Heute spreche ich etwas an, das jeden trockenen Alkoholiker betrifft, der in einer Beziehung lebt. Und nein, damit meine ich nicht die Co-Fraktion, die versucht, einen nassen Alkoholiker trocken zu therapieren. Das ist eine andere Welt und funktioniert ohnehin selten.
Bei uns kommen immer dieselben Argumente „Ich kann meinem Partner doch nichts verbieten.“ „Wir müssen darüber reden und einen Kompromiss finden.“ „Wir sollten jede Nebenwirkung der Sucht gemeinsam analysieren.“
Ehrlich gesagt aus meiner Sicht " Das ist "Unsinn" Entscheiden muss ich selbst, das ist das Thema. Es geht nicht darum, den Partner zufriedenzustellen oder Harmonie zu produzieren. Es geht darum, in einer sicheren Umgebung trocken zu bleiben.
Ich muss klar unterscheiden. Was ist echte Risikominimierung und was sind Zugeständnisse, die nur neue Risiken schaffen, weil man dem Partner gefallen oder etwas gut machen will ?
Und noch etwas. Wer hier landet, bekommt keine Paartherapie.
Hier geht es darum, Wege aufzuzeigen, wie jemand trocken werden und bleiben kann. Dass manche Grenzen hart wirken oder übergriffig erscheinen, mag sein aber sie sind nicht die Basis für Harmonie, sondern die Basis für Abstinenz.
Wie habt ihr das erlebt?