Im Laufe der letzten 20 meiner 64 Lebensjahre wurde meine konsumierte Feierabendtrinkmenge immer mehr. Bis zu 5 Drinks am Abend. Einen alkoholfreien Tag schaffe ich so gut wie nicht mehr. Diese Unfreiheit kotzt mich an und nachdem ich seit 12 Monaten nicht mehr rauche, möchte ich nun auch eine alkoholfreie Zukunft starten. Ich hoffe auf Unterstützung und Austausch, wie man das hinkriegt, wenn das Verlangen den Kopf beherrscht. Bei mir wird Alkohol leider immer zuhause verfügbar bleiben. Das macht die Alkoholabstinenz für mich schwieriger als die Zigarettenabstinenz. Mein nichtrauchender Mann ist nicht bereit, auf ein breitgefächertes Alkoholsortiment im Haushalt zu verzichten, wobei er davon nicht täglich trinkt. Er ist der Typ Genussmensch...ich der Typ Suchti...Viele Grüße Loris
Loris - Feierabendtrinken ohne Rausch ist auch übel
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Hi Loris und willkommen bei uns,
Unterstützung und Austausch findest du hier mit Sicherheit, schade, dass das bei dir zuhause nicht möglich ist.
In unserem Forum tauschen sich bekennende Alkoholiker und Alkoholikerinnen aus, die eine lebenslange Abstinenz anstreben. Wie ist es bei dir, kannst du dich als Alkoholikerin bezeichnen und möchtest du für immer abstinent leben?
Lieber Gruß,
Hera
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Ja, ich bekenne mich als Alkoholikerin. Ja, ich möchte ohne irgendeine Ausnahme auf jeglichen Alkohol verzichten für den Rest meines Lebens. Sonst wird das nichts. Ich bin jetzt den 5. Tag alkoholfrei. Morgen am Montag habe ich einen langen Arbeitstag. Ich hätte kein Problem am Dienstag zu meiner Hausärztin zu gehen und sie einzubinden. Das ist dann aber bereits der 7. Tag. Ich schäme mich nicht, zuzugeben, dass ich Alkoholikerin bin. In der Verwandtschaft gibt es einen seit über zwanzig Jahre trockenen Alkoholiker. Eines seiner erwachsenen Kinder ist seit 14 Tagen abstinent und besucht fast täglich AA Treffen in einer Großstadt. Am Wochenende haben wir uns darüber ausgetauscht und dies hat meine Entscheidung nun auch den Weg der konsequenten Abstinenz gehen zu wollen bestärkt. Ich scheue mich aber, die Beiden zuviel darauf anzuquatschen, jeder hat sein Leben. AA Treffen möchte ich in der Kleinstadt nicht, vor allem aus beruflichen Gründen. VG Loris
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Klare Kante, find ich gut.
Die Regeln sind dir also bekannt, dann weißt du auch, dass du nach abgeschlossener Entgiftung bzw. nach 7 abstinenten Tagen am Austausch teilnehmen kannst. Wir begleiten keinen kalten Entzug, weil dieser tödlich enden kann. Da du dich noch mittendrin befindest, wäre ein Besuch bei deiner Ärztin der sicherste Weg.
ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 Und du hast Recht, dass Alkoholismus kein Grund ist, sich zu schämen, es ist eine Krankheit.
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Hallo zu später Stunde und gleich vorneweg, es hat mir heute nicht zu meiner Hausärztin gereicht, aber ich versuche noch vor 16.09. einen Termin zu kriegen. Danach fahren wir für einige Wochen nach Frankreich (nein, kein Urlaub, mein Mann und ich arbeiten dort im home office). Meine Ärztin weiß bereits aus vergangenen Terminen, dass ich problematisch viel trinke, aber nun werde ich unumwunden das Kind beim Namen nennen. Ich bin Alkoholikerin und muss abstinent leben. Fertig. Nach Tag 7 ohne Alkohol geht es mir körperlich gut. Schlaf auch gut. Heute habe ich mit 6 Tage Scheinfasten begonnen.Habe ich schon zweimal gemacht und die gute Stimmung danach genossen. Keine Sorge, die Gefahr einer Suchtverlagerung zur Magersucht besteht bei mir nicht. Ich weiß, dass ich, wenn ich wieder alles essen darf, z.B. beim Löffeln eines Müslis mit Apfel und Kuhmilch regelrecht Tränen der Freude in die Augen steigen werden. Auch mein geliebter Milchkaffee wird mich "flashen", denn Kuhmilch ist absolut verboten beim Scheinfasten, wie alle tierischen Lebensmittel. Dass ich mir die Fastenbox schon vor 3 Wochen bestellte, also vor meinem Entschluss abstinent zu sein, nutze ich jetzt quasi als Ablenkung. Mein Fokus ist auf was anderes gerichtet als auf die heiklen Gedanken "oh je nie wieder... wie traurig...welch ein Verlust" Gestern Abend habe ich hier im Forum noch ein bisschen rumgelesen, da war viel Interessantes dabei. Z.B. Diskussionen über alkfreies Bier. Das hatte ich bisher als positiv gesehen, nach dem Motto: alkoholfrei leben ist doch gut möglich, weil es viele Ersatzprodukte gibt. Nun bin ich doch sehr ins Nachdenken gekommen und entscheide mich mal lieber für die Nummer sicher, kein 0,0 Bier mehr. Das hab ich früher getrunken, auch ganz gern, um meinen Alkoholkonsum zu reduzieren. Hat so semigut geklappt. Mit Alkohol im Haushalt werde ich mich abfinden müssen. Mein Mann zieht nicht mit. Da hilft kein Erklären und Bitten. Scheidung ist auch keine Option. Bis ca. 21Uhr saßen wir beide noch vor unseren Rechnern in unserem kleinen Büro zuhause. Unsere Schreibtische stehen einander gegenüber und mein Mann hatte sich um 19 Uhr ein Weizenbier an den Schreibtisch geholt. Gottseidank mag ich kein Weizen und mag auch den Geruch nicht. Aber die Gluckgeräusche vom Trinken zu hören...Trigger wäre zuviel gesagt, aber Gedanken waren schon kurz da. Also das Fasten wird mir bis Sonntag sehr helfen, und bis dahin muss ich mir einen Werkzeugkoffer zusammenstellen, mit wenn...dann...Strategien. Belohnung und Entspannung waren meine Trinkgründe. Das Bett ruft. Schlaft alle gut. Gute Nacht!
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hallo Loris,
Heute habe ich mit 6 Tage Scheinfasten begonnen
Mute deinem Körper nicht zu viel zu, du bist noch im Entzug.
LG Morgenrot
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Ich versteh nicht ganz, warum du den Termin bei deiner Hausärztin nicht wahrgenommen hast, dich aber mit Fasten beschäftigst? Das ist doch ein zusätzlicher Stressfaktor? Es war wichtig, dass du heil durch den Entzug kommst und der 16. ist ja noch ne Weile hin...
Dass dein Mann vor dir trinkt ist auch nicht gerade förderlich. Weiß er denn Bescheid und unterstützt dich?
LG
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Hallo Hera, normal ist Dienstag ein ruhigerer Tag. Ich arbeite selbständig, und muss mich oft aktuell am Bedarf unseres Kunden orientieren. Gestern hatte ich einfach keine Zeit, so ist das. Heute konnte ich um 11 Uhr einen Arzttermin vereinbaren und werde im Anschluß berichten. Gestern hat es mir nichtmal zum Telefonieren gereicht. Mein Mann weiß Bescheid, aber er kann kein Problem erkennen. Er kann Sucht nicht nachvollziehen. Er trank auch nur dieses eine Weizenbier gestern Abend. Und das nicht mal ganz leer. Vielleicht wäre es anders, wenn er mich mal betrunken erlebt hätte. Aber ich konnte eine ganze Flasche Wein am Abend trinken, habe nicht gelallt, komme gut die Treppe rauf, mache am nächsten Tag meine Arbeit, halt mit schwerem Kopf, aber den sieht er nicht. Wir sind erst 9 Jahre verheiratet, also nicht ein Leben lang zusammen. Das Fasten entstresst mich eher, ich muss nix kochen, der Mann muss selbst für sich sorgen, die Fastenmahlzeiten sind sehr lecker und ich genieße mehr Zeit zu haben. Ich werde mekne Ärztin um eine Beurteilung bitten, ob ich das lieber beenden soll. Also meine Seligkeit hängt nicht dran.
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Liebe Morgenrot und liebe Hera, an Euch erstmal vielen Dank für Euer engagiertes Nachfragen und Nachhaken. Ohne das Forum hätte ich die Entzugsthematik völlig blauäugig unterschätzt und wäre auch nicht zeitnah zur Ärztin. Auch wenn es einen Tag später als am Wochenende geplant war. Meine junge, sehr kompetente Hausärztin hat die möglichen Gefahren beim Entzug alle bestätigt, ich hatte in der Rückschau Glück. Sie rechnet nicht mehr mit Akutkomplikationen, aber natürlich ist der Zeitpunkt mit einem Auslandsaufenthalt ab nächster Woche auch nicht ideal. Vereinbart habe ich gemeinsam mit ihr Folgendes: im November Termin für ausführlichen Checkup. Die Werte vom Checkup 2024 waren alle gut, aber da nicht ausgeschlossen werden kann, dass in der Zwischenzeit organische Schäden eingetreten sind, werde ich sofort, falls es mir an irgendeiner Ecke nicht gut geht, in Frankreich zur Ärztin gehen, und auf den Entzug hinweisen. Eine hausärztliche Praxis dort ist in unserer Nähe. Zum Thema Scheinfasten ist ihre Meinung, dass es durchaus zusätzlich stressen kann, da der Körper im Entzug angestrengt ist. Andereseits ist genausogut möglich, dass das Fasten dem Körper beim Entgiften hilft. Fazit, ich beobachte ehrlich wie ich mich damit fühle, und wenn mein Befinden schlechter wird, höre ich früher auf. Insgesamt hat es mir sehr gut getan, die Karten auf den Tisch zu legen, und die Bestätigung zu bekommen, dass das was ich über mich bzgl. Alkohol und Sucht denke richtig ist, und ich mit der Entscheidung zur Abstinenz richtig unterwegs bin. Ich habe auch berichtet, dass die Forumsregel mich zum Termin gebracht hat. Sie kannte das Forum noch nicht, hat es gleich gegoogelt. Soweit das heutige Update. Heute Mittag gab es ein Schälchen Süßkartoffeln mit Mandeln, und jetzt gehe ich erstmal für eine Stunde mit dem Hund in den Wald. Das ist eine meiner 9 "Tagesaufgaben" bei der FastenApp. Vor dem Arzttermin habe ich schon Ganzkörpertrockenbürsten, Duschen mit kaltem Beinguß absolviert. Die App hilft mir, mich dazu aufzuraffen, wie so eine kleine Kur...nun gehe ich also "Waldbaden" um 15h ist das nächste Meeting, allen einen schönen Nachmittag!
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Super, dass du doch gegangen bist! Und ein Check-up schadet grundsätzlich nie. Seit wie wie vielen Tagen hast du nun keinen Alkohol mehr getrunken? Wenn es über 7 Tage sind, bekommst du den Bewerbungslink.
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Heute ist der achte abstinente Tag. Danke für den Link schon im Voraus!
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ich beobachte ehrlich wie ich mich damit fühle, und wenn mein Befinden schlechter wird, höre ich früher auf
Ich finde, da hast du eine gute Lösung für dich gefunden (obwohl ich auch aufs Fasten lieber verzichtet hätte).
Belohnung und Entspannung waren meine Trinkgründe.
Hast du dir denn schon Alternativen überlegt, wie du dich künftig belohnen und entspannen könntest?
Achso, das wichtigste habe ich noch vergessen: Herzlich willkommen hier im Forum!
LG KW -
Loris, gut dass du beim Arzt warst. Schön dass du es doch noch umgesetzt hast.
LG Morgenrot
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Heute ist der achte abstinente Tag.
Du scheinst es ernst zu meinen ein Leben ohne Alk zu führen. Dass du beim Arzt warst, war genau richtig. Ohne Alk ist sehr befreiend, der klare Kopf ist super und nüchtern zu leben ist eine richtige Bereicherung. Auch deine Gesundheit wird sich freuen.
Hast du schon Pläne was du mit der neu gewonnenen Zeit anfängst? Die Trinkerei hat ja viel Zeit in Anspruch genommen. Beschaffung, Entsorgung, das Trinken, der Kater….
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So Loris,
hier ist der Link zur Freischaltung für den offenen Bereich:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Bitte anklicken und ganz kurz etwas dazu schreiben.
Danach werden wir Dein Thema zu "Erste Schritte für Alkoholiker" verschieben.
Grüße, Hera
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Vielen Dank, ich freue mich über Eure Aufnahme! Erfreulicherweise ist mein 15h Termin ausgefallen und ich bin jetzt im Feierabendmodus. Belohnung und Entspannung: Meine Idee für nächste Woche: am Sonntag während meines Wiederaufbautags vorkochen und zwar Lieblingsgerichte aus meiner Kindheit. Krautwickel und oder Dampfnudeln auf Katoffelgulasch.
Damit ich was habe, wo ich mich ab Montag abends drauf freuen kann, und was schon fix und fertig ist und ich nicht noch in die Küche stehen muss. Diese Funktion hatte ja das Bier.Das müsste bis Mittwoch funktionieren.
Dann fahren wir. Das Ankommen in Frankreich wird heikel. Es stehen dort Biere im Kühlschrank, die ich auch mag. Ich werde mir für die Stunden nach der Ankunft also auch was besonders Gutes zu Essen vorbereiten. Da muss ich noch überlegen.
Am Samstag bekomme ich Besuch einer lieben Freundin. Sie wird eingeweiht und vielleicht kann ich mit ihr einen Plan schmieden für einen schönen gemeinsamen Kurzurlaub irgendwann. Durch ein Jahr Nichtrauchen habe ich bereits 3000 Euro eingespart und fast nichts ausgegeben. Bin auch kein Shoppingtyp. Durch die Abstinenz wird ja noch mehr dazu kommen. Tee ist nicht so teuer. Sie verfügt nach ihrer Scheidung und mit einem kranken Kind über nicht soviel Geld. Da könnte und würde ich sie sehr gern einladen. Das wäre eine ganz starke Belohnung und fühlt sich für mich besser an, als das Geld auf unserem Konto zu lassen oder mit meinem Mann ein Extra Urlaub zu machen. Da er mich nicht supportet, sehe ich das gar nicht ein.
Heute Abend mache ich zur Entspannung einen heißen Leberwickel und 30 min. Atemmeditation. Damit ich diese Tagesaufgaben in meiner App abhaken kann. Es ist verrückt, mit so einem Hilfsmittel, und weil das eigentliche Fasten nur 5 Tage geht, ohne Vorbereitungs und Wiederaufbautag, kriege ich das hin, und genieße auch die Wirkung wie heute Morgen nach dem Kneipen. Über einen längeren Zeitraum aber schaffte ich solche Routinen bisher nicht.
Mal sehen, ob da noch Entwicklung drin ist. Meistens will ich abends bloß meine Ruhe, Fernsehen, Lesen. Nicht immer gelingt das Abschalten. Das Forum wird mit Sicherheit hilfreich, ich schreibe liegend auf dem Sofa auf dem Handy. Alle anderen Verpflichtungen und Belastungen sind dann eine Weile weit weg. Sehr gut das. Wie belohnt Ihr Euch? Vielleicht hat jemand Lust zu berichten...
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Wie belohnt Ihr Euch?
Ich habe sehr viel Eis verdrückt. Auch richtig tolle Tee‘s habe ich ausprobiert. Meine Belohnung und zum Abschalten ist Zeit für mich im Bad. Duftender Badezusatz, Gesichtsmaske, Haarkur und auch Düfte. Spaziergänge liebe ich und Bewegung, also Gymnastik, Tanzen, Yoga. Aber auch Stille und Zeit für mich sehe ich als Belohnung. Einfach alles was mir gut tut.
Das Ankommen in Frankreich wird heikel. Es stehen dort Biere im Kühlschrank, die ich auch mag.
Der Satz ist mir direkt ins Auge gestochen. Wie bereitest du dich da genau vor? Ich setze bei meiner Abstinenz nämlich auch größtmögliche Risikominimierung. Ich vermeide es, dass Alk mir auf Armlänge nahe kommt.
Kennst du eigentlich schon die Grundbausteine? Sie beruhen auf den Erfahrungen von Leuten die jahrelang erfolgreich trocken sind.
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Willkommen auch von mir. Gut, dass Du doch noch gleich zur Ärztin bist.
Das mit dem Bier ist mir auch sofort ins Auge gesprungen.
Wie seid Ihr denn untergebracht? Denn das Bier muss weg. Wenn es jetzt in einem Gemeinschaftsraum steht wird es schwieriger.
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Die Grundbausteine habe ich gelesen und deshalb auch schon in meinen früheren Beiträgen erwähnt, ein alkfreier Haushalt steht mir leider,leider nicht zur Verfügung. Ich müsste mich scheiden lassen. Deshalb konnte ich vor einem Jahr auch eher das Rauchen wie das Trinken aufgeben. Bei vielen ist es ja andersrum. Als ich die Raucherei aufgab, hatte ich 4 Monate penibel darauf geachtet nicht mal Feuerzeug oder Streichhölzer im Haus zu haben, damit ich nachts nicht zum Automaten lief, denn spätabends war mein Verlangen meist am Stärksten. Rauchender Besuch wurde gebeten, auch nicht für 5min Rauchwaren auf der Terrasse liegen zu lassen, sondern die Zigaretten mit aufs Klo zu nehmen. Mittlerweile ist es einfacher geworden und ich kann sogar mal dabeisitzen oder stehen und kriege kein craving. Trotzdem weiß ich um die Rückfallgefahr und wiege mich nicht in Sicherheit.
Nur zu gern hätte ich jeglichen Alkohol aus dem Haus. Das könnt Ihr glauben. Mein Mann zieht da nicht mit. Die Freiheit zu kaufen, nach was ihm ist, es in den Schrank zu stellen mit dem Anspruch: ja du musst ja nicht davon trinken, diese Freiheit lässt er sich nicht nehmen. In Deutschland und in Frankreich nicht. @ KaDett: wir wohnen dort allein im Haus.
Es bleibt mir nur, Alternativen (z.B.gutes Essen) und Ablenkungen zu planen, damit ich den Alk stehen lassen kann, was dann hoffentlich solange gelingt, bis es leichter wird. Feine Teesorten kaufe ich noch, feines Teegebäck dazu für abends und vom Platz her kann ich mich in Frankreich auch gut ins zweite Stockwerk zum Lesen oder Stricken zurück ziehen, da ist der Kühlschrank ein Stück weg...
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Herzlich willkommen auch von mir, Loris
Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet.
Du kannst jetzt überall schreiben, jedoch in den nächsten 4 Wochen bitte nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern. Diese erkennst du am „orangeroten“ Namen.
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
Viele Grüße
Nayouk -
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