Fruechtetee - Nochmal den Mut haben....

  • Hallo Anna Sophie,ja genau so ist es bei mir auch. Hier vor Ort habe ich niemanden. Die wenigen Freunde sind in meiner alten Heimatstadt geblieben,die weiter weg ist.

    Mein Plan ist es,mir mein Leben so zu gestalten,dass ich vieles auch alleine mache. Lerne ich dabei nette Menschen kennen....umso besser. Klappt das nicht,hebe ich hoffentlich eine gute Zeit mit mir selber. Bin eh kein Gruppenmensch....

    Du liest und machst Handarbeiten,finde ich richtig gut! Habe vor meinem Umzug aufs Land zu Bekannten gesagt ,ich würde Blumen züchten und Brot backen. War eher Augenzwinkernd gemeint. Heute habe ich tatsächlich Brot selber gebacken. Hat mir gefallen ;).

    Aber du hast Recht,Einsamkeit ist schwierig.....LG

  • Das hört sich doch richtig gut an. Jetzt fängt die Blumenzeit an. Wenn es draußen wieder besseres Wetter ist geht es einem (zu mindestens mir) auch besser. Auch das du vieles alleine machen willst finde ich toll. Zu Hause einigeln bringt ja auch nichts.

  • Zu Hause einigeln bringt ja auch nichts.

    Du hast Recht. Auf Dauer bringt das nichts.

    Werde kleinschrittig beginnen,zb allein ins Cafe oder an den See. Oder eine kleine Radtour (wenn mein kleiner Bruch wieder ok ist) oder zu einer Lesung. Es gibt schon einiges,dass auch alleine Spass macht.

    Aber wie wirst du das in Zukunft handhaben? Schon Ideen oder Wünsche für die nahe Zukunft? Wünsche dir alles gute. LG

  • Aber wie wirst du das in Zukunft handhaben? Schon Ideen oder Wünsche für die nahe Zukunft?

    Hallo Fruechtetee,

    Ich werde es so handhaben wie du. Da bin ich mit dir auf einer Wellenlänge. Für mich sind die Abende die schlimmste Zeit. Den Tag über bin ich am arbeiten, im Fitnessstudio oder im Altenheim. Wenn das Wetter besser ist verbringe Zeit in meinem Garten. Aber wenn abends Ruhe einkehrt ist es schwierig. Ich brauche dann was Süßes. Oder ich kneten meinen Antistessball. Langsam werde ich Abends aber auch ruhiger.

    Ich wünsche dir auch alles Gute.

    LG Anna-Sophie

  • Tip: Am Anfang habe ich einen einfachen Schal (ohne Stress für den Kopf, sondern entspannend durch die monotone Bewegung der Hände/Finger) nach dem andern gestrickt und ggf. Verschenkt/gespendet.

    Ich hab das Strickzeug schon liegen, um wieder anzufangen, da mich meine Suchtverlagerung Richtung Süßes zunehmend nervt und auch sorgt.

  • Genau das habe ich auch gemacht (Schals stricken) :). Wenig denken einfach nur die Hände beschäftigen. Das verlangen nach Süßen nervt mich auch. Aber der Wein den getrunken habe hat mehr Kalorien wie das Eis was jetzt esse. Das hat mich etwas beruhigt. Aber die Hauptsache ist ja das wie nicht saufen.

    LG Anna-Sophie

  • Hey Anna Sophie,da sind wir wohl wirklich ähnlich unterwegs.....und stricken ist eine super Idee. Einen Schal oä dürfte ich als Strick-fast-Anfängerin wohl hinbekommen.

    Ok,einen Garten habe ich nicht. Aber einen Balkon und der freut sich auch über Blumen/Kräuterpracht. Aber ich verschiebe es noch ein paar Tage. Bei uns schneits......LG

  • Ich hab das Strickzeug schon liegen, um wieder anzufangen, da mich meine Suchtverlagerung Richtung Süßes zunehmend nervt und auch sorgt

    Bist du auch so ein Süßzahn? Oh je,mache mir tatsächlich langsam Gedanken (über die Menge)..... ich vermute aber trotzdem,dass die Lust darauf weniger wird. Und solange esse ich gesund und esse zusätzlich Süsses. Wenn ich für mich stabiler geworden bin,werde ich mir über das reduzieren sehr rrnsthaft Gedanken machen.....

    Strickzeug bitte in der Nähe lassen. Bei uns schneits....vielleicht einen wärmenden Schal? LG

  • Habe eben grrade mich überwunden und bei der Suchtberatung in der nächst größeren Stadt angerufen.

    Bin die Tage vorher rumgeeiert,um einen für mich richtigen Entschluss zu fassen

    Der Gedanke,der mich zögern ließ,war ganz klar die Frage,was ich von einer Beratung erwarte. Da ich zweimal lange/längere Zeit abstinent war und ambulant unterstützt wurde,tauchte diese Frage auf. Auch so ein kommisches Gefühl "das es mir nicht noch einmal zusteht".......da habe ich mich schwer mit getan.

    Aber....meine Lebenssituation ist mittlerweile eine ganz andere und ich benötige diese professionele Unterstützung,auch weil ich vor Ort keinen habe um meine jetzige Situation zu reflektieren.

    Ich möchte nicht trinken und bin jetzt froh mir Hilfe (neben der SHG hier) ,doch zum Telefon gegriffen zu haben.......

  • Der Gedanke,der mich zögern ließ,war ganz klar die Frage,was ich von einer Beratung erwarte. Da ich zweimal lange/längere Zeit abstinent war und ambulant unterstützt wurde,tauchte diese Frage auf. Auch so ein kommisches Gefühl "das es mir nicht noch einmal zusteht".......da habe ich mich schwer mit getan.

    Aber....meine Lebenssituation ist mittlerweile eine ganz andere und ich benötige diese professionele Unterstützung,auch weil ich vor Ort keinen habe um meine jetzige Situation zu reflektieren.



    Es geht um dich und um dein Leben. Und das kann nur noch absolut abstinent funktionieren.
    Nimm dir alle Hilfe, die du kriegen kannst.

    Ich möchte nicht trinken und bin jetzt froh mir Hilfe (neben der SHG hier) ,doch zum Telefon gegriffen zu haben.......

    Super, dass du zum Telefon gegriffen hast.

    Vielleicht hilft es dir auch, wenn du verstehen kannst, dass es gar nicht mehr darum geht, ob du trinken oder eben nicht mehr trinken möchtest.
    Die Alkoholsucht lässt ja gar keine Spielraum zu. Das habe ich verstanden und verinnerlicht: Ich kann keinen Alkohol mehr trinken, wenn ich leben will. Es ist dabei völlig Wurscht, was ich will…. Keinen Alkohol trinken ist keine Wahl mehr, es ist die absolute Notwendigkeit für mein Leben.

    Natürlich möchte ich auch keinen Alkohol mehr trinken, nie wieder. Aber dieses ‚…und es geht auch gar nicht mehr‘ macht für mich noch mal mehr deutlich, dass Sucht nicht alleine mit dem Willen zu steuern geht.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Hallo Fruechtetee

    Ich finde es toll das du dich überwunden hast zum Hörer zu greifen. Alles was dir helfen kann, solltest du tun. Ich weiß noch wieviel Überwindung mich es gekostet hat zu meiner realen SHG zu gehen. Ich konnte die Nacht vorher nicht schlafen und war super nervös. Jetzt bin ich froh da zu sein. Wie Stern schon gesagt hat nimm dir alle Hilfe, die du brauchst und bekommst. LG

  • Vielleicht hilft es dir auch, wenn du verstehen kannst, dass es gar nicht mehr darum geht, ob du trinken oder eben nicht mehr trinken möchtest.
    Die Alkoholsucht lässt ja gar keine Spielraum zu. Das habe ich verstanden und verinnerlicht: Ich kann keinen Alkohol mehr trinken, wenn ich leben will. Es ist dabei völlig Wurscht, was ich will…. Keinen Alkohol trinken ist keine Wahl mehr, es ist die absolute Notwendigkeit für mein Leben.

    Merkwürdigerweise ist dieses Bewusstsein,dass ich da keinen Spielraum habe,immer noch nicht "fühlbar und greifbar" bei mir angekommen. Ich weiß es (rein vom Verstand her), "fühle" es aber nicht.

    Als sei ich irgendwie abgetrennt von dem Bewusstsein. Schwer zu erklären....und es geht garnicht darum,dass ich mit der Möglichkeit liebäugle wieder zu trinken.

    Aber du hast es gut auf den Punkt gebracht. Genauso ein Selbstverständnis möchte ich auch empfinden. Danke dafür. LG

  • Hallo Anna Sophie,danke für deine Worte.

    Ich tue mich sooooo schwer,um Hilfe zu bitten!!! Jeder/m anderen würde ich Mut machen,sich Hilfe und Unterstützung zu suchen. Für mich kann ich das kaum annehmen. Ich winde mich ......also nicht immer alles kaputtdenken,sondern tun.

    Das ist wirklich ne schwierige Nummer für mich...Hilfe erbitten ?(

  • Alkoholsucht bedeutet „ machen“ und das hast Du getan, indem Du zum Hörer gegriffen hast und zur Gruppe gehst.

    Sei Dir selbst der wichtigste Mensch, Du hast nur dieses eine Leben. Du bist es Dir wert.

    Hilfe zu suchen und anzunehmen ist keine Scham. Das sind nur Deine Gedanken. Lass sie weiterziehen, wie Wolken am Himmel.

    _______________________________________

    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • Das ist wirklich ne schwierige Nummer für mich...Hilfe erbitten ?(

    Jetzt hast du genau das gemacht. Und das ist so großartig. Nicht nur, weil es für dich ein ganz großer Schritt ist, sondern auch, weil ‚Hilfe von Außen‘ oft die einzige Möglichkeit ist, Bewegung in eine Situation zu bringen.

    Ich habe mich so geschämt, dass ich Alkoholiker geworden bin. Mit meiner Sucht ‚nach draußen‘ zu gehen und um Hilfe zu bitten, kam in meinen Gedanken und Überlegungen gar nicht vor.
    Ich wollte es alleine schaffen.
    Im Ergebnis kam ich keinen Millimeter voran. In meinen schlimmsten Vorstellungen würde alles für immer so bleiben wie es ist. Die Realität war aber, dass es immer schlimmer wurde. Meine Situation, in der ich mich selbst gefangen hielt und auch das innere Sterben, was nicht aufzuhalten war.

    Ich bin kein Typ für eine reale SHG. Vielen ist aber genau das der sicherere Ort, den sie für sich brauchen.
    Ich weiß für mich, dass es mir wirklich Leid tut, dass ich mich nicht eher getraut habe, mir Hilfe zu suchen. Weil ich heute weiß, dass es nun mal Dinge gibt, die ich nicht alleine ‚hinkriege‘ und vor allem auch, weil ich gelernt habe, dass um Hilfe gar nicht als die große Schwäche zu sehen ist, die ich für mich in meinem Gedanken da draus gemacht habe. Ganz im Gegenteil. Heute sage ich voller Überzeugung: Es ist eine Stärke von mir geworden, um Hilfe zu bitten. Ich muss gar nix alleine schaffen. Du auch nicht.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Danke Tabsi und Stern für eure geschriebene Unterstützung! Das bedeutet mir viel.

    Ich vermute,dass meine jetzige Hemmschwelle einfach dadurch begründet ist,dass ich in der Vergangenheit gute Unterstützung und ambulante Therapie über die "Suchtberatung für Frauen" in der Großstadt bekommen habe.......und irgendwann "doch" wieder getrunken habe. Auch wenn Jahre dazwischen lagen. So als hätte ich den Posten "Unterstützung" verbraucht(und die Kosten,die damit einher gehen).

    Ich weiß,dass Rückfälle im Leben von Suchtkranken "passieren". Das ist SUCHT.

    Aber tue mich schwer ,es für mich zu akzeptieren,dass ich da wieder eingestiegen bin. Auch wenn ich die Stolpersteine entdeckt habe und es heute anders angehen möchte.

    Sei Dir selbst der wichtigste Mensch, Du hast nur dieses eine Leben. Du bist es Dir wert.

    Wir haben nur das eine Leben und ich möchte lernen,dass ich es mir wert bin.....

    weil ‚Hilfe von Außen‘ oft die einzige Möglichkeit ist, Bewegung in eine Situation zu bringen.

    Stimmt auf jeden Fall für mich. Auch,weil ich hier vor Ort nicht die Möglichkeit des realen Austausches habe. Und ich finde gut,wenn jemand mit geschultem Blick mich begleitet.

    Ich weiß für mich, dass es mir wirklich Leid tut, dass ich mich nicht eher getraut habe, mir Hilfe zu suchen. Weil ich heute weiß, dass es nun mal Dinge gibt, die ich nicht alleine ‚hinkriege‘ und vor allem auch, weil ich gelernt habe, dass um Hilfe gar nicht als die große Schwäche zu sehen ist, die ich für mich in meinem Gedanken da draus gemacht habe. Ganz im Gegenteil. Heute sage ich voller Überzeugung: Es ist eine Stärke von mir geworden, um Hilfe zu bitten. Ich muss gar nix alleine schaffen. Du auch nicht.

    Mir sind beim Lesen die Tränen gekommen,weil es meine Gedanken genau trifft. Sicher ein großer Punkt auf meiner "emotionalen to-do-Liste"......

    Aber,ich kann ja nicht erwarten,dass sich die Situation ändert,wenn ich es genauso handhabe wie immer.

    In meinen schlimmsten Vorstellungen würde alles für immer so bleiben wie es ist. Die Realität war aber, dass es immer schlimmer wurde. Meine Situation, in der ich mich selbst gefangen hielt und auch das innere Sterben, was nicht aufzuhalten war.

    Das ist tatsächlich ein ganz großer Punkt,den ich getade versuche anzugehen und in den ich Realität reinbringen möchte.

    In meiner letzten Trockenphase (ca 3,5 Jahre) waren die Depris schlimm und nichts wurde besser in der Zeit (trotz Behandlungsversuchen). Irgendwann war ich so müde und ich griff sehr bewusst wieder zum Alkohol.

    Jetzt ist meine Ausgangssituation ähnlich.

    Aber......ich rufe mich da zum Realitätscheck. Ich kann garnicht wissen,wo ich in einem Jahr oder länger emotional stehe. Alles andere ist selbstfabrizierter Gedanken-bullshit!

    Ich versuche gerade,dass "innere Sterben" aktiv aufzuhalten.

  • Ich kenne mich mit Depression nicht aus.
    Hier lese ich oft, dass Depression und Sucht in einem Atemzug genannt werden. Dennoch sind es ja 2 Krankheiten. Mag sein, dass die eine Krankheit die andere beeinflusst oder begünstigt. Bitte besprich auch das bei deinem Termin.

    Ich vermute,dass meine jetzige Hemmschwelle einfach dadurch begründet ist,dass ich in der Vergangenheit gute Unterstützung und ambulante Therapie über die "Suchtberatung für Frauen" in der Großstadt bekommen habe.......und irgendwann "doch" wieder getrunken habe. Auch wenn Jahre dazwischen lagen. So als hätte ich den Posten "Unterstützung" verbraucht(und die Kosten,die damit einher gehen).

    Ich weiß,dass Rückfälle im Leben von Suchtkranken "passieren". Das ist SUCHT.

    Ja, das ist Sucht. Auch, wenn ich nicht der Meinung bin, dass ein Rückfall ‚passiert‘, geht die Rückfallquote ja nicht klein zu reden.
    Hier habe ich gelernt, dass ein Rückfall schon lange vorher im Kopf stattfindet, bevor tatsächlich das erste Glas Alkohol getrunken wird. Unter Anderem auch, weil die ‚Trockenarbeit‘ vernachlässigt wurde, weil da so eine nüchterne Selbstverständlichkeit eingetreten ist und ‚vergessen‘ wird, dass die Alkoholsucht eine lebenslange Erkrankung ist, die lediglich gestoppt wurde.

    Ich bin nie rückfällig geworden, kann deshalb gar nicht so viel zum Rückfall sagen. Was ich aber für mich sagen kann: Ich tue alles dafür, um meinen Kopf alkoholfrei zu halten. Meine nüchterne Zone ist in meinem Kopf. Alles steht und fällt mit meiner Abstinenz. Deshalb passe ich gut auf sie auf.
    Ich bin hier, um mir jeden Tag bewusst zu machen, dass ich eine Krankheit habe, die ungestoppt so richtig ekelhaft tödlich endet.
    Mir tut die Sucht ja nicht weh, sie beeinflusst mein Leben auch nicht mehr negativ, ich spüre sie im Alltag nicht …..und trotzdem ist sie immer da.

    Du hast alle Unterstützung verdient. Rede dir da nix anderes ein.
    Es gibt kein Kontingent bei der Suchthilfe. Alles, was an Hilfe möglich ist, ist auch für dich möglich. Und wenn du das 3x brauchst , dann bekommst du das auch 3x.
    Du musst ‚nur’ zugreifen. Und dass es sich lohnt, hast du ja schon selbst erfahren.

    Ich versuche gerade,dass "innere Sterben" aktiv aufzuhalten.

    Das kannst du nur nüchtern schaffen.
    Ich denke, das weißt du aber auch.

    Nüchtern bin ich in der Lage gewesen, mein ‚inneres sterben‘ nicht nur auszuhalten, sondern wieder leben zu lernen. Das ist ein phantastischer Prozess.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

  • Bitte besprich auch das bei deinem Termin.

    Das werde ich ansprechen.

    Ich weiß,was zu meinen Rückfällen geführt hat und an den Punkten bin ich wachsam.

    Meine Depressionen werde ich schon deshalb ansprechen,da das zermürbende daran ,Tür und Tor geöffnet hat für den letzten Rückfall. Und ich griff dann bewusst zum Alkohol.

    Und dieses Szenarium möchte ich nicht wiederholen.......

    Also....Früchtee pur,die dritte......

    Danke 😊

  • Ich weiß,was zu meinen Rückfällen geführt hat und an den Punkten bin ich wachsam.

    Meine Depressionen werde ich schon deshalb ansprechen,da das zermürbende daran ,Tür und Tor geöffnet hat für den letzten Rückfall. Und ich griff dann bewusst zum Alkohol.

    Hmmmm. 🤔

    Hat wirklich die Depression ‚Tür und Tor für den Rückfall geöffnet‘?

    Ist es nicht vielmehr so, dass die Sucht gar keine Depression braucht, um Tür und Tor für einen Rückfall zu öffnen?
    Ich kann ja nur für mich sprechen …. ich bin mir ziemlich sicher, wenn ich einen Rückfall haben sollte, dann, weil ich saufen will. So hast du das ja auch geschrieben: Du bist ganz bewusst rückfällig geworden …..weil du das so wolltest.
    Ich könnte dann sicher tausend Gründe finden, warum es zu einem Rückfall kam. Fakt ist jedoch, dass es einen Rückfall nur geben kann, wenn man Alkoholiker ist und trotz besseren Wissens wieder zur Flasche greift….weil man es in diesem Moment so will.

    Viele Grüße

    Stern

    ⭐️

    Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest.

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