Was möchtest Du denn selbst, lumen , abseits des Gedankens zu helfen, hast Du das für Dich schon entschieden? Damit zöge er ja bei Dir mit einem Fuß ein. Dann musst Du ihm mindestens seine Post zugänglich machen - möchtest Du das?
Im Internet kann man lesen, dass karitative Einrichtungen ihm einen Wohnsitz bzw Meldeadresse stellen könnten. Dazu müsste er vermutlich zu Beratung gehen. Ist er denn stationär in Entgiftung? Falls ja, gibt es dort normalerweise einen Sozialdienst, mit dem er all sowas besprechen könnte - falls die Geschichte von der Entgiftung denn stimmt und es der Bekannten nicht nur darum geht, ihn an Dich "weiterzureichen".
Lass Dich doch vielleicht selbst einmal beraten, was die Konsequenzen für Dich wären. Entgiftung und Langzeit wären Schritte in die richtige Richtung, ja, aber eben keine Garantie, und wenn Du ihm nicht nur Meldeadresse gibst, sondern ihn auch quasi aufnimmst, bist Du an allem, was passiert, ziemlich nah dran.
Mein Ex zB ging davon aus, dass er nach seiner Entgiftung und Langzeit vorerst zu mir kommen kann. Ich hab damit gehadert und ihm schließlich gesagt, dass ich es nicht möchte, weil ich mir nicht jeden Tag nen Kopf drüber machen wollte, ob er zB nüchtern bleibt. Er hat wie Deiner keinen Job, so dass Struktur fehlte.. Bei ihm ist mittlerweile wieder alles beim Alten. Er hat allerdings (noch) eine Wohnung.
Wenn Du künftig die einzige Anlaufstelle wirst, könnte es schwierig werden.