Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo Morgenrot
    Ja das werde ich auf jedenfall machen . Muss mich auch ein wenig einlesen hier , denke es passt wenn ich schreibe mein Mann ist alkoholabhängig.
    Verstehe nur nicht wie er das packt , eine Woche ohne zu trinken und ansonsten trinkt er jeden Abend 6 Flaschen oder mehr . Er sagt er sei nicht abhängig , ich bilde es mir nur ein . Lg Maria

  • Guten morgen Maria,


    Ich finde es wichtig, das ich als Angehörige akzeptieren konmnte: Ich kann meinem Mann nicht helfen, egal wie sehr ich mich anstrenge.
    genaoso wichtig ist es, das du deinen Wahrnehmungen vertraust. Er wird sein Alkoholproblem nicht zugeben, solange er kein Problembewußtsein hat.
    Diese Trinkpausen können durchaus vorkommen, deshalb kann dein Mann trotz allem Alkoholiker sein.
    Was kannst du für dich tun, damit es Dir besser geht, hast du da eine Idee?



    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Halll Morgenrot .
    Ja was könnte ich für mich tun . Einfach egoistischer werden. Aber ich liebe ihn , aber solange er das nicht einsieht das er hilfe braucht kann ich nichts tun . Seine Leberwerte sind schon leicht erhöht . Vorgestern hat er alkoholfreies Bier geholt , nun steht aber wieder richtjges Bier zuhause . Er wird halt nicht wach . Er sagte er wird es reduzieren , aber es sind jeden Abend mindestens 6 Flaschen oder mehr . Er kommt nachts um 2 uhr erst ins Bett .
    Er arbeitet auf Schicht . Ich weiß auch nicht mehr weiter .
    Liebe Grüße Maria

  • hallo Maria,


    Zitat

    Vorgestern hat er alkoholfreies Bier geholt , nun steht aber wieder richtjges Bier zuhause . Er wird halt nicht wach . Er sagte er wird es reduzieren


    das sind alles klare Hinweise darauf, das er noch nichts verstanden hat.
    Wichtig ist, das du dior deine Wahrnehmungen nicht nehmen läßt, denn das beherrschen nasse Alkoholiker sehr gut.
    Er trägt die Verantwortung für sein Handeln und muß auch die Konsequenzen ziehen.

    Zitat

    Ich weiß auch nicht mehr weiter .


    das glaube ich dir gerne, so war es bei mir auch. Ich habe dann langsam angefangen etwas für mich zu tun, und mich abzugrenzen.
    Kannst du am Wochenende etwas schönes unternehmen, nur für dich?


    Möchtest du dich hier regelmäßig austauschen, dann wird dich Karsten für die offenen Bereiche freischalten.



    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Ja ich werd hier regelmässig mitmachen .


    Am we wäre sehr schwierig was zu unternehmen , da ich die Tiere ja füttern muss und unsere Tochter meistens zuhause ist .
    Leider muss ich den Haushalt auch alles alleine schmeissen und mein Mann ist auf Schichtarbeit .
    Gerne würde ich einfach nur mal weg .

  • Hallo Maria,


    du wirst sicher bald frei geschaltet, Karsten weiß Bescheid.

    Zitat

    Gerne würde ich einfach nur mal weg .


    das kann ich dir gut nachfühlen. Wichtig wäre eben, das du beginnst dich abzugrenzen.
    Für mich war es damals eine große Erleichterung, als ich aus dem gemeinsamen Schlafzimmer raus bin. Dieser Alkoholdunst, einfach unerträglich.
    Das habe ich dann aber auch so gesagt, nichts beschönigt.
    zu lernen, das ich nicht immer zuhause sein muß war schierig, da ich noch lange im Hinterkopf hatte, das ich vielleicht doch Einfluß auf die Trinkerei nehmen könne.
    Er wird trinken, wenn du weg bist und wenn du zuhause bist. Wenn du dir dessen bewußt wirst, kannst du etwas für dich tun.
    Finde dein Tempo und steh dazu, das ist sehr wichtig.



    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Gestern abend um 5 .00 uhr bin ich dann runter .
    Hab ihn da echt zu sau gemacht , weil er musste um 13.00 uhr zur Arbeit . Nicht nur das er dann mit unseren Neuen Kaare zur arbeit fährt . Stell mir dann vor wa passiert was .
    Er sagte gestern er weiß nicht ob er abhängig ist , aber das er.was ändern muss .
    Wir sind schon 11 Jahre zusammen , und er hat auch liebe Seiten an sich . Er stand mir bei wo ich krank war und eine Op hatte . Schildrüsen Mist ... alles gut nun .
    Ich werd da bestimmt meinen weg finden . Schliesslich sind fast alle Kids schon ausser Haus . Gefühle sind noch da .
    Aber manchmal haue ich echt aus den Schlafzimmer ab . Schlafstörungen hab ich schon . Weiß nicht ob es von den wechseljahren oder das ständige nachts unterlaufen ist .

  • Hallo ihr lieben ,

    liege mal wieder wach und heule nir die Augen wund .

    Mein Mann trinkt wirklich extrem viel . Im keller stehen 4 Kästen Bier und nun haben wir uns wieder gestritten so das er sagt , dann zieh doch aus ich habe eh keine Gefühle mehr für dich . Wir sind nun 15 Jahre zusammen und er säuft immer mehr . Der Hammer ist nun , er meint ich bin schuld das er säuft .

    Dann ist er der Meinung ... ich sollte weniger Baden gehen und überall das Licht ausmachen . Dann würde meine volljährige Tochter nicht genug Putzen im Haus .

    Aber das beste kommt , es klappt nicht mehr im Bett und auch dieses bin ich alles schuld . Ich bin echt fertig , weil ich möchte doch nur meinen Mann zurück so wie er mal war . Es reißt nir das herz raus . Was hab ich nur getan , das alles so scheisse ist . Denn ich doof liebe den immer noch . Und sicher bin ich nicht perfekt .

    Seit lieb gegrüßt und hoffe es geht euch wenugstens gut . Lg Karina

  • Guten Morgen Maria!

    Ich leide mit, wenn ich lese, dass du so viel weinst .. ich kenn das auch, in den Schlaf geweint regelrecht.

    Kann dir nur schreiben: NEIN, es bist nicht DU!!!!!!!!!!!!!! Egal welche Vorwürfe!!!!!!!

    Wir hatten zwar kein Kind, aber musste wg. dem Licht schmunzeln. Weil das kenne ich auch, dass ich Energie verschwende. Bzgl. Sex auch .. er brachte es nicht mehr, aber fand dann immer eine Ausrede. Am Anfang war es, weil er müde war, dann hungrig, .. das zog dann irgendwann nicht mehr, dann war ich es. Ich tu nicht genug, um ihn zu motivieren oder er setzte körperlich etwas aus. Zuerst dachte ich auch, hm .. echt, ist es so. Heute weiß ich .. Ausrede, um v. sich abzulenken.

    Lese dir in Ruhe viele Beiträge von hier durch, du wirst viele, viele ähnliche Geschichten lesen (leider) und überlege dann, welcher nächste Schritt für dich passend wär.


    Wünsche dir für den heutigen einen guten Tag!!!

  • Guten Morgen liebe Maria,


    wenn Du Dir hier die Geschichten mal ansiehst, dann wirst Du feststellen, dass es nicht nur Dir so geht, dass Du die Schuld an allem haben sollst. Es ist tatsächlich an der Tagesordnung, dass der Alkoholiker seinen Co. dafür verantwortlich macht, dass der oder die ja so sch...... ist, dass er oder sie trinken "muss". Kenne ich persönlich übrigens auch so und wie gesagt, es geht noch vielen anderen so.


    Du schreibst, dass Du Deinen Mann wieder zurück willst, wie er vorher war. Das wird leider nicht passieren. Dein Mann scheint auch nicht den Willen oder die EInsicht zu haben, sich helfen zu lassen. Er sagt ja sogar, dass Du gehen sollst/kannst.


    Was könntest Du tun, damit es DIR besser geht? Wie könntest Du die Situation für Dich verbessern?


    LG Cadda

  • Liebe Maria!

    Ich fühle mit, wie es dir in deinem derzeitigen Käfig geht. Und einfach aufstehen und eine Auszeit nehmen, das scheint nicht zu gehen.

    Mir hat in solchen Situationen folgender Spruch geholfen: jeder Tag hat eine Überraschung parat, man muss nur bescheiden genug sein, diese sehen zu wollen. Erwarte derzeit vielleicht einfach nichts oder nicht zu viel. Schau um dich und erfreue dich zum Beispiel an der Natur. Ich hab zum gestern am Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt. Bin einfach stehen geblieben, gestaunt und hab nur durchgeatmet. Es ist nicht viel, aber jeden Tag so etwas, baut mit der Zeit ein klein wenig auf ... denk fest an dich und schick dir Kraft!!!!!!!!! <3

  • Liebe Maria,


    wohnt deine Tochter noch bei euch, oder hat die eine eigene Wohnung?

    Abstand könnte dir gut tun.

    Oder wie wäre eine Kur? 3 Wochen weg sein und Kraft tanken.


    Du tust mir leid, so ein Stress jeden Tag. Schrecklich.

    Wünsche dir neue Kraft, damit du einen kleinen Schritt machen kannst in dein neues Leben.


    Liebe Grüße!

  • Liebe Maria, es hat sich wie es aussieht in diesen drei Jahren nichts zum besseren verändert.

    Deine Nachrichten oben sind von 2018....

    Ich kann sehr gut verstehen, wie es Dir geht und was du meinst.

    Ich habe fast 10 Jahre ähnliches mitgemacht. Wir waren 30 Jahre verheiratet, vier Kinder....ich war nicht in der Lage das aufzugeben dachte - das ist das einzig wichtige was ich habe, die Familie.

    Gehofft, gebettelt, gestritten, Ultimatum gestellt, wieder gehofft. War sehr oft verzweifelt. Viel geweint.

    Die Beziehung hat tatsächlich er selbst beendet.

    Aber ich möchte Dir etwas sagen.

    Ich muss zugeben, es hat mich echt umgehauen und ich habe so viel geweint, mehr als noch im der Ehe. Aber dann....war das OK. Und nach noch etwas Zeit sogar ganz ik, dann gut, dann super.

    Das ist etwas mehr als vier Jahre her.

    Er trinkt exessiv weiter.

    Wir: ich und die Kinder bleiben Familie, Zuhause ist nur die Jüngste, aber wir verbringen jede Woche alle Zeit miteinander.


    Ich weiss überhaupt nicht mehr, wann ich zuletzt geweint habe.


    Ich bin einfach nur dankbar, das nicht mehr sehen zu müssen, was der Alkohol mit einem nahestehenden Menschen macht.

    Bin dankbar mein Leben nicht nach Alkohol ausrichten zu müssen oder daran zu denken.

    Du glaubst ihn zu lieben.

    Aber ihn gibt's nicht mehr.

    Der ist durch Jahre lange Trinken ein anderer Mensch...


    Frage Dich: Was hast du noch Gutes von dieser Beziehung?

    Ist mehr Gutes als Schlechtes da?

    LG Stern

  • hallo liebes ,

    Sie wohnt noch hier . Corona macht es nicht eimfacher . Und wir haben Katzen die versorgt werden müssen .

    Er geht nun Zählerstände abarbeiten .

    Gestern Nacht hat er.im Keller geaoffen und dort gepennt . Ansonsten pennt er in der Küche , wenn er beim saufen einpennt . Eiskalt und Herzlos . Null Reaktion wie es mir geht . Kann nicht essen , bin nur am heulen . Schau mir alte Bilder an und denke warul passiert mir das . Das Problem man liebt diesen Menschen , sehr sogar und er weiß das nicht zu schätzen . Habe bisher hier immer alles alleine gemacht . Auf gut deutsch Putze , nix anderes . Noch bin ich nicht soweit alles wegzuwerfen . Lg

  • Liebe Maria, weggeworfen hat er schon längst alles, das kannst du gar nicht mehr machen 😔


    Aber was du machen kannst, ist nach Möglichkeiten zu gucken, um Kraft zu sammeln. Versuch die Vergangenheit los zu lassen, nicht mehr in alten Bildern und Erinnerungen stehen zu bleiben. Was macht dir Freude? Was kannst du ganz konkret für dich tun?


    Am besten in einer anderen Umgebung, vielleicht eine Nacht außer Haus, bei einer Freundin oder Familie. Manchmal ist viel mehr Möglich, als einem im ersten Moment einfällt. Ich trinke gerne ganz alleine eine Tasse Kaffee, stehe dabei auch mal einfach so in der Haustür und gucke in den Himmel. Man kann ganz klein anfangen und langsam größer denken.


    Sei achtsam und liebevoll mit dir selbst, alles Gute, Lea

  • Hallo Maria,


    die Frage "warum passiert mir das?" kenn ich auch sehr gut.


    Mein Mann hatte vor Jahren seltsame Symptome und ist zum Arzt gegangen. Dort kam raus, dass er eine seltene Nervenerkrankung hat, die unweigerlich zum Tod führen wird in kurzer Zeit. Er war damals so alt wie ich jetzt - 45 Jahre. Er ist kurz vor seinem 50. Geburtstag gestorben.


    Ich dachte, mein Leben ist auch vorbei. Alle unsere Träume zerstört.

    Und ich habe mich gefragt, warum das ihm - und mir passieren muss!


    Nur wenn man sich umschaut, sieht man, dass sehr viele Menschen schlimme Schicksale haben. Also wenn denen so etwas passiert, warum sollte es mich nicht auch treffen? Es ist Zufall mehr nicht.


    Nachdem ich die Frage (die eine Blockade im Kopf macht und nicht hilfreich ist) abgehakt hatte, konnte ich nach vorne schauen. Man kann das Leben nur nach vorne leben, rückwärts geht nicht.

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