Beiträge von Veru

    Moooorgen :lol:

    Du meinst bestimmt wegen Silvester :wink:

    Es war ja soooo langweilig.... oberflächliche Themen, keine Stimmung.

    Es lag aber nicht daran das ich nichts getrunken habe...wohl eher an Corona und das man nicht sooo viel zu erzählen hat.

    Was die Sucht betrifft lief es ziemlich gut....wohl zu gut!

    Gelegentlich schießt mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich ja nun alles überstanden habe. Und ob ich ein geregeltes Trinken schaffen könnte?

    Das macht mir eher Sorgen!

    Dieses Teufelchen auf meiner Schulter, dass mir gelegentlich immer ins Ohr flüstert nervt!

    Versuche mir da noch irgendwelche Strategien anzueignen :/

    Zum Thema Saufdruck:

    Gefühlt wird es immer besser! Alle 2-3 Tage verspüre ich kurzfristig den Druck etwas trinken zu wollen.

    Mittlerweile reicht schon ein großes Glas Fanta etc. um die Gedanken zu ersticken.

    Bin nun in der 5 Woche *freu* :love::love:

    S

    Darf ich dich daher fragen, wie oft du getrunken hast, wie lange dann das Trinken gedauert hat - warst du länger unterwegs, hast du bis zu einem gewissen Level nur getrunken oder bis du nicht mehr konntest? Wie lange haben nach dem Rausch deine Durchhänger gedauert? War das dann depressive Phasen?

    Naja.... ich habe täglich getrunken. Es ging auch nicht anders. Halbe Flasche Vodka :(

    Gelegentlich auch mal mehr!

    Dazu kamen an ca. 3 Abenden in der Woche noch ein Bier.

    Selten habe ich mich in die Besinnungslosigkeit gesoffen. Aber es kam schon vor!

    Die Durchhänger waren meist zum Mittag wieder verschwunden.

    Würde schon sagen, dass ich auch noch ein Spiegeltrinker war....zumindest zum Ende hin.

    Ich schäme mich sehr dafür und es fällt mir nicht leicht es hier zu schreiben ....

    Ich wollte einfach entfliehen!!!! Mir war einfach alles zuviel!!! Irgendwann kommt der Punkt wo man nur noch funktioniert und selbst das wird immer schwieriger.

    Man baut um sich herum eine Mauer....und glaubt dort in Sicherheit zu sein. Aber selbst der Partner wird ausgeschlossen. Die Mauer wird immer dicker und höher und irgendwo erkennt man viel zu spät wie einsam man ist...


    Schon traurig 😪

    Ich hoffe, die Fragen sind nicht zu unangenehm...

    Liebe Anita,

    ich habe mir soeben mal deine Geschichte zu dem Thema durchgelesen und mir tut es sooo leid, dass du so darunter leidest. Diese Demütigung, die vielen Versprechen, die Aggression und jetzt schleimt er sich wieder ein.

    Irgendwo ließt man zwischen den Zeilen, dass du zwar räumlich getrennt bist jedoch dein Herz noch nicht aufgegeben hat.

    Wenn er nicht sofort mit dem Trinken aus freien Stücken aufhört, eine qualifizierte Entgiftung und Therapie durchzieht, bleibt es ein ewiger Teufelskreis.

    Du wirst dich in dieser toxischen "Halbbeziehung" noch verlieren!

    Ich glaube es gibt nicht die eine Antwort zu dem Thema. Das Unbewusste, was er selbst nicht kennt, wirst auch du nicht entdecken.

    Dafür gibt es Psychologen.

    Hängst du noch an ihm weil man doch gerne die schlechten Dinge vergisst und das "Gute" vermisst?

    Was ich absolut nicht nachvollziehen kann ist, dass Menschen nach dem Alkohol aggressiv werden. Verbal wie auch körperlich.

    Ich würde mich von diesen Leuten fern halten!!!

    Man kann auch nicht einfach alles auf den Alkohol schieben. Irgendwo kommt ja das zum Vorschein was irgendwo verborgen blieb.

    So meine Einschätzung.

    Es scheint als würde er viel mit sich selbst ausmachen. Und da kann auch schon das Problem sein. Im Prinzip ist er selbst unzufrieden, auf der Arbeit im Freundeskreis etc...

    Es wirkt als wärst du ein passendes Ventil um den ganzen Frust loszuwerden.

    So weh es auch tut... :(

    Ich habe vermehrt getrunken um abschalten zu können. Auch war ich wegen der Arbeit sehr unzufrieden und vergrub meinen Kummer im Suff.

    Wollte ausbrechen, wenigstens für einen Moment. An nichts mehr denken müssen, nur für mich sein.

    Meine Partnerin schläft ja bereits wenn ich nach Hause komme.

    Jetzt habe ich eine andere Abwechslung. Ich unternehme viel, ordentliche Bewegung, Spazieren, Wandern, was so zu Corona möglich ist. Am Abend bin ich auf natürliche Weise "Breit" und genieße es die Beine hoch zu legen.

    Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, dass der Körper auch ohne Alkohol einfach müde werden kann. Das man zufrieden und ausgeglichen ins Bett geht.

    LG

    Gib trotzdem nicht auf!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Das andere Leben - ohne Alkohol - ist es wert und ich glaube, deine Frau auch!!!!!!!!!!!

    Danke dir :*

    Werde auch nicht aufgeben!

    Noch habe ich mir mein Leben nicht verbaut, noch kann ich den Absprung schaffen.

    Ich bin so fest davon überzeugt, dass ich mit Alkohol mir mein Leben nun ruinieren würde!

    Das ich nicht alt werden kann und meine Arbeit etc.. verliere.

    Das ich mein "Lebensstandart" nicht halten kann.

    Und ehrlich gesagt war ich auch einfach nicht mehr glücklich!

    2 Stunden im Vollrausch und dafür erhält man tagelang die Quittung.

    Dieses Doppelleben, all das kotzt mich an.

    Das war kein Leben mehr.

    Dieses Versteckspiel, den Tagesablauf darauf ausrichten. Wie lange ich wo sein kann.

    Alibi Einkäufe im Supermarkt und immer schön den Supermarkt wechseln, damit die Kassierer mich nicht mit einem Alkoholiker in Verbindung setzen.

    Flaschen verstecken....Ach ich schäme mich so gelebt zu haben.

    Zum Glück ging das Ganze noch nicht über Jahre.

    Würde sagen, etwas über ein Jahr.

    Doch es hat sich dramatisch zugespitzt.

    Und davor war der Konsum auch schon nicht okay!!

    Guten Morgen,

    meine Partnerin hat leider eine sehr egoistische Seite. Sie ist so sehr auf ihre Arbeit und auf ihr Empfinden fokussiert, dass andere schnell durchs Raster fallen. Das ist aber auch die einzige schlechte Eigenschaft und führt gelegentlich zu Konflikten in der Beziehung.

    Sie selbst trinkt quasi kein Alkohol....alle paar Monate evtl. ein kleines Glas Wein.

    Sie ist daher weit von diesem Thema der Alkoholsucht entfernt und ziemlich blauäugig.

    Aaaber evtl. hat sie was geahnt. Das kann natürlich sein.

    Nur ist sie sehr direkt und hätte mich ganz bestimmt darauf angesprochen.

    Wir hatten ja auch ein sehr offenes Gespräch über meine Sucht und ihr sei nichts aufgefallen.

    - edit, bitte hier im Forum keine Beschreibungen deines Kalten Entzuges, danke, Linde -


    Wie hat sie es mir geglaubt?

    Nun ja, neben dem Entzug war ich absolut überarbeitet. Seid 6 Jahren keine Mittagspause, täglich 10 Stunden arbeiten. Permanentes Multitasken. Dann vor einigen Monaten hatte ich einen Arbeitsunfall. HWS, Quetschungen der Wirbelsäule, Einblutungen, einige Muskeln waren im Nackenbereich angerissen und entzündet. 6 Monate ging ich damit schwanger. Mir ging es so schlecht aber ich depp habe mich nicht krank schreiben lassen. Und der Arbeitgeber hat trotz Wiedereingliederung 150% erwartet.

    Man munkelt es war ein Burnout.

    Und das habe ich ihr so auch gesagt.

    Sie verstand es aber nur bedingt... beim Entzug verlangte sie viel von mir! Und ich habe mich ja zu dieser Zeit nicht getraut ihr die Wahrheit zu sagen.

    Daher will ich mein Leben nun ändern! Meine Arbeitszeiten optimieren, NEIN sagen etc... mehr auf mich achten.

    Hoffe deine Fragen beantwortet zu haben.

    Bist du denn noch mit ihm zusammen?

    LG

    Guten Mooorgen ihr Lieben,

    danke für die vielen Ratschläge :)

    Dir Selter, Cola oder so was in der Art geben zu lassen. Niemand muss anstandshalber ein Getränk zu sich nehmen, das er/sie nicht trinken möchte.

    Ehrlich gesagt hab ich mich in dem Moment gefreut :/ war einfach erleichtert, dass es eine Alternative gab. Das war zumindest mein erster kurzschluss Gedanke. Im Nachhinein bin ich ja nun schlauer

    Mir hilft sehr gut, ein großes Glas Wasser zu trinken. Statt einem weiteren alkoholfreien Sekt, hättest du um ein Wasser bitten können. "Ich habe gerade richtig Durst..."

    Und so hätte ich es lösen können. War in der Situation einfach überfordert und wusste nicht was ich sagen sollte. Habe eher nur reagiert ohne zu denken. Fürs nächste mal werde ichs genauso machen

    Trotzdem gehe ich damit nicht "hausieren", ich entscheide, wem ich davon erzähle und wem nicht.

    Ob das jedoch auch der Onkel in Kleinkleckersdorf wissen muss, den man alle 4 Jahre mal sieht, kannst du ja später entscheiden :wink:

    Ich habe mich da missverständlich ausgedrückt. Werde mir kein T-Shirt mit der Aufschrift "Ich bin Alkoholiker" drucken lassen.

    Meiner Familie möchte ich es erzählen und noch den absolut engsten Freunden.

    Ich bin euch ALLEN sehr sehr dankbar für die tollen Ratschläge. Empfinde mich so, als hätte ich noch nen Brett vorm Kopf :oops: Aber es entwickelt sich.

    Ich bin aber auch seeehr überrascht wieviele Situationen es im Alltag gibt wo man auf sich aufpassen muss.

    Dazu eine kleine Geschichte von gestern.

    Meine Partnerin war auf der Arbeit und der Haushalt bereits von mir erledigt. Mir war langweilig und wusste nix mit mir anzufangen.

    Ein guter Freund bat in einer WhatsApp Gruppe um Hilfe bei der Sanierung seines Hauses.

    Dachte mir tut ein wenig körperliche Arbeit gut und habe zugesagt.

    Dort angekommen so gegen 12, haben wir sicher auch eine Stunde gearbeitet. Dann kam ein weiterer guter Kumpel vorbei.

    Und so kam es, dass sie bereits um 14 Uhr das Bier öffneten. Ich blieb bei meinem Wässerchen.

    Gegen 16 Uhr waren beide schon ziemlich besoffen. Da habe ich gemerkt, dass die Situation mir nun zu toxisch wird. Ich wollte nach Hause....

    Nur konnte der eine nicht mehr mit seinem Auto nach Hause fahren und bat mich ihn mitzunehmen. Wäre ja kein Problem gewesen, nur klebte er förmlich an seiner Flasche....

    Dann kam die Frage warum ich nach Hause möchte. Antwort",, Mir ist furchtbar kalt"!

    Dann wurde sofort ein Heizstrahler aufgebaut und die "Ausrede" war dahin.

    Unglücklich saß ich dann auf nem Stück Styrodur und wärmte mich am Heizer.

    Zum Glück kam sehr schnell seine Frau vorbei und ich machte mich auf den Heimweg.

    Obwohl die beiden ihre Bierchen zischten hatte ich wirklich keinen Saufdruck. Aaaaaber ich war leider zum Ende hin ziemlich traurig. Ich erinnerte mich an die angeblich gesellige Zeit am Herrentisch. Die vielen lustigen Abende etc.... die ich für mich nun ohne Alkohol entdecken werde.

    In der Hoffnung, dann in solchen Situationen auch wirklich glücklich sein zu können.

    Glücklich auch ohne Alkohol!!!

    Positiv ist, dass ich auch mit meinem Wässerchen ziemlichen Spaß hatte. So hatte der trockene Herrentisch auch was geselliges.

    Es war aber anders.....

    Ach schwierig seine Gefühle in Worte auszudrücken....

    Denke es ist einfach alles noch sehr frisch und ich stehe mir selbst im Weg.

    Dafür konnte ich super schlafen, habe nun keinen Kater den ich sonst sicher gehabt hätte. Rückblickend war der Abend auch nicht sonderlich anders.... nur gab es halt diesen Moment wo ich einfach traurig war.

    Meine Frau glaubt das es einfach noch was Zeit benötigt. Und schließlich habe ich ja auch so Spaß gehabt.

    Sorry für den Gedankengulasch hier :?

    LG

    Guten Morgen ihr Lieben,

    ihr habt schon recht das ich auch gegenüber meinen Eltern, Bekannten und Freunden ehrlich sein sollte. Dachte nur das "Outing" wäre zu Weihnachten bei meinen künftigen Schwiegereltern nicht besonders angepasst :)

    Nach der positiven Erfahrung gegenüber meiner Partnerin, der ich es erzählt habe, würde ich es schon gerne meinem engeren Kreis erzählen.

    Auch um hier ein weiteres Türchen zu schließen. Glaube kaum das mich dann jemand schief anguckt. Vielleicht regt es ja auch den ein oder anderen zum Denken an.

    Der gestrige Tag war eher bescheiden. Habe direkt nach dem Aufstehen den Saufdruck verspürt. Ob das an der Weihnachtsfeier lag?

    Ich dachte mir nur, NEIN du trinkst jetzt nichts!!

    Die Stimme wurde bis zum Mittag dann leiser.

    Da sie jedoch nicht gänzlich verschwand, sind wir am Rhein ne Runde spazieren gegangen. Danach war alles wieder okay.

    Zum Thema Autosuggestion: An Weihnachten hatte ich nach dem alkoholfreien Sekt wirklich das Gefühl gaaanz leicht Alkohol zu merken.

    Also wollte ich direkt noch ein Glas :(

    Hatte das noch nicht erzählt.

    Da habe ich mal wieder gemerkt, dass ich nach dem ersten Schluck nicht aufhören kann.

    Ich bin weiterhin clean! Kein Tropfen getrunken!

    Nun bin ich glücklich in der vierten Woche.... :*

    Der Saufdruck kann auch noch Tage nach der schwierigen Situation kommen und dich aus dem Nichts überfallen.

    Werde drauf achten und bei den kleinsten Anzeichen mich ablenken. Spazieren gehen, Fahrrad fahren, Basteln...

    Für mich war die Erfahrung gestern sehr lehrreich. Ich fand den Abend wirklich klasse :) Und ich meine zumindest das ich mir da nichts vormachen.

    Schon sind wir wieder dabei, den ersten Schritt in Richtung Rückfall. Sieht aus wie Sekt, wird im Sektglas serviert und es schmeckt angeblich auch noch. Was ist der nächste Schritt?

    Das habe ich mir ja auch gedacht :/ nur wäre die Katze ausm Sack wenn ich selbst auf alkoholfrei verzichtet hätte. Zumindest war das in dem Moment mein Gedanke.

    Gerade überlegt, dass ich in der Zukunft auch einfach sagen kann das alkoholfrei nicht schmeckt.

    Alkoholfreies Bier ist ja auch abartig!!

    Danke für die Sensibilisierung :*

    Hab bitte auf dem Schirm, dass die sog. Freunde evt. mit dem bekannten Spruch rüberkommen können: "Ein Glas wirst Du ja noch mittrinken können, wir wollen doch so gemütlich beisammen sein ." Also leg Dir besser im eigenen Interesse schon mal eine passende Antwort zurecht.

    Genau das hätte ich gestern gebraucht :)

    Danke für den Rat!! Werde mir was überlegen oder halt direkt sagen, dass ich einfach kein Alkohol mehr trinke. Aus gesundheitlichen Gründen

    Guten Morgen ihr Lieben,

    gestern waren wir zum Essen bei den Eltern meiner Partnerin eingeladen.

    Wir saßen zunächst im Wohnzimmer und verteilten die Geschenke, noch gab es Kaffee.

    Nach der Bescherung wollte die Familie jedoch mit einem Sekt anstoßen.

    Ich sah die Gläser und plötzlich stieg Panik in mir hoch. Es fühlte sich so an, als müsste ich einen Vortrag vor 100 Menschen halten.(Ohne Vorbereitung)

    Meine Partnerin sah mich mit großen Augen an, sagte jedoch nichts.

    Wie ein kleiner Junge brachte ich nur ein:,, Ich trinke kein Alkohol", über die Lippen. :wink:

    Ich bekam einen alkoholfreien Sekt und dachte gleichzeitig daran, ob das jetzt so eine gute Idee sei. Und ich muss sagen, der Sekt war mega klasse!!!

    Dann ging es zum Raclette.

    Es wurde Wein, Bier, Whiskey, Gin getrunken.... Junge junge, da ging aber was über den Tisch.

    Im Verlauf wurde die Runde immer "Geselliger" und natürlich trat das ein, wovor man mich hier warnte.

    Eine Person wurde immer penetranter! Ein Bier kannst du doch trinken? Ein Absacker, Nachtisch mit 43 etc...

    Mit einem Schnapps kann man noch Auto fahren.

    Die Mutter meinte im nächsten Jahr sollten wir über Nacht bleiben damit wir alle was trinken.

    Provokativ meinte ich nur, dass ich den Abend auch so wunderschön fand.

    Mir ist zum ersten mal aufgefallen wie dämlich sich doch manche Personen im Rausch verhalten.

    Was mich selbst überraschte war, dass ich keinerlei Saufdruck hatte. Es war auch kein Kampf NEIN zu sagen.

    Heute morgen habe ich die Situation nochmals mit Freundin aufgearbeitet. Sie meinte das solche Situationen sicher noch öfters vorkommen bis es bei den Leuten angekommen ist.

    Auch glaubt sie zu Silvester würde es extremer....aber sie sei bei mir.

    Hoffe ihr hattet einen schööönen Abend

    LG

    Guten Morgen :)

    leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen :lol:

    aber ich bin nicht hier, um jemanden trocken zu streicheln, das überlasse ich lieber anderen.

    Ehrlich gesagt habe ich mich über die teils scharfe Kritik gewundert. Schließlich wollte ich doch Hilfe und Zuspruch.

    Rückblickend betrachtet war es für mich zumindest genau das richtige. Mir war klar, dass die Kritik nicht gegen mich persönlich gerichtet war.

    Ihr habt jedoch alle schnell gemerkt das ein abstinentes Leben nur mit Ehrlichkeit und familiärer Unterstützung gelingen kann.

    Ich habe mich da selbst belogen.....wollte es mit mir ausmachen....

    Das Doppelleben wäre trotz Abstinenz nicht vorbei gewesen.

    Meine Partnerin steht zu mir, sie fand meine Offenheit toll und möchte mich unterstützen.

    Auch haben wir darüber gesprochen wie wir dem Freundeskreis das erklären.

    Sie meinte:,, Schatz, du bist doch nicht der einzige der nichts mehr trinkt"! Wenn blöde Fragen kommen, dann sag halt das es dir nicht gut tut!

    Das du keine Lust mehr auf den Schwindel und den Kater am Morgen hast.

    Wir haben über meine alkoholkranken Eltern gesprochen, über den Suchtdruck und wie lange das schon bei mir geht.

    Warum ich ihr nix gesagt habe etc....


    Ich wünsche Euch allen eine schöööne Weihnachtszeit und genießt die freien und gemütlichen Tage

    :*

    Wir tragen uns gegenseitig auf Händen und lieben uns!! Auch bin ich stets ein netter und ruhiger Mensch. Selbst wenn ich betrunken bin. Aggressionen gibt es bei mir nicht, okay doch, wenn der Drucker nicht funktioniert.

    Glaube auch das sie mir eine riesen Stütze sein wird! Warum war mir das nicht bewusst? Eitelkeit.....

    Danke ihr Lieben!

    Ich bin euch allen sehr dankbar für das offene Gespräch. Danke auch für die viele Kritik die mich stets zum Nachdenken anregt :)

    Ich frage mich gerade woran man ein gefestigtes Verhalten misst? Gefestigt kann es ja kaum geben? Natürlich lernt man wie die vielen Situationen zu meistern sind. Das macht es dann sicher einfacher. Ich lese hier von Quartalstrinkern, häufigen Rückfällen, jahrelanger Kampf etc...

    Die wenigsten bleiben über viieeele Jahre abstinent. Dazu würde ich sagen gefestigt!!

    BIS HIER HAB ICH GESCHRIEBEN DANN KAM MEINE PARTNERIN:

    Ihr habt mir die Augen geöffnet und obwohl sie nicht viel Zeit zwischen ihren Meetings hat habe ich das Problem angesprochen.

    Hinter mir stehen noch immer die von ihr mitgebrachten Bierchen. Sie machte sich einen Kaffee und ich fragte sie ob wir das Bier verschenken wollen. Sie wollte wissen wieso und ob ich das ansicht probieren möchte?

    Also habe ich ihr alles erzählt.... das ich ein starkes Verlangen nach Alkohol habe, sobald ich ein Bier trinke noch mehr brauche. Das ich meine Probleme damit runter spüle etc...

    Sie schaut mich an mit großen Augen...:,,Das ist also eine Sucht...."!

    Wir haben beide geweint...aber eher aus Erleichterung. Sie war so dankbar das ich offen mit ihr gesprochen habe und das sie mich unterstützt.

    Sorry für die Rechtschreibfehler....bin noch bisschen verheult :-|

    Obwohl ich absolut kein Verlangen nach Alkohol habe meinte ich, dass es die ganze Zeit vorhanden ist, besonders Abends. Stimmt zwar nicht...aber wer weiß was kommt.

    Sie ist wieder im Meeting und sie möchte heute Abend nochmal mit mir darüber reden.

    Ich bin sehr erleichtert :* daanke das ihr den sturen Bock geknackt habt^^ Ach herje....wieder am heulen


    ^^

    Eine Feier kann auch nachwirken, so dass der Reiz, was trinken zu müssen, sich erst nach der Rückkehr von der Party, ggf.am nächsten Tag oder übernächsten Tag einstellen kann.

    Guten Morgen,

    ich habe eben deine Geschichte gelesen und kann so vieles was du geschrieben hast unterschreiben.

    Besonders interessant, dass du mehrfach über Jahre versucht hast das Trinken in geregelte Bahnen zu bringen.

    Mir geht es da auch so.

    Sobald das erste Bier ö.ä. getrunken ist folgt das nächste. Wie ferngesteuert!!!

    Bei mir meldet sich auch gerne der kleine Vogel, dass ich doch bald wieder kontrolliert trinken könnte. Die Stimme wird jedoch leiser da ich in mich gehe und die vielen fehlgeschlagenen Versuche mir vor Augen halte.

    Danke für den Hinweis, dass so ein Treffen auch "Nachwehen" haben kann.

    Ich weiß und bin davon überzeugt das ich es schaffe und im Anschluß kann ich dann noch stolzer auf mich sein.

    Ich freue mich total auf ein abstinentes Leben!!!

    Zu meiner Partnerin:

    Sie kam gestern mit ein paar bereits gekühlten Bierchen nach Hause.

    Sie wollte mich wohl überraschen und kaufte Marken die ich so noch nie gesehen habe.

    Quasi zum Probieren.

    Das wäre eigentlich der perfekte Zeitpunkt gewesen ihr alles zu erzählen.

    Ich habe mich nicht so wirklich getraut... :cry:

    Nur gesagt, dass ich das nicht trinken werde.

    Das ich vorhabe garnichts mehr zu trinken, da es mir nicht gut tut.

    Ich weiß, das war zu wenig...... :cry:

    Hallo Lilalo,

    leider erlebe ich solche Situationen recht häufig.

    Jugendämter reagieren meist nur auf Anweisung des Gerichts. Sie sind meist überlastet und "wollen" nur bei einem tatsächlichen Verdacht einer Kindeswohlgefährdung reagieren.

    Das kommt aber auch immer auf das Jugendamt an. Ein Kind, dass in solchen familiären Verhältnissen aufwächst, kommt nicht gleich in eine Pflegefamilie.

    Jedoch sind sie verpflichtet zumindest die Familie zu besuchen, um die Situation besser einschätzen zu können.

    Da der Kindesvater eine tragende und entschärfende Rolle übernimmt könnte er im Falle eines Entzugs der Kindesmutter Hilfe beantragen. HZE, SPFH z.B.

    Angst, dass die Kinder in eine Pflegefamilie untergebracht werden besteht nicht!

    Außerdem hat er Angst, dass er das Haus verlieren würde, usw

    Die Angst ist eher unbegründet. Im Falle einer Trennung würde er vor dem Hintergrund der noch instabilen Mutter die Fürsorge der Kinder übernehmen und im Haus bleiben. Zudem ist der gewöhnliche Aufenthalt der Kinder im jetzigen Haus und in dessen Umgebung.

    Sollte die Kindesmutter das alleinige Sorgerecht beantragen würde das Gericht zum Wohl der Kinder entscheiden. Die Mutter hätte natürlich weiterhin Anspruch auf ihr Besuchsrecht.

    Aber so weit muss es ja garnicht kommen.

    Du könntest/solltest dich an das Jugendamt wenden und alles berichten. Das geht auch anonym! Auch Kleinkinder bekommen vieles unbewusst mit und wissen das etwas nicht stimmt. Oft beziehen sie eine Trennung der Eltern auf sich uuund evtl.kann man das ja noch verhindern.

    Alternativ wende dich an eine Erziehungsberatungsstelle.

    LG

    damit

    Ja genau :) Über Nikolaus habt ihr das ja gemacht.

    Ein unnötiges Risiko, welches dazu da sein wird, zu erkennen, dass es langweilig ist, neben saufenden Kumpels seine Fassbrause reinzupfeifen

    Hallo Florian,

    es ist absolut keine Stammtisch Runde :lol:

    Die wenigsten betrinken sich.... statt alles so negativ zu sehen, könnte es aber auch sein das mir der Abend trotz Abstinenz gefällt.

    Bis dahin sind es noch 2 Wochen und mir fehlt der soziale Kontakt.

    Zudem sind in diesem Jahr fast alle Eltern geworden. Die Einstellung der Väter hat sich merklich geändert. Man fährt früher nach Hause, betrinkt sich nicht etc...

    Die Gefahr eines Rückfalls besteht natürlich besonders zu solchen Anlässen.

    Bitte seid mir nicht böse, dass ich nicht immer jeden Ratschlag befolge, bzw. auch immer darüber nachdenken muss.

    Wäre es eine Überlegung für dich, erst einmal nicht mehr alleine einkaufen zu gehen?

    Hallo Linde,

    denke das wäre mal ne gute Idee :lol:

    Sie geht eh gerne einkaufen nach dem ganzen HomeOffice und freut sich über solche Kleinigkeiten.

    Mach ich.

    LG

    Guten Morgen ihr Lieben,

    mexico   Rattenschwanz

    Ich sehe es ähnlich wie Mexico. Natürlich möchten wir den Obdachlosen nicht das Stigma der Alkoholsucht anheften. Nur unweigerlich möchte man nicht in so eine Situation geraten müssen. Der Alkohol lässt uns im Handeln entgleisen und verändert uns. Und das nicht unbedingt zum " guten". Und wer weiß wohin es uns führt wenn wir nichts unternehmen.

    Ich wollte mal nachfragen ob es aufgrund der aktuellen Pandemie noch Veranstaltungen in Präsenz gibt?

    Oder sind vielleicht digitale Angebote in Planung?

    Heute ist Tag 18.... mein äußerliches Erscheinungbild hat sich erheblich verbessert.

    Die Haut ist wesentlich reiner geworden, auch die teilweisen dicken und müden Augen sind verschwunden.

    Zum Thema Suchtverlagerung :/

    Vor 6 Jahren bin ich auf E Zigarette umgestiegen.

    Nur merke ich, dass ich nun vieeel zu oft am Schornstein nuckel. Werde um mich nicht zu überfordern noch ein wenig daran festhalten, jedoch bewusster rauchen. Alkohol und Nikotin entziehen wäre gerade echt zu viel.


    Thema Silvester:

    Mein Freundeskreis plant eine Feier für bis zu 10 Personen. Ich habe mich in diesem Jahr als Fahrer angemeldet, was natürlich alle freut :) mich aber auch.

    Schließlich kann ich dann einfach nix trinken und würde dies auch niemals heimlich tun und dann noch Auto fahren.

    Es bleibt jedoch eine Herausforderung.

    Thema Partnerin:

    Sie war gestern nach der Arbeit so geschafft. Werde das Thema heute wohl anschneiden.

    So wünsche einen schööönen Mittwoch

    Heute ist irgendwie ein schwerer Tag.

    Meine Partnerin ist im Büro und ich habe Urlaub.

    Das war dann eigentlich immer das GO zum "heimlichen" Saufen.

    Kennt ihr das?

    War dann gerade einkaufen und wunder mich von wieviel Alkohol man eigentlich umgeben ist.

    Vor mir stand ein älterer Herr. Kaufte 2 Flaschen billigen Vodka und wirkte ziemlich angeschlagen.

    Gefühlt geht man wesentlich bewusster durch die Stadt.

    Naja, jetzt erstmal Teig für die Kekse machen.

    Ich hoffe es ist okay, dass ich gerade so aktiv schreibe.

    Wünsche Euch einen schööönen Dienstag.

    Guten Morgen Mexiko,

    meine Eltern sind selbst Alkoholiker. Als Kind hat mich mein Vater im Rausch gerne verprügelt. Und gelegentlich auch im Keller eingesperrt und mir zuvor Horrorgeschichten erzählt. (u.v.m) Zum Glück haben sie sich getrennt. Was aus ihm geworden ist weiß ich nicht.

    Meine Mutter konsumiert täglich min. eine Flasche Wein. Sie ist sich ihrer Situation bewusst und schafft gelegentlich für ein paar Wochen das Trinken einzustellen.

    Das alles wollte ich nicht! Es hat mich abgeschreckt! Daher kein Alkohol

    Aber hey alles gut, habe alles von damals aufgearbeitet. Narben bleiben dennoch bestehen.

    LG

    Guten Morgen zusammen,

    die vielen Nachrichten und Vorschläge haben mich zum Nachdenken angeregt.

    Eventuell auch die gestrige Situation im Wohnzimmer.

    Gegen 21:30Uhr wollte ich einfach nur noch ins Bett. Meine Frau schlich um den Kühlschrank herum und ich entdeckte die neue Sektflasche. Es schien, als würde sie mich noch zu einem "Schlummertrunk" einladen wollen.

    Da meldete sich plötzlich meine Routine.

    Mein Suchtgedächtnis....

    Die Gedanken wie schön doch jetzt ein leichter Schwips wäre...gemütlich im Bett um vermeintlich noch besser schlafen zu können etc....

    Ich steuerte auf eine Wasserflaschen zu, schloss die Augen und trank 3 Schlücke.

    Daraufhin verabschiedete ich mich mit einem Küsschen auf die Stirn, nahm mein Katze mit ins Bett und bin glücklich eingeschlafen.

    Heute morgen und nach euren Nachrichten werde ich sie um Unterstützung bitten.

    Alle dreckigen Details müssen ja nicht sein...aber ich werde ihr sagen, dass ich da ein Problem habe.

    Hilfe anzunehmen fällt mir schwer, stimmt. In extremen Fällen jedoch möglich. Wie bei meinem Burnout 2015...Anschließend Therapie etc... es hat mir gut getan und mein Leben pendelte sich ein.

    Jetzt brauch ich wieder Hilfe.

    Aber ich bin auch ein kleiner Sturkopf und wenn ich mir was in den Kopf setze, dann bleibt das auch.

    Die vielen Erfahrungsberichte hier im Forum, Silberkralle, die Gedanken an Vergangene haben mir Kraft gegeben.

    Ich danke Euch :)