Silberstreifen - Neustart

  • Hallo zusammen

    Mir ist heute wieder aufgefallen wie sehr es mir immernoch leicht fällt anderen den Vortritt zu geben. Mein ExPartner richtet sich für die Zukunft ein, wohnt in unserer gemeinsamen Wohnung, hat mehr Geld monatlich zur Verfügung als meine Tochter und ich zusammen, und ich sorge mich immernoch um ihn - mehr als um mich. Also entweder bin ich einfach nur doof oder tief in der Co-Abhängigkeit gefangen. Er fragt mich auch nie wie es MIR geht. Es geht eigentlich immer darum wie es IHM geht. Da meine Eltern beide viel tranken/trinken (eigentlich seit ich denken kann) habe ich mich glaube ich so zurückgenommen, dass ich nichts anderes gewohnt bin als mich um andere zu kümmern. Es geht mir auch nicht schlecht dabei, es fällt mir einfach auf.

    Ich dachte eigentlich, dass mit Abstand zu meinem Ex-Partner meine Lebensenergie zurückkommt. Dem ist aber nicht so. Nach fast 2 Monaten bin ich immernoch völlig erschöpft und es ist mir alles zuviel. Ausserdem erkenne ich mich nicht wieder, weiss überhaupt nicht mehr wer ich bin. Meine ganze Energie-wo ist sie hin? Ich dachte immer nach einer Weile kommt sie zurück? Ich wollte diese Gedanken einfach teilen, bin irgendwie verwirrt und fühle mich verloren.

    Was ich sehr wohl merke, ist, dass ich viel angstfreier lebe und nicht mehr unter permanenter Anspannung leide. Ein grosser und wichtiger Punkt.

    Vielen Dank fürs Lesen...

  • ...Das kann natürlich sein. Vielleicht hatte ich mich an diesen Zustand gewöhnt gehabt. Ich dachte einfach, dass ich mich schneller "erhole". Ich versuche ein wenig Energie zu tanken mit Spaziergängen. Ausserdem nehme ich seit 2 Wochen Tropfen gegen depressive Verstimmungen. Geduld war noch nie meins... hoffe einfach, dass ich mich "überhaupt" erhole. Ich kenne Leute die aus verschiedene Gründen "ausgebrannt" waren und sich auch nach Jahren nicht mehr richtig erholen konnten. Das finde ich ziemlich erschreckend :-/

  • Also entweder bin ich einfach nur doof oder tief in der Co-Abhängigkeit gefangen.

    Ausserdem erkenne ich mich nicht wieder, weiss überhaupt nicht mehr wer ich bin.

    Das mit dem doof lassen wir mal aussen vor. Das ist natürlich Blödsinn. Du bist nicht doof.

    Wenn Du so darüber nachdenkst, wie und womit hast Du Dich damals identifiziert, was hat Dich aus Deiner Sicht ausgemacht? Was ist jetzt anders als früher und wie lässt sich das ausfüllen?

    lG WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Der Grund warum ein Co-Abhängiger im Suchtsystem verharrt, ist ja der, dass er mehr beim anderen ist als bei sich selbst. Ich hab mich im Suchtsystem auch komplett verloren. Das ist unbeschreiblich kräftezehrend. Ich find es völlig normal, dass das Zeit braucht. Aber das wird, wenn Du Dich wieder liebevoll um DICH kümmerst - vertrau darauf.

  • Ich dachte eigentlich, dass mit Abstand zu meinem Ex-Partner meine Lebensenergie zurückkommt. Dem ist aber nicht so. Nach fast 2 Monaten bin ich immernoch völlig erschöpft und es ist mir alles zuviel. Ausserdem erkenne ich mich nicht wieder, weiss überhaupt nicht mehr wer ich bin. Meine ganze Energie-wo ist sie hin? Ich dachte immer nach einer Weile kommt sie zurück? Ich wollte diese Gedanken einfach teilen, bin irgendwie verwirrt und fühle mich verloren.

    Was ich sehr wohl merke, ist, dass ich viel angstfreier lebe und nicht mehr unter permanenter Anspannung leide. Ein grosser und wichtiger Punkt.

    Mir geht es absolut genauso. Ich bin sogar noch ein bisschen länger weg. Aber dein letzter Absatz (den ich auch echt unterschreiben kann!) ist entscheidend! Das andere kommt denke ich (hoffentlich!), wenn wir es wirklich mal schaffen, auf uns zu schauen und darauf, was tut MIR gut. Ohne schlechtes Gewissen. Und ich glaube auch, Zeit ist ein Faktor. So viele Jahre… so schnell lässt sich das nicht abschütteln.

  • Liebe Silberstreifen,

    Ich kann Dir nur von meiner Seite sagen, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie so viel Schlaf gebraucht habe, wie in den letzten Monaten. Ich war auch ständig erschöpft. Aber, es wird immer besser. Ich achte derzeit extrem auf meine Ernährung und trinke viel Wasser. Ich gönne mir kleine Auszeiten, ich gehe viel an die frische Luft, etc.

    Das Grenzen setzen und für mich einstehen übe ich immer noch.

    Gebe Dir Zeit. Schritt für Schritt und einen Fortschritt hast Du ja schon erkannt, nämlich dass Du keine Angst mehr hast.

    LG Momo

  • Liebe Silberstreifen,

    Ich kann Dir nur von meiner Seite sagen, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie so viel Schlaf gebraucht habe, wie in den letzten Monaten. Ich war auch ständig erschöpft. Aber, es wird immer besser. Ich achte derzeit extrem auf meine Ernährung und trinke viel Wasser. Ich gönne mir kleine Auszeiten, ich gehe viel an die frische Luft, etc.

    Das Grenzen setzen und für mich einstehen übe ich immer noch.

    Gebe Dir Zeit. Schritt für Schritt und einen Fortschritt hast Du ja schon erkannt, nämlich dass Du keine Angst mehr hast.

    LG Momo

    Liebe Momo

    Ich danke dir. Du sprichst von Monaten... das heißt ich brauche wirklich mehr Geduld. Ich bin früher wirklich gern unter Leute gegangen, jetzt brauche ich sehr viel Ruhe und meine Rückzugsmöglichkeiten. Schwierig mit einem kleinen Kind das natürlich gerne draussen unter anderen Kindern ist und auch jedes Recht drauf hat. Dieses Wochenende geht sie einen Nachmittag lang zu einer Freundin die ein gleichaltrigen Kind hat und ich werde mich für einen Spaziergang aufraffen. Das tut wirklich gut, da hast du recht. In den Auszeiten schaffe ich es noch nicht mich zu entspannen. Zwar bin ich dauermüde, aber entspannen ist eben schwierig. Mein Gedanken geben keine Ruhe. Ich werde mir vornehmen mich selber nicht zu hetzen und darauf zu vertrauen, dass die Erschöpfung mit der Zeit nachlässt. Danke nochmals fürs Teilen :-).

  • Mir geht es absolut genauso. Ich bin sogar noch ein bisschen länger weg. Aber dein letzter Absatz (den ich auch echt unterschreiben kann!) ist entscheidend! Das andere kommt denke ich (hoffentlich!), wenn wir es wirklich mal schaffen, auf uns zu schauen und darauf, was tut MIR gut. Ohne schlechtes Gewissen. Und ich glaube auch, Zeit ist ein Faktor. So viele Jahre… so schnell lässt sich das nicht abschütteln.

    Danke Franzi

    Ich bin sehr froh, dass ich nicht alleine bin. Ich schwanke immer hin- und her. Morgen zb. treffe ich und meine Tochter uns mit einer Kollegin von mir zum Kaffee trinken. Eigentlich mag ich die Person und doch finde ich sie anstrengend. Trotzdem hab ich zugesagt, weil diese Person mich gefragt hat. Weil ich ja schlecht "nein" sagen kann. Ich glaube, dass ich noch viel zu tun habe von wegen "was tut mir gut". Grrr ich ärgere mich in diesem Moment selber über mich...

  • Der Grund warum ein Co-Abhängiger im Suchtsystem verharrt, ist ja der, dass er mehr beim anderen ist als bei sich selbst. Ich hab mich im Suchtsystem auch komplett verloren. Das ist unbeschreiblich kräftezehrend. Ich find es völlig normal, dass das Zeit braucht. Aber das wird, wenn Du Dich wieder liebevoll um DICH kümmerst - vertrau darauf.

    Liebe Lananana

    Das hast du super beschrieben und genau deshalb weiss man irgendwann nicht mehr wer man ist. Ich habe mich nur noch auf meinen Ex-Partner konzentriert. Ihn hat das aber nie gestört. Er hat die Aufmerksamkeit sogar sehr genossen. Nur ich bekam keine Aufmerksamkeit zurück. Das schmerzt und es laugt aus. Dieses "noch mehr bemühen". Was habe ich Stunden und ganze Abende damit verbracht in Therapien zu gehen und nachzulesen wie ich meinen Teil der Beziehung verbessern könnte....

  • Eigentlich mag ich die Person und doch finde ich sie anstrengend. Trotzdem hab ich zugesagt, weil diese Person mich gefragt hat.

    Guten Abend Silberstreifen,

    wie wäre es, wenn Du diese Frau triffst, wenn es Dir besser geht?

    Vielleicht kannst Du dann den Austausch besser genießen, wenn Du den Kopf wieder freier hast?

    Du kannst ihr immer noch absagen. Wenn Dein Bauchgefühl dagegen spricht, dann verschiebe das Treffen!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Wenn Du so darüber nachdenkst, wie und womit hast Du Dich damals identifiziert, was hat Dich aus Deiner Sicht ausgemacht? Was ist jetzt anders als früher und wie lässt sich das ausfüllen?

    lG WW

    Lieber Whitewolf

    Gute Frage.... Ich habe heute immer wieder darüber nachgedacht. Was hat mich ausgemacht? Ich war schon immer hilfsbereit, anpassungsfähig, vielseitig... mehr fällt mir im Moment nicht ein.

    Als ich klein sind wir innerhalb 3 Jahren 2 mal ausgewandert. Danach sind wir in dem Land geblieben wo ich jetzt wohne und auch hier sind wir mehrmals umgezogen. Das kann ein Grund für meine Vielseitigkeit sein. Dafür fehlt die Stetigkeit. Ständig habe ich einen neuen Sport oder ein Hobby angefangen und dann wieder aufgehört. Wie ich diese innere Unruhe, diese Leere ausfüllen kann muss ich noch herausfinden. Was ist anders als früher? Ich habe gelernt Verantwortung zu übernehmen. Vorallem für unsere Tochter, und langsam aber sicher auch für mich. Auch ein grosser Fortschritt ... Danke für die Fragen, sie bringen mich zum Nachdenken..

  • Guten Abend Silberstreifen,

    wie wäre es, wenn Du diese Frau triffst, wenn es Dir besser geht?

    Vielleicht kannst Du dann den Austausch besser genießen, wenn Du den Kopf wieder freier hast?

    Du kannst ihr immer noch absagen. Wenn Dein Bauchgefühl dagegen spricht, dann verschiebe das Treffen!

    Liebe Elly

    Ich habe es nicht geschafft abzusagen :-/ ich habe lediglich die Zeit verkürzt. Habe gesagt ich hätte nur kurz Zeit. Das hat sie akzeptiert. Aber du hast absolut recht. Ich müsste einfach nur absagen... Verstehe mich selber nicht.

    Ich weiss nicht ob mir diese Person überhaupt noch gut tut. Im Moment tut mir niemand so richtig gut wenn ich auf mein Bauchgefühl höre. Ich möchte Kontakte pflegen aber gleichzeitig laugt es mich aus. Ich mag auch nicht mit meinen Freunden über meine Probleme reden, ganz seltsam. Bin total verschlossen geworden. Viel lieber schreibe ich in dieses Forum hier..

    Vor 2 Wochen habe ich angefangen Tropfen gegen depressive Verstimmungen zu nehmen, diese müssten bald wirken. Dann bin ich vielleicht auch wieder ausgeglichener.

  • Seltsam, oder? Ich schreibe auch lieber hier als dass ich zb mit meiner besten Freundin meine Gedanken und Gefühle so ausführlich teile. Hab sie nichtmal gefragt, ob sie sich mit mir die Wohnung ansieht - sowas hätten wir sonst auf jeden Fall gegenseitig gemacht! Aber irgendwie hab ich das Gefühl, es ist besser, das alles alleine zu machen... finde es seltsam aber nicht schlimm. Daher passt es.

    Leidest Du denn darunter?

  • Seltsam, oder? Ich schreibe auch lieber hier als dass ich zb mit meiner besten Freundin meine Gedanken und Gefühle so ausführlich teile. Hab sie nichtmal gefragt, ob sie sich mit mir die Wohnung ansieht - sowas hätten wir sonst auf jeden Fall gegenseitig gemacht! Aber irgendwie hab ich das Gefühl, es ist besser, das alles alleine zu machen... finde es seltsam aber nicht schlimm. Daher passt es.

    Leidest Du denn darunter?

    Liebe Api

    Danke fürs Teilen. Vielleicht weil wir uns hier im Forum verstanden fühlen. Meine Familie/Freunde verstehen mich zwar auch aber ich schäme mich "alles" zu erzählen. Ich bekam viel Hilfe angeboten für den Umzug. Trotzdem wollte ich den größten Teil alleine machen (ausser die grossen Sachen natürlich). Dann höre ich immer "warum sagst du denn nichts, ich hätte doch geholfen" aber irgendwie wollte ich alleine sein. "Und jetzt ab auf die Piste, neue Leute kennenlernen".. Als gäbe es was zu feiern... Ich denke ich bin im Moment kein guter Gesprächspartner, daher ist es besser sich ein Buch zu schnappen, spazieren zu gehen und Tee zu trinken.

    Ich leide eigentlich nur darunter, dass ich mich selber nicht mehr erkenne. Wie du auch hatte ich doch immer meine Freunde gerne um Rat gefragt. Wenn ich hier lese hängt das aber sicher damit zusammen, dass die Trennung noch nicht lange her ist. Oder es ist das "Alter" :)

  • Oder es ist das "Alter" :)

    "Das Alter"😅

    Neenee das lassen wir mal außen vor! Ich kenne Leute, die sind mit weit über 60 nochmal umgezogen und haben sich einen tollen neuen Freundeskreis aufgebaut! Aber dafür muss man offen sein. Wir brauchen halt grade erstmal Zeit für uns selber.

    Ich leide eigentlich nur darunter, dass ich mich selber nicht mehr erkenne.

    Das wird ja spannend! Da lernst Du vllt jetzt eine neue "Silberstreifen" kennen😁

    Wünsch Dir einen schönen Sonntag!!

  • Hallo zusammen

    Heute melde ich mich mal wieder. Ziemlich verwirrt und immernoch mit einer Gleichgültigkeit die mich irritiert. Mein ExPartner hat mich vor der Trennung und auch Wochen danach immer wieder verdächtigt andere Männer zu haben obwohl ich mit gutem Gewissen sagen kann, dass ich nicht mal KONTAKT zu anderen Männern hatte/habe. Ich habe darauf geachtet ihn nicht zu verletzen, habe keine Männer getroffen (wollte/will ich auch nicht).

    Ich habe darauf geachtet ihn nicht finanziell zu fest zu belasten etc. (Er ist in unsere gemeinsamen Wohnung geblieben, ich musste mit unserer Tochter ausziehen). Bin ich immernoch in der Co-Abhängigkeit? Ist DAS Co-Abhängiges Verhalten? Er hat anscheinend schon länger eine neue Freundin und hat sie heute unserer Tochter vorgestellt. Ich wusste nichts davon, dass unsere Tochter sie heute kennenlernt. Sie hat sogar ein Geschenk von der neuen Freundin bekommen. Wäre das Szenario umgekehrt wäre die Hölle los. Ich komme mir so dumm vor. Wenn mein ExPartner aber vor mir steht bringe ich kein Wort raus. Eigentlich müsste ich doch zu ihm sagen: "hei mir hast du immer ein schlechtes Gewissen einreden wollen und du datest seit Wochen und Monaten andere Frauen!!!" Und das ist so, ich habe es von zwei Seiten bereits gehört.

    Ich frage mich wo mein Temperament geblieben ist und ob es irgendwann wieder zurückkehrt-wiedermal frage ich mich das. Ich kann es mir nur so erklären, dass die ganzen Jahre mich so zermürbt haben, dass ich egal in welcher Situation, keinen Widerstand mehr an den Tag lege, quasi mich ein Stück weit aufgegeben habe und überhaupt nicht mehr für mich einstehe. Ich rege mich innerlich wahnsinnig auf aber eine Konfrontation scheint mir unsinnig und das wiederum macht mich wahnsinnig traurig. Anstatt meinen Frust loszuwerden denke ich wie sich die andere Person denn dabei fühlen könnte-nämlich schlecht... und das will ich nicht. Kennt das jemand? Ich möchte nicht im Selbstmitleid zerfliessen aber ich frage mich was das für ein Verhalten ist. Vielen Dank fürs Lesen.

  • Mein ExPartner hat mich vor der Trennung und auch Wochen danach immer wieder verdächtigt andere Männer zu haben

    Man kann eben nur in den Denkmustern denken, welche man selbst für möglich hält. Die Bestätigung hast Du ja jetzt. Vermutlich war es eine Art Wunschdenken von ihm, um das eigene Verhalten zu entschuldigen.

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Ja, genau das Gleiche habe ich auch gedacht.

    Hatte mal eine sehr eifersüchtige Freundin. War meine erste Freundin. Hab ziemlich darunter gelitten.

    Das Ende von Lied war, dass sie irgendwann wegen einem anderen Schluss gemacht hat.

    Ich denke, dass sie ihre untreuen Gedanken auf mich projiziert hat.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

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