StepByStep - Mehrfach versucht aufzuhören – diesmal will ich es schaffen

  • Manchmal: schade, dass ich bei diesen Sommerfeeling mit einem kühlen Drink nicht mehr so geniessen kann.

    Da bin ich ganz bei Hartmut‘ s Gedanken.
    So lange ich Neid empfinde, den Alkohol mit was Schönem verbinde oder schöner Worte umschreibe, ist das Suchthirn noch sehr präsent und sucht seine Chance.

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    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

  • In den ersten Monaten blitzten bei mir auch schon mal vermeintlich positiv besetzte Trinkgedanken auf. Da hatte sich die Sucht in mir drin mal wieder bemerkbar gemacht. Die Sucht versuchte stets nur eins, mich mit allen Mitteln wieder an die Flasche zu bringen, mal rabiat, manchmal auch nur zart und leise mit der angeblich schönen Atmosphäre z.B. in einem Biergarten. Das war für mich ein wichtiger Prozess, das alles durchlaufen und Trinkgedanken wieder abzuschütteln. Wie gesagt, das ging nicht in wenigen Wochen. Zumindest bei mir dauerte es deutlich länger.


    Ich habe mal von einem Polytox den Rat erhalten, mich dann selbst zur Ordnung zu rufen: "Halt! Stopp! Da stimmt was nicht, ich will wieder saufen." Mir hat es seinerzeit geholfen, an ich selbst zu appellieren.

    Heutzutage geht es mir so wie bereits von anderen geschildert: Eine schöne Umgebung lässt bei mir Gedanken an einen Kaffee, eine Saft-Schorle oder eine ganz ordinäre Cola aufkommen. Mein ehemals so "geliebtes" Weißbier spielt da keine Rolle mehr. Wenn andere so was vor sich stehen haben, nehme ich es allenfalls beiläufig zu Kenntnis, es löst jedoch kein Trinkverlangen aus. Sollte dies mal wieder der Fall sein, weiß ich, was zu tun ist. Denn, ob es so bleiben wird, wie es jetzt ist, das kann ich nicht behaupten.

    Vielleicht kannst Du ja damit etwas anfangen.

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