Hallo Ella,
Du schreibst so sehr viel über ihn, dass ich mich gerade gefragt habe, ob er Dein Vehikel ist, mit dem Du Dich von Dir selbst ablenken kannst.
Mir sind ein paar Sätze in Deinem Thema aufgefallen.
Er hat bereits von Ärzten klargemacht bekommen, dass er nur noch etwas Lebenszeit hat, FALLS er umgehend aufhört, zu trinken.
sich dann irgendwann um die Wohnung kümmern. Das geschah in den vergangenen Jahren nie, deshalb glaube ich nicht daran. Ich weiß, mit welchen Stimmungsschwankungen er aus der Reha kommen und wie das an meine Substanz gehen wird.
Und doch macht mir der Gedanke an ein Leben ganz ohne ihn auf unerklärliche Weise Angst. In meiner Lebensphase mit jetzt Mitte 50, aber auch, weil er schon fast immer ein wichtiger Mensch für mich war.
Was logischerweise dazu führte, dass er mich längst nicht mehr ernst nimmt.
Noch nicht ein einziges Mal habe ich es geschafft, ihm in einer solchen Situationen konsequent zu sagen, dass er wegbleiben soll.
Das Problem mit der Wohnung wird er nicht in den Griff bekommen
Es geht um Einsamkeit, das ist schon noch eine andere Stufe, denke ich. Also mangelnde Sozialkontakte, sich in nichts eingebunden fühlen, so ne Art Schattendasein führen. Ist naürlich mein Ding, da gegenzusteuern. Ich kämpfe mit Ansätzen zur Depression, daher fällt mir das nicht so leicht. Noch bin ich berufstätig - was kommt danach, sowas beschäftigt mich. Aber klar, eine von Sucht geprägte Beziehung ist da keine Lösung, im Gegenteil.
Mein Xy steckt so knietief im Schlamassel
Ich hbe mir in den vergangenen Jahren immer Hintertürchen offen gelassen, durch die ich wieder in die Beziehung reinschlüpfen konnte
Kannst Du Dir denken, was ich glaube, wenn ich das lese?
LG LK