Lichtknuepfer - Vorstellung

  • Kein großes Ding, mein Hauptgetränk ist Wasser und wenn ich mal was anderes will halt Spezi, Cola oder Co. , ich meinte ich überlege nicht mehr lange sondern greife zu, denn ich hab ja in erster Linie Durst, so meinte ich das mit dem Automatismus. Am Anfang stand ich auch noch da und hab mir Gedanken gemacht was ich trinken könnte.

    Ja genau, so stehe ich nun auch da und überlege. Ich "arbeite" mich erstmal gefühlt durch einen Dschungel. Was ist ok, was nicht. Ich bin überrascht, auf was man alles achten muss bei Lebensmitteln

    ->von visuell, über Geruch bis zum Inhaltsstoff. Ich bin froh, dass ich diese Infos nun habe. Nun weiß ich, wonach ich schauen muss und kann Probleme verhindern.

  • Ja genau, so stehe ich nun auch da und überlege

    Um es dir einfacher zu machen höre auf die Ratschläge der älteren, z.B. Carl Friedrich Tip, alles was aussieht, riecht oder schmeckt wie Alk ist ein No-Go, halte dich am Anfang wirklich von allem fern wo du früher konsumiert hast, Orte, Ereignisse usw.

    Mich triggert z.B. Balsamicoessig überhaupt nicht, auch Essiggurken nicht. Das kann aber natürlich bei jedem anderst sein, ein dummes Erlebnis war für mich ein Tiramisu was meine Frau mit den Kindern gekauft hatte, da war Alk drin und letzten Sommer hab ich eine Gin Tonic Dose mit 0,0 % gekauft was mich auch tierisch getriggert hat, das war saudumm.

    Ansonsten finde ich es für mich aber überhaupt nicht schwer, ich hab noch nie Pralinen mit Alk gemocht, beim Essen sind es die Soßen worauf ich achten würde wenn ich auswärts essen gehe.

    Zuhause könnten dir Gläser ein Problem werden, Wein und Biergläser usw. die stehen bei uns noch im Schrank aber mich triggert es nicht und bald ziehe ich um und da gibt's das dann nicht mehr.

    Wie auch schon geschrieben sollte das Haus/Wohnung am besten Alkfrei sein, du tust dir keinen Gefallen wenn in deiner unmittelbaren Umgebung getrunken wird. Hab keine Angst, sei einfach vorsichtig und schau halt besser zweimal hin. Ich hab mir das am Anfang schwer gemacht und wollte "die anderen" nicht einschränken oder meine Regeln verhängen. Es ist aber gerade am Anfang sehr wichtig lieber ein bisschen zuviel zu machen als wieder...

    Das dauert alles seine Zeit, ich hab lange gesoffen und hatte seit meiner Jugend schon einen kritischen Umgang mit Alkohol, das kann sich nicht in ein paar Wochen alles umstellen und wird uns bis zum Ende begleiten, wir müssen damit leben. Es kann aber auch alles sehr schön werden wenn du nicht mit der Faust in der Tasche durchs Leben läufst und nur anderen beweisen willst das du es kannst, der Spruch oder die Weisheit wird dir hier noch öfters über den Weg laufen 😉 ist von Hartmut und dieser Spruch hat mir zu denken gegeben.

    Es ist wahr du musst es für dich akzeptieren und mit dir deinen Frieden machen und nicht für oder wegen anderen, nicht wegen der Kinder, der Frau oder sonst wem, sondern für Dich. Wenn du das geschafft hast wird alles einfacher, für mich war ist es zumindest so. Ich bin nicht mehr gerne mit trinkenden Menschen zusammen und das ist nicht gespielt, es stört mich und wenn ich es vermeiden kann dann mach ich das inzwischen auch.

    Ich merke Menschen schon nach zwei Schlücken an wie sie sich verändern, das Gesicht, die Art zu reden und halt die Fahne, wieso soll ich mir das noch geben? Ich bin jetzt 54 Jahre alt und das ist mein erstes Mal das es geklappt hat, ich fühl mich zur Zeit richtig wohl, das wird natürlich nicht immer so bleiben, das Leben ist ja kein Ponyhof aber ich weiß daß ich nie wieder saufen will und dafür muss ich halt was tun, einfach nicht unvorsichtig oder übermütig werden.

    Auf jeden Fall sehr gut das du dir Hilfe suchst 8,5 Monate sind ja schon eine sehr lange Zeit das es aber nicht zu einer Pause wird musst du noch ein paar Dinge verinnerlichen, Alkoholfreies Bier mit saufenden Freunden in die Disko usw. darauf hätte ich gar keine Lust mehr, mach dir darüber auch mal Gedanken.

    Gruß R/no

  • Hallo R/no

    Danke für deinen Text! Das hilft mir! Tiramisu, Alkohol aus Gläsern oder Pralinen mit Alkohol mochte ich auch nicht in der Vergangenheit. Habe lediglich Bier aus Flaschen getrunken. Auch bei Essiggurken habe ich bis heute noch nicht an Alkohol gedacht und kein Problem.

    Problem habe ich, wenn ich sehe, wie andere Bier trinken (Biergarten, obwohl ich da selbst nie war) und bei dem Geruch von Haarspray. In der Disco hatte es mich nicht gestört, da war ich mit der ganzen Realität beschäftigt, alles mal so live zu sehen, wie Menschen werden können mit Alkohol.

    Ich habe von meinem Alkohol alles aus dem Haus entfernt. Und ja, mir erging es auch so, weil ich dachte "es ist ja der Alkohol meines Kindes". Aber es klingt alles sehr logisch. Ich hatte gestern erst ein schlechtes Gewissen als er seine Feiergetränke weg brachte zum Freund, weil er nun sich ändern muss wegen mir. Aber es ist der bessere und vor allem sicherere Weg.

    Bei mir war es auch vom ersten Schluck ab an, dass ich keinen Stopp bemerkte. Viele Jahre war mir nicht mal bewusst, dass das außergewöhnlich ist und andere immer bei relativ "klarem" Verstand waren. Ich konnte mich am nächsten Tag nie erinnern, so meine ich.

    Ich möchte einfach ein gesundes Leben führen. Das ist mir wichtig. Der Körper braucht Kraft und Energie, auch dafür, wenn mal andere Krankheiten kommen sollten. Ein gutes Immunsystem ist mir wichtig. Und vor einer Zeit stand ich mal kurz vor dem Krebs. Das hat mich bzgl. Ernährung etc. umdenken lassen. Aber auch, was ich meinem Kind vorlebe.

    Ich war vor einigen Wochen in der Diso. Ich war schlichtweg entsetzt, wie viele herumtorkelten, lallten, Blödsinn redeten. Das empfand ich sehr unangenehm, sogar abstoßend. 2 meiner Freunde/Bekannten stürzten ab, mit einer setzte ich mich mit einem Wasser in den Außenbereich. Da war es angenehm und schön. Ich habe im Anschluss dann gesagt, dass ich da nicht erneut hin möchte und zu 2en den Kontakt beendet, weil die beiden (so wurde mir im Anschluss klar) immer übermäßig trinken.

    Das alkoholfreie Bier habe ich einer Freundin mitgegeben. Vor dem Forum wusste ich nicht, dass das ein Problem sein kann. Bin aber sehr froh, dass es nun weg ist und ich es weiß.

    Ich hatte es mir besorgt, weil ich nicht so "auffällig" sein wollte. Ich dachte, ich hätte dann eher meine Ruhe vor "Sei kein Spaßverderber", "trink doch wenigstens einen", "du kannst das Auto ja stehen lassen und es morgen hier abholen" etc.

    ->mir wurde klar, dass die, die trinken, ein Problem haben, wenn man nicht mittrinken möchte. Das finde ich sehr anstrengend. Habe nur gesagt, dass ich aber nicht trinken werde und fahre. Eine rollte die Augen u. für den Rest war es ok. Es waren eher lockere "Freunde/Bekannte", keine engen guten Freunde. Lediglich meine beste Freundin und mein Kind wissen es und mein Arzt. Zur Familie habe ich vor einigen Jahren den Kontakt abgebrochen.

    Ich bin froh hier zu sein. Danke an alle!

  • Ich hatte gestern erst ein schlechtes Gewissen als er seine Feiergetränke weg brachte zum Freund, weil er nun sich ändern muss wegen mir. Aber es ist der bessere und vor allem sicherere Weg.

    Sehr gut, es izja dein Kind, schon von daher brauchst du doch deswegen überhaupt kein schlechtes Gewissen haben, im Gegenteil es wird dir helfen und vielleicht sogar deinem Kind.

  • Hallo zusammen!

    Die letzten Tage habe ich erstmal alle neuen Erkenntnisse auf mich wirken lassen und mir noch zu dem ein oder anderem Gesagten meine Gedanken gemacht. In mir fühlt es sich nun ruhiger und sortierter und nicht mehr so aufgeregt, wie zu Beginn in der Gruppe, an.

    Gestern war ich auf einem Geburtstag zu Kaffee und Kuchen. Da wurde dann vor dem Kaffee verkündet, dass im Anschluss gegrillt werden würde. Da habe ich dann direkt gesagt, dass ich mich übrigens dazu entschlossen habe, keinen Alkohol mehr zu trinken. Mein Herz klopfte bis hinter die Ohren!!!

    Daraufhin kam der Hinweis, dass in einer Torte kein Alkohol sei und das fühlte sich gut an. Es kamen keine weiteren Rückfragen.

    Es gab dann später ein zwei Personen, die Alkohol getrunken haben. Ich blieb bei Wasser und Cola, habe das Essen und gute Gespräche genossen und bin dann direkt nach dem Essen/Grillen gegangen.

    Zu Beginn dachte ich erst "Oh nein Grillen = Alkohol". Da war die Frage in mir, ob ich direkt nach dem Kuchen gehen sollte. Aber ich fühlte mich stabil und gut und die Reaktionen und Gespräche taten mir gut. Zudem hatte ich auch erst 3x während 8,5 Monate Abstinenz Trigger/Trinkbedürfnis. Was natürlich nichts heißt und ich nichts schön reden möchte!

    Die Personen, die um mich direkt saßen, haben ebenfalls nur antialkoholisch getrunken und ich fühlte mich ruhig und gut.

    Es hat mir gut getan, dass keine befürchteten Fragen und Sätze gestellt wurden. Auch heute fühle ich mich gut und bin glücklich.

    Ich habe oft Angst, dass das Trinkbedürfnis kommen könnte. Vielleicht sollte ich mich darauf nicht so konzentrieren, sondern mehr in mich fühlen wie es mir tatsächlich geht.

    Was meint ihr zu allem? Liebe Grüße

  • Hallo Lichtknuepfer,

    Deine Frage habe ich zur Dir in Deinen Thread verschoben, Du hattest bei einem anderen Teilnehmer gepostet.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Lichtknüpfer,

    da Du um Rat gefragt hast: Ich würde hier nicht von Trinkbedürfnis sprechen, das klingt so normal und natürlich: Ein Trinkbedürfnis habe ich, wenn ich Durst habe und mein Körper Flüssigkeit benötigt.

    Du meinst vermutlich Suchtgedanken. Ja, die können kommen, die Sucht ist ja nicht besiegt, nur gestoppt, und will nur eins: Saufen (wie das exzessive Trinken hier im Forum gern unbeschönigrnd genannt wird, um es deutlich von nichtsüchtigem Trinken zu unterscheiden). Solche Grdanken kommen anfangs häufiger, verschwinden aber auch schnell, wenn man ihnen die rote Karte zeigt

    Oder meinst Du Suchtdruck? Angst muss ich auch davor nicht haben, wenn ich versuche, mich an die Grundbausteine zu halten, meinen persönlichen Notfallkoffer parat zu halten und hier regelmäßig im Austausch zu sein.

    Dann weiß ich, wie ich damit umgehen kann, weil er in der Regel, wie hier bei vielen zu lesen ist, nicht länger als 20, 30 min dauert.

    Und wenn es ganz schwer ist, gibt es hier ja noch die Möglichkeit, den SOS-Chat zu nutzen.

  • Ja, das Wort "Trinkbedürfnis" passt auch nicht, aber das Wort "Saufdruck" mag ich nicht. Es war definitiv nicht dazu da, um es kleinzureden. Suchtdruck passt da schon eher, danke!

    Ja, ich habe auch an die Regeln gedacht, war mir aber unsicher, ob es wirklich okay ist, zum Grillen zu bleiben. Denn da begannen ein pasr zu trinken. Deshalb bin ich direkt im Anschluss an das Essen losgefahren.

    Danke noch mal für den Hinweis. SOS-Chat? Also nicht in meinem Thread schreiben? Es gibt einen direkten SOS-Chat? Wo finde ich den?

  • Ich gehe (vom Handy aus) oben rechts auf die drei Menü-Striche und dann auf "Forum". Dann findest Du ganz unten den Punkt SOS.

    Zu Deinem Geburtstags- und Grillerlebnis können vielleicht andere noch etwas sagen, muss mich jetzt mal vom Handy lösen. 😉

  • Zuerst: 8½ Monate Abstinenz sind eine echte Leistung - Respekt dafür!

    Ganz offen und ausschließlich als Impuls gemeint: Ich hatte beim Lesen öfter das Gefühl, es klingt irgendwie noch nicht wie jemand, der schon 8½ Monate trocken ist. Es wirkt scheinbar noch viel innere Unruhe, starke Angst vor möglichem Suchtdruck. Auch viele unbekannte Details, etc.

    Bei den meisten entwickelt sich mit der Zeit eine gewisse innere Gelassenheit, ein wachsendes Vertrauen in die eigene Stabilität und eine entspanntere Haltung. Die benötigte Zeit dafür ist aber bei jedem anders!

    Vielleicht liegt es auch daran, dass du bisher vor allem durch Anspannung und Kontrolle abstinent geblieben bist, statt durch eine tiefere innere Verankerung. Oder auch, dass du dich noch nicht ausführlich mit Mechanismen und Details der Sucht beschäftigt hattest.

    Hier bei uns hast du einen hilfreichen Rahmen, kannst alle Fragen in Ruhe klären und tiefer wirken lassen. Auch die Grundbausteine, Notfallkoffer etc. geben Halt. Das könnte dir helfen, mehr innere Ruhe zu finden.

  • Zuerst: 8½ Monate Abstinenz sind eine echte Leistung - Respekt dafür!

    Ganz offen und ausschließlich als Impuls gemeint: Ich hatte beim Lesen öfter das Gefühl, es klingt irgendwie noch nicht wie jemand, der schon 8½ Monate trocken ist. Es wirkt scheinbar noch viel innere Unruhe, starke Angst vor möglichem Suchtdruck. Auch viele unbekannte Details, etc.

    Bei den meisten entwickelt sich mit der Zeit eine gewisse innere Gelassenheit, ein wachsendes Vertrauen in die eigene Stabilität und eine entspanntere Haltung. Die benötigte Zeit dafür ist aber bei jedem anders!

    Vielleicht liegt es auch daran, dass du bisher vor allem durch Anspannung und Kontrolle abstinent geblieben bist, statt durch eine tiefere innere Verankerung. Oder auch, dass du dich noch nicht ausführlich mit Mechanismen und Details der Sucht beschäftigt hattest.

    Hier bei uns hast du einen hilfreichen Rahmen, kannst alle Fragen in Ruhe klären und tiefer wirken lassen. Auch die Grundbausteine, Notfallkoffer etc. geben Halt. Das könnte dir helfen, mehr innere Ruhe zu finden.

    Danke für deine Worte! Ich glaube, es sind verschiedene Dinge. Mir war schon länger klar, dass mein Umgang mit Alkohol nicht der ist, den andere haben. So habe ich letztes Jahr aufgehört zu trinken und war insgesamt entspannt und fein damit.

    Dann kam Tag x nach paar Wochen -> zum 1 Mal Suchtdruck. Da habe ich mich gewaltig vor mir selbst erschreckt.

    Normalerweise hab ich mich dann volllaufen lassen bis ich über dem Klo hing für Stunden. Ich blieb abstinent, aber mein Kopf hat den Moment als komplette Gefahr gespeichert und seitdem habe ich Angst, dass das wieder auftritt.

    Da ich auch längere Zeit ohne kann, war ich darauf einfach nicht vorbereitet. Ich mag das Gefühl einfach nicht. (unkontrollierter Quartalstrinker)

    Letztens dann wieder Suchtdruck während einer Radtour als ich sah, dass jemand im Bier trank.

    Mir ist, auch durch die Unterhaltungen hier und den Gesprächen meines Arztes, immer bewusster geworden, dass mein Problem schon seit dem 1. Schluck da ist. Eigentlich echt traurig, mit was für Scheuklappen man durchs Leben lief und sich selbst Vieles ausgeblendet hat.

    Ich bin definitiv Alkoholiker und wenn ich in meinem Leben zurückblicke, dann finde ich etliche Situationen über die ich froh sein kann, sie überlebt zu haben.

    Ich will und werde abstinent bleiben/leben. Aber ich habe Respekt /Angst vor den Momenten, in denen sich der Suchtdruck zeigt. Dieses Gefühl ist schlecht. Ich möchte nicht, dass es so plötzlich kommt.

    Mal triggert es mich jemanden mit einem Bier zu sehen, mal ist es mir komplett egal.

    Man hat sich so viele Momente durch diesen "Mist" (Alkohol) versaut.

    Vielleicht sollte ich dem ganzen wirklich gelassener entgegensehen "es ist lediglich ein Gefühl, das in 20-30 Minuten wieder weg ist" -> es passiert mir nichts.

  • Naja, Suchtdruck ist jetzt keine Panikattacke - es kann schon etwas passieren.

    Es muss aber nicht zwangsläufig zum Rückfall kommen, wenn ich den manchmal auch versteckt daherkommenden Druck erstens rechtzeitig als solchen erkenne (ich hatte erst einmal welchen und ihn fast zu spät erkannt) und meinen Notfallkoffer griffbereit habe und ihn einsetze.

    Das geht im alkfreien Zuhause besser als - gerade am Anfang - auf einer Feier, wo es auch Alk gibt, oder beim Einkaufen.

    Und selbst wenn es auf Deiner nicht sehr alklastigen Feier nicht zu Suchtdruck kam, kann er unter dem Eindruck auch später noch auftreten.

    Dessen muss ich mir bewusst sein, wenn ich mein Risiko abwäge.

  • Naja, Suchtdruck ist jetzt keine Panikattacke - es kann schon etwas passieren.

    Es muss aber nicht zwangsläufig zum Rückfall kommen, wenn ich den manchmal auch versteckt daherkommenden Druck erstens rechtzeitig als solchen erkenne (ich hatte erst einmal welchen und ihn fast zu spät erkannt) und meinen Notfallkoffer griffbereit habe und ihn einsetze.

    Das geht im alkfreien Zuhause besser als - gerade am Anfang - auf einer Feier, wo es auch Alk gibt, oder beim Einkaufen.

    Und selbst wenn es auf Deiner nicht sehr alklastigen Feier nicht zu Suchtdruck kam, kann er unter dem Eindruck auch später noch auftreten.

    Dessen muss ich mir bewusst sein, wenn ich mein Risiko abwäge.

    Meinen Notfallkoffer habe ich griffbereit. Falls ich zu aufgeregt bin, habe ich es sogar immer schriftlich dabei, um nachlesen zu können, falls der Akku alle sein sollte.

    Der Einkauf bereitet mir soweit keine Probleme. Die Idee seitens der Regierung für Alkohol separate Shops zu eröffnen, fände ich auch ziemlich gut. Das wäre das beste.

    Ich war im Anschluss noch recht lange im Auto unterwegs und mit meinem Kind zusammen. Da war ivmch recht gut beschäftigt und hatte den Alkohol auch nicht im Sinn. Mir ging es gut.

    Deshalb sind wor im Anschluss des Grillens auch direkt gefahren. Aber danke für deine Rückmeldung. Vielleicht werde ich in Zukunft einfach vorab fragen, wie fie Tagesplanung ist.

  • Hallo in die Runde!

    Heute ist ein schöner Tag und ich fühle mich sehr entspannt und glücklich.

    Ich bin früh aufgestanden, habe im Garten Frühstück gemacht und mit meinem Kind zusammen gesessen.

    Im Allgemeinen ist es bei mir so, dass ich merke, dass mir Selbstfürsorge sehr hilft. Seitdem ich nicht mehr trinke, achte ich sehr auf meine Ernährung, esse wesentlich gesünder und gönne mir immer mal etwas Neues.

    Erst gestern habe ich uns Eis mit Schokosoße gekauft. Okay, das ist nun nicht wirklich gesund (eigentlich gar nicht 🤭), aber ich freue mich auf später, in der Sonne mir ein Eis zu gönnen.

    Wünsche allen schöne Pfingsttage. Genießt die Sonne!

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