Jane1 - Antwort Co Abhängigkeit

  • Ich höre von meinem Partner immer dass wir verschieden sind. Das mag stimmen. Aber ein Alkoholproblem Sucht, sein Verhalten dann mir gegenüber ist Auslöser für die ganzen Probleme und nur eine Ausrede von den Alkoholikern.. Sie suchen nur nach Gründen weiter trinken zu können, dürfen.. ich bin noch bei ihm weil ich ih. Sehr liebe aber auch weil ich schon 2 nahestehende verloren habe an Leberzirrose und weil ich das letzte Stadium sehr gut kenne und mein Partner schon dort angekommen ist.. ich will nichts unversucht lassen und hoffe hier antworten zu bekommen, was ein trockener alkoholiker empfehlen würde wie man ein einen, mittlerweile, emotionslos, rücksichtslose, verletzend, einsichtslosen, verständnislosen, gefühllosen eisblock triggern könnte um ihm mit Worten zu helfen sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Die trockenen alkoholiker müssen gefragt werden ws ihnen wirklich hilft ihre Sichtweisen zu überdenken

  • Hallo Jane,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Männer und Frauen sind sowieso verschieden. Aber der Alkohol verändert einen Menschen zusätzlich. Viele negative Eigenschaften werden nur verstärkt.

    Alkohol schädigt Körper und Seele.

    Du fragst gezielt nach trockenen Alkoholikern. Ich bin seit über 13 Jahren abstinent und kann nur schreiben, dass der Alkoholiker nur aus sich selbst heraus trocken werden kann.

    Leider können Angehörige nichts ausrichten, wenn es nicht beim Alkoholiker Klick macht.

    Aber Du kannst Dein Augenmerk auf Dich selbst richten, was kannst Du tun, damit es Dir besser geht?

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hallo Jane,

    herzlich Willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.
    Hier in unserer Gruppe wird es um dich gehen, was kannst du tun damit es dir besser geht?

    mittlerweile, emotionslos, rücksichtslose, verletzend, einsichtslosen, verständnislosen, gefühllosen eisblock triggern könnte um ihm mit Worten zu helfen sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Die trockenen alkoholiker müssen gefragt werden ws ihnen wirklich hilft ihre Sichtweisen zu überdenken

    Das kann dir kein trockener Alkoholiker beantworten, weil es gefühlt bei jedem etwas anderes war, was für sie Anlass war, die Sucht zu stoppen.
    Du kannst ihm ohne Krankheitseinsicht nicht helfen, Alkoholismus ist eine Krankheit.
    Du solltest dich mit diesem Gedanken vertraut machen, dass du mit dem "alles für ihn tun" auch das Suchtsystem am laufen hälst.
    Das ist der Weg, den Angehörige gehen können. Hilfe durch Nichthilfe. Es geht hier nicht um Schuld, es geht um dich.
    Magst du dich hier austauschen klicke unten auf den Link, dann schalten wir dich für den Austausch frei.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Marie04 8. Juli 2026 um 12:20

    Hat den Titel des Themas von „Antwort Co Abhängigkeit“ zu „Jane1 - Antwort Co Abhängigkeit“ geändert.
  • Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Jane1.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Ich bin trockener Alkoholiker und ich kann Dir gar nichts empfehlen. Denn ich hab jeden Versuch, mir zu helfen oder mich zu überzeugen, als Versuch wahrgenommen, mich zu kontrollieren oder passend hinzubiegen.
    Und am Saufen zu sterben war mir egal.

    Das Beste, was meine Frau tun konnte, war, mich zu verlassen.

    Ich musste selber drauf kommen und die meisten schaffen es halt nicht. Da machst Du Sterbebegleitung.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Hallo Lebenskünstler, das sehe ich mittlerweile wie du. Ich bin gerade dabei dass ich es wirklich realisiere.. und seine verletzend Art nicht mehr auf seinen charakter schiebe und persönlich nehme.. das bringt mir auch auf die Distanz zu geschehen.. noch leide ich unter den Umständen nicht die Wertschätzung von ihm zu erhalten und ein verlassen Schlussstrich zu meinem Partner hat dazu geführt dass er sagt jetzt muss ich mich nicht mehr rechtfertigen und das fühlt such gut an .. das ist auch der grund wieso mir dieses schluss machen so schwer fällt .. zusmmenzu bleiben und ein leben ohne ihn weiter zu planen ist derzeit meine Zukunftsvision... eine Art pbergangslösung, da ich weiss das ich ihm beim sterben zu sehen muss..und es auf keinen fall besser wird.

  • Ich habe festgestellt mir hilft es, erstens alle Symptome zu kennen, einzuteilen in Phasen und zu beobachten wie es sich verschlimmert.. und zu wissen was nach dem und dem sympthom als nächstes dran kommt, das gibt mir zumindest eine gewisse sicherheit in den Momenten wo das vl. Unerwartete Eintritt und die Stärke damit besser umzugehen und fertig zu werden und mich klar abzugrenzen, mein partner ist oft müde, hat gedächnisprobleme, kann seine Gefühle nicht mehr richtig ausdrücken, macht vermehrt Unfälle und sieht blass aus, wird zunehmend aggressiver und lügt, Hygiene und Sauberkeit lassen nach, krankenstände häufen sich und das morgendliche in die abreit gehen fällt ihm schwerer. er spricht von nierenschmerzen und verharmlost diese mit ich hab heute einfach zu wenig getrunken, er isst wenig ..Er trinkt weiter und mehr als vorher .. Was werden wohl die nächsten gesundheitlichen Verschlechterungen sein eurer Erfahrung nach?

  • Das können wir hier alle nicht beantworten.

    1. Sind wir keine Ärzte und
    2. selbst wenn wir es wären, wären Ferndiagnosen keine verlässliche Aussage.

    Da muss er schon selber zum Arzt. Hier sollte es ja vor allem um dich gehen. Wie geht es dir mit seinem Konsum. Wie hälst du das aus? Möchtest du weiterhin so leben?

  • Ich bin ausgezogen, schlafe nicht mehr mit ihm in einem Bett, mache mir keine Hoffnungen mehr und ja mir hilft das beobachten der Situation, einen gewissen perspektivenwechsel zu dem was geschieht und auch die Erfahrung dass ich schon zwei Menschen dadurch mit dem Tod verabschiedet haben, was als nächstes kommt wissen die Menschen die ihren partner bis zum Tod begleitet haben, gewisse Muster, Abläufe gibt es immer, schon klar dass man kein Arzt ist, und nicht alles eintreffen muss wie bei jemand anderen aber mir hilft es .. Es beruhigt mich, wenn ich weiss was noch dazu kommen wird, und mich vorzubereiten, vor allem wenn es auch darum geht irgendwann mal einen notarzt rufen zu müssen..

  • Hallo Jane,

    erstmal herzlich willkommen.

    Ich habe deine beiden Themen zusammengefasst, bitte schreibe einfach hier weiter.

    Ich verstehe nicht so ganz, worauf du hinauswillst. In unserer Selbsthilfegruppe geht es um Hilfe zur Selbsthilfe, darum, Wege aus der Coabhängigkeit zu finden. Da geht es um DICH und nicht um deinen Partner und seine gesundheitlichen Probleme, die er durch seine Suchterkrankung hat und die halt immer schlimmer werden.

    Du schaust ihm dabei zu, warum tust du das? Das ist doch kein schönes Leben.

    zu wissen was nach dem und dem sympthom als nächstes dran kommt, das gibt mir zumindest eine gewisse sicherheit in den Momenten wo das vl. Unerwartete Eintritt und die Stärke damit besser umzugehen und fertig zu werden und mich klar abzugrenzen,

    Wozu brauchst du denn diese Sicherheit, du schreibst um dann damit besser umgehen zu können aber was bringt dir das wirklich?

    Was werden wohl die nächsten gesundheitlichen Verschlechterungen sein eurer Erfahrung nach?

    Das weiß doch hier keiner, niemand hier kennt deinen Partner und seinen gesundheitlichen Zustand. Es ist doch bei jedem anders.

    Es sollte doch hier darum gehen dass du für dich herausfindest, wie du zu einem zufriedenen, glücklichen Leben kommen kannst. Ob das an der Seite eines Suchtkranken geht sei mal dahingestellt.

    Ich habe es nicht geschafft sondern wurde selbst krank davon. Und so habe ich es in den 19 Jahren, die ich mich mit Suchtselbsthilfe beschäftige, immer wieder auch von anderen Mitbetroffenen gehört und gelesen. Das ist meine Erfahrung damit.

    Liebe Grüße Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Jane,

    gerade habe ich deinen letzten Beitrag gesehen.

    Hast du schon zwei alkoholabhängige Partner gewissermaßen in den Tod begleitet?

    Gruß Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Ja, habe ich und ja es gibt Muster und es gibt in der Suchterkrankungen einen Vergleich zu Heroinabhängigkeit vs Akoholabhängig und kann das bestätigen weil ich auch so eine Person kannte. Und klar ich beschäftige mich näher damit, ich auch eine Selbsthilfegruppe leite zu einem anderen thema aber auch mit Süchten verbunden ist, ich weiss um die Abgrenzung aber ich kenne mich selbst ich muss es auch verarbeiten und dazu braucht man Aufklärung und da helfen Erfahrungsberichte ..

  • Abgrenzen und distanzieren ist die eine Sache, aufarbeiten,verarbeiten und als erledigt im Gehirn abzuspeichen eine andere, verstehen erkennen der ist Situation, zu schützen eine Sache, die Entscheidung den Menschen der alkoholabhängig ist nicht komplett allein zu lassen sondern mit ihm befreundet zu sein vor allem wie es bei mir ist in unmittelbarer Nachbarschaft ein anderer Fall.. verstehst du?

  • Da deine Gedanken aber so viel bei ihm sind, entsteht in mir auch der Eindruck, dass du an einer Ablösung von ihm gerade gar kein Interesse hast. Kann das sein?

    So lange du immer wieder damit konfrontiert wirst, Tag und Nacht nur ihn im Kopf hast (wie es ihm geht, was die Folgen sein könnten), ist ein Verarbeiten und Abschließen gar nicht erst möglich.

    Versteh mich nicht falsch, das kannst du so machen. Die Frage ist nur, inwieweit bringt es dich weiter? Ich nehme an du analysierst ihn nicht erst seit gestern. Was hat es dir die letzten Wochen, Monate oder Jahre gebracht?

    Du bist ja nicht hier, weil es dir so fantastisch damit geht.

  • Das mit der Abgrenzung ist in meinem Fall auch schwierig da er mein nachbar ist und in einer Art saufgemeinschaft mit den anderen Nachbarn hat. so ist es, aber ja es geht mir nun besser als vor 4 Monaten, ..ich befasse mich nicht mehr damit wie sehr er mich verletzt hat sondern der Bösewicht der Alkohol ist..

  • Hallo Jane,

    ich weiss um die Abgrenzung aber ich kenne mich selbst ich muss es auch verarbeiten und dazu braucht man Aufklärung und da helfen Erfahrungsberichte ..

    Unter Verarbeitung verstehe ich im Fall von Coabhängigkeit was anderes. Da geht es darum zu erkennen, warum ich in genau solcher Beziehung bzw solchen Beziehungen gelandet bin. Es geht dabei um mich selbst, mich zu schützen wieder in solch toxischen, ungesunden Beziehungen zu landen.

    Zu erkennen, was mich an solchen Menschen so anzieht. An hilflosen, suchterkrankten Menschen die keine Hilfe wollen. Warum ich mich da kümmer, Verantwortung übernehme die nicht meine Verantwortung ist, mein Leben hintenan stelle nur um mich zu kümmern.

    Was bringt es dir einem Menschen helfen zu wollen, der garkeine Hilfe möchte. Anscheinend. Denn würde er Hilfe wollen würde er anders vorgehen. Für suchtmittelabhängige Menschen gibt es sehr viele Hilfe-Anlaufstellen.

    Warum hängst du an Menschen, die sich wegen ihrer Sucht, die sie nicht stoppen können, zu Tode quälen. Denn das ist eine Qual, ich hab auch Erfahrungen aber hab diese Menschen nicht begleitet.

    Verarbeitung hat für mich bedeutet zu verstehen, dass ich nicht Schuld war an der Sucht, der Sauferei meines Exmannes. Dass die Sucht ihn beherrscht und ich und niemand was dagegen tun konnte als er selbst. Dass Alkohol ein Nervengift ist und alles, wirklich alles im Körper zerstört ist klar aber das hatte mit meiner Verarbeitung meiner Ehe mit meinem suchtkranken ersten Mann nix zu tun.

    Gruß Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Verarbeitung hat dafür mich was damit zu tun, wie lange ich noch bei diesem Menschen sein möchte und begleiten will, deshalb ist mir auch due Reihenfolge und Kettenreaktion was wird noch alles daher kommen wichtig, ich selbst will das auststiegsszenario und schlussstrichszenario wie einen notfallkoffer dabei haben, wenn es soweit ist.. will ich mit den Skills arbeiten, uch muss dass verinnerlichen bis in jede Zelle hinein, ich bekomme schnell Schocks und beige zu grosser Emotionalität auch die Versuche ich in den Griff zu bekommen indem ich die szenarien durchgehe, ja studiere lerne und wenns dann passiert kann ich gut damit umgehen, ja bei mir ust das thema wegen eigener Erkrankung komplexer ich leide unter meiner instabilen Emotionalität stärker als das suchtverhalten nennen partners mich vor allem jetzt wo ich es weiss nicht mehr so schlimm, da mir meine Emotionalität gern einen Strich durch die Rechnung macht..

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