Hallo! Ich bin Schwesterherz_81

Willkommen in unserem Forum: Bitte stellt euch zuerst bitte kurz im Vorstellungsbereich vor, damit wir sehen können, wer sich unserer Onlineselbsthilfegruppe anschließen möchte. Unsere Onlineselbsthilfegruppe ist weiterhin in zwei Bereiche unterteilt. Einmal der offene Bereich und einmal der geschützter Bereich. Nach der Vorstellung könnt ihr dann für die offenen Bereiche freigeschaltet werden. Die geschützten Bereiche sind für Mitglieder gedacht, die sich hier langfristig und intensiv mit ihrem Leben auseinandersetzen möchten. Die Freischaltung für den geschützten Bereich kann nach frühstens 4 Wochen erfolgen. Um aufgenommen zu werden, solltest du dich zuerst Vorstellen und später dich bewerben und um Aufnahme bitten. Der Austausch lebt von der Ernsthaftigkeit und der Aktivität, mit der die User ihr jeweiliges Problem angehen . Deshalb haben wir dieses Verfahren gewählt, wir werden dann im Team entscheiden. Wir wünschen euch einen guten und hilfreichen Austausch bei und mit uns.
  • Hallo zusammen 🙃

    Ich war vor ca. einem Jahr schon einmal in diesem Forum angemeldet. Damals habe ich hier Hilfe gesucht, weil mein Freund alkoholabhängig ist. Wir waren 12 Jahren zusammen und haben ein Kind. Vor ca. 3,5 Jahren ist mir sein erhöhter Konsum aufgefallen. Vermutlich trinkt er aber schon weitaus länger. Zwischendurch hat er zusätzlich Medikamentenmissbrauch betrieben. Die letzten Jahre waren sehr schlimm für mich. Ich war co-abhängig und hatte immer nur den Gedanken, ihm helfen zu müssen. Ich habe letztes Jahr nicht ausgehalten was mir hier zum Thema Co-Abhängigkeit gesagt wurde. Deshalb habe ich mich wieder abgemeldet. Ich habe mir Hilfe bei einer Therapeutin gesucht und sehr viel Unterstützung von Freundinnen erhalten. Ich habe mich völlig von der Alkoholsucht meines Freundes distanziert. Ich habe mich von ihm getrennt und ihm eine Wohnung gesucht. Er hat den Mietvertrag schon unterschrieben.

    Die letzten Jahre haben trotzdem viele seelische Verletzungen hinterlassen und ich möchte mich gerne weiter mit betroffenen Angehörigen austauschen.

  • Hallo Schwesterherz und herzlich Willkommen! Wie schön und wie mutig, dass du zurück bist :)


    Ich selbst war vor einem Jahr noch nicht hier und komme aus der EKA Ecke. Grundsätzlich scheinst du aber ja eine Menge bewegt zu haben und darüber freue ich mich jetzt ganz einfach mal mit dir!


    Liebe Grüße, Lea

  • Hallo Schwesterherz,

    herzlich Willkommen zurück. :)


    Da hat sich ja einiges getan bei dir in der Zwischenzeit.


    Manchmal tun die Beiträge hier weh, aber bitte glaube, daß es nie verletztend gemeint ist. Die User/innen schreiben ja aus ihrer eigenen, z. T. sehr leidvollen Erfahrung heraus.


    Unter welchem Namen warst denn letztes Jahr hier online?

    Falls dein Paßwort weg ist, können wir dir gerne helfen!

    Dann musst du nicht wieder hier bei Null anfangen.


    Viele liebe Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Liebe Linde,

    ich habe die Beiträge gar nicht als verletzend wahrgenommen, aber ich war einfach nicht so weit etwas anzunehmen. Ich war noch zu tief in meiner Co Abhängigkeit gefangen.

    Vor einem Jahr habe ich auch erstmal begriffen, dass ich co abhängig bin. Vorher habe ich im familiären Umfeld nie Kontakt zu Alkoholismus gehabt. Beruflich habe ich oft mit Alkoholabhängigkeit zu tun. Das hat mir ein völlig falsches Bild von Alkoholikern vermittelt. Mir war nie bewusst, dass man trotz Sucht ein normales Leben aufrecht erhalten kann und seine Sucht jahrelang vorm eigenen Partner verstecken kann. Ich habe bisher nur mit Alkoholikern zu tun gehabt, die wirklich am Tiefpunkt angekommen sind. Mein Ex- Freund steht mitten im Leben. Er geht seiner Arbeit nach, ist dort sehr angesehen und bewältigt seinen Alltag. Er trinkt nicht tagsüber. Niemand weiß von seiner Abhängigkeit. Wenn ich seinen täglichen Konsum und seine Abstürze nicht selbst erlebt hätte, würde ich es gar nicht glauben.

    Ich bin sehr traurig darüber, dass unsere Beziehung und unser Sohn es für ihn nicht wert waren mit dem Alkohol aufzuhören. Mittlerweile überwiegt bei mir aber auch die Freude auf ein Leben ohne sein Alkoholproblem. Ich kümmere mich seit längerer Zeit nicht mehr darum. In zwei Monaten zieht er aus und ich freue mich auf ein unbeschwertes Leben.

    Leider weiß ich meinen Benutzernamen vom letzten Jahr absolut nicht mehr 🙈

  • Hallo Schwesterherz,

    ich sehe gerade, daß du dich von dir aus für den offenen Forenzugang beworben hast.

    Grundsätzlich spricht nichts dagegen.

    Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, daß dir dein alter Username wieder einfällt.


    Kommst du noch auf deine alte Thread-Überschrift?

    Wann war das etwa?

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Schau mal hier:


    Wolkenschaf

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Ich bin die Nichte von Miss Marple... :mrgreen:



    So, nun die Frage, wie gehts jetzt weiter?

    Möchtest du deinen alten oder deinen neuen Namen benutzen?

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Huhu,

    guten Morgen


    Das geht leider nicht mehr, das zusammenführen.


    Gruß

    Alex

    Wenn etwas möglich erscheint, mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans Unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    EX Raucher! Es bringt nichts eine Brücke zu bauen für jemanden, der gar nicht auf die andere Seite will.

  • Huhu,

    du bist nun freigeschaltet und ich habe dich in den richtigen Bereich verschoben.


    Ich wünsche dir hier im Forum einen guten Austausch.


    Gruss

    Alex

    Wenn etwas möglich erscheint, mach ich das, wenn das nicht klappt gehts ans Unmögliche und ansonsten das undenkbare.

    EX Raucher! Es bringt nichts eine Brücke zu bauen für jemanden, der gar nicht auf die andere Seite will.

  • Hallo Schwesterherz!

    Das ist ja toll, daß es mit der Freischaltung geklappt hat.


    Und deine alten Beiträge sind ja nicht verloren! Alles noch da.


    Viele Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Ich melde mich auch nochmal zu Wort.

    Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich mich von meinem Freund getrennt habe. Die Trennung ist jetzt über ein Jahr her. Wir wohnen noch bis März zusammen, weil keiner von uns eine Wohnung gefunden hat, schlafen aber in getrennten Zimmern. Jetzt hat er den Mietvertrag für eine Wohnung hier in der Nähe unterschrieben.

    Mein Sohn ist 10 Jahre alt und weiß dass sein Papa auszieht. Er hat vom Alkoholmissbrauch nicht so sehr viel mitbekommen, glaube ich jedenfalls.

    Mein Exfreund trinkt täglich ab dem Abend. Seit die Trennung ausgesprochen ist und er gemerkt hat dass es mir wirklich sehr ernst damit ist, trinkt er erst wenn ich im Bett bin. Vorher habe ich öfter leere Bierdosen gefunden oder gehört wie er spät abends Bier aus dem Auto geholt hat. Jetzt gibt's es keine Anzeichen mehr für den Konsum, außer dem widerliche Alkoholgeruch, der morgens in seinem Schlafzimmer schwebt.

    Und jetzt ist es so, dass wir uns immer noch gut verstehen. Wir unternehmen Dinge gemeinsam mit unserem Sohn und waren sogar nochmal alle drei zusammen im Urlaub. Er nimmt sich sehr zusammen und alle denken, dass bei uns alles wunderbar ist.

    Manchmal glaube ich es fast selbst. Ich zweifle im Moment immer wieder Mal, ob ich das Richtige tue. Aber dann lese ich auch wieder hier die Geschichten der Angehörigen und fühle mich wieder bestätigt in meiner Entscheidung mich zu trennen.

    Ich denke mein Exfreund ist schon länger alkoholabhängig als unsere Beziehung dauert. Es wurde nur in den letzten Jahren erst so schlimm, dass ich es bemerkt habe.

    Ich will die letzten Jahre nicht nochmal erleben und denke nicht, dass er es schaffen würde ohne Hilfe vom Alkohol loszukommen. Er möchte es ja nicht mal. Aber manchmal so wie jetzt, fühlen sich diese ganzen Alkoholexzesse so weit weg an, dass sie schon fast gar nicht passiert sind. Ich weiß auch gar nicht was genau ich hören will. Manchmal reicht es auch einfach seine Gedanken mal loszuwerden um wieder klarer zu sehen.

  • Liebe Schwesterherz,


    er trinkt weiter.

    Du tust das Richtige für Deinen Sohn und Dich. Er hat de facto nichts verändert, denn er trinkt weiter.

    Wir haben hier den ersten Tag ohne widerlichen Alkoholgeruch erlebt, es ist wunderbar.

    Einen Schein/Fassade zu erhalten, ist nicht die Wirklichkeit, unterstützt Du diesen Schein mit ihm, bestätigt ihn das in seinem Handeln.

  • Hallo Schwesternherz.


    An anderer Stelle habe ich gelesen, dass Du unsicher bist, ob Deine Entscheidung richtig ist, Dich zu trennen. Weil Dein Mann sich nun bemüht und WENIGER trinkt.


    Ich kann dasselbe antworten, wie Kiki am 02. Februar:


    „Er trinkt weiter.

    Du tust das Richtige für Deinen Sohn und Dich.

    Er hat de facto nichts verändert, denn er trinkt weiter.“


    Ein Alkoholiker kann auf Dauer nicht kontrolliert trinken. Sonst wäre er kein Alkoholiker.


    Bleib auf Deinem Weg.


    LG Cadda

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