Hab auch das Gefühl, dass die nächsten Jahre für mich teuer werden 😂.
wegen deinem Kirchenbau?
Hab auch das Gefühl, dass die nächsten Jahre für mich teuer werden 😂.
wegen deinem Kirchenbau?
wegen deinem Kirchenbau?
Nein, weil ihr Hobby Autos sind und die Volljährigkeit in absehbare Nähe rückt. Also ein paar Jahre sind es noch, aber naja. Führerschein, erstes Auto usw. 😬
Und wie kommst Du jetzt auf Kirche? 😂
mal blöd gefragt: das würde aber dann auch gelten, wenn ich ein Buch lese, einen Film schaue (Sachen, bei denen ich seit Jahren endlich mal wieder die nötige Konzentration aufbringen kann), Sport mache, Kreuzworträtsel löse oder oder oder...
🤔ja könnte sein, das hatte ich so nicht auf dem Schirm. Ich habe im letzten Jahr 3 Stunden gezockt aus genau diesem Grund, mir hat es auf jedenfall nicht geschadet. Bin mal gespannt was andere dazu meinen, aber wenn meine Jungs ausschalten müssen sind sie immer durch den Wind....
Und wie kommst Du jetzt auf Kirche? 😂
Ich hatte gelesen deine Schwester...Kirche Familia Sagrada☝️oben....
Ich hatte gelesen deine Schwester...Kirche Familia Sagrada☝️oben....
Ich verstehe es nicht 😬 und es ist auch nicht meine Schwester, sondern die Schwester von meinem Sohn (nicht meine leibliche Tochter, hab trotzdem ein väterliches Verhältnis zu ihr).
Les es heute abend nochmal durch ich rede bzw. schreibe manchmal im Rätseln...
und es ist auch nicht meine Schwester, sondern die Schwester von meinem Sohn (nicht meine leibliche Tochter, hab trotzdem ein väterliches Verhältnis zu ihr).
Ja hab ich doch geschrieben, ich dachte nur zuerst du schreibst von deiner Schwester...
Les es heute abend nochmal durch ich rede bzw. schreibe manchmal im Rätseln...
Ja hab ich doch geschrieben, ich dachte nur zuerst du schreibst von deiner Schwester...
Es müssen ja nicht deine Rätsel sein, es kann auch meine Intelligenz sein, die nicht ausreicht 😬. Ja, ich schreibe später, weil die Antwort länger ausfallen wird.
So, jetzt muss ich aber los.
LG
hallo R/no
Also ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte das euch die zockerei am Anfang, wenn man noch so richtig nass hinter den Ohren ist, nicht hilft. Gerade am Anfang sollte man sich doch Gedanken machen, beim zocken schaltet ihr ab und denkt erst wieder über euer Ziel nach wenn die Konsole herunter fährt.
vielleicht versteh ich es nur falsch, aber was meinst du mit erst gedanken machen und wenn die konsole runterfährt fängt man wieder an zu denken? es geht hier um ein hobby und zu dem muss man schon eine gewisse affinität haben. heißt für mich das ich mir etwas wähle was meinem interessen entspricht. ich kauf mir ja auch kein motorrad um mal zu testen wie das so ist, um dann festzustellen das ist doch nicht meins ist. also unterscheidet sich das gaming für mich nicht im geringsten von stricken, häckeln, singen oder tanzen. es geht darum das suchthirn zu unterbrechen und die endlosspirale an gedanken
wenn man sich dann mal für ein paar stunden in eine andere welt begibt ist das nicht nur dumpfes datteln, sondern lässt dein kopf kreativ werden und genau das ist es doch!
das soll hier kein lobgesang aufs datteln sein, sondern ich könnte es mit allem anderen an hobbys ersetzen. es geht hier auch in einem gewissen grad um lebensqualität und eine alte negative gewohnheit durch eine positive zu ersetzen. dass sollten wir nicht aus den augen verlieren und ob dann jemand , mal ganz überspitzt, nackend durch die wohnung tanzt und singt, ist mir das egal hauptsache die sucht gewinnt nicht die oberhand. was ich mal annehme und da lehne ich mich mal aus dem fenster, du kannst mit der dattelei einfach nicht viel anfangen und somit ist es negativ belegt für dich, aber du kannst nicht von dir auf andere schließen. dafür sind wir alle zu verschieden. was zum beispiel stadionbesuche angeht kann ich garnichts sagen, ganz einfach weil ich ein stadion noch nie von innen gesehen hab und fussball mich noch nie tangiert hat. also halt ich da meine klappe weil ich dazu nix beizutragen hab. ich komme aus dem leistungssport aber es war nicht fussball aber sei es drum...
mir kommt es immer noch so vor als wenn du mit geballter faust in der tasche rumläufst was deine abstinenz angeht. das ist nicht böse gemeint
aber ich bin auch schon seit 16 jahren trocken, also auch ein alter hase der seinen weg gegangen ist und das mit höhen und tiefen. aber wir hatten diese themata schon mehrfach durchgekaut, gerade wie der weg der abstinenz aussehen kann. es gibt nicht den königsweg, ausser natürlich trocken bleiben
. wenn ich mich recht entsinne war es eine schnittmenge aus den vielen erfahrungen hier im forum die vielen helfen sich das passende heraus zu suchen, was sie anspricht und mitnimmt um abstinenz zu bleiben. das ist hilfe zur selbsthilfe...mal abgesehen davon lese ich dich gern, weil du ein spiegelbild dessen bist was ich auch war am anfang![]()
gruss eternal
vielleicht versteh ich es nur falsch, aber was meinst du mit erst gedanken machen und wenn die konsole runterfährt fängt man wieder an zu denken
Ja, in Bezug auf die Sucht
Hallo eternal, ich hatte die PS1,2,3 und jetzt die 5, meine zockerzeit ist schon ein paar Jahre her das gebe ich zu und gerade tut es mir nicht gut, gerade aus den Gründen die ich angeführt habe.
Welches Spiel? Also zum Schluß konnte ich nicht mal richtig youtube schauen wegen dem Alkohol. Zocken auch nicht.
Da sieht es bei Boss bestimmt nicht anderst aus behaupte ich mal, auch ich hab damals mit meinen Kumpels oder allein während des zockens gebechert. Außerdem bin ich der festen Überzeugung das man gerade am Anfang einen klaren Kopf braucht um seine Abstinenz in die richtige Bahn zu lenken und sich halt Gedanken darüber macht was man will usw.
Ich für mich denke es ist besser sich zuerstmal mit der neuen Situation auseinander zusetzen, wieso sollten wir den Alkohol vergessen? Das hilft doch nicht weiter, wenn ich mich nach einer Woche vor die Konsole gesetzt hätte glaube ich nicht das dass meiner Entwicklung förderlich gewesen wäre.
Und Nein ich bin nicht gegen das zocken, im Gegenteil ich hätte mal wieder Lust drauf aber eigentlich hab ich ja noch genug andere Dinge zu tun und mit 54 ist mir manchmal meine Freizeit wichtiger und die verbringe ich gerade lieber in der Realität als in einer Traumwelt die mich alles vergessen lässt auch meine Vergangenheit und mein neues Leben.
Ich bleibe dabei, für Fresh Spawns ist das zocken am Anfang mMn nicht zu empfehlen. Die Abstinenz braucht die volle Aufmerksamkeit, vorallem wenn sie bei einem an erster Stelle steht, aber auch ich schenke ihr meine volle Aufmerksamkeit.
P.S. rundenbasierte Strategiespiele sind schlechthin die Spiele für Alkoholiker, CIV hab ich auch gespielt oder age of empires. Man hat immer Zeit um zum Kühlschrank zu laufen...lauf R/no lauf🤣 oder glaubst du das ein Alkoholiker während dem zocken nicht trinkt. Und trocken ist es ja dann eine Gewohnheit aus alten Zeiten die man zumindest am Anfang lassen sollte.
Puuuh…
endlich geschafft. War interessant, aber die Autos, die mir gefallen haben, lagen alle im Bereich über einer halben Million. Der Rest hat mich kaum interessiert. Aber wir hatten trotzdem viel Spaß.
Keine Ahnung, warum sie Autos so spannend findet.
Naja, das Ende vom Lied war, dass ich der Pack- und Bezahlesel war.
Was macht man nicht alles für die Jugend von heute? ![]()
Wobei… das mit dem Bezahlen stimmt nur zu einem Drittel. Sie hatte ordentlich Kohle dabei, die sie sich nebenbei verdient. Das finde ich echt cool. Trotzdem würde es mir besser gefallen, wenn sie wenigstens die Hälfte davon sparen würde. Vom Geldausgeben ist noch niemand reich geworden. Beim Thema Finanzen muss ich wohl noch leicht nachjustieren.
Die letzten drei Tage waren insgesamt ziemlich interessant. Das Publikum war bei jeder Veranstaltung komplett anders. Heute waren extrem viele junge Leute unterwegs. Alkohol gab es natürlich an jeder Ecke, aber das hat mich nicht wirklich tangiert. Klar nimmt man es bewusster wahr, aber langsam bekomme ich das Gefühl, dass man sich dem in der Öffentlichkeit sowieso kaum entziehen kann. ![]()
Da war ich wohl etwas zu voreilig😬
Ja, offensichtlich. Aber die Argumentationskette ist die gleiche wie beim Konzertbesuch. Den hatte ich ja auch vorher entschieden, nur hier nicht noch einmal ausführlich geschrieben.
Gerade die Tage, in denen ich das Gefühl hatte, jetzt auf Dinge verzichten zu müssen, die mir Freude machen, haben innerlich ordentlich Druck erzeugt. War dann ehr eine Befreiung es doch zu tun. So wie ich es schonmal gesagt habe, wenn ich etwas nicht "darf" egal wie vernünftig oder unvernünftig, dann erst recht. Es sei denn ich will es wirklich nicht ![]()
Okay, erzähl mal wie es wirklich war, die Stadionwurst hast du ja erfolgreich durch Pommes Spezial ersetzt. Was ging dir durch den Kopf als dein Team gewonnen hat oder ein Elfmeter entschieden wurde. Der Jubel der angetrunkenen Massen, überall Bier...und du mitten drin mit einer Cola in der Hand gerade mal ein paar Tage trocken. Ich kann mir gut vorstellen was dir durch den Kopf ging😉
Ganz so war es nicht. Das erste, was ich gemacht habe, war eine Bratwurst holen. In der zweiten Halbzeit gab es dann die Pommes. Getrunken habe ich gar nichts. Die Preise sind inzwischen echt unverschämt. Über fünf Euro für eine Cola. Bier kostet genauso viel. Davon habe ich sonst zwei..drei..vier getrunken und das zwei bis drei Mal im Monat. Hochgerechnet eine erstaunliche Ersparnis.
Wie es insgesamt war? Eigentlich wie immer. Ganz anders als beim Konzert, das sich wie eine völlig neue Erfahrung angefühlt hat. Warum das so ist, weiß ich nicht. Vielleicht, weil ich früher auch oft nüchtern im Stadion war. Oder weil ich nie angetrunken ins Stadion gegangen bin, sondern immer erst während des Spiels angefangen habe zu trinken. Meine Aufmerksamkeit war einfach überwiegend auf das Spiel gerichtet. Trotzdem sind mir ein paar Dinge aufgefallen.
In den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion habe ich schon die ersten Leute mit Bier gesehen. Viele waren gut dabei. Früher wäre mir das nie aufgefallen. Danach rund ums Stadion: Jeder Zweite hatte eine Flasche in der Hand. Und ich habe zum ersten Mal bewusst gesehen, wie viel Pfand rumsteht. Im Stadion selbst hatte in meiner Reihe niemand etwas in der Hand, mein Sitznachbar sowieso nie. Aber die Reihe vor mir… das war eine größere Clique und die haben richtig gebechert.
Meine Gedanken dazu waren unter anderem:
Die Treppen im Oberrang sind ziemlich steil. Ich dachte mehrmals: Hoffentlich fliegt keiner von denen runter. Passiert ist aber wie immer nichts. Beim Pommesholen gab es noch einen Klassiker: Einer holt sich ein kleines Bier, der Hintermann ruft laut: "Was ist das denn? Ein Kinderbier?"
Der Witz war mies, aber ich musste trotzdem lachen, weil es genau dieser typische Volltrunkenhumor ist. Also so absurd.
Da war es wahrscheinlich ein dauerfeuer der Suchtgedanken die auf dein Unterbewusstsein eingeprasselt sind.
Hatte ich gar nicht. Meine zufälligen Suchtgedanken kommen unabhängig von der Situation. Momentan beschäftige ich mich durch das Schreiben hier einfach viel intensiver mit dem Thema. Früher habe ich am Tag nur darüber nachgedacht, ob ich Bier kaufen muss und wann ich endlich trinken kann. Was ich sagen will ist, es kommt so oder so. Gerade war der Trigger da, weil ich die Füße hochgelegt habe, nach dem anstrengenden Tag. Die Sucht wollte sich dann mit einem Bier belohnen.
Die Sucht schmunzelt auch schon und sieht dich schon im Bus zum nächsten Auswärtsspiel.
Ich fahre nicht zu Auswärtsspielen. ![]()
Ich möchte dir auch nicht die Stimmung versauen aber denk nochmal nach.
Tut es auch nicht. Ich verstehe den Hinweis: Vorsicht, Demut, nicht übermütig werden. Aber ehrlich gesagt war in den letzten Jahren jeder Tag gleich. Ich habe kaum noch etwas gefühlt. Dass ich nach einem Spiel nüchtern heimkomme und ein Dauergrinsen im Gesicht habe – das kenne ich nicht. Es war fast berauschend, komplett ohne Alkohol.
Und nochmal zu dir Boss , es ist glaube ich ein Klassiker alle warnungen in den Wind zu schießen. Dir haben auch zwei echte Kaliber Empfehlungen gegeben, 10 und 18 Jahre trocken da steckt doch etwas Erfahrung dahinter.
Ich habe nichts davon in Frage gestellt. Im Gegenteil: Gerade diese immense Erfahrung der anderen macht mir großen Respekt. In vielen Beiträgen erkenne ich mich selbst wieder. Die Muster sind überall ähnlich, und vielleicht genau deshalb nehme ich diese Hinweise so ernst. Ignoriert habe ich davon wirklich nichts. Auch wenn ich für mich persönlich anders gehandelt habe.
Die Ratschläge sind im Kern auch immer richtig. Aber es ist eben schwer, hier alle Beweggründe, jeden Gedanken und jede Nuance mit reinzuschreiben. Und genauso schwer ist es für euch, meine Persönlichkeit nach ein paar Posts realistisch einzuschätzen. Ich bemühe mich, möglichst viele Details zu nennen, damit man meine Entscheidungen nachvollziehen kann.
Dass mir hier niemand sagt: “Jop, klasse Idee Boss, geh ins Stadion, geh aufs Konzert”, das war mir völlig klar
. Das war nie die Frage. Mir ging es darum, euch zu erklären, warum ich manche Dinge trotzdem mache, obwohl ich eure Empfehlungen kenne und respektiere.
Irgendwo anders hast Du das mit den 5% geschrieben, aber ich packe es mal hier rein, weil ich genau den gleichen Gedanken auch schon hatte:
365 Tage x 3 Vorstellungen pro Tag = 1.095 Vorstellungen pro Jahr x 0,95 prozentual gescheiterte Alkis = ~1.040 gescheiterte Alkis
Auf 10 Jahre gerechnet: 1.095 x 10 = 10.950 Vorstellungen x 0,95 prozentual gescheiterte Alkis = ~ 10.403 gescheiterte Alkis
Auf 18 Jahre gerechnet: 1.095 x 18 = 19.710 Vorstellungen x 0,95 prozentual gescheiterte Alkis = ~18.725 gescheiterte Alkis
Die Sucht hat schon ihr erstes Auswärtsspiel gewonnen den du bist obwohl du nicht wolltest ins Stadion, das ist quasi ein 1-0 Sucht gegen Boss, hör jetzt besser auf Hoeneß und Beckenbauer wenn ich die beiden vergleichen darf.
Sehe ich überhaupt nicht so. Die Sucht hat kein einziges Mal gewonnen. Ich habe nicht getrunken, ich hatte keinen Drang, und ich habe das trinkende Umfeld gesehen, ohne zu denken: "Boah, die haben es gut."
Ganz im Gegenteil: "So warst du? So hast du dich verhalten?"
PS.: Mit Bayern-Funktionären kriegst Du mich nicht ![]()
Gestern Nacht ist mir noch ein schöner Vergleich eingefallen, wenn du schon von deinem Fundament der Abstinenz sprichst solltest du die ersten Grundsteine sorgfältig setzen sonst wird aus der möglichen Familia Sagrada die ja eine überwältigend schöner Kirchenbau ist, nur ein kleiner Kirchturm im romanischen Stil der in Unter Obergrützenbach steht und der FC Barcelona wird bestimmt gegen Grützenbach gewinnen um es durch Fußball verständlicher zu machen.
Die Kirchengeschichte kenne ich nicht, muss ich mir noch aneignen.
Zum Fundament: Ich habe das Wort einmal benutzt im Sinne von "Mal sehen, wie es in zwei Monaten aussieht." Nicht mehr.
mal blöd gefragt: das würde aber dann auch gelten, wenn ich ein Buch lese, einen Film schaue (Sachen, bei denen ich seit Jahren endlich mal wieder die nötige Konzentration aufbringen kann), Sport mache, Kreuzworträtsel löse oder oder oder...
Genau so sehe ich es. Ablenkung wird hier oft empfohlen. Sport mache ich gerade fast täglich. Das tut gut. Aber nach dieser Logik wäre alles Ablenkung: Filme, Lesen, Rätsel, alles. Dann dürfte man nur noch 24 Stunden am Tag über Abstinenz nachdenken. Das halte ich weder für sinnvoll noch für gesund. R/no Wenn für dich ein Film am Abend in Ordnung ist, was spricht dann gegen eine Runde daddeln? ![]()
Da sieht es bei Boss bestimmt nicht anderst aus behaupte ich mal, auch ich hab damals mit meinen Kumpels oder allein während des zockens gebechert. Außerdem bin ich der festen Überzeugung das man gerade am Anfang einen klaren Kopf braucht um seine Abstinenz in die richtige Bahn zu lenken und sich halt Gedanken darüber macht was man will usw.
Doch. Bei mir war es anders (siehe erster Post). Beim Zocken habe ich nie getrunken, weil die Spiele Konzentration erfordern. Mit Alkohol würde ich ständig verlieren. Bei der Arbeit genauso. Ich arbeite mit dem Kopf. Mit Alkohol wäre das unmöglich.
Die Abstinenz braucht die volle Aufmerksamkeit
Möchte ich gar nicht bestreiten. Ich bin erst am Anfang und habe keine Referenz. Aber komplett dogmatisch sehe ich es nicht. Ja, sie ist auf Platz 1. Trotzdem besteht mein Leben nicht ausschließlich daraus.
Zum Schluss noch etwas Positives:
Ich bleibe hier. Ich will das. Ich will absolute Abstinenz und ich will auch nicht einer von 95% sein. Heute sind es 14 Tage. Es fühlt sich seltsam an, das zu sagen, und ich bin nicht stolz darauf.
Aber: Vor 15 Tagen hätte ich jeden ausgelacht, der behauptet hätte, ich würde bald nicht mehr trinken.
Mit Ausnahme von sechs oder sieben Tagen habe ich zehn Jahre lang jeden Tag getrunken. Also wirklich jeden. Keine Ahnung, warum der Umschwung so plötzlich kam, aber ich bin froh darüber.
Und lustigerweise war es genau das Zocken (siehe erster Post), das mich hierhergeführt hat.
Jetzt lege ich die Füße hoch. Einen ganzen Tag über eine Messe laufen, die einen nicht mal interessiert, ist erstaunlich anstrengend.
Bin ich eigentlich der Einzige, der davon Rückenschmerzen bekommt? ![]()
LG
Wow das war lang und ausführlich, alles gut Boss ich hoffe du siehst mich jetzt nicht als Miesepeter oder Schlauberger der dir ein Leben als Wandermönch empfehlen will, es war wirklich nur gut gemeint.
Ich will das. Ich will absolute Abstinenz und ich will auch nicht einer von 95% sein.
Ich will das auch, jeder will das und keiner will zu den 95% gehören aber es gibt sie nun mal und darum heißt es "Abstand halten und Augen auf" besonders am Anfang. So jetzt hab ich genug geschwafelt, leg die Beine hoch und sei kein NPC🤣
Mit dir/euch möchte ich irgendwann mal ein TagZ spielen wenn ihr mit mir alten Sack klar kommt bzw. meinen Spielskills🤣
Schön das du einen schönen Tag hattest, das freut mich wirklich.
Grüße R/no
PS.: Mit Bayern-Funktionären kriegst Du mich nicht
Ich bin kein Fußballfan auf jedenfall kein wirklicher. Das sind halt bekannte Namen und ich dachte ein schöner Vergleich für Hartmut und CF, das sie vielleicht Bayern München nicht so toll finden könnten wie du war mir gar nicht bewusst in dem Moment😂
Die Kirchengeschichte kenne ich nicht, muss ich mir noch aneignen.
Ist ein beeindruckendes Gebäude auf jedenfall schöner als der Kirchturm von Untergrützenbach glaube ich zumindest. Gogl mal, wirklich schön und wird nie fertig wie die Abstinenz oder der Kölner Dom😉
Wow das war lang und ausführlich, alles gut Boss ich hoffe du siehst mich jetzt nicht als Miesepeter oder Schlauberger der dir ein Leben als Wandermönch empfehlen will, es war wirklich nur gut gemeint.
Ich will das auch, jeder will das und keiner will zu den 95% gehören aber es gibt sie nun mal und darum heißt es "Abstand halten und Augen auf" besonders am Anfang. So jetzt hab ich genug geschwafelt, leg die Beine hoch und sei kein NPC🤣
Das war deshalb so lang und ausführlich, weil du so oft und zu ganz unterschiedlichen Zeiten hier reingeschrieben hast. Es hat dich wohl beschäftigt, und ich hatte das Gefühl, dass dir etwas an mir liegt. Das finde ich im Übrigen sogar ziemlich süß. Aber…
Der NPC Witz hat mich ein kleines bisschen zum Fremdschämen gebracht. Da wollte der alte Sack wohl einmal richtig cool wirken ![]()
Ansonsten können wir gern mal eine Runde daddeln, gern auch mit _Eternal_ und Abstinenzler .
LG
Der NPC Witz hat mich ein kleines bisschen zum Fremdschämen gebracht. Da wollte der alte Sack wohl einmal richtig cool wirken
Wieso fremdschämen, das ist aus meinem Standartvokabular, manche Menschen sind für mich NPCs, das war halt wegen der Zockerdebatte...und nein du wirkst nicht wie einer auf mich. 20 jahre Altersunterschied machen sich beim zocken von shootern schon bemerkbar, die Reaktionszeit etc. darum "der alte Sack" , ich fühle mich auf jedenfall nicht wie einer.
Es hat dich wohl beschäftigt, und ich hatte das Gefühl, dass dir etwas an mir liegt. Das finde ich im Übrigen sogar ziemlich süß. Aber…
In der Tat hat es mich beschäftigt, ich hab mich ein bisschen selbst gesehen, wie es bei mir vor 20 Jahren war, ich hab die Entscheidung nicht getroffen und da du mir nicht unsympathisch bist kommt daher das Herzblut... Für eine Bromance aber noch zu früh 😬 zudem ich dein Vater sein könnte 😂
Aber ich bin zu allen meistens nett, glaube ich jedenfalls und der Erfolg von anderen gibt auch mir ein gutes Gefühl, nicht das scheitern,also so ganz selbstlos ist das auch nicht. Ich hab hier viele in mein Herz geschlossen und du gehörst jetzt halt auch dazu.
Ich trage mein Herz auf der Zunge aber deswegen bin ich doch nicht süß 🧐🤣
Grüße R/no
Hallo Boss ,
erstmal: willkommen in unserem Forum 😊
Ich schreibe hier nicht mehr so häufig, dennoch bin ich vor ein paar Jahren mit diesem Forum trocken geworden. An deinem TB bin ich hängen geblieben und habe eine Frage an dich:
Gerade war der Trigger da, weil ich die Füße hochgelegt habe, nach dem anstrengenden Tag. Die Sucht wollte sich dann mit einem Bier belohnen.
Wie fühlt es sich für dich an, Suchtdruck zu haben? Empfindest du das als ein angenehmes Gefühl oder kostet es dich Kraft, dem Stand zu halten und nicht nachzugeben ?
Viele Grüße, Martha
Hallo Boss ,
erstmal: willkommen in unserem Forum 😊
Ich schreibe hier nicht mehr so häufig, dennoch bin ich vor ein paar Jahren mit diesem Forum trocken geworden. An deinem TB bin ich hängen geblieben und habe eine Frage an dich:
Wie fühlt es sich für dich an, Suchtdruck zu haben? Empfindest du das als ein angenehmes Gefühl oder kostet es dich Kraft, dem Stand zu halten und nicht nachzugeben ?
Viele Grüße, Martha
Hallo Martha,
Glückwunsch zur langjährigen Abstinenz.
Zur Frage: Ich muss mich schon darauf konzentrieren, nicht in diesen Gedankenstrudel zu rutschen. Dann hole ich meine Liste mit den positiven Dingen hervor und die mit den Gründen, weshalb ich nicht mehr trinken will. Ich habe mich damit abgefunden, dass diese Gedanken kommen, und ich rechne auch damit, dass sie noch eine Weile auftauchen werden. Trotzdem fällt es mir insgesamt leicht. Ich vermute es liegt gerade an der inneren Einstellung.
Wieso fragst Du?
LG
Dann hole ich meine Liste mit den positiven Dingen hervor und die mit den Gründen, weshalb ich nicht mehr trinken will.
Und was machst du, wenn die positiven Gründe nicht mehr vorhanden sind?
Ich habe wegen meiner Sucht, meiner Abhängigkeit, aufgehört, weil sie mich auf Dauer umgebracht hätte , nicht wegen etwas Negativem oder Positivem im Leben. Die Sucht hat mir immer wieder eingeredet, warum ich in bestimmten Situationen saufen sollte, und mir dabei eine ihre eigene Welt vorgespielt.
Aber seit ich trocken bin, brauche ich keine extra Motivation mehr, um es zu bleiben. Ich musste nur akzeptieren, dass es Nebenwirkungen gibt, die wie bei einer anderen chronischen Krankheit ein Leben lang bleiben.
Da gilt es gegenzusteuern und zu unterscheiden, ob die Sucht aus mir spricht oder ob es wirklich von mir kommt. Je mehr ich mich gedanklich von Saufdanken entferne, desto mehr verliert die Sucht ihre Macht.
Ich frage dich das deswegen, weil ich jedes Anspringen des SuchtGedächtnis oder Suchtdruck extrem anstrengend finde. Noch herrscht bei dir eine Anfangseuphorie die dich standhalten lässt, aber wie sieht es in 2 Monaten und später aus? Je seltener dein SuchtGedächtnis anspringt, desto friedlicher wird dein Leben sein.
Mein Suchtgedächtnis ist mir am Anfang meiner Trockenheit u.a. angesprungen, wenn ich direkt mit Alkohol konfrontiert wurde , auch zeitverzögert.
Wir können den Alkohol in unserer Gesellschaft nicht eliminieren. Was wir aber können, bewusste Entscheidungen zu treffen, nicht an Orte zu gehen, an denen viel Alkohol konsumiert wird. Es war immer meine freie Wahl, diese Orte zu meiden, weil ich einfach Ruhe in meinem Hirn und raus aus der Sucht wollte.
Das Wort Risikominimierung sagt alles: ich minimiere mein Risiko, dass mein Sucht Gedächtnis anspringt!
Das erste Jahr ist ohne Frage herausfordernd, aber glaube mir, es wird mit den Jahren besser 😁
Soo,
ich war heute schon knapp 20 km zu Fuß unterwegs. Ich wäre auch noch weiter gelaufen, wenn mir nicht irgendwann die Füße wehgetan hätten. Und naja, selbst beim Spazierengehen komme ich am Thema Alkohol nicht vorbei.
Zum einen war ich heute seit langer Zeit mal wieder in der Innenstadt. Dort gibt es eine Art Vorweihnachtsmarkt, und die Leute haben sich schon um 12 Uhr ihren Glühwein reingezogen. Ich konnte Alkohol nie so früh trinken. Das erinnert mich an die Kneipe meines Vaters – da war morgens um 9:30 Uhr die Theke schon voll.
Die andere Begegnung mit dem Thema war eine kleine Gruppe von Spaziergängern, die mir entgegenkamen. Ich weiß nicht, worüber sie gesprochen haben, aber ein Mann sagte irgendetwas wie „Ich trink mir da meine drei Bier.“ Seine Augenringe sahen jedenfalls nicht nach drei Bier aus.
Noch herrscht bei dir eine Anfangseuphorie die dich standhalten lässt, aber wie sieht es in 2 Monaten und später aus?
Genau diese Frage treibt mich auch um. Ich habe das hier ja schon zwei oder drei Mal angesprochen. Eine klare Antwort habe ich noch nicht. Und genau darauf zielt auch Hartmuts Frage ab:
Und was machst du, wenn die positiven Gründe nicht mehr vorhanden sind?
Ich habe wegen meiner Sucht, meiner Abhängigkeit, aufgehört, weil sie mich auf Dauer umgebracht hätte , nicht wegen etwas Negativem oder Positivem im Leben.
Diese Frage habe ich heute beim Spazierengehen versucht zu beantworten. Eine wirklich klare Antwort habe ich noch nicht. Ich war jetzt nicht so tief drin, dass es mich kurzfristig umgebracht hätte - wie es langfristig ausgesehen hätte, weiß ich nicht. Ich bin mir aber sicher, dass sich der Konsum weiter gesteigert hätte.
Ich hatte im ersten Post mal von konstant vier Bier am Abend gesprochen. Das habe ich mir allerdings lange eingeredet. Vier Bier habe ich geschafft, wenn ich mir abends am Kiosk etwas geholt habe. Wenn aber ein Kasten in der Wohnung stand - und das war sehr oft der Fall - dann war der nach zwei bis drei Tagen leer. Da brauche ich mir nichts vormachen.
Um auf die Frage zurückzukommen: Vielleicht liegt die Antwort tatsächlich im Titel meines Threads. Ich glaube, ich war schon tot.
Man nimmt nicht wirklich am Leben teil, wenn man zehn bis zwölf Stunden arbeitet und den Rest des Tages nur noch Bier trinkt und sich betäubt.
Ich werde dieser Frage noch weiter nachgehen und das hier posten.
Jedenfalls glaube ich zu verstehe, worauf du hinaus willst:
Was ist, wenn das, was mir aktuell so gut tut - nicht verkatert aufwachen, mich nicht für Nachrichten oder Verhalten vom Vortag schämen, wieder am Leben teilnehmen, Freude empfinden und das nüchtern - irgendwann normal wird?
Welche Überzeugung bleibt dann, um abstinent zu bleiben?
Ich fühle die Antwort irgendwie schon, aber ich kann sie noch nicht richtig formulieren. Das reiche ich nach.
Genauso wie die positiven und negativen Gedanken, die mir gerade helfen. Das ist alles in meinem Kopf, aber noch nicht niedergeschrieben. Das möchte ich hier unbedingt noch festhalten, weil es Teil meines Notfallkoffers ist.
Der andere Teil meiner Gedanken beim Spazierengehen: Donnerstag habe ich meinen letzten regulären Arbeitstag in meiner Firma. Ich freue mich riesig darauf, aus dem Hamsterrad auszusteigen und mir etwas Eigenes aufzubauen. Ich bin mir auch sicher, dass ich aufgrund der Arbeit abends zum Bier gegriffen habe.
Ich muss jetzt aber langsam anfangen, alles in Bahnen zu lenken: Versicherungen, Finanzamt, Internetpräsenz, Kaltakquise und so weiter.
Der Vorteil ist, dass ich keinen großen finanziellen Druck habe. Und ja, es wird schwer, sich eine eigene Struktur aufzubauen. Bisher hatte ich immer einen geregelten Arbeitsalltag.
Trotzdem bin ich optimistisch, dass das alles gut wird.
LG
Ich bin mir auch sicher, dass ich aufgrund der Arbeit abends zum Bier gegriffen habe.
Meinst Du nicht, dass der einzige wahre Grund erst die schlechte Gewohnheit und irgendwann die Sucht war?
Und die findet immer einen "Grund" zum Saufen, ob gutes oder schlechtes Wetter, gute Laune, schlechte Laune, positiver oder negativer Stress...
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