Das ist so traurig. Für mich wäre nur einer der Gründe wertvoll genug um aufzuhören.
Vor 3 Jahren wurde bei mir durch Zufall eine bösartige Zellveränderung festgestellt und ich wurde innerhalb von 4 Tagen operiert. Nach der 1. Untersuchung im Krankenhaus wurde mir nur gesagt, dass es nicht gut aussieht und wir die Ergebnisse abwarten müssten. Darauf war ich nicht vorbereitet gewesen. Ich war nur zu einer Routineuntersuchung dort. Als ich danach raus kam habe ich meine letzte Zigarette geraucht. Nicht weil ich Angst hatte zu sterben. Nein. Ich habe nur an meine Kinder gedacht. Das ich für die sorgen will, sehen will wie sie erwachsen werden und selbst Kinder bekommen. Das hat mich so angespornt, dass ich das durchgezogen habe. Das war nach so vielen Jahren alles andere als leicht, vor allem mit lauter Rauchern um mich herum in meinem Alltag. Und auch gerade jetzt in dieser schweren Zeit würde ich mir oft gerne eine anzünden. Ich habe verstanden, dass Alkoholismus viel schwerwiegender ist, aber man bekommt auch viel mehr Hilfe. Warum versagt dann trotzdem jegliche Logik?