Marla Quartalstrinker

  • Hallo, ich bin Anika und bin eine Quartalstrinkerin. Ich trinke mehrere Monate keinen Schluck und dann kommt Tag X und ich trinke soviel, dass ich einen absoluten Kontrollverlust habe.

    Ich möchte das Problem so gern in den Griff bekommen, aber ich weiß nicht so richtig wie.

  • Hallo Anika,

    willkommen im Forum. Gut, dass du hergefunden hast.

    Wie möchtest du denn das Problem "in den Griff" kriegen? Wenn du dich als Alkoholikerin siehst, gibt es einen Ausweg: die Abstinenz.

    Da gibt es einiges zu tun, aber der Weg lohnt sich und man kann ihn Schritt für Schritt gehen.

    Wenn du mit dem Trinken aufhören möchtest, solltest du dich zunächst mit deinem Arzt bespechen. Über eine eventuelle Entgiftung und um zu sehen, wie dein Körper den Missbrauch verkraftet hat. Dann geht es darum, sich eine zufriedene Abstinenz aufzubauen. Da kann dir eine Suchtberatungsstelle helfen, vielleicht eine Reha, einiges an Literatur und natürlich dieses Forum.

    Hast du eine Vorstellung, wie es bei dir weitergehen soll?

    Viele Grüße

    Seeblick

  • Hallo Anika,

    willkommen bei uns im Forum. Du hast erkannt, dass Du nicht kontrolliert Alkohol trinken kannst. Mir ging das

    genauso. Allerdings habe ich jeden Tag getrunken...

    Wann hast Du zum letzten Mal etwas getrunken? Trinkst Du dann mehrere Tage in Folge?

    Hier ein paar Tipps zum Nachlesen, es gibt auch einiges anderes, was für Dich hier im Forum interessant sein könnte...

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Schreib doch einfach mal ein bisschen mehr über Dich, vielleicht wird Dir dann auch selbst einiges klar!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Marla,

    willkommen hier im Forum. Ein paar direkte Fragen habe ich noch.

    Nun schreibst du was von Quartalstrinkerin. Dann von einem Tag. Meinst du das im Quartal? Oder wie kann ich das verstehen?

    Wie oft ist das dann im Jahr? Hier tauschen sich bekennende Alkoholiker aus. Bist du aus deiner Sicht einer?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ja ich bin einer. Ich trinke zur Zeit ca. 1 mal im Monat bis ich völlig betrunken bin und auch heimlich.

    Ich bin definitiv ein Alkoholiker, denn ich kann damit einfach nicht aufhören.

    Ich fahre in solchen Situationen Auto und mir ist alles egal.

  • Hallo Marla,

    wenn du dein Problem erkannt hast, dann kommt jetzt das Handeln: Erst der Arztbesuch und dann die Festigung der Abstinenz. Ich würde vorschlagen, zur Suchtberatungsstelle zu gehen. Dort gibt es viele Tipps, zum Beispiel auch über eine geeignete Therapie.

    Wie klingt das für dich? Die ersten Schritte?

    Viele Grüße

    Seeblick

  • Ja ich bin einer. Ich trinke zur Zeit ca. 1 mal im Monat bis ich völlig betrunken bin und auch heimlich.

    Ich bin definitiv ein Alkoholiker, denn ich kann damit einfach nicht aufhören.

    Ich fahre in solchen Situationen Auto und mir ist alles egal.

    Hallo Marla,

    es muss ja einen Auslöser für dieses monatliche "Besäufnis" (ich nenne es mal so extrem, sorry) geben.

    Staut sich da etwas in Dir an? Und wieso?

    Autofahren unter Alkoholeinfluss ist ein absolutes No-Go! Das weißt Du ja selbst, nicht wahr?

    Du gefährdest Dich und andere, das kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Nicht nur für Dich,

    sondern für andere.

    Willst Du mit so einer Belastung, sollte etwas passieren, leben?

    Es ist sehr wichtig, dass Du Dir Hilfe in jeglicher Form suchst. Hast Du schon mit Deinem Hausarzt oder

    einem anderen Arzt gesprochen?

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Marla,

    ich werde dich demnächst für den weiteren Austausch freischalten und deinen Thread in den dazugehörigen Bereich verschieben. Ist das so weit OK für dich?

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Ja vielen Dank, dass wäre sehr nett.

    Ich habe schon einige Wege versucht, war schon in einer Klinik und auch bei einer Suchtberatung etc.

    Ich hatte auch lange Zeit Ruhe und hatte mein Leben wieder gut im Griff.

    Dann kam Corona und irgendwie hat das vieles verändert und ich habe diese ständigen Rückfälle.

    Ich hoffe, das ich es jetzt irgendwie wieder in den Griff bekomme.

  • Ich bin mir sehr sicher das in einem Alkoholiker Forum auch Quartalstrinker dabei sind. :)

    Kenne mich damit aber leider nicht aus, deswegen nur der kleine Hinweis

    Über mich - Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. – Mahatma Gandhi

  • Hallo Zusammen,

    Ich habe seit Jahren immer wieder mal mehr, mal weniger mit der Sucht zu kämpfen. Ich bin ein sogenannter Episodentrinker. Ich war die letzten Jahre trocken, aber die letzten Monate habe ich immer mal wieder zur Flasche gegriffen. Ich hasse mich dafür so sehr und möchte endlich nicht mehr trinken. Ich bewundere alle und habe höchsten Respekt vor denen, die es geschafft haben.

  • Hallo Marla,

    Willkommen zurück.

    Ich habe deine beiden Themen zusammengefaßt, damit es übersichtlich bleibt.

    Was hast du denn nun vor?

    Viele Grüße, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • ch habe seit Jahren immer wieder mal mehr, mal weniger mit der Sucht zu kämpfen.

    Vielleicht einfach mal umdenken und im Kopf den Schalter umlegen, nicht kämpfen, sondern verstehen, wie Sucht funktioniert. Erst dann hast du überhaupt eine Chance, sie zu stoppen

    Warum wolltest du wieder trinken? Du hättest dich vorher melden können, genau dafür ist doch deine SHG , das Forum da, oder? Bei einem Quartalstrinker ist das Ganze zwar tückisch, da die Sucht später einsetzt, aber es gibt einige Beispiele hier, die es geschafft haben.

    Aber , du hast dich gemeldet und willst es schaffen. Also, wie sieht’s jetzt aus , trinkst du noch oder hast du schon aufgehört?

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Vielen Dank für deine Antwort,

    Ich habe vorige Woche Mittwoch das letzte mal getrunken. Ich möchte auf jeden Fall Abstinent bleiben... Dauerhaft.

    Ich glaube tatsächlich, dass ich mir meine Sucht immer zu wenig eingestanden habe, weil ich ja keine Entzugserscheinungen habe, einfach aufhören kann (eine Zeit lang) etc.

    Mittlerweile weiß ich, dass ich süchtig bin.

    Ich habe wieder angefangen, weil mir glaube alles zu viel wurde. Ich habe die letzten zwei Jahre zwei Kinder bekommen und bin seit dem Zuhause. Außerdem bin ich aus meiner Heimat weggezogen und wir bauen aktuell um.

    Ich liebe meinen Mann und er unterstützt mich wo er kann, aber ich bin oft einsam und doch nie allein (wegen der Kinder).

    Ich freue mich, wenn ich ab Januar endlich wieder arbeiten kann und unter Leute komme.

    Nächste Woche habe ich einen Termin bei der Suchtberatung gemacht.

  • Ich habe wieder angefangen, weil mir glaube alles zu viel wurde. Ich habe die letzten zwei Jahre zwei Kinder bekommen und bin seit dem Zuhause. Außerdem bin ich aus meiner Heimat weggezogen und wir bauen aktuell um.

    Nein, da hat dir die Sucht etwas untergeschoben, und du hast es dann als Anlass genommen, dein Trinken zu begründen. Es gibt nur einen Grund:, die Sucht selbst. Sie steuert alles, lange bevor man es merkt.


    Wenn du letzten Mittwoch das letzte Mal getrunken hast, bist du jetzt bei acht Tagen, oder? War das mit oder ohne Arzt? Weiß dein Arzt überhaupt von deiner Sucht? Suchberatung ist auch nicht verkehrt, ich frage mich nur, was du dir davon erhoffst, was du nicht längst weißt. Oder planst du eine Therapie?

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Das kann gut sein. Ich bin wahrscheinlich einfach nicht so weit wie du.

    Ich habe es ohne Arzt gemacht. Ich gehe so gut, wie nie zum Arzt.

    Wie gesagt, ich habe Gott sei Dank keine Entzugserscheinungen.

    Ich erhoffe mir von der Suchtberatung jemanden zum Reden und vielleicht Tipps... Ich weiß es nicht. Ich hänge mich an jeden Strohhalm.

    Eine Therapie hatte ich 2022. Als ich zwei Wochen zuhause war, hab ich getrunken und meine Führerschein verloren. Den habe ich mittlerweile wieder ( trinke auch nicht, wenn ich fahre)

    Hab mich dann von meinem ex Mann getrennt und bin glücklich neu verheiratet. Wäre nicht dieser verdammte Alkohol.

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