Hallo Jenny,
erstmal auch von mir ein Willkommen. Jetzt, wo die Begrifflichkeiten geklärt sind.
Diese ganzen neuen Bezeichnungen schießen ja wie Pilze aus dem Boden. In meinen 20 Jahren hier kam immer wieder irgendeine „besondere“ Etikettierung aus Therapie, Beratung oder sonstigen Ecken. Das verwirrt mehr, als es hilft.![]()
Deswegen ist es hier klar strukturiert: Ein Alkoholiker ist ein Alkoholiker. Und das ist gut so, denn dann muss man sich nicht um Begriffe drehen, sondern kann sich um den Weg kümmern.
Das Ziel haben wir ja alle, trocken bleiben.
Was mich interessieren würde: Hast du unsere Grundbausteine gelesen? Findest du dich darin wieder?
Wie sieht es bei dir mit einem alkoholfreien Umfeld aus, zu Hause, unterwegs, bei Veranstaltungen, wo gesoffen wird? Wie gehst du damit um? Nur damit ich dich besser einordnen kann.
Das Positive ist, dass du bisher immer in qualifizierten Händen warst Arzt, Entgiftung, Therapie. Das ist eine gute Basis.
Nach dieser Basis kommt aber das Leben, das draußen stattfindet, und ab da beginnt erst das Trockensein.