Thomson - Vorstellung

  • Dass man nicht aufhoeren kann mit dem Trinken, wenn das 1 . Glas getrunken ist, schreit der Körper nach dem 2., dem 3. .....usw, bis man nicht mehr kann .

    So ging es mir auch immer. Ich konnte nicht aufhören, bevor die Flasche Wein leer war. Belastend waren dann Situationen, wo ich nicht einfach ein Glas nach dem anderen trinken konnte(ich wollte mein Problem nicht offen zeigen), z.B. bei Feiern beruflich oder privat. Da habe ich dann danach zuhause noch getrunken.

    Zum Glück ist das vorbei.

    Viele Grüße und auch gute Nacht

  • Kathrin Antje

    Genau so war es auch bei mir. Ich war schon kribbelig und dachte nur, wenn ich ENDLICH zu Hause wäre, dann könnte ich ENDLICH entspannt ein Bier trinken, ohne mich zu blamieren->weil keiner mehr dabei wäre.

    Ich wollte mich nicht blamieren und hatte Angst vor Fragen, ob bei mir etwas nicht stimmt. Auch bei mir sollte niemand etwas wissen.

    Bei mir war es nicht täglich oder mehrfach die Woche, sondern eher in Form des Quartalstrinkers. Aber wenn ich getrunken habe, dann richtig extrem.

    Da bin auch ich froh, dass ich das nun hinter mir habe!

  • Diese Heimlichkeit hat mich auch begleitet - täglich. Als es nicht mehr anders ging, suchte ich mir einen entsprechenden "Freundeskresi" den es nicht störte, da alle tranken.

    Nach dem Entschluss, abstinent zu leben und zu bleiben, war eine totale Kehrtwende nötig. Es war ein hartes und konsequentes Stück Arbeit. Aber es hat sich gelohnt, schon 2 1/2 Jahre und ich vermisse absolut nichts

  • Hallo Thomson,

    Ah Du meinst also einen neuen Thread starten?

    Nein einfach aus dem anderen Thread hier in deinem zitieren, wie ich es jetzt auch gemacht habe. Die Frage interessiert dich ja, und deshalb ist sie nirgendwo besser aufgehoben, wie in deinem Thema.

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo, Matcha hatte mich nun schon aufgeklärt, dass mit Kontrollverlusttrinkerin gemeint ist, dass man nach dem ersten Schluck nicht mehr aufhören kann zu trinken.


    Ich hatte damit aber zunächst etwas anderes verbunden. Nämlich, dass man trinken möchte, um die Kontrolle zu verlieren. Also sich quasi betäuben möchte, weil z. B. der Alltag so (Kinder, Trauerfall, Familie, BeruBeruf) stressig ist. Kennt ihr das? Wie bezeichnet man das? Kathrin Antje e Joachim

    LG Thomson

    Einmal editiert, zuletzt von Thomson (16. Mai 2026 um 12:44)

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      Wenn es aus einem anderen Beitrag so wie in deinem Fall jetzt du auf speichern gehst dann z. Bsp. zurück in deinen Thread, und fügst es ein.
      Ich hoffe du kannst mit meiner Erklärung etwas anfangen, wenn nicht, Hartmut kann das auch mit Bild.

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Also sich quasi betäuben möchte, weil z. B. der Alltag so (Kinder, Trauerfall, Familie, BeruBeruf) stressig ist. Kennt ihr das? Wie bezeichnet man das?

    Das Verhalten, welches du beschreibst, ist missbräuchlicher Alkoholkonsum. Ich trinke gezielt um eine bestimmte Wirkung zu erzielen, und nicht nur um einen lockeren Abend in Gesellschaft zu verbringen.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Das Verhalten, welches du beschreibst, ist missbräuchlicher Alkoholkonsum. Ich trinke gezielt um eine bestimmte Wirkung zu erzielen, und nicht nur um einen lockeren Abend in Gesellschaft zu verbringen.

    Ah! Vielen Dank. Kommt das denn häufig vor? Ich dachte, dass das einer deder Hauptgründe für Alkoholismus ist?

  • Der Hauptgrund für Alkoholismus ist, dass Alkohol eine Droge mit Suchtpotential ist.

    Es kann jeder erwischen, der aus irgendwelchen Gründen lange genug trinkt. Und wenn auch nur die soziale Umgebung so ist, dass da viel getrunken wird.

    Einige Prozent erwischt es immer. Egal ob sie gute oder schlechte Laune haben, sonstige Probleme ja oder nein.

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

  • Ob häufig oder nicht, mit diesem Verhalten trainiere ich ein Muster an, welches mich in die Sucht führen kann.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Hallo Thomson,

    ich habe die Diskussion aus Marthas Thread im Bereich der Langzeittrockenen hierher zu dir in deinen Thread geschoben.

    Die Forensoftware ordnet die Beiträge fortlaufend nach Datum und Uhrzeit weiter oben ein.

    LG, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

  • Hallo Thomson,


    ich seh in verschiedenen Threads deinen Namen auftauchen mit kurzen Fragen oder Kommentaren, und erinnerte mich, dass du neulich ankündigtest:

    Vielen Dank. Dann werde ich mich mehr eineinbringen.

    Was genau versprichst du dir von dem Austausch hier?

    Ich habe mir deinen Thread seit 2023 mal durchgelesen (war ja eine lange Pause dazwischen) und weiß trotzdem kaum etwas von dir - also, ich meine jetzt nicht private Dinge, sondern wie es dir mit deinem Trockensein so ergeht.

    Du hast dich ja bei deiner Vorstellung damals als eine Art Quartalstrinker beschrieben. Bist du denn seit deinem letzten Eintrag 2024 weiterhin ununterbrochen trocken?

    Viele Grüße

    Thalia

  • Guten Abend Thalia1913 ,

    schön, dass Du fragst. Zunächst das Wichtigste:

    Ich bin natürlich trocken geblieben. Hatte ich aber auch schon geschrieben. Zudem habe ich auch keine Lust zu trinken. Also Saufdruck hatte ich nicht.


    Dabei hatte ich in der letzten Zeit schon ne Menge, dass ich wegstecken musste. Meine Mutter ist im März verstorben. Es kam nicht unerwartet, aber trotzdem trifft es einen.


    Seit Ende November habe ich nun auch eine Freundin. Wir verstehen uns sehr gut und ich fühle mich richtig gut bei ihr aufgehoben.


    Sie weiß, dass ich nichts trinke und findet das auch sehr gut. Ihr letzter Partner ist am Alkohol gestorben.


    Den Kontakt zu meiner Famile habe ich reduziert. Ich habe nämlich den Eindruck, dass er mir nicht gut tut.

    Demnächst mehr. Ich muss zum nächsten Termin.

    LG Thomson

  • Hallo Thomson,

    danke für deine Antwort, und mein Beileid zum Tod deiner Mutter.

    Dass du eine Freundin hast, hattest du ja schon geschrieben.

    Sie weiß, dass ich nichts trinke

    Weiß sie auch, dass du Alkoholiker bist?

    Dass du „natürlich trocken geblieben“ bist, habe ich in deinem Thread dann evtl. überlesen. Ich finde das gar nicht so natürlich. Zumal du vorher ja auch lange Trinkpause gemacht hattest. Aber jetzt sind das dann ja schon ein paar Jahre - Gratulation!


    Wie gestaltest und sicherst du deine Trockenheit - richtest du dich nach den Grundbausteinen?

    Und was führt dich wieder zurück hier ins Forum?

    Was genau versprichst du dir von dem Austausch hier?


    Viele Grüße

    Thalia

  • Hallo Thalia1913 ,

    Zurück ins Forum bin ich gekommen, weil ich den Austausch wieder suche. Außerdem wollte ich mal wieder etwas von mir hören lassen.

    Zudem stehen bei mir einige Baustellen an. Über die ich demnächst schreiben werde. Eine der Baustellen ist tatsächlich das Gespräch mit meiner Freundin.

    Ich habe es mit ihr noch nicht besprochen. Da ich das auch erst seit ein paar Wochen weiß.

    Hm...wie gehe ich damit um? Ich habe natürlich kein Alkohol im Haushalt, meide Trigger (meine Familie), das Feierabendbier, Feierabendwein, Feierabendsekt gab es ja auch schon vorher eigentlich nie.

    Und bei Feiern biete ich immer an zu fahren. Das hat mir am Anfang geholfen. Alkohol am Steuer habe ich mich nie getraut. Ich habe und hatte immer Angst den Führerschein zu verlieren. Und weil ich weiß, dass ich mich das nicht traue, biete ich den Fahrdienst an.

    LG Thomson

  • Moin Thomson,

    erstmal herzlich willkommen zurück.

    Eine der Baustellen ist tatsächlich das Gespräch mit meiner Freundin.

    Ich habe es mit ihr noch nicht besprochen

    Wie geht es Dir damit? Hast Du Angst vor dem Gespräch?

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    LG Tabsi, abstinent seit 27.04.2024

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