Eloed - Vorstellung

  • Mmmh 🤔

    also die Kinder dabeizuhaben dass SIE sich besser fühlt 🤔

    Die Erwachsenen sollen sich um die Kinder kümmern, dass es den Kindern gut geht und nicht umgekehrt…

    Ich habe jetzt nicht auf dem Schirm wie jung/alt eure Kinder sind… sie sollten, egal wie alt, weitestgehend aus dem Thema rausgehalten werden…

    Meine Meinung…. Alles Gute dir und viel Kraft für deinen Weg 👍

  • Ja mach dich mal schlau was sinnvoll ist und was nicht, und denke nur an das Wohl deiner Kinder. Die können sich nicht alleine frei entscheiden, deine Frau hatte mal diese Möglichkeit.

    Pass bitte auf, dass eure Kinder nicht zur „Kriegwaffe“ werden, das wird sich irgendwann rächen.
    Und immer daran denken, die suchen irgendwann mal euer Altersheim aus 😂😂

    Einmal editiert, zuletzt von Co-Pilot (20. April 2026 um 11:03)

  • Hallo Eloed,

    es gibt tatsächlich einige solcher Häuser, dort werden nur Frauen mit ihren Kindern behandelt. Die Kinder werden betreut, und durchaus auch von Fachleuten, weil die Menschen dort sehr genau wissen, was auch schon jüngere Kinder erlebt haben können. Die haben da durchdachte Konzepte und fangen da durchaus die Kinder auch auf. Mir wurde mal im beruflichen Kontext so ein Haus vorgestellt.
    Ich würde es also nicht gleich verteufeln, erkundige dich wie es in diesem Haus läuft.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Es fällt mir sehr schwer stark zu bleiben. Sie schreibt mir fast alle 2 Stunden das sie mich vermisst, das sie Heimweh hat.

    Sie hat sich heute morgen in die Entgiftung begeben. Sie bettelt um am Wochenende heim zu kommen um für die Kinder Klamotten für die Kinder zu packen. Dies habe ich abgeblockt. Sie kann am Montag in die Wohnung wenn ich nicht da bin und packen. Dienstag morgen fahren wir gemeinsam in die Klinik.

    Jedes Mal wenn sie mir schreibt geht es mir schlecht, zittere und kann nicht mehr.

    Natürlich vermisse ich unsere altes Leben . Natürlich vermisse ich sie als Lebenspartnerin und Mutter. Ich Frage mich ob ich den richtigen Weg gehe .... Trennung, Kindererziehung übernehmen....

    Grüße

    ein stolzer alleinerziehender Papa

  • Hallo Eloed,

    ich verstehe, dass du Zweifel hast, aber die sind meiner Meinung nach nicht angebracht.

    Du hast Grenzen gesetzt und verteidigst diese. Du bist für deine Kinder da und das ist im Moment deine Hauptaufgabe.

    Natürlich versucht sie dich weiter zu beeinflussen. Das hat lange funktioniert und nun merkt sie wie du einen neuen Weg einschlägst.

    Mir hat damals geholfen, nicht so weit in die Zukunft zu planen. Lass es laufen. Hauptsache dir und den Kindern geht es gut. Und wenn es dir mit dem Kontakt zu ihr schlecht geht, dann schränke das ein. Du bist ganz wichtig im Moment. Deine Kinder sind auf dich angewiesen und deswegen muss es dir gut gehen, sonst funktioniert das nicht. Ich weiß, die Gefühle kann man nicht einfach ausblenden. Du wirst aber lernen klar zu kommen.

    Was ich eigentlich sagen wollte…. Lass sie die Therapie machen. Wenn du merkst, dass es für die Kinder nicht funktioniert, dann hol sie heim. Du wirst sehen, wie ernst sie es meint. Du musst nicht heute deine Scheidung festlegen. Mach kleinere Schritte. Vertrau deinem Gefühl. Du machst das vollkommen richtig.

    LG ☀️

  • Hallo,


    mir geht es nicht gut und ich bin echt innerlich zerrissen.


    Sie hat den Termin 28.04. Klinikaufnahme mit den Kindern geschafft. Lief alles gut, die Kinder haben sich auf den Kindergarten gefreut. Alle paar Tage habe ich die Kinder besucht. Wir haben uns mit meine Frau über Whatsapp ausgetauscht, und ich habe ihr immer wieder gesagt das ich mich von ihr trennen möchte. Sie hatte mir vorgeworfen ich würde die Familie auseinander reißen wollen. Leider wurde die Therapie abrupt beendet, da beim letzten Besuch ist mir aufgefallen das sie getrunken hatte und ich habe dies an die Klinikpersonal gemeldet. Es waren grad mal 16 Tage. Sie hatte mir vorgeworfen ich würde ihre Therapie sabotieren. Ich musste am nächsten Tag sie und die Kinder abholen.
    Sie war dann Zuhause und nach 2 Tagen wieder stark alkoholisiert. Das ging eine Woche lang, ich musste Polizei rufen da sie mir mit Selbstmord vor den Kindern gedroht habe. 1 Nacht Psychiatrie dann war Sie wieder zuhause und betrunken. Ich habe erneut alleinige Wohnungsverfügung beantragt (diesmal mit Anwalt). Im rausch hat sie die verschlossene Kinderzimmertür eingetreten. Dann wieder Polizei, Psychiatrie und wieder zuhause. Der Richter hat die dringlichkeit des Falles erkannt und ohne Mündliche Anhörung den Beschluss erlassen das sie die Wohnung sofort für 6 Monate verlassen muss und ein Annährungsverbot für die Kinder.
    Sie ist wieder in der Psychiatrie gelandet, ihre Koffer und paar Persönliche Sachen hat ihre Freundin abgeholt. Dann sind wir mit den Kinder eine Woche in Urlaub nach Bayern gefahren ohne ihr zu sagen wo wir hin sind. Ich habe sie auch 1 Woche auf Stumm auf Whatsapp geschaltet.

    Sie ist jetzt seit 2 Wochen nüchtern, war paar Tage Obdachlos, jetzt hat sie ein WG und ist dort eingezogen.
    Vorgestern kam sie für eine Matratze und paar Sachen vorbei. Sie hatte nur geheult und will an unsere Ehe festhalten und darauf hin arbeiten. Es sei alles so schwer und ich würde alles schlimmer machen. Sie will keine Teilzeitmama sein, sie will ihr altes Leben, Wohnung, Kinder, mich zurück. Sie wirft mir mangelnde Unterstützung in ihre Sucht vor, das sie krank sei und kein schlechte Mensch ist. Ich würde Sie verlassen weil sie krank ist. Sie kann für die Krankheit nichts. Sie will sich ändern und alles tun. Es sei jetzt mit dem Beschluss alles viel schwieriger geworden. Und daran bin ich Schuld. Sie liebt mich und will mich zurück. Sie braucht Hilfe und Hoffnung. Sie kümmert sich wohl um eine Therapie Termin.

    Ich will ihr auch keine falsche Hoffnung geben. Ich schreibe ihr als Mentale Unterstützung: "Du bist stark und du schaffst das. Für dich und deine Kinder." Ich habe gesagt sie soll nach 6 Monaten mit was festes in der Hand melden und nicht nach 2 Wochen mit leere Versprechungen. Ich fühle mich aber schlecht. Die Kinder fragen 1x in der Woche nach ihr. Die wissen das die Mama nicht mehr nach Hause darf und woanders jetzt lebt. Und vor allem das die Kinder nicht schuldig sind und können die Situation auch nicht ändern.

    Ich merke das sobald ihr besser geht, geht es mir schlechter. Bin erschöpft, ausgetrocknet, lustlos. Vollzeit Job, Haushalt, Kinderbetreuung. Ich mache mir vorwürfe das ich Sie nicht genug/lang in ihr Kampf gegen die Sucht unterstützt hätte. Das ich das nicht mehr alleine schaffen kann meine zwei Kinder groß zu ziehen. So geht es mir Nachmittags/Abends. Ich bringe die Kinder ins Bett und merke das während die einschlafen bekomme das Gefühl der innere Ruhe.

    Natürlich wüsche ich mir das alles wieder so wie vorher sein wird, leider ist mir auch Bewusst das es nicht sein wird.

    Ich bin innerlich zerrissen und habe Zweifel an meine Entscheidungen. Bin ich ein schlechter Mensch? Habe ich einen kranken geliebten im Stich gelassen?

    Edit, bitte keine Zitate oder fremde Texte einstellen - Aurora

    Grüße

    ein stolzer alleinerziehender Papa

  • Hallo,

    Sie hatte nur geheult und will an unsere Ehe festhalten und darauf hin arbeiten. Es sei alles so schwer und ich würde alles schlimmer machen. Sie will keine Teilzeitmama sein, sie will ihr altes Leben, Wohnung, Kinder, mich zurück. Sie wirft mir mangelnde Unterstützung in ihre Sucht vor, das sie krank sei und kein schlechte Mensch ist. Ich würde Sie verlassen weil sie krank ist. Sie kann für die Krankheit nichts. Sie will sich ändern und alles tun. Es sei jetzt mit dem Beschluss alles viel schwieriger geworden. Und daran bin ich Schuld. Sie liebt mich und will mich zurück. Sie braucht Hilfe und Hoffnung. Sie kümmert sich wohl um eine Therapie Termin.

    Aus diesen Aussagen von ihr spricht für mich, dass sie noch nichts verstanden hat, und noch in ihrer Opferrolle festhängt. So ändert sie nichts.
    Du bist keine Schuld, und hast sie nicht im Stich gelassen. Mit den sichere gut gemeinten Ermutigungen kommt man bei einem nassen Alkoholiker nicht weit. Ja sie ist krank, aber sie hat eine Erkrankung, die nur sie stoppen kann.
    Sie kann sich jederzeit Hilfe holen, aber sie selbst muss aktiv werden.
    Ich kann dir nur empfehlen, dich hier auszutauschen, denn du bist auch nicht alleine, und der Austausch würde dir gut tun.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Ich mache mir vorwürfe das ich Sie nicht genug/lang in ihr Kampf gegen die Sucht unterstützt hätte.

    Du hast keine Schuld! Es ist an ihr konsequent an Ihrer Trockenheit zu arbeiten. In der Klinik hätte sie sich Hilfe holen können anstatt zu trinken. Sie ist noch nicht so weit.

    Ehrlich gesagt, schockt mich das was du schreibst im Hinblick auf eure Kinder. Ich bin selbst in einer suchtbelasteten Familie aufgewachsen - wie gut, dass Du ihnen Schutz und Sicherheit gibst. Schlimm, was sie wegen der Sucht der Mutter durchwachen müssen.

    Ich bin innerlich zerrissen und habe Zweifel an meine Entscheidungen. Bin ich ein schlechter Mensch? Habe ich einen kranken geliebten im Stich gelassen?

    Du hast absolut richtig entschieden! Für deine Kinder, für dich aber auch für sie. Du hast sie nicht im Stich gelassen. Sie hat euch im Stich gelassen.


    Hoffentlich wird sie jetzt „wach“. Bleib auf deinem Weg. Ich hoffe, die Kinder und Du kommen zur Ruhe! Ich wünsch euch weiterhin viel Kraft.

  • Ich sehe das genau wie Morgenrot. Du hast alles richtig gemacht.

    Sie kann ja jetzt beweisen, dass sie sich ändern und alles tun will. Wenn aber deine Unterstützung und Hoffnung die Bedingungen dafür sind, ist das der völlig falsche Ansatz. Sie muss zu allererst für sich trocken werden, sonst wird das eh nichts. Ja, sie ist krank und kann nichts dafür, dass sie krank geworden ist. Du aber auch nicht. Und es ist jetzt ihre alleinige Verantwortung, die Sucht zu stoppen und sich professionelle Hilfe zu holen. Du hast sicher mehr als genug getan und ihr bestimmt schon viel zu viele Chancen gegeben.

    Ich hoffe, dass du und die Kinder erstmal zur Ruhe kommen könnt. Klar ist das eine harte und kräftezehrende Aufgabe für dich, Vollzeit arbeiten und alleine mit den Kindern. Hast du Unterstützung von Familie/ Freunden? Könntest du vielleicht bei der Arbeit reduzieren um etwas mehr Luft zu haben?

  • Hast du Unterstützung von Familie/ Freunden? Könntest du vielleicht bei der Arbeit reduzieren um etwas mehr Luft zu haben?

    Panama Meine Mama wohnt 100 km entfernt und wir besuchen sie am Wochenenden oder sie kommt zu uns. Bei der Arbeit bekomme ich die Freiheit dann zu arbeiten wann ich kann solange meine 34 Std Woche gefüllt ist. Wenn ich Zeit reduziere würde das von mein Verdienst wegfallen. Darf viel aus dem Homeoffice arbeiten, ist aber mit den Kindern im Haus manchmal herausfordernd. Die Kinder haben zur Zeit eine KITA mit 6 Stunden Betreuung am Tag.

    Grüße

    ein stolzer alleinerziehender Papa

  • das klingt doch schon mal sehr flexibel, trotzdem, auch wenn es finanziell enger wäre, 1-2 Jahre weniger arbeiten käme für dich nicht infrage?

    ich fand ein gutes Netzwerk immer sehr wichtig und hab echt früh im Kiga mit Playdates etc. angefangen und engen Kontakt zu den Eltern aufgebaut. Auch früh mal mit Übernachtungen. Das ist dann oft auch anstrengend, wenn du dann vier Kinder im Haus hast, auf der anderen Seite hast du dann aber auch mal Zeit für dich, wenn die Kids dann bei den Freunden sind.

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