Guten Morgen liebe Mitglieder. Auch ich habe, so wie es vielleicht einigen geht, lange überlegt ob ich mich registriere. Aber da mein Leidensdruck gerade sehr hoch ist und ich mich unglaublich alleine fühle, habe ich das jetzt einfach mal gemacht. Leider kann ich noch nicht schreiben, dass ich trocken bin. Ich soll über das Wochenende kontrolliert trinken. Ich glaube, wer Alkohol dauerhaft trinkt, weiß, dass das nur schwer zu erreichen ist. Ich versuche hier zu Hause alles zu überspielen. Am Montag soll es denn zur Entgiftung ins Krankenhaus gehen. Wobei ich wichtige Termine hätte und schon wieder versuche alles unter einen Hut zu bringen. Es ist nicht mein erster Entzug. Ich habe es auch schon alleine zu Hause probiert, da ich aber bereits schwer krank war/ bin vom Alkohol, habe ich Angst vor dem körperlichen Entzug. Ich versuche es heute, nur ein bisschen jedenfalls weniger zu trinken. Aber in meinem Kopf ist immer das gleiche: Alkohol. Mein Hausarzt möchte keinen ambulanten Entzug machen, wegen meinen Krankheiten. Aber am Woen ginge es auch nicht. Nun sitz ich hier und versuche meinen Gedanken zu kontrollieren. Aber irgendwie ist es schwierig. Aber vielleicht ist das hier ein Anfang. Seid ganz herzlich gegrüßt.
Mac123 - Neues Mitglied
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Lieber Mac,
zunächst herzlich willkommen und Glückwunsch zu deiner Entscheidung. Vergiß die Termine, du und deine Gesundheit ist das wichtigste im Leben. Ich bin jetzt 10 Monate trocken und sooo glücklich.
Es wird sich gleich ein Moderator bei dir melden. Ich wünsche dir aber jetzt schon ganz viel Erfolg und würde mich freuen dann regelmäßig hier von dir zu hören.
LG Lebensmut
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Hallo
herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker.
Es ist gut, dass du dir über deinen Alkoholkonsum ernsthaft Gedanken machst und jetzt endlich richtig handeln willst.
Der Entzug unter ärztlicher Begleitung ist das einizig Richtige, was du machen kannst.
Wir empfehlen bis zum Entzug moderat weiter zu trinken um auf alle Fälle einen kalten Entzug zu verhindern.ArtikelKalter Entzug
Unter einem kalten Entzug versteht man das plötzliche Absetzen von Alkohol (oder anderer Drogen) ohne medizinische Begleitung.
Regelmäßiger Alkoholkonsum führt dazu, dass sich der Körper psychisch, physisch und hormonell auf den Suchtstoff einstellt. Einmal daran gewöhnt, kann er mit Entzugserscheinungen reagieren, wenn die Zufuhr von Alkohol ausbleibt. Diese Entzugserscheinungen können recht heftig sein und sogar tödlich verlaufen.
Typische Entzugserscheinungen bei Alkoholentzug sind Schwitzen,…Das Forenteam14. Mai 2021 um 22:29 In dieser Selbsthilfegruppe tauschen sich Alkoholiker aus, die sich dazu bekennen und eine lebenslange Abstinenz anstreben.
Da ich keine Vermutungen anstellen möchte, die konkrete Frage an dich.
Siehst du dich als Alkoholiker und möchtest du ein dauerhaft abstinentes Leben führen?Viele Grüße
Nayouk
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Ja, ich bin Alkoholiker. Es ist unumgänglich. Ich muss lernen, es aus zu sprechen. Ich war mal ziemlich erfolgreich, im Job und in der Familie. Aber jetzt bin ich wieder dabei zu fallen. Alles was ich schonmal geschafft habe. Ich habe meinen ersten Rausch mit 11 gehabt. Danach folgten Drogen und noch mehr Rausch. Ich konnte das aber sehr lange, sehr gut verstecken. Aber ich will das nicht mehr. Ich will leben und wieder die Dinge schätzen, die ich mir mit meinem Mann aufgebaut habe. Ich habe Angst meine Familie im Stich zu lassen. Ich weiss ja, dass die Entgiftung nicht so lange dauert. Vielleicht sollte ich wirklich versuchen, die Termine zu verschieben. 😔
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Vielleicht sollte ich wirklich versuchen, die Termine zu verschieben.
Das solltest du. Zuerst muss der Alkohol weg, dann kommt alles andere.
Du hast dich für einen Entzug entschieden und der sollte für dich Prio 1 haben.
Für dich kann es hier im Forum weitergehen, sobald du unter ärztlicher Kontrolle den Entzug beginnst.
Dieses Forum kann dich dann auf deinem Weg in die Abstinenz begleiten.
Ich bin diesen Weg gegangen und du kannst ihn auch erfolgreich gehen.Melde dich, wenn du im KH bist. Bis dahin kannst du dich hier schon mal einlesen, auch in unseren Grundbausteinen.
ArtikelGrundbausteine für ein nüchternes Leben
Viele Menschen, die alkoholabhängig sind, wünschen sich, nicht mehr trinken zu müssen. Dieser Wunsch schwankt emotional – mal ist er stärker, mal schwächer und hängt oft von den Umständen ab, unter denen der Betroffene seiner Sucht nachgeht.Das Forenteam17. Mai 2021 um 16:40 -
Vielleicht sollte ich wirklich versuchen, die Termine zu verschieben. 😔
Das solltest du wirklich, dir zu liebe.
Danach folgten Drogen und noch mehr Rausch
Wenn du polytox unterwegs warst, hast du ja sicher schon die anderen Drogen bezwungen, jetzt schaffst du den Alkohol auch noch.
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Dankeschön! Ja, die habe ich mit 20 bezwungen. Dann wieder Rückfall. Aber dann wieder geschafft. Vor 2 Jahren ging es mir so gut. Wirklich gut. Ich habe nach all den vielen Jahren ganz anders entdeckt. Ich will das wieder haben und dafür kämpfe ich. 💪❤️
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Mac123 , deine Bewerbung ist eingegangen. Wie gesagt, sobald du bei der Entgiftung ärztlich betreut wirst, kann eine Freischaltung erfolgen.
Viele Grüße
Nayouk -
Dankeschön ❤️
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Hallo. Ich befinde mich jetzt im Krankenhaus. Darf ich mich jetzt bewerben? LG
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Hallo Mac,
willkommen bei uns in der Selbthilfegruppe!
Deine Bewerbung liegt schon vor. Ich schalte Dich jetzt für den offenen Bereich frei und verschiebe Deinen Thread in den Bereich: Erste Schritte für Alkoholiker.
Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)
Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.
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Dankeschön.
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Der erste Schritt ist gemacht

LG Bolle
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Du bist eingestiegen in den Zug in die Abstinenz. Er ist losgefahren und nimmt langsam Fahrt auf.
Jetzt darfst du dir es erstmal bequem machen und dir viel Ruhe gönnen, denn so ein Entzug ist anstrengend für Körper und Seele. -
Das ist nicht leicht. Man versucht immer alles noch nebenbei von hier aus zu erledigen. Mein Mann versucht alles irgendwie von mir fernzuhalten. Aber der innere Druck ist da. Mein Herz rast. Ich habe immer das Gefühl, ich muss das noch, dann das. Ich habe auch das Gefühl, dass ich hier im Krankenhaus so abgestempelt bin. Heute morgen sagte eine Schwester ich soll doch mal lieber mehr überlegen. Was denkt sie eigentlich, was ich die ganze Zei mache. Ich laufe hin und her. Habe kaum Ruhe. Dabei kämpfe ich hier gerade gegen meinen Dämon. Ich bin hier zu allen freundlich und höflich. Aber die Abwertung ist sehr spürbar. Das macht mich sehr traurig. Auch das Gefühl gerade außer Gefecht zu sein, macht mich verrückt. Ich komm hier gerade von 100 auf 0. Das geht doch nicht.
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Aber die Entscheidung ins Krankenhaus zu gehen, für die Entgiftung, war die richtige. Hat jemand Erfahrung, wie lange die stationäre Entgiftung dauert? Hier redet ja keiner mit mir.
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Du bist mit deinen Gedanken schon wieder zuhause, was?
Hi auch von mir und stark, dass du das angehst. Ich war nicht im Krankenhaus, wurde von meinem Hausarzt begleitet, aber wenn keiner mit dir spricht, frag einfach. Und wenn jemand blöd zu dir ist, weiß er nicht, um was es hier geht.
Liebe Grüße,
Hera
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7-14 Tage.
Bekommst du schon Medikamente oder hat schon ein Arzt mit dir gesprochen?
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