Das wäre doch schön für die Kinder - aber eher weniger wahrscheinlich, oder?
releaseme - Wie soll es weitergehen?
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Ja davor habe ich auch Angst. Die Kinder abzugeben und alles ist super.
Die Kinder abzugeben u alles ist Käse ist auch nicht besser. Ich hoffe, wünsche dir, dass du ein gutes Gefühl hast wenn du sie abgibst und wenn dein Gefühl kein gutes ist, dann gibst du sie eben nicht ab. Und ich wünsche dir, dass du solange in deiner Ehe so eine Schieflage ist, dass du Unterstützer findest, die dir die Kinder mal abnehmen.
Vor Jahren, meine Tochter war noch kein Jahr alt, ein Sonnenschein, wir hatten Kirchengemeindeausflug. Plötzlich kam ein Frau auf mich zu u sagte, ich wusste gar nicht, dass ihr Töchterlein schon Alkohol mag. Ich waaaas ??? Ja, DER hat ihr gerade seinen Bier-/oder Mostkrug an den Mund gehalten, ich solle besser achtgeben, wem ich mein Kind anvertraue. Das waren damals genau die Beiden, die in meinen Augen auf Feiern nicht mitgesoffen haben. Ausgerechnet die geben meiner Tochter den Bierkrug an den Mund. Da war es mit der unbekümmerten Freundschaft schlagartig für mich zu Ende.Mach’s gut. Und am besten immer das wichtigste zuerst. 😉
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Unser gemeinsames Haus ist ja noch in unserem Besitz und in einer Nacht und Nebel Aktion ist mein Mann in Wohnung gezogen und hat hinter meinem Rücken angefangen, das Haus auszuräumen. Bis ich es gemerkt habe, weil mich alte Nachbarn abgerufen haben, hat er schon das wertvollste mitgenommen. Es gab eine riesen Streit und selbst ein Telefonat mit den Rechtsanwälten hat ihn nicht aufgehalten weiterzumachen.
An diesem Abend konnte ich nicht mehr. Ich bin total zusammengebrochen, total reset meinerseits. Mein Leben in Trümmern zu sehen und nun auch noch mein geliebtes Zuhause, das war zu viel.
Ich finde es schlimm, dass nach einer Trennung, gerade auch was das frühere gemeinsame und lieb gewonnene Zuhause angeht, die Sache zuletzt oft so dermaßen eskaliert. Dass ein faires Auseinandersetzen mit der Wohnsituation, mit den gemeinsamen Dingen (wem gehört was, wer braucht was, wer nimmt was mit, was bleibt) oft so schwer möglich ist... Schade, ist die Situation nicht ohnehin schwierig genug, weshalb auch noch solche (v.a. mental) kräftezehrende Aktionen.!? Dieses dem anderen/der anderen noch zum Schluss so richtig eines draufgeben... Erklärbar ist dies vielleicht, aber verstehen tue ich es nicht. Muss das tatsächlich sein? Was soll das wirklich jemandem bringen?
Vielleicht hatte ich bei mir bloß Glück, aber meine Ex-Frau und ich (wir lebten viele Jahre zusammen) hatten im Zuge der Trennung klar vereinbart, wer wie lange in der gemeinsamen Wohnung wohnen bleiben kann und wer schließlich welche Sachen bekommt bzw. mitnehmen darf. Mein Auszug aus der alten und Einzug in die neue Wohnung konnte dann auch geordnet erfolgen, ohne Druck und Stress, aber doch mit einem Zeithorizont im Hintergrund. Meine Ex-Frau, die vorübergehend woanders wohnte (das war, glaube ich inzwischen, auch sehr gut), löste schließlich, als ich draußen war, die gemeinsame Wohnung komplett auf und zog in unser Haus. In der alten Wohnung wollte niemand mehr bleiben. Die Situation war insgesamt natürlich unangenehm (das stückchenweise Ausräumen der gemeinsamen Wohnung, jeden Tag fehlte wieder das eine oder andere Ding, die Wohnung wurde immer leerer und leerer, Erinnerungen blieben), aber im Nachhinein bin ich froh, dass es so gelaufen ist. Ohne Ärger, ohne Streit. Das hätte alles nur noch schlimmer gemacht. Für beide, schätze ich. Für mich vor allem deshalb, da ich zu dieser Zeit noch nicht so lange abstinent war und ich mich in einer "gefährlichen" Phase befand. Da hätte ein Rückfall schnell passieren können.
Persönlich würde ich versuchen, so rasch als möglich Abstand vom alten Zuhause zu nehmen. Ansonsten wirst Du vermutlich immer wieder mit den Erinnerungen an das schöne Früher konfrontiert. Nur kommt dieses halt - so wie ich das bei Dir herauszulesen glaube - nicht mehr wieder. Distanz hilft da. Immer! Vielleicht nicht sofort, aber die Zeit regelt den Rest.
LG, Stef.
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Ich verstehe das grundsätzlich nicht, wie oft Männer drauf bestehen, in der gemeinsamen Wohnung/ dem Haus zu bleiben und die Frau dazu nötigen, sich mit den Kindern was Neues zu suchen.
Egal, wer sich trennt, meiner Meinung nach sollte immer derjenige entscheiden, der sich hauptsächlich um die Kinder kümmert, wo er / sie mit den Kindern wohnen möchte.
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In vielen Fällen wird das gemeinsame Haus doch sowieso verkauft, weil im Zuge des Zugewinnausgleichs der oder die eine den anderen Partner doch sowieso auszahlen müsste und viele das Geld gar nicht haben.
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Wir habt ihr es geschafft weiterzumachen? Nicht am Weg zu zweifeln? Ich war gerade 2 Stunden mit ihm und den potenziellen Käufern im Haus.. Ich bin fertig.. Und er wirkte so "normal" ... Wie kann man nur so Masken aufsetzen? Aber körperlich sieht er furchtbar aus.. dünn.. komische Augen...
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Wir habt ihr es geschafft weiterzumachen? Nicht am Weg zu zweifeln? Ich war gerade 2 Stunden mit ihm und den potenziellen Käufern im Haus.. Ich bin fertig.. Und er wirkte so "normal" ... Wie kann man nur so Masken aufsetzen? Aber körperlich sieht er furchtbar aus.. dünn.. komische Augen...
Oh Mann, das ist echt heftig. Ich sende dir eine riesige Tüte „tut mir gut“ u eine Sonderlieferung Nervenkraft. 🙏🙏🙏
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Wir habt ihr es geschafft weiterzumachen? Nicht am Weg zu zweifeln? Ich war gerade 2 Stunden mit ihm und den potenziellen Käufern im Haus.. Ich bin fertig.. Und er wirkte so "normal" ... Wie kann man nur so Masken aufsetzen? Aber körperlich sieht er furchtbar aus.. dünn.. komische Augen...
Naja, wenn’s drauf ankommt kann ein Alkoholiker mir 2 Promille normal und nüchtern wirken.Keine Ahnung wie sie das schaffen, aber ist so.
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Ich verstehe das grundsätzlich nicht, wie oft Männer drauf bestehen, in der gemeinsamen Wohnung/ dem Haus zu bleiben und die Frau dazu nötigen, sich mit den Kindern was Neues zu suchen.
Egal, wer sich trennt, meiner Meinung nach sollte immer derjenige entscheiden, der sich hauptsächlich um die Kinder kümmert, wo er / sie mit den Kindern wohnen möchte.
Ego.
Habe mittlerweile so viel Kontakt zu Frauen, die sich getrennt haben.
Zum Teil grauenvoll welche Geschütze von den liebsten Männern hochgefahren werden, weil sie der Ex beweisen wollen, dass sie ohne ihn nicht kann. Kratzt eben am Ego. Was die kann ohne mich? Das darf nicht sein.
Nach der Trennung erkennt man erst den wahren Charakter.
Ist mit dem Kindesunterhalt das gleiche Thema. Da muss der Arme auch noch zahlen und ihr Leben mit dem neuen Lover finanzieren während sie sich um die Kinder kümmert, 24/7 im Dauereinsatz ist und nachmittags fein Kaffee trinkt mit Freundinnen, während er seinem „stressigen“ 40 Stunden Job nachgeht, jeden Abend chillen kann und sich über seine spätere schöne Rente freuen darf.
sie ist ja nicht Alleinerziehend, er nimmt doch die Kinder jedes zweite Wochenende. -
Wir habt ihr es geschafft weiterzumachen? Nicht am Weg zu zweifeln?
Keine Ahnung ehrlich gesagt.
Ich stand und stehe auch manchmal kurz vor dem totalen Zusammenbruch.
So geht es vielen. Du bist nicht allein. Die guten Phasen werden länger.
Man braucht eine gute Freundin zum heulen und austauschen.
und dann einfach alles Schritt für Schritt. Immer und immer wieder darauf fokussieren WARUM man sich getrennt hat, wie sehr man gelitten hat, wie lang man mit der Entscheidung gerungen hat und dass man gerade für sich selbst und das eigene Glück und das der Kinder kämpft.Das ist Stärke. Eines Tages wirst du zufrieden aufwachen und denken „ich hab alles richtig gemacht. Mir geht es gut, ich bin zufrieden, unabhängig und stolz auf mich“
Das ist dein Ziel.
Ich habe gerade vor kurzem eine Freundin weinend bei mir sitzen gehabt. Sie meinte sie kann nicht mehr und dass sie zu ihm zurück geht. Hauptsache der Terror und der Stress hört auf. Und da braucht man manchmal einfach nur jemand der einem zuhört, tröstet, einem auf seine Stärken hinweist und das, was man schon alles geschafft hat und weiter geht’s. Ein Tag nach dem anderen.
Ich wünsche dir viel Kraft. Du schaffst das alles.
Und das wichtigste: nicht einlullen lassen. Manche spielen auch auf Zeit. Sind freundlich, reißen sich zusammen, hoffen dass du das Schlechte vergisst, tun so als wären sie fertig mit dir. Genau das soll dich zum zweifeln bringen.Alles aus der Distanz betrachten, emotional Abstand halten, ihn sehen wie er ist (du kennst ihn!) und trotzdem ein bisschen gute Mime zum Bösen Spiel machen.
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Zeit. Du hast dich ja nicht von irgendeinem Mann getrennt, sondern von dem Mann, mit dem du eine Familie gegründet hast. Das braucht länger, sehr lange.
Und natürlich wirkt er nach außen total cool und lässig. Seine Außenwirkung darf ja nicht bröckeln. Aber du hast doch super erkannt, dass er eben kränklich aussieht.
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