Das hatte ich nach der langen Pause jetzt nicht.
Als ich damals aufhörte, das war in Corona, erwischte ich mich morgens schon mit einem Bier - vor dem Frühstück und das ballerte natürlich. So startete der Arbeitstag locker, bis um 10 Uhr die ersten Tippfehler kamen. Da war mir dann auch klar, dass das nicht mehr normal ist und alles andere als gesund.
Ich hatte auch nie Vorräte zu Hause, habe immer unterwegs getrunken und bevor ich zu Hause war, alles entsorgt. Das lag aber an den Verstecken und ich wollte nicht auffliegen.
Da bis zum Aufhören 2022 ich eher ein Alltagstrinker war, war ich ab 2024 eher der Quartalstrinker, jedoch mit höheren Mengen.
Ich habe auch selten über Tage getrunken, da ich immer Angst vor Leberzirrhose hatte.
Wenn ich nicht trinken dürfte/ könnte, habe ich auch Recht schnell mich damit abgefunden, nichts zu trinken. Jede Ausrede uns Edeka wäre ja aufgefallen. Wenn ich doch dann mal was holen müsste, habe ich nichts getrunken, damit es ja nicht riecht. Selbstbeschuss vom aller feinsten.
In den trockenen Phasen über Monate fiel mir immer ein Stein vom Herzen: ich alle nicht, ich rieche nicht, man findet keine leeren Dosen und ich weiß alles von gestern. Das war sehr schön, eine Freiheit.
Ich habe. Ie des Trinken Willens getrunken, sondern immer als Reaktion auf etwas.