Dry_Steve - Hallo in die Runde - Meine kleine Vorstellung

  • Mein Name ist Steve, bin 45 Jahre alt und trinke viel zu viel. Ich gehe davon aus, dass ich ein Alkoholiker bin, auch wenn mir diese Bezeichnung für mich gar nicht gefällt.


    Wie viel und wann trinke ich?

    Ich trinke fast jeden Tag ungefähr 1 bis 2 Liter Bier und gerne auch mal eine Flasche Wein, wenn mal kein Bier mehr im Haus ist. Härtere Sache trinke ich quasi nie. Ich trinke nach Feierabend und am liebsten während dem Kochen (Abendessen). Ich trinke Bier/ Wein wie "Wasser" einfach nebenbei; ohne wirklichen Genuss. Nach dem Abendessen trinke ich nie.


    Warum trinke ich?

    Das ist eine gute Frage. Ich bin ein sehr rationaler Mensch. Alkohol hilft mir dabei "locker" zu werden. Er hilft mir zu entspannen.


    Wie geht es jetzt weiter?

    Ich möchte vom Alkohol ganz wegkommen, da ich ihn nicht kontrollieren kann. Morgen habe ich mein erstes Gespräch in einer Caritas Suchtberatung und bin sehr nervös deswegen. Ich bin sehr froh, dieses Forum entdeckt zu haben und freue mich über den regen Austausch mit euch.

  • Hallo Dry_Steve, willkommen bei uns!

    Betrachtest du dich nun als Alkoholiker oder gehst nur davon aus? Sich dazu zu bekennen, ist der erste Schritt in Richtung Abstinenz,

    Alkoholismus ist eine anerkannte Krankheit, die tödlich enden kann. Egal, ob man harte Sachen trinkt oder "nur Bier".

    Lieber Gruß,

    Hera

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Find ich auch.

    Nun wäre dein nächster Schritt der zum Arzt, um deine Entgiftung begleiten zu lassen. Du trinkst aktuell vermutlich noch?

    Freiheit begann für mich dort, wo die Ausreden endeten.

    Abstinent seit 2022

  • Willkommen bei uns.

    Nein ich trinke nicht mehr. Und ich hab vor es dabei zu belassen.

    Ja, das ist eien gutes Ziel, es zu belassen. Es kommt nur darauf an, wie lange?

    Wir hier im Forum verfolgen das Ziel einer lebenslangen Abstinenz. Wie sieht es bei dir aus?

    Und wann hast du das letzte Mal etwas getrunken? Warst du schon beiem Arzt?

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich möchte ebenfalls keinen Alkohol mehr trinken. Getrunken habe ich zuletzt am 30.06.2026. Heute also Tag 2 ohne Alk.

    Heute habe ich erstes Gespräch bei der Suchttherapie bei der Caritas.

    Beim Hausarzt war ich noch nicht.

    Eine Sache möchte ich noch loswerden, weil es mich gerade beschäftigt und mir Mut macht. Meine Eltern trinken beide keinen Alkohol. Einfach weil sie es nicht wollen bzw. brauchen. Warum sollte ich es also nicht auch schaffen? 🙂

  • Meine Eltern trinken beide keinen Alkohol. Einfach weil sie es nicht wollen bzw. brauchen. Warum sollte ich es also nicht auch schaffen?

    Der Vergleich hinkt. Deine Eltern sind höchstwahrscheinlich nicht süchtig – du als Alkoholiker schon. Das macht den Unterschied.;)

    Das plötzliche Absetzen von Alkohol kann zu Entzugserscheinungen führen, die plötzlich auftreten und im schlimmsten Fall zum Tode führt oder irreparable Schäden hinterlassen.

    Auch wenn es früher vielleicht ‚irgendwie gut gegangen‘ ist.

    Deswegen die klare Empfehlung: Geh zum Arzt, sag offen, dass du Alkoholiker bist und aufgehört hast, und besprich mit ihm deine persönliche Entgiftung. Die dauert ja in der Regel nicht lange, lass mal drüber schauen.

    Selbstdiagnosen sind an der Stelle fehl am Platz. Glaub uns – wir wissen, wovon wir sprechen.

    schaue mal

    Das Forenteam
    14. Mai 2021 um 22:29

    Gruß Hartmut

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    Trocken seit 2007

  • Vielleicht an dieser Stelle ein kleines Update:

    Ich bin nun seit 7 Tagen nüchtern. Körperliche Entzugserscheinungen habe ich keine. Ich hatte Anfang des Jahres eine Fettleber vom Kardiologen diagnostierziert bekommen und darauf hin eine Diät gemacht bei der ich gut 20 kg abgenommen. Während der Diät habe ich über einen Zeitraum von 8-10 Wochen keinen Alkohol getrunken, da ich die wenigen Kalorien lieber "richtiges Essen" zu mir nehmen wollte.

    Inzwischen ist meine Fettleber verschwunden und ich bin nicht mehr übergewichtigt.

    Am Wochenende waren wir (Familie) auf einer Party, auf der auch gut und gerne Alkohol getrunken wird. Für mich war klar, dass ich keinen Alkohol trinken werde. Als mir dann gleich das erste Bier angeboten wurde, habe ich es dankend abgelehnt und mich als "Fahrer" geoutet. Den folgenden Kommentar "Ach 1, 2 Bier kannst Du doch ruhig trinken..." kennt sicherlich fast jeder. Ich habe dann sicherlich etwas verunsichert reagiert, bleib aber den ganzen Abend nüchtern.

    Ich habe folgende Erkenntnis an diesem Abend erhalten:

    Wir waren 8 Männer im ungefähr gleichen Alter (Mitte 40)

    • 2 Männer haben - so wie ich es früher auch getan hätte - getrunken (4-5 0,33er Bierchen und danach 2-3 Whisky Cola)
    • 3 Männer (inkl. mir) blieben nüchtern
    • 3 Männer haben nach dem 2,3 Bier auf "Wasser" gewechselt

    Ich habe im nüchternen Zustand erstmal realisiert, dass das "Saufen" garnicht sooo üblich in "meinen Kreisen" ist und ICH eher zur ausufernden Ausnahme gehört habe. Ich habe mich nach der Party richtig gefreut mit klarem Verstand meine Familie nach Hause fahren zu können und am nächsten Morgen völlig frisch aufzuwachen.

  • Ging nochmal gut. Ich möchte Dir diesen Artikel dalassen.

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Und ja, ich bin immer noch erstaunt wie viele Menschen wenig, bis gar keinen Alk zu sich nehmen. In meiner Blase dachte ich damals, dass praktisch alle trinken.

    Wo ich hingehe, dort bin ich dann.

  • Hallo Dry_ Steve,

    7 Tage nüchtern ist schon mal ein Anfang.

    Die Frage ist, warst du dabei beim Arzt, hast dich begleiten lassen oder auf eigene Gefahr?

    Wer weiß eigentlich alles, dass du Alkoholiker bist? Offenheit ist ein Schutz.

    Das mit der Feier lasse ich mal unkommentiert und hake es unter Unwissenheit der Alkoholsucht ab.

    Wir empfehlen etwas anderes, aber dazu irgendwann später mehr.

    Wenn du dich hier weiter austauschen möchtest, denn du bist noch im Vorstellungsbereich, dann schau mal den Link darunter an, schreib kurz etwas und der nächste Moderator wird dich freischalten.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Linde66 8. Juli 2026 um 10:43

    Hat den Titel des Themas von „Hallo in die Runde - Meine kleine Vorstellung“ zu „Dry_Steve - Hallo in die Runde - Meine kleine Vorstellung“ geändert.
  • Hallo Steve,

    auch von mir herzlich Willkommen in der SHG.

    Ich habe dich freigeschaltet und dein Thema an Ort und Stelle verschoben. Du kannst dich jetzt austauschen, nur bitte in den ersten 4 Wochen nicht im Vorstellungsbereich bei den neuen Usern mit den orangeroten Namen.

    Falls noch Fragen auftauchen, einfach stellen.

    Viele Grüße und einen hilfreichen Erfahrungsaustausch,

    Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Die Frage ist, warst du dabei beim Arzt, hast dich begleiten lassen oder auf eigene Gefahr?

    Wer weiß eigentlich alles, dass du Alkoholiker bist? Offenheit ist ein Schutz.

    Beim Arzt war ich nicht. Ich mache einen kalten Entzug auf eigene Gefahr. Von der Substanz Alkohol bin ich wohl nicht abhängig, da ich schon häufiger mehrere Wochen nichts getrunken habe. Ich muss meine schlechten "Angewohnheiten" bzw. meine Triggermomente in den Griff bekommen. Das geht nur mit strikter Abstinentz und viel Zeit. Momentan fühle ich mich aber super, obwohl mir erst ein schwerer familiärer Schicksalschlag (Mutter, harter Schlaganfall) übel reinspielt. Bin aber generell kein Frusttrinker.

    Wird dennoch eine spannende Reise.

  • Von der Substanz Alkohol bin ich wohl nicht abhängig

    Aha, was suchst Du dann hier? Eine Anleitung zum ggf. kontrollierten Weitertrinken?

    meine schlechten "Angewohnheiten"

    Na ja, wenn es nur eine Angewohneit ist, die lässt sich doch sicherlich in den Griff bekommen, einfach etwas weniger trinken zum Beispiel.


    Siehst Du Dich als Alkoholiker?


    Alles in allem werde ich aus Deinen Ausführungen nicht so recht schlau. Entweder Du bist, so wie ich ein Alkoholiker, dann scheint Dir jedoch die nötige Krankheitseinsicht zu fehlen.


    Oder Du bist es nicht, dann reicht sicherlich mal ein kleines Päuschen, um später wieder "ballern" zu können.

    Wird dennoch eine spannende Reise.

    Gute Fahrt.

  • Hallo Steve und herzlich willkommen auch von mir.

    So ganz habe ich dich noch nicht verstanden.

    Ja, ich sehe mich als Alkoholiker.

    und

    Von der Substanz Alkohol bin ich wohl nicht abhängig, da ich schon häufiger mehrere Wochen nichts getrunken habe.


    Ein Alkoholiker ist ein Mensch mit einer krankhaften Alkoholabhängigkeit und damit süchtig nach Alkohol und dabei können Trinkmenge und Häufigkeit ganz unterschiedlich sein.
    Die betroffenen User in diesem Forum sind alle Alkoholiker/innen die dauerhaft abstinent leben wollen.
    Damit ist eine gemeinsame Basis und Verständnis für den weiteren Austausch gegeben. Deshalb nochmal die konkrete Frage,
    bist du Alkoholiker und was bewegt dich zu dieser Einschätzung.

    Vele Grüsse
    Nayouk

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

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