Fischerin-Erkenntnis Alkoholikerin zu sein

  • mit dem beachten meinte ich die Trockenheit.


    Wegen dem Hausarzt-Thema kann ich euch auch beruhigen. Bin dort regelmäßig (ca. vierteljährlich) zur Kontrolle, weil ich ja seitdem ich Mitte 20 Jahre alt bin Angstzustände und Panikattacken habe. Blutbild usw. wird gemacht.


    Ich bin auch hier wieder ehrlich zu euch, denn wegen dem Alkohol-Problems habe ich bisher nichts gesagt, weil ich das bei meinem geringen Konsum bisher gar nicht als Problem sah.


    Sorry, deshalb habe ich mir auch keine Gedanken wegen des kalten Entzugs gemacht. Wie gesagt, ich sah meine Menge an Alkohol bisher in keinster Weise als gefährlich an.

  • Fülle bitte noch die Bewerbung kurz aus, damit wir Dich freischalten können.


    Sollen wir Dein Thema nach erfolgter Freischaltung zu den Angehörigen

    oder zu den Alkoholikern verschieben?

    LG Elly


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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    *06.01.2013*

  • Ich bin ca. 40 Jahre alt und habe gemerkt, dass der Alkohol anfängt mein Leben zu bestimmen.

    Ich berichte über mich:

    Bei uns auf dem Dorf gehörte der Alkohol einfach schon immer dazu. Unter den Erwachsenen war es cool Alkohol zu trinken. So ist man als Jugendlicher bereits damit konfrontiert worden.


    Zusätzlich bin ich suchtgefährdet weil ich ein EKA bin. Vater trinkt regelmäßig zuviel Bier und Mutter ist absolut heimliche Alkoholikerin. Somit musste ich bereits in der Kindheit gut funktionieren und habe gelernt Gefühle und Emotionen perfekt zu verdrängen.


    Ich habe selbst eine tolle Familie mit Ehemann und zwei Kindern. Einem schönen Haus und erfolgreich im Job bin ich auch.


    Während der Schwangerschaften und Stillzeit habe ich keinen Alkohol getrunken und vor ca. 5 Jahren ging's los. Abends auf der Terrasse gemütlich ein Bier oder einen Wein nach getaner Arbeit getrunken. Und dann hat sich das mit der Zeit gesteigert, dass ich Abends unter der Woche täglich ca. 2 Bier oder 2 Gläser Wein so im Durchschnitt getrunken habe. Am Wochenende auch etwas mehr.


    Ich fand diese Menge nicht wirklich schlimm, habe aber gemerkt dass sich meine Gedanken immer mehr um das Thema drehen und meine Psyche täglich nach Alkohol verlangt hat. Ich hatte nie den Drang morgens Alkohol zu brauchen, aber Abends war dieses Verlangen bereits da.


    Ich musste erstmal begreifen, dass ich bereits Alkoholikerin bin und für Alkoholiker kein kontrolliertes trinken wegen dem Suchtgedächtnis möglich ist.


    Mir ist sehr wichtig ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Deshalb habe ich am letzten Samstag, den 19.12.22 das letzte Mal Alkohol getrunken.

  • Hallo Fischerin,


    ich habe Deine Themen mal zusammengefügt, damit es übersichtlicher bleibt.


    Elly hatte ja gefragt, wohin Du verschoben werden möchtest.

    Deinem neuen Titel nach zu urteilen, gehe ich davon aus, dass Du nach der Freischaltung in den Alkoholikerbereich möchtest?

  • Hallo Fischerin,


    ich schalte dich jetzt frei und verschieben dein Thema in den Alkoholikerbereich.


    Liebe Grüße Aurora

    Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden;

    es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.


    Johann Wolfgang von Goethe

  • Fischerin, Du hattest ja vorhin einen weiteren Text unter dem Namen „Erkenntnis Alkoholikerin zu sein“ (oder ähnlich) eröffnet. Der Titel ist durch das Zusammenfügen nicht mehr sichtbar.


    Soll ich die Überschrift „Vorstellung Fischerin“ in „Fischerin - Erkenntnis Alkoholikerin zu sein“ ändern oder möchtest Du es bei dieser Überschrift lassen?

  • Cadda

    Hat den Titel des Themas von „Vorstellung Fischerin“ zu „Fischerin-Erkenntnis Alkoholikerin zu sein“ geändert.
  • ich möchte euch an meiner Freude teilhaben lassen, dass ich seit heute 2 Monate abstinent bin. :)

    Freue mich riesig über diesen Schritt und hoffe, dass es dauerhaft so bleibt.


    Mein Fazit nach 2 Monaten Abstinenz:

    Es war für mich wichtig, ganzheitlich psychisch meine Vergangenheit nach und nach in kleinen Schritten aufzuarbeiten (mittlerweile 6 Jahre) und wieder Gefühle und Emotionen in mein Leben zu lassen, denn als EKA habe ich diese seit der Kindheit gelernt nur zu unterdrücken.


    Suchtdruck hatte ich bisher sehr wenig und auch meine Familie, Freunde und Arbeitskollegen akzeptieren sehr gut, dass es für mich keinen Alkohol mehr gibt.

  • Super Fischerin, weiter so.

    Ich freue mich für dich.


    Die ersten Monate waren für mich besonders faszinierend. Es sind so unglaublich viele Dinge passiert. In meinem Inneren und von meinem Verhalten her, habe ich eine große Veränderung gespürt. Genieße diese Zeit der positiven Veränderungen. Ohne (oder fast ohne) Suchtdruck ist das doppelt so schön.

  • Hallo Fischerin,


    zwei Monate ohne Alkohol! Das freut mich sehr für Dich! :thumbup:


    Immer schön weiter so! ;)


    Dein neues Thema habe ich dem alten hinzugefügt. Bitte eröffne keine

    weiteren Themen, sondern schreibe hier bei Dir in diesem Thread weiter!


    Danke für Dein Verständnis!

    LG Elly


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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    *06.01.2013*

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