Nori - Alkoholikerin mit 35 Jahren

  • Hallo,

    Ich trinke seit dem im 20 bin regelmäßig, wenig am Tag aber viel am Abend.

    Durch zu viel Stress, sowohl im privaten als auch im beruflichen Alltag, bin ich in eine Depression reingerutscht und habe angefangen schon in der Früh zu trinken.

    Irgendwann habe ich auch gesundheitlich Probleme bemerkt aber ich konnte nicht aufhören zu trinken.
    Inzwischen wurde bei mir das *edit* Syndrom diagnostiziert und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll…

    Ich kann einfach nicht aufhören zu trinken und rauche auch zu viel.

    Vielleicht hilft ein Austausch mit anderen, die auch aufhören wollen, zu trinken.

    Ich hoffe auf gegenseitig Unterstützung und Hilfe!

  • Hallo Nori!

    Herzlich willkommen hier im Forum. Es wird sich bald der für dich zuständige Moderator um dich kümmern. In der Zwischenzeit kannst du dich schonmal hier umschauen. Sehr interessant für dich zum Lesen sind auch die Artikel ganz oben im dunkelblauen Balken.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Guten Tag Nori,

    Ich kann einfach nicht aufhören zu trinken und rauche auch zu viel.

    Dann hast Du für Dich erkannt, dass Du Alkoholikerin bist?

    Ist es denn so, dass Du jetzt aufhören möchtest? Denn das muss von Dir selbst kommen.

    Ich kann Dir jetzt vorschwärmen, wie gut es mir jetzt ohne Alkohol geht. Denn ich bin ein glücklicher Mensch geworden. Auch wenn das Leben nicht immer einfach ist. Denn das hat mit dem Alkohol ja nichts zu tun.

    Aber das wird Dir erstmal nicht viel helfen. Du musst es für Dich wollen.

    Wann hast Du denn das letzte Mal getrunken?

  • Heute Mittag habe ich zwei Bier getrunken.
    Ich weiß, dass das falsch ist aber ich kann einfach nicht anders. Hört sich jetzt wahrscheinlich komisch an.

    Dafür habe ich heute noch keine geraucht. Weiß, dass hört sich jetzt nach einer Entschuldigung an.

    Aber ich will aus diesem Teufelskreis rauskommen!
    Weiß nur nicht wie ☹️

  • Hört sich jetzt wahrscheinlich komisch an.

    Nein, das ist die Sucht. Da nützt Logik nicht viel. Aus dem Grund sterben so viele am Alkohol. Mein Vater z. B. auch.

    Rauchen und Trinken gleichzeitig aufhören hätte ich mir übrigens nicht zugetraut. Ich habe das erst nach über zwei Jahren Nüchternheit in Angriff genommen.

    Dafür habe ich heute noch keine geraucht.

    Diese Aussage kommt von Deinem Suchthirn. Das wird immer Argumente finden.

    Zum Aufhören braucht es diesen Moment, wo es "klick" macht. Meistens geht es einem dann schon recht schlecht. Manche bekommen den nie und sterben.

    Du hast aufgegeben. Ergibst Dich Deinem Suchthirn. Das Glas, oder die Flasche nimmst aber Du in die Hand. Wenn Du es wirklich nicht willst, kann die Sucht toben, wie sie will.

    Du kannst Unterstützung finden. Wenn Du es möchtest. Dann führt der Weg zum Arzt. Auch wenn das unangenehm ist. Sterben ist unangenehmer. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Entgiftung. Und ggfs. auch medikamentöse Unterstützung. Das kannst Du mit Deinem Arzt besprechen.

    Ich kann Dir nur raten, den Schritt zu tun. Wenn Du leben willst und wieder glücklich werden.

    Hier der Artikel dazu.

    Das Forenteam
    4. Dezember 2021 um 21:37

  • Hallo Nori,

    wir befinden uns hier noch im Vorstellungsbereich. Da stellen wir fest, ob das hier etwas für Dich ist.

    Der Austausch findet erst später, nach der Freischaltung statt.

    Diese erfolgt nach gewissen Vorgaben.

    Vorher gilt folgendes:

    alkoholiker-forum.de/forum/thread/39525/

    Nach der Freischaltung wird Dein Name blau. Dann kann es losgehen.

    Vorher müssten wir noch klären, ob Du Dich als Alkoholiker siehst und eine lebenslange Abstinenz anstrebst. Denn das ist hier die Voraussetzung.

    Da bin ich mir leider nicht so sicher bei Dir. Wenn Du zum Arzt gehst, wäre das auf alle Fälle ein erster Schritt.

    Mit ärztlicher Begleitung könntest Du dann sofort freigeschaltet werden. Denn einfach aufhören wäre "Kalter Entzug" und das kann tödlich enden.

    Bis dahin, bitte nur hier bei Dir schreiben.

  • Hallo Alex,

    Ich habe mit meinem Hausarzt schon über mein Alkoholproblem gesprochen. Am Mittwoch habe ich einen Termin, wir werden dann 24 Stunden meinen Blutdruck messen, am Donnerstag auswerten und dann besprechen wie wir bzw. Ich weiter vorgehen kann.

    Ich möchte wirklich vom Alkohol wegkommen und habe mir fest vorgenommen nichts mehr zu trinken.

    LG

  • Das ist sehr gut, dass du die ersten Schritte schon unternommen hast.

    Habt ihr schon darüber gesprochen, wann du den Entzug starten möchtest?

    Einfach mit dem Trinken aufhören wäre kalter Entzug.
    Hier ist der Artikel dazu.

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

  • Nein, noch nicht direkt aber ich würde lieber einen sanften Entzug zuhause durchführen.
    Habe heute auch noch keinen Alkohol getrunken und keine geraucht.
    Vielleicht schaffe ich es ja, dass ich dieses Wochenende gar nichts trinke.

    Den Artikel habe ich mir durchgelesen.

    Dankeschön

  • Willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Der richtige Austausch hier im offenen Bereich, derzeit schreiben wir noch im Vorstellungsbereich, geht erst nach erfolgter Entgiftung oder aber einem Arztbesuch mit eingehender Beratung.

    Ok, dann melde Dich wieder, wenn Du beim Arzt warst, Nori!

    In der Zwischenzeit kannst Du Dich hier im Forum einlesen. Hier z.B.

    Erste Schritte für Alkoholiker - Alkoholiker Forum

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Bitte melde Dich wieder nach Deinem Arztbesuch, Nori!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo,

    Entschuldigen, dass ich mich jetzt erst wieder melde. War zu sehr mit mir selbst beschäftigt. Ich bin seit 27.06.2025 trocken und will es auf jeden Fall durchhalten.
    Ich habe meinem Körper durch den Alkohol schon zu viel zugemutet.
    LG

  • Willkommen auch von mir, Nori.

    Prima, dass du den Schritt in die Abstinenz geschafft hast.
    Hattest du ärztliche Begleitung?

    Viele Grüsse

    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Nein, mir geht es körperlich inzwischen so schlecht, dass ich von alleine aufgehört habe.
    Will noch paar Jahre leben und es wird mir richtig schlecht, wenn ich daran denke wie der Alkohol mich im Griff hatte und was er aus mir gemacht hat.

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