wardasalles - Wohin geht mein Weg als Co?

  • Mein Gedanke war gerade: du sprichst von ihm, aber was ist mit dir? Stell dir mal vor, du selbst bist dieser Jemand, den du liebst.

    Eine ganz liebe Kollegin meinte neulich zu mir, dass man es erst schafft, wenn man sich selber mehr liebt und das eigene Wohl in den Vordergrund stellt anstatt den Partner und dessen Wohl.

    Ja, sich selbst lieben - wenn das immer so einfach wäre. Vieles, was man so im Leben gelernt hat, muss man quasi wieder "verlernen". Wir sind ja das Produkt unserer Vergangenheit, unserer Erziehung und vielen Erfahrungen. Diese jetzt quasi ganz bewusst auszuhebeln, gelingt mir zwar immer öfter, aber noch nicht immer. Ich lerne aber mit jedem kleinen Babyschritt dazu und muss den Weg in meinem Tempo gehen. Auch wenn er lang ist. Das Schwerste ist ja der erste Schritt und den habe ich schon gemacht. Jetzt immer weiter in die richtige Richtung gehen! Ich bin zuversichtlich! :)

  • Ich denke auch, dass die meisten Angehörigen hier eine lange Geschichte haben, bevor sie sich hier anmelden. Die habe ich auch. Bin seit über 20 Jahren mit meinem Mann zusammen und seit 16 Jahren verheiratet. Erst nach etwa 12 Jahren Beziehung hat sich der Alkoholkonsum so ungut entwickelt. Immerhin ist mein Mann ein friedlicher Mensch, Gewalttätigkeiten jeglicher Form sind ihm fremd - ganz egal ob mit oder ohne Alkohol. Sonst wäre ich sofort gegangen. Jetzt versuche ich genau das, was du geschrieben hast - Vertrauen zu mir selbst wieder aufbauen. Damit ich nicht immer wieder in diese Zweifel falle, ob meine Wahrnehmung richtig ist. Aber es ist ein Prozess und ich fürchte, der wird nicht einfach.

    LG wardasalles

  • Heute habe ich den ganzen Tag nur "mein Ding" gemacht - hat gut getan. Mein Mann und ich haben zwar geredet, aber ruhig und nur über sachliche Dinge. Keine Vorwürfe meinerseits, keine Kontrolle, kein böses Gucken, als die Proseccoflasche aufgemacht wurde. Ich lass ihn seins machen und ich mach meines. Das ist für mich heute ein Fortschritt. Ich fühle gerade auch keine Wut mehr. Ich muss nur darauf achten, dass das nicht in die Richtung Mitleid umschlägt, das wäre nicht gut. Ich sage mir jetzt ganz oft "lass ihn allein entscheiden, was er macht, er ist erwachsen und nicht dein Kind". Das hilft mir ganz gut. Ich drücke mir selbst die Daumen, dass ich es schaffe.

  • Guten Morgen,

    Ja, sich selbst lieben - wenn das immer so einfach wäre.

    ja, ich weiß, das ist schwer. Mir geht es ja nicht anders. Ich musste für mich erst die Erkenntnis haben, dass meine Kinder und ich irgendwann wirklich krank sind, wenn es so weiter geht, und mir unser Leben mehr wert ist.

    Hier wurde mir dann vielfach geschrieben, dass ich das lernen kann. Ich habe dann damit angefangen, und habe immer weiter gemacht. Natürlich zweifele ich heute auch noch immer mal wieder an meinen Wahrnehmungen, aber es sind meine Wahrnehmungen und komischerweise waren sie meistens wirklich richtig.

    Wie du sagst, es ist einfach ein langer Weg, man verliert im Laufe der vielen Jahre das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und muss es wieder lernen. Und trotzdem kommen manchmal wieder die Zweifel. Aber mir gelingt es auch immer besser, die dann wegzuschieben.

    Liebe Grüße

    Matilda

  • Heute habe ich den ganzen Tag nur "mein Ding" gemacht - hat gut getan.

    Liebe Wardasalles,

    das mache ich auch. Ich bekomme es nur permanent vorgeworfen. Auch gleich mit den Fragen: "Brauchst du mich überhaupt noch? Was bin ich denn eigentlich für dich?" Und ich soll doch bitteschön was machen, damit es ihm besser geht.:shock:

    Bekommst du auch Vorwürfe gemacht?

    Natürlich kommt die Partnerschaft zu kurz, keine Frage, ich habe aber auch im Moment keine Lust, da viel reinzustecken, denn ich würde mir den A... aufreißen und ändern würde sich nichts. Also widme ich mich Dingen, die mir gut tun.

    Was mich so ärgert, sind seine Vorwürfe, anstatt mal in einem klaren Moment drüber nachzudenken, was seine Anteile an dieser ganzen Misere sind und dass er auch was tun müsste.

    LG Biene

  • Hallo Biene,

    Natürlich bekomme ich auch solche Vorwürfe, sogar mit fast gleichem Wortlaut. Aber ich lerne gerade, dass das die Krankheit macht und ich damit nichts zu tun habe. Das ist nicht einfach, insbesondere da ich ein wirklich zuverlässiger Mensch bin und mich um andere kümmere, wo es nötig ist.

    Allerdings erwarte ich dann auch den Willen, sich sebst zu helfen bzw. Sich professionelle Hilfe zu suchen. Wenn sich jemand verletzt zb leiste ich erste Hilfe, aber dann soll die betroffene Person bitte einen Arzt aufsuchen. So ähnlich sehe ich das mit der Alkoholkrankheit auch.

    Was gerade bei uns neu ist:zum ersten Mal unternehme ich nicht den Schritt zur "Versöhnung" nach unserem letzten großen Streit am vergangenen Wochenende. Das ist total neu für ihn und ich merke, dass er nicht weiß, was er davon halten soll.

    Ich finde es gerade sogar angenehm, da wir nicht streiten, sachlich reden können (nicht über Alkohol) und uns ansonsten gerade Abends aus dem Weg gehen. So kann er tum, was er will und ich eben auch. Wie lange das funktioniert, kann ich nicht sagen, aber es gibt mir gerade die Ruhe zum Nachdenken, die ich brauche.

    LG wardasalles

  • Puh, heute (Sonntag) war ein zäher, anstrengender Tag. Das Abstandhalten fiel mir stellenweise schwer, aber als am Abend mal wieder der Wein das Wasser abgelöst hat, ging's wieder leicht. Ich kann den Geruch von Wein inzwischen nicht mehr ausstehen. Mein Mann ist dann früh ins Bett und ich konnte am Abend noch was für mich machen. Wieder ein Tag überstanden. Es fühlt sich gerade wie ein super anstrengendes Tauziehen an, aber ich bin froh, den Tag geschafft zu haben. Ich habe nicht kontrolliert, nicht gemeckert und auch nicht aufs Trinken angesprochen. Das ist immerhin nicht schlecht. Ich mache kleine Babyschrittein die hoffentlich richtige Richtung.

  • Liebe wardasalles,

    ich komm mal mit ein paar für mich im ersten Moment schmerzhaften Erkenntnissen vorbei.

    da ich ein wirklich zuverlässiger Mensch bin und mich um andere kümmere, wo es nötig ist.

    Meine Erfahrung ist, dass meine Wahrnehmung von "wo es nötig ist" völlig verschoben war und ich Verantwortung übernommen habe, die nicht meine ist.

    Mein Leitsatz ist mittlerweile: dass ich mir selbst am zuverlässigsten bin und mich um mich kümmere, weil es da am notwendigsten ist.

    Allerdings erwarte ich dann auch den Willen, sich sebst zu helfen

    Warum? Das ist das Gegenteil von Selbstlosigkeit und stellt Bedingungen an deine Hilfe. Das macht vor allem dich selbst unfrei und jede Beziehung verliert die Augenhöhe. Respekt bedeutet für mich, dass der andere immer selbst entscheiden darf, was er tut.

    Ich schreibe auch das aus eigener Erfahrung. Ich war lange Zeit wütend, weil mein Ex meiner Meinung nach nicht seinen Beitrag geleistet hat an seiner Sucht und der Beziehung zu arbeiten.

    Jetzt sehe ich, wo ich aus Angst und Kontrolle total übergriffig mich am Leben anderer abgearbeitet habe, anstelle bei mir hinzuschauen.

    Aber genau da geht der Weg lang. Mit dem Blick auf mich gerichtet und dann vorwärts.

    LG,

    Kintsugi

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Guten Morgen Kintsugi,

    Die Frage nach dem Warum (ich Eigeninitiativ erwarte) hat mich jetzt kalt erwischt. 😬 Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Ein Teil ist sicher - ich habe das mein Leben lang so gelernt. Schon in der Kindheit war es damals so, dass Hilfe an Bedingungen geknüpft war. Ich kenne das gar nicht anders.

    Ich war lange Zeit wütend, weil mein Ex meiner Meinung nach nicht seinen Beitrag geleistet hat an seiner Sucht und der Beziehung zu arbeiten.

    Jetzt sehe ich, wo ich aus Angst und Kontrolle total übergriffig mich am Leben anderer abgearbeitet habe, anstelle bei mir hinzuschauen.

    Ganz genau so fühle ich auch oft - diese Wut, dass er alles zerstört und nichts dagegen unternimmt, ja sogar alles herunterspielt. Mir die Schuld zuschiebt. Seinen Konsum als normal verteidigt.

    Und ja, ich habe extrem viel Angst, Verlustangst. Schon mein ganzes Leben lang, aufgrund einer Erfahrung in meiner sehr frühen Kindheit.

    Das "Hinschauen bei mir selbst" fällt mir in manchen Bereichen schwer, es schmerzt. Aber es führt kein Weg daran vorbei, das weiß ich jetzt.

    LG wardasalles

  • Das "Hinschauen bei mir selbst" fällt mir in manchen Bereichen schwer, es schmerzt. Aber es führt kein Weg daran vorbei, das weiß ich jetzt.

    Es lohnt sich, versprochen 😊

    Schau, du erkennst, dass da in dir Glaubenssätze aus der Kindheit verankert sind, die dir nicht dienlich sind. Da radikal auszumisten kann wirklich helfen dich und deine Bedürfnisse kennenzulernen.

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Es lohnt sich, versprochen 😊

    Schau, du erkennst, dass da in dir Glaubenssätze aus der Kindheit verankert sind, die dir nicht dienlich sind. Da radikal auszumisten kann wirklich helfen dich und deine Bedürfnisse kennenzulernen.

    60 Jahre für die Hasen ... 🥲

    Mir ist eingefallen, dass meine Mutter mir dieses "Durchhalten um jeden Preis" vorgelebt hat. Sie war unglücklich in ihrere Ehe (aber keine Suchtproblematik) und hat nie etwas geändert und mir als Kind ihr Leid geklagt. Das war für mich schwer auszuhalten, Kindern macht sowas viel Angst ... irgendwo steckt das alles noch in mir drin - gut verborgen unter dem Alltagsgesicht.

    LG wardasalles

  • Beim Nachdenken heute ist mir bewusst geworden, dass sich durch die Sucht nicht nur mein Mann verändert hat, sondern auch ich. 😞

    Wir sind beide nicht mehr die Personen, die wir vor über 20 Jahren beim Kennenlernen waren.

    Ich muss für mich herausfinden, welche Teile meiner Veränderung ich mag und welche nicht. Denn ich glaube zu erkennen, dass auch nicht nur positive Veränderungen gemacht habe. Und dann an mir arbeiten, um die Person zu werden, die ich bin. (Das hört sich seltsam an ...)

  • Das hört sich seltsam an ...

    Das hört sich super an 😊

    Prinzipiell ist die einzige Konstante ja Veränderung. Wie wir mit der Veränderung umgehen ist das spannende. Es gibt Dinge die wir nicht beeinflussen können, aber wo man immer ansetzen kann, ist bei einem selbst.

    Ich wünsche dir viele schöne Erfahrungen bei deiner Reise zu dir selbst!

    Alles was man über das Leben lernen kann, ist in 3 Worte zu fassen: es geht weiter.

  • Liebe wardasalles,

    ich habe grade Pause, und muss Dir kurz schreiben.

    ich finde auch, dass sich das super anhört :) Du bist in der fantastischen Position über Dich selbst und Deine Vergangenheit nachdenken zu können. Dich auf Dich selber einzulassen, hinzuschauen und an Dir zu arbeiten. Ich glaube unsere xy´s können das nicht (mehr).

    Mir macht das grade sehr viel Mut. Auch das mit der Veränderung. Ich denke, man fühlt sich doch gleich viel lebendiger wenn man in die Veränderung einsteigt, sich darauf einlässt und neugierig bleibt was alles neues geschehen wird durch die (innere) Veränderung.

    Das Leben ist immer im Fluss also ist Leben ja Veränderung.

    Ich wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag

    Liebe Grüße Pitti :*

    Einmal editiert, zuletzt von Pittiplatsch (13. Februar 2024 um 13:36)

  • Danke, liebe Pittiplatsch

    Ich hab mich gerade beim Spaziergang auf einer Bank niedergelassen und da finde ich deine Nachricht. Es ist schön, von anderen zu hören. Ich hoffe, es geht dir gut?

    Ich nutze gern Spaziergänge zum Denken und habe auch einen heimlichen Kraftplatz im Wald. Dahin gehe ich, wenn es ganz schlimm ist und vertraue meine Not einem uralten Baum an. Das hört sich bestimmt komisch an, aber wenn ich mir vorstelle, was der alles gesehen hat, kommen mir meine Probleme gleich kleiner vor.

    Die Tage mit meinem Mann sind gerade seltsam und irgendwie "unheimlich", ruhig. Kein Streit, aber auch keine Nähe. Alle Rituale, die wir früher mal hatten liegen auf Eis. Ich bin mir nicht sicher, wie ich auf längere Zeit damit ungehen soll. Aber das muss ich jetzt noch nicht wissen.

    Ich versuche momentan herauszufinden, wer ich eigentlich bin. Und wie bzw. warum ich mich so verändert habe. Alles Leichte und Unbeschwerte habe ich verloren. Nichts macht mir richtig Freude. Das darf so nicht bleiben. Ich will das letzte Lebensviertel noch so gut als möglich genießen. Jetzt muss ich herauszufinden, wie ich das am besten schaffe.

    LG wardasalles

  • Das hört sich super an 😊

    Prinzipiell ist die einzige Konstante ja Veränderung. Wie wir mit der Veränderung umgehen ist das spannende. Es gibt Dinge die wir nicht beeinflussen können, aber wo man immer ansetzen kann, ist bei einem selbst.

    Danke! 🤗 Ich habe verstanden, dass ich meinen Mann nicht ändern kann. Das habe ich zu oft schon vergeblich versucht. Auch wenn dieser Wunsch/Drang natürlich noch da ist. Das ist wohl meine Sucht.

    Ich kann mich selbst ändern. Ich kann wieder eine Person werden, die ich lieben kann. Das kann ich momentan noch nicht.

    Vielleicht schaffe ich es später sogar, meine riesige Verlustangst abzubauen. Die kommt aus meiner frühen Kindheit. Ich kenne die Ursache genau.

    Nun, ich gehe den Weg in meinem Tempo, aber der erste Schritt ist gemacht.

    LG wardasalles

  • Das muss ich hier mal kurz loswerden.
    Mein Mann und ich sind ja nun gerade in einer (fast) Schweigephase, also nur unverfängliche, sachliche Themen und ansonsten vorsichtiges umeinander herumschleichen. Ich habe keinen Versöhnungsschritt gemacht, so wie sonst immer, und habe das auch weiterhin nicht vor.
    Allerdings verschwindet er seit etwa 1 Woche immer schon um etwa 19:00 in seiner "Männerhöhle". Ich habe immer vermutet, um weiter zu trinken und das eben nicht unter meinen Augen. Seit heute habe ich die Gewissheit - da noch von draussen "Nachschub" geholt hat - offenbar hat er den in seinem Auto gebunkert. Damit ist das jetzt auch mal fix, dass er definitiv keinerlei Erkenntnis hat. Er hat einfach kein Problem, nur ich habe da Problem mit dem Alk. Wahrscheinlich habe ich diese Bestätigung nochmal für mich gebraucht - dass es stimmt, was ich sehe und ich mir da nix einbilde.
    Also mache ich weiter mein Ding und lasse ihn seins machen. Auch wenn es weh tut. Wenigstens muss ich es so nicht sehen und kann meinen Abend gestalten, so wie ich es möchte.

  • So, heute musste ich mich offenbar nochmal von der Richtigkeit meiner Eindrücke überzeugen (ich kann's halt noch nicht richtig lassen). Mein Mann ist kurz weg und ich habe die Gelegenheit genutzt, einen Blick in sein Auto zu werfen - und siehe da: zwei Kartons Wein! Gekauft hat er die wohl, während ich allein unterwegs war. Das ist jetzt ganz was Neues. Sonst hat er seinen Alkohol immer beim gemeinsamen Einkauf mitgenommen. Meint er wirklich, ich würde das nicht bemerken/sehen? Das gibt's doch nicht! Wenn das alles nur nicht soooo weh tun würde! Es ist schrecklich, mit anschauen zu müssen, wie ein geliebter Mensch sich ruiniert. Auch und gerade gesundheitlich - Gedächtnisaussetzer gibt es schon häufig (er meint natürlich, er wird dement oder hat Alzheimer). Wenn ich sage, dass das vom Alk kommen kann, ist es natürlich Quatsch. Ich verstehe ja nix davon oder hab ich plötzlich noch Medizin studiert? Na, eh klar.

    Ja, ich weiß, dass das noch voll Co-Denken ist. Aber ich komme davon auch nicht in so kurzer Zeit runter. Bin aber sicher, dass der Weg für mich nur vorwärts gehen kann, auf der Stelle getreten bin ich jetzt lang genug.

    Was ich mir am meisten wünsche, ist, dass er selbst kapiert, dass er was ändern muss (gerade für sich selbst, nicht für mich), weil er sich so total kaputt macht. Hoffnung darauf habe ich aber momentan keine. Gibt es denn wirklich nichts, was einen Alkoholiker zum Aufhören motivieren kann, außer die berühmten "Nägel mit Köpfen" - also Trennung? Ich bin so verzweifelt und muss doch für meinen Weg Energie haben.

  • Gibt es denn wirklich nichts, was einen Alkoholiker zum Aufhören motivieren kann, außer die berühmten "Nägel mit Köpfen" - also Trennung?

    Guten Morgen wardasalles,

    nichts und niemand kann den nassen Alkoholiker motivieren, mit dem Saufen aufzuhören!

    Weder gute oder böse Worte noch Taten.

    Es muss vom Alkoholiker selbst kommen. Bei mir war es so, dass ich körperlich und seelisch einfach nicht mehr konnte und bemerkte, dass es so nicht weitergehen konnte.

    Deshalb schreiben wir immer vom Tiefpunkt. Aber viele Alkoholiker finden ihn nie, d.h. sie saufen sich im wahrsten Sinne des Wortes tot. Denn irgendwann kann der Körper nicht mehr. So bitter das für die Angehörigen ist, sie können nichts gegen die Sucht tun!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

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