Hallo Linde66
Danke für deine Hilfe!
Hallo Linde66
Danke für deine Hilfe!
Hatte ein alkoholfreies Bier
Alkoholische "Ersatzgetränke" sind nichts für trockene Alkoholiker. Auf diese solltest Du verzichten, wenn Du keinen Saufdruck bekommen möchtest. Diese Getränke gaukeln dem Hirn vor, dass es richtigen Alkohol bekommt und schon bist Du wieder im Kreislauf.
Ausserdem besteht zusätzlich die Gefahr, dass man anstelle des alkoholfreien Getränkes, dann doch mal eins mit Alkohol bekommt, weil sich die Getränke so sehr gleichen.
Deswegen Finger weg von "alkoholfreiem" Bier oder Sekt. Besser sind Tee, Kaffee, Sprudelgetränke, Cola, etc. dort ist mit Sicherheit kein Restalkohol verborgen.
Elly Nun verstehe ich es. Danke. Also der "Saufdruck" kann also daher kommen, das wusste ich nicht. Und Kohlensäure ist in Ordnung. Vielen Dank! Wenn ich ein alkoholfreies Bier getrunken hatte, dann immer in 0,0% Dosen oder Flaschen. Ich hatte es mir selbst mitgebracht als wir vor der Diskothek zusammengesessen hatten. Später hatte ich Wasser getrunken.
ielen Dank! Wenn ich ein alkoholfreies Bier getrunken hatte, dann immer in 0,0% Dosen oder Flaschen
Ein Beispiel für nasses Denken wäre, wenn du trotz besseren Wissens wieder zu den 0,0‑Prozent‑Varianten greifst, Bier, Wein, Sekt, alles was es da so gibt.
Das sind die alten nassen Muster, nur in „harmlos“ verkleidet.![]()
Dazu kommt. Nur weil „0,0 %“ draufsteht, heißt das nicht, dass es wirklich null ist. Viele dieser Getränke haben bis zu 0,5 % Alkohol und müssen das nicht einmal groß angeben.
Wer das trinkt, ist streng genommen nicht trocken.
Wenn etwas aussieht wie Alkohol, wie Alkohol riecht und an Alkohol erinnert, dann erinnert es auch das Suchtgehirn an Alkohol. Das kann sogar noch Tage später mit Saufdruck „honoriert“ werden , das System merkt sich solche Reize zuverlässig, auch wenn du längst glaubst, drüber zu stehen.
Nur mal als Info
Hartmut Das habe ich nicht gewusst. Meine Info war, dass beim Aufdruck "alkoholfrei" Restalkohol enthalten sein kann, es aber bei dem Aufdruck 0,0% kein Alkohol enthalten sein darf. Zum Glück war es nur das eine seit letztem Jahr. Ich trinke meist Wasser oder Bionade. Habe es gerade noch mal gegoogelt und da steht, dass bei 0,0% 0,03 bis 0,05% (Restspuren) enthalten sein kann und bei alkoholfreiem bis zu 0,5%. Wow! Wieder etwas dazugelernt. Danke für die Info, also fällt das für mich weg.
Alles anzeigenEin Beispiel für nasses Denken wäre, wenn du trotz besseren Wissens wieder zu den 0,0‑Prozent‑Varianten greifst, Bier, Wein, Sekt, alles was es da so gibt.
Das sind die alten nassen Muster, nur in „harmlos“ verkleidet.
Dazu kommt. Nur weil „0,0 %“ draufsteht, heißt das nicht, dass es wirklich null ist. Viele dieser Getränke haben bis zu 0,5 % Alkohol und müssen das nicht einmal groß angeben.
Wer das trinkt, ist streng genommen nicht trocken.
Wenn etwas aussieht wie Alkohol, wie Alkohol riecht und an Alkohol erinnert, dann erinnert es auch das Suchtgehirn an Alkohol. Das kann sogar noch Tage später mit Saufdruck „honoriert“ werden , das System merkt sich solche Reize zuverlässig, auch wenn du längst glaubst, drüber zu stehen.
Nur mal als Info
…mir hat diese „Spielregel“ auch als Co geholfen, dass alkoholfrei trinken, in diesem Zusammenhang wie hier beschrieben, nicht trocken ist… seither bin ich innerlich ruhiger und dieses „CoGezappel“ ists, ist’s nicht, ist’s schlimm ist’s nicht schlimm, wenn er, mein Partner alkfrei trinkt… das hat sich in mir „erledigt“.. .
Ich glaube, ich muss gerade enorm vorsichtig sein, dass mich das nicht massiv runterzieht. Eigentlich bin ich sehr stolz darauf, 8,5 Monate nicht getrunken zu haben. Wenn ich das 0,0% Bier nun als nicht trocken einstufe, dann habe ich es doch nicht geschafft und all die Anstrengungen waren für die Katz. Ich fühle sehr viel Traurigkeit und werde nun auf sowas verzichten und an meinem Stolz von 8,5 Monaten festhalten. Ich wusste es nicht, ansonsten hätte ich es nicht getrunken. Ich habe seit 8,5 Monaten keinen Alkohol angefasst und werde es auch in Zukunft nicht tun.
und an meinem Stolz von 8,5 Monaten festhalten.
Das kannst du auch. Schließlich hast du es nicht gewusst.
Hatte mir auf der Seite davor schon das hier markiert.
Hatte ein alkoholfreies Bier
und
hört das irgendwann auf oder wird das für immer bleiben?
Die Antworten darauf hast du ja jetzt erhalten.
Die Suchtstimme wird mit der Zeit immer seltener werden. Weil neue Verknüpfungen im Gehirn gelegt werden. "Trockene" neue Wege sich ausbilden und durch immer wieder darüber gehen sich verfestigen und breiter werden.
Du stellst genau die richtigen Fragen. ![]()
Ach ja. Auch wenn 0,0 Bier keinen Alkohol enthält. Es schmeckt bierähnlich und es zu trinken ist "nasses" Verhalten und wird gerne mit Suchtdruck und ggfs. Rückfall "belohnt".
Alex_aufdemweg Danke für deine Worte! ☀️ Die 8,5 Monate lasse ich mir nun auch nicht nehmen und werde weitermachen. Es gibt noch viel zu lernen.
Gut so, Lichtknüpfer, du stellst nicht nurcFragen, sondern lässt dich auch auf unbequeme Antworten ein. Weiter so!
Rennschnecke Danke 🙂
Nun, die 8,5 Monate sind nicht das Entscheidende. Wichtig ist, was du heute machst. Ich habe damals auch nicht wegen irgendeiner Zahl aufgehört, sondern wegen der Alkoholkrankheit selbst. Sonst wäre ich daran verreckt.
Da habe ich auch keinen Tag gezählt wie lange, wie oft, wann und wo ich gesoffen habe, war völlig egal.
Wenn du mit deiner Zeit klarkommst, gut. Wenn du die Monate brauchst, um dir etwas zu beweisen, kann das als Motivation funktionieren , sollte aber nicht die Basis sein. Auch gut . Aber die Motivation sollte am Ende aus dir selbst kommen und nicht aus einer Zahl im Kalender. Oder?
Wenn du morgen wieder saufen würdest, wären die 8,5 Monate auch „weg“. Es wäre nur Schall und Rauch , genau deshalb ist es wichtig erstmal heute zu schauen.
Bleib weiter auf deinem Weg.
Klar. Ich höre natürlich in erster Linie aufgrund der Erkrankung auf und für meine Gesundheit. Manchmal fühlt es sich jedoch recht schwer an und dann sage ich mir "Nur heute nicht". Und aus "nur heute" ist schon ein recht langer Weg gegangen. Ich schaue zurück und freue mich und je länger die Strecke zurückliegt sehe ich, dass ich auf einem guten Weg bin und all die Kraft und all der Einsatz Früchte tragen. Diese "Motivation" möchte ich mir erhalten. Die Motivation kommt natürlich aus mir selbst, aber die Zahl des Kalenders gibt mir ein Stückchen Kraft, dass es möglich ist. Ich habe in den letzten Jahren so viel verändert, dass kam alles aus mir, aus der Arbeit an mir selbst, Reflektion, umdenken, neue Wege finden. Und den gehe ich nun.
Danke, ich arbeite daran 🙂
Hallo Lichtknüpfer,
Willkommen hier im Forum. Komm in Ruhe hier an. Hier in Deinem Thread kannst Du all Deine Gedanken und Fragen schreiben. Supi, dass Du schon über 8 Monate nüchtern bist. Ich habe gelernt und gemerkt, dass es nicht ausreicht, nur mit dem Trinken aufzuhören. Die Alkoholsucht ist eine körperliche, geistig und psychische anerkannte Krankheit.
seit 2018 dauerhaft Therapie (auch stationär) in anderen psychischen Bereichen. Im Moment ist keine Kraft mehr vorhanden. Nach dem letzten Klinik Aufenthalt wurde das Alkoholproblem deutlich angestoßen und es eskalierte
Auch ich war seit 2017 in psychotherapeutischen Kliniken, meinen Alkoholkonsum hatte ich aus Scham immer verschwiegen. 2024 war ich dann bei einer psychotherapeutischen Heilpraktikerin, der ich mich öffnete, da ich nicht wollte, dass Alkoholsucht in meiner Krankenakte steht.
Irgendwann kamen wir nicht weiter und sie meinte, erst die Sucht, dann die Psyche.
Ja, ich denke, ich bin Alkoholiker. Öffentlich mag ich es allerdings nicht aussprechen, da ich nicht abgestempelt werden möchte und verhindern möchte, dass schlecht geredet wird. Es ist mir unangenehm.
Etliche Versuche aufzuhören, scheiterten nach 2-3 Tagen. Ich überwand meine Scham und Angst, ging zur Suchtberatung, outete mich gegenüber meinen Ärzten und Familie/Freunden. Ich gehe nicht mit hausieren, aber die wichtigsten Leute um mich wissen es, allein schon aus Selbstschutz.
So schloss ich Hintertüren. Heute gehe ich offen damit um, weil es mir egal ist, was andere über mich denken.
Das war nicht immer so. Mit nassem Kopf war es mir wichtig, Anerkennung von außen zu bekommen, mein Selbstwert war im Eimer.
Suchtdruck habe ich nach 2 Jahren keinen mehr. Trotzdem bin ich achtsam, lese hier jeden Tag und gehe in eine reale SHG.
Ein paar Tipps bei Suchtdruck findest Du unter der Lupe „ Notfallkoffer“ oder HALT- Regel.
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