel? Also zum Schluß konnte ich nicht mal richtig youtube schauen wegen dem Alkohol. Zocken auch nicht.

    Battlefield 6. Allerdings hatte ich die letzten Tage abends etwas weniger Lust und mich eher mit meiner Abstinenz beschäftigt. Ich habe es auch mit Anno 117 und Football Manager versucht, beides eher Strategiespiele, aber das war mir zu viel Denken. Also schon ein bisschen ähnlich wie bei dir.

    Eigentlich wollte ich mich heute Mittag schon melden, aber leider gab es ein paar Eskalationen auf der Arbeit und ich hatte keine Zeit.
    Warum wollte ich mich melden?
    Weil ich mich dazu entschieden hatte, auf das Konzert zu gehen und genau das habe ich heute auch gemacht.

    Ich nehme es gleich vorweg: Es hat super viel Spaß gemacht.
    Ich habe meine Cola getrunken und das Konzert genossen.

    Natürlich war ich die letzten Tage extrem unsicher, denn ihr sprecht aus Erfahrung und habt eure Gründe, weshalb ihr mir empfohlen habt, das vorerst sein zu lassen. Aber ich hatte mich ein Jahr lang darauf gefreut, und ich bin ziemlich einfach gestrickt: Wenn ich etwas nicht darf oder kann, will ich es erst recht, außer ich will es wirklich nicht.
    Ich wollte also aufs Konzert.
    Aber ich will nie wieder Alkohol trinken.
    Und genau das habe ich heute umgesetzt und ich bereue es nicht.

    Ich muss dazu sagen, dass ich mich auch ein kleines bisschen darauf vorbereitet habe. Details spare ich mir, aber so viel kann ich sagen: Hätte ich mich unwohl gefühlt, wäre ich gegangen.
    Was soll ich sagen? Die Theke hat mich überhaupt nicht interessiert.

    Ich habe allerdings gemerkt, dass ich etwas analytisch unterwegs war, im Sinne von: Ich habe auf die Getränke anderer geachtet. Das hat mich aber nicht getriggert. Im Gegenteil: Leute, die sich an mir vorbeigequetscht haben, mit Bier in der Hand und leicht angetrunken, empfand ich eher als störend bzw. eklig. Nichts gegen diese Menschen, ich war früher ganz sicher genauso.

    Am Ende des Tages möchte ich mich nicht einsperren und darauf warten, dass erst ein paar Monate oder Jahre rum sind, bevor ich wieder Dinge tue, die mir Freude bereiten.
    Eines möchte ich allerdings nicht mehr: trinken.

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch eine schöne gute Nacht.

    LG

  • Nee, ich brauche nicht viele Freunde und ich habe auch nicht viele Freunde. Ich hatte mich in den letzten Jahren ohnehin von den früheren Sauffreunden verabschiedet.

    Wir ähneln uns...

    Battlefield 6. Allerdings hatte ich die letzten Tage abends etwas weniger Lust und mich eher mit meiner Abstinenz beschäftigt.

    Ich bzw. mein Sohn hat auch ne playsi, früher war das auch mein Ding, bloß hab ich festgestellt das es meine Lebenszeit raubt. Man schaltet den Kasten an und Stunden später die aber wie Minuten vergingen wieder aus. Ich spiele manchmal (zum letzten Mal vor 10 Monaten.) pubg und tagZ, vielleicht spielen wir ja mal zusammen...ich denke aber man sollte am Anfang der Abstinenz Spielekonsolen in homöopathischen Dosen benutzen, es lenkt einen zu sehr ab, mir geht es zumindest so. Von der ablaufenden Lebensuhr die ja sowieso schon angeschlagen ist will ich gar nicht reden.

    Warum wollte ich mich melden?
    Weil ich mich dazu entschieden hatte, auf das Konzert zu gehen und genau das habe ich heute auch gemacht.

    Hey Boss, du bist frei und niemand verurteilt dich.

    Ich nehme es gleich vorweg: Es hat super viel Spaß gemacht.
    Ich habe meine Cola getrunken und das Konzert genossen.

    Das freut mich, du darfst jetzt bloß nicht denken das wäre immer so easy und das Stadion ist nochmal eine andere Hausnummer. Da stell ich mir so Situationen vor wie, euer Verein gewinnt, Bombenstimmung und deine Freunde feiern ausgelassen und kaufen ihrem frisch abstinenten Freund in guter Absicht ein Alkoholfreies Bier...

    Wenn ich etwas nicht darf oder kann, will ich es erst recht, außer ich will es wirklich nicht.
    Ich wollte also aufs Konzert.
    Aber ich will nie wieder Alkohol trinken.

    Wie ich🤣 aber denk dran du willst keinen Alkohol mehr trinken aber die Sucht will das du trinkst, behalte das immer im Hinterkopf.

    Und genau das habe ich heute umgesetzt und ich bereue es nicht.

    Am Ende des Tages möchte ich mich nicht einsperren und darauf warten, dass erst ein paar Monate oder Jahre rum sind, bevor ich wieder Dinge tue, die mir Freude bereiten.
    Eines möchte ich allerdings nicht mehr: trinken.

    Das musst du auch nicht, sei halt vorsichtig, ganz besonders am Anfang im ersten Jahr. Da ist man ja wie in einer Achterbahn, ein auf und ab der Emotionen.

    Du klingst gut, soweit ich das mit meiner geringen Erfahrung beurteilen kann aber werde jetzt bitte nicht übermütig, du wärst nicht der erste den die Sucht hinter die Fichte führt.

    LG R/no

  • hallo Abstinenzler und R/no

    Wir ähneln uns...

    Ich bzw. mein Sohn hat auch ne playsi, früher war das auch mein Ding, bloß hab ich festgestellt das es meine Lebenszeit raubt. Man schaltet den Kasten an und Stunden später die aber wie Minuten vergingen wieder aus. Ich spiele manchmal (zum letzten Mal vor 10 Monaten.) pubg und tagZ, vielleicht spielen wir ja mal zusammen...ich denke aber man sollte am Anfang der Abstinenz Spielekonsolen in homöopathischen Dosen benutzen, es lenkt einen zu sehr ab, mir geht es zumindest so. Von der ablaufenden Lebensuhr die ja sowieso schon angeschlagen ist will ich gar nicht reden.

    schöne sache, ich zocke auch wenn nicht gleich BF6:mrgreen: ich seh es nicht als verschwendete lebenszeit. gaming besitzt heute ein anderen stellenwert als noch vor über 20 jahren als ich angefangen hab, übrigens mit BF2(PC) . hat mir am anfang ungemein geholfen, jede menge leute kennengelernt und das weltweit. heute blick ich zurück auf freundschaften die schon über 15 jahre bestand haben. alk ist dort auch kein thema, wir kommunizieren über ts. es lenkt ab vom alltag und man trifft sich im ts in geselliger runde. bei mir nur abends, tags über hab ich einfach zu viel zu tun. bin im clan mit jeder menge leute jeden alters;) bin jetzt auch auf konsole unterwegs, "subnautica" hab ich momentan am wickel, absolut entspannt dabei. ansonsten wot und wows und ab und an nochmal auch nostalgischen gründen me3, sowie fallout. ansonsten bin ich strategie-fan von civ bis stellaris...ich find es gut gerade am anfang weil man abgelenkt ist und den kopf frei bekommt. wie du schon sagtest man schaltet ein und schwupps sind 2-3 stunden rum, wo man nicht an alk denken muss;)ist also garnicht so verkehrt...

    gruss eternal

  • ich find es gut gerade am anfang weil man abgelenkt ist und den kopf frei bekommt. wie du schon sagtest man schaltet ein und schwupps sind 2-3 stunden rum, wo man nicht an alk denken muss ;) ist also garnicht so verkehrt...

    Kann sein, aber nan beschäftigt sich ja dann auch nicht mit seiner Sucht, du bist ja schon länger trocken aber ein Frischling kann vielleicht ins trudeln geraten. Kasten aus, Alkgedanken da ich weiß nicht so recht...aber dazu bin ich noch zu Ahnungslos.

  • Heyho,

    .vielleicht spielen wir ja mal zusammen...

    Du kannst dir ja Battlefield Redsec (kostenlos) für die PS5 laden. Das ist der Battle Royale Modus, also ähnlich wie PUBG, nur eben mit Panzern. ^^
    Aber pass auf, nicht dass dein Sohn dann auf die PlayStation verzichten muss. Das möchte ich nicht :P.

    ich seh es nicht als verschwendete lebenszeit. gaming besitzt heute ein anderen stellenwert als noch vor über 20 jahren als ich angefangen hab, übrigens mit BF2(PC) . hat mir am anfang ungemein geholfen

    Ich sehe das ähnlich wie du. Mir hat das Zocken auch über die ersten Tage geholfen, weil es mich einfach abgelenkt hat. Früher dachte ich auch, es sei verschwendete Lebenszeit, weil es ja faktisch eine unproduktive Zeit ist. Heute denke ich: Na und? Es muss nicht immer alles produktiv sein. Man kann auch einfach mal spielen und Spaß haben.
    In deinem Fall kommt ja sogar noch ein gesellschaftlicher Aspekt dazu. Ich habe keinen Clan oder etwas in der Art. Vielleicht sollte ich mir so etwas auch mal suchen.

    Andere legen sich Gurken auf die Augen und entspannen, und andere daddeln ein paar Runden :P.

    Das freut mich, du darfst jetzt bloß nicht denken das wäre immer so easy und das Stadion ist nochmal eine andere Hausnummer. Da stell ich mir so Situationen vor wie, euer Verein gewinnt, Bombenstimmung und deine Freunde feiern ausgelassen und kaufen ihrem frisch abstinenten Freund in guter Absicht ein Alkoholfreies Bier...

    Wie ich🤣 aber denk dran du willst keinen Alkohol mehr trinken aber die Sucht will das du trinkst, behalte das immer im Hinterkopf.

    Das musst du auch nicht, sei halt vorsichtig, ganz besonders am Anfang im ersten Jahr. Da ist man ja wie in einer Achterbahn, ein auf und ab der Emotionen.

    Ich kann verraten, dass ich im Stadion war - und es war richtig gut, sogar ohne Alkohol. Vielleicht gerade deshalb. Früher habe ich mir dort immer 3 bis 4 Bier und eine Bratwurst reingepfiffen. Heute hatte ich plötzlich Lust auf Pommes Spezial. In 25 Jahren habe ich noch nie Pommes im Stadion gegessen. War ganz lecker, aber dank der Zwiebeln habe ich jetzt Sodbrennen.

    Abgesehen davon hat sich alles angefühlt wie immer. Ich habe gejubelt, den Schiri beleidigt und einfach Spaß gehabt. Das Beste daran: Ich bin nüchtern geblieben, kann jetzt noch ein paar Runden zocken und werde morgen ohne Kater aufwachen.

    Wenn ich das Stadionerlebnis heute mit dem Konzert von gestern vergleiche, fällt mir auf, wie unterschiedlich das für mich war. Das Konzert war absolutes Neuland. Nüchtern bei Livemusik zu stehen fühlte sich ungewohnt an. Ich würde nicht sagen, dass es besser war, aber auch nicht schlechter - einfach anders. Wenn sich dieses Gefühl so hält, könnte es sein, dass ich langfristig weniger Konzerte besuchen werde. Vielleicht muss ich mich auch erst an diese neue Art des Erlebens gewöhnen.

    Aktuell fühle ich mich wie auf einer Achterbahn ganz oben. Ich liebe Achterbahnen und bin jedes Jahr in vielen Freizeitparks unterwegs. Eigentlich ist das Beste daran ja die Abfahrt nach unten ;P
    Aber zurück zur Metapher: Ich weiß natürlich, dass es auch wieder abwärts gehen kann. Und dann gibt es diese Suchgedanken, die sich ab und zu melden und versuchen, mich zu manipulieren. Gedanken wie: "Siehst du, das geht doch alles. Irgendwann kannst du mal wieder etwas trinken."
    Diese Gedanken tauchen von selbst auf, völlig automatisch, nicht bewusst. Mittlerweile erkenne ich sie aber sofort. Dann muss ich schmunzeln und sage mir: Nie wieder.

    Denn ich weiß, dass ein einziger Schluck reichen würde, und ich wäre sofort wieder drin. Dieses Wissen ist für mich glasklar. Fast wie eine Art Erleuchtung.

    In den letzten zwei Wochen hat sich schon einiges verbessert. Am Anfang habe ich mich gefragt, wie ich überhaupt nüchtern einschlafen soll. Heute freue ich mich regelrecht darauf, nüchtern ins Bett zu gehen. Wobei ich zugeben muss, dass Melatonin beim Müdewerden ganz hilfreich ist. ^^

    Es liegt noch ein großer Weg vor mir, aber im Moment fühle ich mich richtig, richtig gut.

    LG

  • Super, so machst du das. Du bist echt entschlossen mit deinem Vorhaben, ich war da Beratungsresistender.

    Da war ich wohl etwas zu voreilig😬

    Wir haben noch zwei Heimspiele dieses Jahr. Die Karten kann ich abgeben, das geht. Das nächste Spiel wäre dann erst in zwei Monaten, was bedeutet, dass ich bis dahin mal schauen kann, auf welchem Fundament die Abstinenz steht. Das ist nun entschieden.


    Ich kann verraten, dass ich im Stadion war

    Okay, erzähl mal wie es wirklich war, die Stadionwurst hast du ja erfolgreich durch Pommes Spezial ersetzt. Was ging dir durch den Kopf als dein Team gewonnen hat oder ein Elfmeter entschieden wurde. Der Jubel der angetrunkenen Massen, überall Bier...und du mitten drin mit einer Cola in der Hand gerade mal ein paar Tage trocken. Ich kann mir gut vorstellen was dir durch den Kopf ging😉

    Und dann gibt es diese Suchgedanken, die sich ab und zu melden und versuchen, mich zu manipulieren. Gedanken wie: "Siehst du, das geht doch alles. Irgendwann kannst du mal wieder etwas trinken

    Da war es wahrscheinlich ein dauerfeuer der Suchtgedanken die auf dein Unterbewusstsein eingeprasselt sind.

    Diese Gedanken tauchen von selbst auf, völlig automatisch, nicht bewusst. Mittlerweile erkenne ich sie aber sofort. Dann muss ich schmunzeln und sage mir: Nie wieder.

    Die Sucht schmunzelt auch schon und sieht dich schon im Bus zum nächsten Auswärtsspiel.

    Denn ich weiß, dass ein einziger Schluck reichen würde, und ich wäre sofort wieder drin. Dieses Wissen ist für mich glasklar. Fast wie eine Art Erleuchtung.

    Denk darüber nochmal nach und über die 5%

    Es liegt noch ein großer Weg vor mir, aber im Moment fühle ich mich richtig, richtig gut.

    Ich möchte dir auch nicht die Stimmung versauen aber denk nochmal nach.

    Gruß R/no

  • Aber zurück zur Metapher: Ich weiß natürlich, dass es auch wieder abwärts gehen kann. Und dann gibt es diese Suchgedanken, die sich ab und zu melden und versuchen, mich zu manipulieren. Gedanken wie: "Siehst du, das geht doch alles. Irgendwann kannst du mal wieder etwas trinken.

    So gehts mir gerade letzte Tage alles Top, jetzt wieder Saufgedanken, Bock oder Verlangen zu Saufen obwohl ich nicht will. Nervt mega und macht mich wütend. Aber auch Angst

    Heute trinke ich nicht

  • Das neue Anno ist draussen. Ja ist schon ein feines Hobby. Wie man es schon auf Therapie gelernt hat- Freizeitgestaltung statt Saufen als Freizeitgestaltung. Schönes Wochenende euch!!

    Also ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte das euch die zockerei am Anfang, wenn man noch so richtig nass hinter den Ohren ist, nicht hilft. Gerade am Anfang sollte man sich doch Gedanken machen, beim zocken schaltet ihr ab und denkt erst wieder über euer Ziel nach wenn die Konsole herunter fährt.

    Und nochmal zu dir Boss , es ist glaube ich ein Klassiker alle warnungen in den Wind zu schießen. Dir haben auch zwei echte Kaliber Empfehlungen gegeben, 10 und 18 Jahre trocken da steckt doch etwas Erfahrung dahinter. Hartmut hat, ich hab es mal grob über den Daumen gepeilt, bestimmt schon 1000 Versuche scheitern sehen, also CF und Hartmut und auch die anderen Älteren wissen wie es ausgehen kann. Ich halte mich an die meisten Empfehlungen der Älteren auch wenn es manchmal nicht so rüber kommt, bei mir geht es meistens ja nur um irgendwelche auslegungssachen, Willen oder Notwendigkeit etc., aber selbst da überdenke ich den Gegenwind ob da nicht doch etwas Wahrheit dahinter steckt.

    Ich bin noch unerfahren aber fühle mich schon sehr sicher mit fast einem Jahr auf dem Kerbholz, du solltest aber auf jedenfall die Ratschläge von Nayouk, Carl Friedrich und Hartmut nochmal durch den Kopf gehen lassen. Da haben dir gleich drei sehr erfahrene echt gut gemeinte Ratschläge gegeben die du alle in den Wind geschossen hast...

    Die Sucht hat schon ihr erstes Auswärtsspiel gewonnen den du bist obwohl du nicht wolltest ins Stadion, das ist quasi ein 1-0 Sucht gegen Boss, hör jetzt besser auf Hoeneß und Beckenbauer wenn ich die beiden vergleichen darf.

    Das ist nicht böse gemeint nur ein gutgemeinter Ratschlag. Gestern war ich bis um 3.00 wach und hab mir Gedanken gemacht was ich dir schreibe, nur mal so am Rande.

    Gruß R/no

    P.S. CF und Hartmut meine ich mit Beckenbauer und Hoeneß Nayouk ist Jürgen Klopp😉

    Einmal editiert, zuletzt von R/no (29. November 2025 um 09:27)

  • Ich hatte auch den Eindruck das es gestern der Test für deine nächsten Heimspiele war, es ging alles gut und war überhaupt keine Herausforderung, keine Ahnung warum die alle so übertreiben aber ich bin anderst...Sei bitte vorsichtig, wenn du jetzt am Anfang alle 14 Tage ins Stadion gehst sehe ich dich bald mit deinem ersten Alkoholfreien Bier in der Hand und wie es dann weitergeht solltest du selbst wissen.

  • Gestern Nacht ist mir noch ein schöner Vergleich eingefallen, wenn du schon von deinem Fundament der Abstinenz sprichst solltest du die ersten Grundsteine sorgfältig setzen sonst wird aus der möglichen Familia Sagrada die ja eine überwältigend schöner Kirchenbau ist, nur ein kleiner Kirchturm im romanischen Stil der in Unter Obergrützenbach steht und der FC Barcelona wird bestimmt gegen Grützenbach gewinnen um es durch Fußball verständlicher zu machen.

  • Ich habe mich langsam vorgetastet, so wie auf dem Eis eines Sees, welches mich gerade trägt. Ich weiss, dass es brechen kann, wenn ich zu schnell und zu früh weiter rausgehe, nur ich weiss nicht wann und wo.
    Also warte ich bis das Eis dicker geworden ist

    Ich kann nicht jedes Risiko minimieren. Die Dinge, die ich auf dem Schirm habe, bekomme ich in den Griff – aber das, was überraschend auf mich zukommt, eben nicht. Solange ich wachsam bleibe, den nötigen Respekt behalte und mit der Zeit stabiler werde, verwandelt sich die innere Angst Stück für Stück in Stabilität und Sicherheit. Dann ist das Wichtigste getan.

    Wichtig ist nicht nur, Risiken zu meiden , auch wenn das im ersten Jahr absolut sinnvoll ist und genauso weitergeführt werden sollte. Genauso wichtig ist, diese leer gewordenen Zeiten mit etwas Neuem zu füllen. Etwas, das den Verzicht abfedert. ;)

    Konzerte und Fussball sind nun mal Orte an denen ordentlich Alkohol konsumiert wird. Da ist zum einen, dass du von jemanden oder gar von deinem Suchthirn überrumpelt wirst und zum anderen, dass das Erlebte in dir nachwirkt, am Abend oder Tage später und zu Suchtdruck führen kann, was wiederum ein Risiko für dich wäre.

    Ich gehe heute wieder auf Konzerte, weil ich weiss, auf was ich bei mir achten muss, und was dann zu tun ist, und auch heute gehe ich nicht hin, wenn mir mein Vorhaben Unbehagen bereitet.

    Gibt dir Zeit, dein Club spielt auch nächstes Jahr noch Fussball und Konzerte wird es dann auch geben. Genau wie du es auch an Silvester hälst, genau richtig und nächstes Jahr entscheidest du neu

    Mir ist der Ausstieg aus dem aktiven Teil der Sucht erst gelungen, als ich bereit war, meine Gesundheit und somit meine Abstinenz an erste Stelle zu setzen und ihr alles andere unterzuordnen

    😉🤔

  • Sorry 18.000 versuche, 1000 sind die es geschafft haben. 2-3 Neuzugänge am Tag x 365 = 700-1000 x 18 .... und davon 5% + -

    Guten Morgen :)


    Ich melde mich später / heute Abend. Die Schwester von meinen Sohn hat mich gefragt, ob ich mit ihr zu einer Automesse gehen möchte. Hab zwar kein Interesse an Autos, aber freue mich immer mit ihr Zeit zu verbringen. Hab auch das Gefühl, dass die nächsten Jahre für mich teuer werden 😂.

    LG

  • Also ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte das euch die zockerei am Anfang, wenn man noch so richtig nass hinter den Ohren ist, nicht hilft. Gerade am Anfang sollte man sich doch Gedanken machen, beim zocken schaltet ihr ab und denkt erst wieder über euer Ziel nach wenn die Konsole runterfährt.

    Hi R/no,

    mal blöd gefragt: das würde aber dann auch gelten, wenn ich ein Buch lese, einen Film schaue (Sachen, bei denen ich seit Jahren endlich mal wieder die nötige Konzentration aufbringen kann), Sport mache, Kreuzworträtsel löse oder oder oder...

    Natürlich ist es wichtig und richtig, achtsam zu bleiben, aber ich kann auch nicht nur arbeiten gehen und dann den Rest des Tages denken "ich bin Alkoholiker und muss vorsichtig sein"... da würde ich durchknallen.

    Und auch wenn das jetzt leichtsinnig klingen mag, ich bin ja mehr als nur der "hoffentlich stabil trockene Alkoholiker", ich bin ja immer noch ein Mensch mit anderen Bedürfnissen, Wünschen etc. Klar hat die Abstinenz Priorität 1, aber das heißt ja nicht, dass danach gar nichts mehr kommen darf. Sonst würde ich mich ja fast schon fragen, wozu ich sie dann überhaupt brauche. (Überspitzt gesagt)

    Beim Stadionbesuch und bei Konzerten bin ich ganz bei Dir, zumindest in der Anfangszeit, beim Zocken jetzt eher weniger. Auch wenn meine letzte eigene Konsole ein SNES mit Mario Kart war, ohne 3D 😅

    Soweit mal meine Gedanken dazu, das Thema finde ich echt interessant!

    VG Soapstar

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