Oh je, da werdet ihr noch viel Spaß haben.
kati50 - Trennung von meinem alkoholkranken Partner
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Das klingt tatsächlich alles sehr kompliziert, da hilft wohl nur ein Anwalt.
Aber ihr habt beim Einwohnermeldeamt bestätigt, dass er bei euch wohnt, ohne einen Mietvertrag zu haben und ohne dass er Miete zahlt? Da merkt man dann leider erst hinterher, was das für Konsequenzen haben kann :-(.
wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und starke Nerven.
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Also mein Bruder ist mittlerweile soweit, das er auch der Polizei gesagt hat, er nimmt dann die Strafanzeige in Kauf und befördert ihn hier raus.
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Das klingt tatsächlich alles sehr kompliziert, da hilft wohl nur ein Anwalt.
Aber ihr habt beim Einwohnermeldeamt bestätigt, dass er bei euch wohnt, ohne einen Mietvertrag zu haben und ohne dass er Miete zahlt? Da merkt man dann leider erst hinterher, was das für Konsequenzen haben kann :-(.
wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und starke Nerven.
Danke dir, leider habe ich das nicht gesehen was sich heimlich bei ihm abspielt, sonst wäre es nie so gekommen. Da wäre schon nach dem ersten Treffen kein zweites gewesen. Nur leider passiert es ja heimlich. Und er hat natürlich nicht gesagt: hier ich trinke jeden Tag 10 -15 Flaschen Bier und falle dann erstmal ins Koma für 6-8 Stunden.
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naja gut, aber ganz unabhängig davon... ohne Mietvertrag beim Einwohnermeldeamt den Einzug bestätigen... und so lange bist du ja noch gar nicht mit ihm zusammen.
Ich bin auch Vermieterin und man muss schon echt aufpassen. Bislang haben wir Glück gehabt und noch keinen Ärger gehabt, aber man weiß ja nie, was noch kommt.
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Ich hab das gestern rein aus Interesse noch mal nachgelesen, wenn Du jemanden ins eigene Haus auch ohne Mitvertrag aufnimmst, gilt "mitgegangen, mitgehangen", Das Mietverhältnis kommt schon durch die Schlüsselübergabe zu Stande und dann greifen automatisch die Mietrechtsvorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Das heißt, er hat dann auch Hausrecht, wie in jedem anderen Mietverhältnis.
Das geht bis zur Räumungsklage, und das kann dauern.
So weit ich gelesen habe, ist die Gefährdung des Kindeswohls oder Gewalt in der Beziehung wohl eines der wenigen Mittel, das zu beschleunigen. -
Okay, also dann kann man ja das Mietverhältnis ja auch regulär nach drei Monaten beenden, aber dann kann man denjenigen trotzdem nicht rausschmeißen, wenn die drei Monate um sind, sondern muss ne Räumungsklage anleiern, wenn der nicht geht?
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Scheint so. Das ist aber nur das, was ich mir angelesen habe, und ich war in meinem Leben auch schon auf beiden Seiten, hatte Streit mit einem Vermieter und bin selbst Vermieter, aber fürs Eingemachte muss das ein Anwalt machen. Aus dem Streit mit dem Vermieter weiß ich aber noch, dass der mir wenig konnte, als ich ihm die Daumenschrauben angesetzt habe und ich das mit Hilfe eines Anwalts gemacht habe.
Ich darf keine Rechtsberatung. -
Hallo kati,
Guten Morgen, ich habe mich jetzt nochmal informiert, wir werden jetzt eine einstweilige Verfügung auf Räumung beim Amtsgericht beantragen. Das geht hoffentlich schnell, da ja 2 Kinder im Haushalt leben, Suizidandrohung, Alkohol, das ist Kindeswohlgefährdung
Das ist gut so, hol dir rechtliche Hilfe, nimm einen Anwalt zur Hilfe. Denn das ist der Weg mit Hilfe von Menschen, die sich auskennen.
Spekulationen über irgendwas, Halbwissen weil wir hier nur einen Teilaspekt der Situation wissen, das hilft hier nicht weiter sondern schafft im schlimmsten Fall nur Verwirrung und Unsicherheit.
Darum bitte ich jetzt mal alle, damit aufzuhören.
Liebe Grüße Aurora
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Gut wenn Profis ins Boot kommen. Lass dich beraten und bleibe klar in deiner Haltung. Beschränke am besten den persönlichen Kontakt auf das Nötigste- schont die Nerven.
Ich habe meinen Ex leider ein Jahr lang nicht aus dem Haus gekriegt, aber wir waren auch verheiratet.
Zum Thema gibt es eine tolle Szene im Buch ‚die Wut die bleibt‘ von Mareike Fallwickl. Das ist eine Räumung nach meinem Geschmack- in deiner jetzigen Situation ein unbedingter Lesetipp!
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Er hat jetzt gemerkt das ich hart bleibe, da ich ihm nochmal ein Schreiben hingelegt habe, das bestätigt das der 30.6. sein Auszugstermin ist und war. Das war wichtig, damit nicht stillschweigend ein fortgesetzten Mietverhältnis entsteht. Daraufhin habe ich zwei böse Nachrichten bekommen von ihm, damit hätte ich alles kaputt gemacht. Am liebsten hätte ich geantwortet, das er doch schon zig mal damit gedroht hat auszuziehen und ich es nur nochmal schriftlich bestätigt habe, und ich habe es nicht damit kaputt gemacht, sondern kaputt gemacht hat es der Alkohol den er braucht.
ABER dann habe ich überhaupt nicht reagiert, wozu auch, er weiß das er ausziehen muss. Ich musste mich absichern, das ich es gerichtlich durchsetzen kann. Und ich gehe stark davon aus das er heute wieder richtig gut getankt hat.
Vorgestern ging ja nicht soviel, durch die Polizei und das Gespräch mit mir danach. Da ist mir zum ersten Mal aufgefallen das er immer seine Hände extrem in die Seite knickt oder in der Hosentasche hat. Das heißt dann wohl auch es war nicht genug um das zittern abzustellen.
Die Phasen wo ich der früheren Beziehung hinterher trauere gibt es noch, aber es wird besser, alleine schon dadurch was er mir entgegen bringt für Argumente.
Wie man einen Menschen mit ganz anderen Augen beobachtet wenn man nach bestimmten Anzeichen sucht. Manchmal denke ich, vielleicht interpretiere ich zuviel hinein in jeden Satz, jede Tätigkeit usw die er tut und sagt, vielleicht ist es nicht so schlimm wie ich denke mit der Menge was er trinkt. Aber ich brauche mir dann nur in Erinnerung zu rufen wie oft ich gesehen habe, das früh noch 20 Flaschen im Kasten waren und wenn ich nach Hause kam waren nur noch 10 übrig und ich habe noch weitere 5-6 Flaschen einer anderen Marke in einem Eimer gefunden, die vor meiner Arbeit nicht da waren.
Ich bleibe dran. Es geht nicht mehr. Es ist nur noch anstrengend und ich weiß es würde so niemals einfach aufhören. Eher im Gegenteil, es würde noch schlimmer.
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Hallo ihr Lieben, melde mich jetzt wieder. Es ist endlich heute geschehen, er ist ausgezogen. Ich habe es geschafft. Die letzten 2 Wochen waren furchtbar, ein ewiges auf und ab. Er hat gebettelt, geschimpft, mir geschrieben das er meine nähe vermisst. Aber ich habe einfach nicht reagiert. Es gab noch 3 lange Gespräche auf seinen Wunsch hin. Aber die führten genau da hin, wo wir schon am Ende der Beziehung standen. Ich hatte ja nach unserem Streit um ein Gespräch gebeten, was ja so richtig nie stattgefunden hatte. Dann kam er auf einmal, er hätte sich so sehr ein Gespräch gewünscht. Naja, es sind 3 draus geworden und die waren von seiner Seite nur mit Vorwürfen, Schuldzuweisungen usw , ich habe ihm noch ein paar Dinge gesagt die für mich wichtig waren, zb das seine Sucht ihm wichtiger ist als alles andere, das ich zwar den Menschen vom Anfang geliebt habe, aber nicht mit dem Menschen zusammen sein kann was er aus sich gemacht hat.
Ich habe eine klare Linie gefahren was den Auszug betraff, er hat sämtliche Termine von mir schriftlich bekommen und auch mit Einhaltung aller Formalitäten und Fristen, so das ich es zur Not auch dann über das Gericht durchgekommen hätte. Er hat gemerkt, das er mich nicht mehr beeinflussen kann. Und ich habe ihm jeden Tag ein bisschen mehr Lebensqualität weg genommen. Alles was mir in der Wohnung gehört habe ich nach und nach entzogen. Vor zwei Tagen hatte er dann auch kein Besteck, kein Teller, kein Wasserkocher mehr, keine Seife, kein Duschgel, es war alles meins. Und heute früh hat er seinen restlichen Kram unter meinen Augen aus der Wohnung geräumt, die habe ich dann gleich verschlossen. Und er hat gewartet in der Hofeinfahrt auf die Abholung. Er hat ein Umzugsunternehmen gemietet, allerdings hatte er nur 4 Dinge angegeben, die waren ein wenig sprachlos über die Menge, haben auch gleich Fotos gemacht und von Neuberechnung gesprochen. Naja, sein Problem. Er wollte dann nochmal in die Wohnung, ich habe ihm erklärt, das ist erledigt, deine Sachen sind alle raus, da brauchst du nicht nochmal rein. Später fing er an, er müsste nochmal auf die Toilette, ich habe ihm gesagt, er soll zum Bäcker gehen, gegenüber, hier nicht mehr. Na er hat es dann wohl angehalten oder er musste nicht wirklich, sondern hat es halt versucht nochmal in die Wohnung zu kommen. Er hat ein bisschen was kaputt gemacht, das ist aber kein Problem, lässt sich erneuern. Und ich kann endlich wieder atmen. Es war 11.00 Uhr als der Spuk vorbei war. Das ist erstmal eine Zusammenfassung von den letzten Tagen. Ich konnte mich einfach nicht melden ich hatte keine Kraft dafür.
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Oh Mann, das muss ja schrecklich für dich gewesen sein.
Aber jetzt hast du es erstmal geschafft. Was für ein Meilenstein. Ich wünsche dir weiterhin starke Nerven und hoffe sehr für dich, dass du in den nächsten Tagen etwas runterfahren und zur Ruhe kommen kannst.
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Wuff. Erstmal durchatmen. Alles Gute für DICH.
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Ich danke euch, ja es wird noch viel Zeit brauchen um das zu verarbeiten. Aber ich mache einfach Tag für Tag und sehe meine kleinen Fortschritte.
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Ich bewundere Deinen Mut und Deine Standhaftigkeit.
Ein bisschen davon hätte mir bei meiner Trennung damals gut getan. -
Pass die nächste Zeit gut auf dich auf. Wenn er nochmals rein wollte und dabei was kaputt gemacht hat, wäre ich echt vorsichtig.

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Ja ich werde sehr vorsichtig sein müssen, ich weiß was er alles bei seiner ex machen wollte. Von der Straße abträngen wenn sie von der Arbeit nach Hause fährt usw.
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Ach du liebe Zeit.

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Jetzt die letzten 2 Wochen hatte er schon paranoide Züge und Wahnvorstellungen, es war schlimm, zum Glück hatte ich eine Zimmertür dazwischen und musste es nur hören. Ich glaube er macht das nicht mehr lange. Ich hatte ihm nochmal die Telefonnummer der Suchtberatung aufgeschrieben. Aber er sagt zwar das er dran ist an seinen ganzen Problemen. Aber voll war er trotzdem jeden Abend. Und er sucht schon wieder nach einem neuen Opfer, sein erstes Date hat er ziemlich betrunken wahrgenommen, war auch in der Nacht nicht hier, dafür kam er umso schlimmer am nächsten Tag nach Hause. Aber es ist mir egal. Soll er machen, sein Leben, seine Verantwortung.
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