Bergfloh - Ein grosser Schritt

  • Heute Sitzung gehabt und danach ging es zum Nachtessen. Zukünftig lasse ich auch das sein, hat mir richtig Ärger eingebracht. Im Moment ist es so, dass ich überall anecke. Ich kann nicht still sein, Missstände kann ich nicht mehr ignorieren.

    Was ich früher geschluckt habe und mit Alk gedämpft habe, muss raus. Ist nicht einfach, echt nicht. Ich muss hier wirklich in meinem Umfeld aufräumen. Und jetzt knall ich ins Bett und geniesse meinen unglaublich guten Schlaf. Morgen beginnt Tag 33. Topfit 8o

  • Am Anfang meiner Abstinenz hat sich auch viel bei mir verändert, Bergfloh.

    Ich wurde direkter und liess einiges einfach nicht mehr zu. Das gehört zu den Veränderungen, welche die Abstinenz mit sich bringt.

    Und es ist wichtig auf das eigene Bauchgefühl zu hören, das erleichtert einiges.

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Elly, Danke für deine Unterstützung. Kann gerade doch nicht so gut schlafen.

    In mir arbeitet es und ich lasse immer wieder die unangenehmen Erlebnisse wirken.

    Es kommt mir vor, als wenn ich gerade wie ohne Filter durch das Leben galoppiere.

    Wahnsinn, was ich mir im Job alles gefallen lassen habe! Endlich konnte ich den Missstand sehen, bekämpfen und korrigieren. Man erhält aber dabei extremen Gegenwind und die Chefetage ist alles andere, als amüsiert.

    Habe zwei Gespräche bei anderen Arbeitgebern in den nächsten Tagen.

  • Guten Morgen Bergfloh, ich erlebe das was du beschreibst in meiner kleinen Familie, wer, in diesem Fall ich, auf Missstände aufmerksam macht, wird mit deftig heftigem Gegenwind „belohnt“. Soll die tiefen Wurzeln stärken. Hab einen guten Tag. LG, Simsalabim

  • Missstände kann ich nicht mehr ignorieren.

    Ja, langsam machen war auch nicht so mein Ding.
    Mein Hirn hat ja auch nicht langsam gemacht. Es blieb mir gar nichts anderes übrig, als zu handeln. Und dann hat sich mein ganzes Leben geändert.
    zum Besseren.
    Ich freue mich schon auf deinen Weg.

    Wo ich hingehe, dort bin ich dann.

  • Auch ich kenne das.

    Früher alles Unangenehme mit Alk runtergespült.

    Jetzt spreche ich aus, was mir nicht gefällt. Muss aber sagen, dass ich da noch Probleme habe, weil ich ich da in der Satzfindung noch echt unbedarft bin. Polterte dann was raus, was das Gegenüber nicht wirklich fassen kann. Da braucht es wohl noch Zeit für eine gute/bessere Kommunikation von meiner Seite her.🙄

  • kommt mir vor, als wenn ich gerade wie ohne Filter durch das Leben galoppiere.

    Das geht ja mit Siebenmeilenstiefeln vorwärts bei dir! Gut, dass sich der Nebel verzogen hat und du jetzt einen klaren Blick auf alles hast 💪

    Trotzdem würde ich zwischendurch auch mal durchatmen, um einfach mal alles einzuordnen und zu sortieren.

    Ich war am Anfang total euphorisch und dachte, jetzt läuft alles und bin dann ziemlich viele Dinge parallel angegangen. Dann bin ich erstmal in ein ziemlich tiefes Loch gefallen und hab einige Zeit gebraucht, um wieder herauszukommen. In dem Loch hat sich natürlich auch der Alkohol als „Problemlöser“ angeboten , was ich glücklicherweise (mit Hilfe der Grundbausteine und diesem Forum) dankend ablehnen konnte..

    Vollgas ist gut, solange du vor der nächsten Kurve auch weißt, wo die Bremse ist 😉

    Ich bin gespannt auf deinen Weg.


    Liebe Grüße KW

    „Ein klarer Geist ist wie ein stiller See – jeder Tropfen hinterlässt Wellen, aber die Ruhe kehrt immer zurück.“

  • Hihi, das mit Vollgas und Kurve ist gut :mrgreen:

    Ich gehe weiterhin ins Training und nehme hier im Job einmal etwas Dampf raus.

    Termin für ein Coaching steht an, ich werde wohl die Sparte wechseln und will das Geschehene kapieren.

    Beim Stellenantritt gab es schon Spannungen, ich habe einfach am Job festgehalten, durchgebissen, obwohl mein Bauchgefühl sagte, Nööööööö. Und viel Rauch und Frustsaufen am Abend.

    Jetzt mache ich Sport, treffe Freunde oder koche etwas Feines. Klar, im Hinterkopf gibt es die Stimme, die sagt, heeeeeee Belohnung?

    Leider merkt die Chefetage nach meiner Weigerung, gewisse Arbeiten zu erledigen, dass ich auf dem Absprung bin.

    Ich bin also schon abgeschrieben und werde auch nicht nett behandelt. Bei den Mitarbeitern bin ich ein Streikbrecher, weil ich ganz klar sage: so nicht! Echt nicht.

    Leider ist es hier ein männerdominiertes Umfeld, die Frau wird entsprechend behandelt. Obwohl ich die höhere Ausbildung als alle habe. Irgendwie ist hier das moderne Arbeiten noch nicht angekommen.

    Rennschnecke du hast recht, nicht mehr zuviel Energie reinstecken. Arbeitszeugnis brauche ich nur bedingt.


    Ommmmmm nicht aufregen :cursing:

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