releaseme - Wie soll es weitergehen?

  • Hallo releaseme,

    ich schließe mich da den anderen voll an.

    oder ist es nur die Gewohnheit die fehlt oder die Angst vor dem unbekannten was jetzt kommt?

    Vielleicht beides. Und das ist völlig okay. Es wäre doch komisch, wenn du ohne Gefühlsregung ausgezogen wärst, oder? Und wenn man mit jemanden so viele Jahre zusammengelebt hat, dann vergehen die Gefühle nicht komplett. Es ist vielleicht nur eher ein Gefühl wie zu einem guten Freund oder einem Bruder.

    Dieses Ignorieren des status quo bewirkt bei mir das Gegenteil von dem was es bei dir auslöst - dass ich mir mit der Zeit immer sicherer werde, dass ich das nicht will.

    So geht es mir auch. Jedes Mal wenn eine fiese Nachricht kam, hab ich mich weiter entfernt. Und je mehr Zeit vergeht, wo er nichts ändert, um so mehr weiß ich, dass es kein zurück mehr gibt.

    Aber du hast Kinder. Da kannst du dir keine Experiment erlauben.

    Das ist der Punkt. Hier geht es nicht nur um dich und schon gar nicht um ihn. Hier haben die Kinder Priorität. Lies dich mal bei den EKA‘s ein bisschen ein, dann siehst du klarer.

    LG ☀️

    Einmal editiert, zuletzt von Sonnenschein CoA (20. Dezember 2025 um 16:27) aus folgendem Grund: verdrückt

  • Ich glaube auch, dass es entscheidend ist zu wissen, dass man nicht von Anfang an total fein mit der Entscheidung ist, zu gehen, sondern dass es ein Prozess ist, der einen mal wieder etwas zurück wirft und dann wieder nach vorne bringt.

  • Jetzt hat mein Mann tatsächlich über unsere medizinischen Connections einen Beratungstermin noch für diese Woche in der Suchtklinik bekommen. Wie ihr euch denken könnt wirft mich das gerade zusätzlich aus der Bahn! Ich habe ihn heute gesehen, weil wir was wegen den Kindern und Weihnachten besprochen haben und jetzt dürfte er an seinem Tiefpunkt angekommen sein. Jedenfalls habe ich ihn in 20 Jahren so wirklich noch nicht gesehen. Und ja.. Ich weiß nicht was ich tun soll.. So lange habe ich gewartet darauf dass es mal klick macht bei ihm. Jetzt traue ich mir aber kaum ihm zu glauben.. naja, bis jetzt hat er ja nur geredet und war noch nicht bei dem Termin. Er will mich unbedingt dabei haben. Zuerst habe ich abgelehnt- aber jetzt denke ich mir, dann hat er keine Ausrede mehr und ich höre alles und kann mich nicht mehr manipulieren lassen.

    Und dann ist ja noch immer nicht gesagt ob er es durchzieht und ob er es schafft und ob mir das dann überhaupt noch reicht!

    Andererseits wird einem da jetzt so ein Hoffnungsschimmer gegeben, auf das Leben das man so gerne haben wollte. Und ich denke mir vorsichtig- was wenn er es jetzt wirklich verstanden hat? .. Ich war schon weiter.. nur der Schmerz ist gerade ein bisschen weniger , aber ich habe Angst vor einem bösen Erwachen.

  • Du darfst doch Hoffnung haben, aber Hoffnung haben, heißt ja nicht automatisch den Weg, den du gerade gehst, nicht erst einmal weiterzugehen. Gerade sorgst du für deine Kinder und dich und lässt ihn sein Ding machen. Ob er den Entzug macht, ob er sein Leben ändert und an seinen destruktiven Verhaltensweisen arbeitet, weiß nur die Zukunft. Du baust dir gerade ein Leben auf, in dem du alle Möglichkeiten hast. Was am Ende dabei heraus kommt, wirst du sehen.

  • Da hast du wahrscheinlich recht Summersun! Eine Überlegung meinerseits wäre auch, wenn ich trotzdem wegbleibe, obwohl er den Entzug macht, dann sehe ich wie ernst er es meint und ob er es "nur" für mich oder wirklich für sich tut...

  • Hallo releaseme,

    Lass ihn machen, setz du dich nicht unter Druck. du brauchst nichts zu tun, außer vielleicht beobachten und abwarten.
    Was versprichst du dir davon, wenn du ihn zu dem Gespräch begleitest?

    Jetzt traue ich mir aber kaum ihm zu glauben

    würde ich auch nicht. Was denkst du, was da diese Woche läuft? Nicht viel kann ich dir sagen. Vielleicht würde er sogar aufgenommen, dann haben die Stationen die Betten voll, und sind vor bösen Weihnachtsüberraschungen sicher, aber therapeutische Arbeit ist da nicht. Über die Feiertagen sind die Bereitschaftsdienste besetzt, die dann oft für mehrere Stationen zuständig sind.

    lg Morgenrot

    Wer nicht hofft, wird nie dem Unverhofften begegnen. ( Julio Cortazar )

  • Hallo releaseme,

    wenn ich trotzdem wegbleibe, obwohl er den Entzug macht, dann sehe ich wie ernst er es meint und ob er es "nur" für mich oder wirklich für sich tut...

    So ist es. Geh deinen Weg und lass ihn sein Ding machen. Das hat mit dir nichts mehr zutun.

    du brauchst nichts zu tun, außer vielleicht beobachten und abwarten.
    Was versprichst du dir davon, wenn du ihn zu dem Gespräch begleitest?

    Das sehe ich genauso. Es gibt keinen Grund ihn zu begleiten. Das bewirkt bei dir nur, dass du dein Co- Verhalten wieder aufnimmst (unterstützen und kontrollieren) und bei ihm, dass er dich wieder im Boot hat. Er ist erwachsen und er muss das alleine machen. Das hat mit dir im Moment nichts mehr zutun. Das muss er verstehen und dann siehst du, was von seinen Lippenbekenntnissen übrig bleibt.

    Ich schicke dir ganz viel Kraft.

    LG ☀️

  • Die Tatsache, dass er unbedingt will, dass du mit kommst zeigt sehr deutlich, dass er mitnichten einen echten Tiefpunkt hat.

    Du musst auf dich aufpassen, dich aus dieser Dynamik lösen und dazu gehört dich raus zu ziehen und ihm alleine die Verantwortung zu übergeben. Mit zu gehen ist das Gegenteil.

    "Suchtklinik" heißt Rehaklinik für stationäre suchtbezogene Langzeit-Therapie? Dann kommt er da auf die Warteliste und wenn ihr so tolle Connections habt, dann kommt er schneller dran.

    Aber, das heißt gar nix.

    Mach' dir nix vor, das Ganze ist noch überhaupt nicht an dem Punkt, um überhaupt von einer zukunftsweisenden Veränderung zu sprechen.

    Ich kenne das von mir, dass ich in meinem Co-Kopf dann alle möglichen Hinweise entdecke, weshalb es JETZT aber ganz anders ist, es diesmal klappen wird...war bei mir alles Wunschdenken.

    Und selbst wenn es aktuell ernst gemeint ist, schaffen es ja trotzdem die allermeisten nicht.

    Releaseme wo liegt das Problem jetzt erst mal auszuziehen und alles aus sicherer Position zu beobachten?

  • Ich schließe mich Jump! da an. Wer seine Krankheitseinsicht hat benötigt keinen "Zeugen" für die eigene Motivation. Zu dem Beratungstermin musst du nicht mit, es kann ein Risiko für dich sein. So wie ein Alkoholiker Situationen mit Alkohol meiden soll, solltest du Situationen fernbleiben, die dich wieder in die Suchtdynamik reinziehen können. Stell dir vor in deiner Zerrissenheit landest du in einer schlechtem Beratung, bei der du plötzlich mit in die Verantwortung genommen wirst.

    "Sie unterstützen ihren Mann sicherlich?. Das erfordert Arbeit von beiden Seiten...."

    Kommt gerne mal vor, im Forum gibt es vereinzelt Erfahrungsberichte bei denen man die Hände über dem Kopf zusammenschlägt... könntest du wiederstehen?

    Nimm die Wohnung, gönne dir und deinen Kindern den Abstand und die Ruhe und beobachte aus der Ferne. Zeit ist dein Verbündeter denn auch du bist aktuell mitten im Gefühlschaos und nicht bei "klarem" Verstand. Setze dir ein Ziel (zum Beispiel Mietvertrag unterschreiben) und dann stur umsetzen egal wie sehr es in die entgegengesetzte Richtung zieht.

    Du schaffst das.

  • Gehe bitte nicht mit, das endet evtl. unschön mit Schuldumkehr oder wenigstens Teilschuld. Dazu gehören ja immer zwei….
    Falsch, das ist einer alleine, der, der die Flasche öffnet und austrinkt.

    Ich kenne das aus Erfahrung, jedesmal wenn ich mal wieder den Notarzt rufe, und die dann kommen, immer das selbe Gerede. Ich bin da mittlerweile ziemlich locker, sage lediglich dass es meine Pflicht sei, Hilfe herbeizuführen, um mich nicht wegen unterlassener Hilfeleistung angreifbar zu machen.

    Dann gucken die doof, aber das ist für mich unwichtig, ich habe mit denen ja im echten Leben nichts am Hut.

    PS für alle Mitleser: wenn es mal schnell gehen muss „Bewustlose Person am Boden“ dann kommen die zügig.

  • Liebe releaseme meine Erfahrung aus 30 Jahren alkoholabhängigem Vater und Co-Abhängiger Mutter haben mich gelehrt, dass es für SEIN Schicksal keine Rolle spielt, ob du ihm da „beistehst“ und mitgehst oder nicht. Das Ergebnis wird kein anderes sein.
    Aber für DICH macht es einen Riesen Unterschied. Wenn du mitgehst, ziehst du dich erneut in eine Verantwortung, die du nicht tragen musst. Tu es nicht!

    Meine Mutter war überall dabei: Langzeittherapie, Krankenhausbesuche, endlose Listen irgendwelcher Besorgungen abgearbeitet… Ergebnis: alles beim Alten.

  • Liebe releasme, jetzt hast du eine Weile nix geschrieben...ist ja auch völlig okay... Ich hoffe nur, dass du dich jetzt hier nicht derart "unter Druck" fühlst ausziehen zu müssen, dass du dich dann hier zurück ziehst, weil du dich anders entscheidest oder deine Ambivalenz dir unangnehm ist oder so?

    Vielleicht liege ich völlig daneben.

    Ich will dir nur sagen, dass es ja dein Leben, deine Entscheidung und deine eigene Verantwortung ist. Das kann dir hier niemand abnehmen. Und von Außen sind natürlich alle "schlauer". Weil wir nicht drin stecken.

    Ich bin ja selbst "nur" ausgezogen und gar nicht getrennt und mach' hier die schlauen Sprüche. Ich weiß aber, dass die Katze aus dem Sack ist. Verleugnen und Schön-Reden geht jedenfalls nicht mehr. Und ich glaube so geht es vielen, wenn die Pakete hier erst mal auf dem Tisch liegen.

    Also ich will eigentlich nur sagen: Du bist mit deinen Gedanken und Gefühlen willkommen - auch mit deiner Zerrissenheit.

    Alles Liebe, Jump! 🎄

  • Zu Jump! Bemerkung muss ich nun auch was beisteuern.

    Liebe releasme, jetzt hast du eine Weile nix geschrieben...ist ja auch völlig okay... Ich hoffe nur, dass du dich jetzt hier nicht derart "unter Druck" fühlst ausziehen zu müssen, dass du dich dann hier zurück ziehst, weil du dich anders entscheidest oder deine Ambivalenz dir unangnehm ist oder so?

    Genauso war es bei mir. Ich habe mttendrin mal eine Zeitlang Nichts von mir hören lassen, da ich mich unter Druck gefühlt habe zu handeln (den Druck hab ich mir völlig selber gemacht) und.mich gleichzeitig geschämt habe, dass ich nicht fähig war zu handeln. Habe mich wie eine Versagerin gefühlt. Und so bin ich in meinem eigenen Tempo weiter und letztendlich habe ich es dann doch geschafft. Ich schreibe Dir, liebe releaseme um, um dir zu zeigen, dass es tatsächlich nicht einfach ist so eine Trennung durchzuziehen...jeder hat sein eigenes Tempo. und das ist gut so. Denn nur wenn man in seinem Tempo vorangeht , steht man dann auch hinter dem Ergebnis.

    Ich bin ja selbst "nur" ausgezogen und gar nicht getrennt

    Und ja, auch ich bin "nur räumlich getrennt" mit eingeschränktem Kontakt. Weitere Schritte wären wir jetzt zuviel.

    Aber das ist okay. Da.bin ich mittlerweile gnädig mit mir selbst.

    Ich denke an Dich und wünsche dir Mut und Zuversicht ♥️

  • Da stimme ich meinen beiden Vorschreibern auch zu. Ich bin zwar getrennt, aber es ist noch lange nicht so, dass man das von außen als richtig getrennt bezeichnen könnte. Auch ich habe mich privat und hier im Forum immer mal wieder zurückgezogen. Ich glaube jeder muss seinen individuellen Weg gehen und zurückgehen ist zwar ein schmerzhafter, aber ein durchaus legitimer Weg. Ich glaube ganz fest daran, dass man gewisse Dinge, sobald man sie einmal gesehen hat, nicht mehr ungesehen machen kann. Der Rest ist ein Prozess. Und wie langsam oder schnell er von statten geht, ist total individuell.

  • Menschlich nur zu verständlich, ja.

    Aber: Kinder von Suchtkranken sind darauf angewiesen, dass zumindest ein Elternteil Verantwortung übernimmt, wie wir hier bei den EKAs nachlesen können. Sonst dreht sich das Suchtkarussell immer weiter.

  • Hallo ihr Lieben! Danke, dass ihr an mich denkt. Ich habe mich jetzt ein paar Tage nicht gemeldet, weil ich mich wirklich völlig zurückgezogen habe. Nur für mich und mit meinen Kindern. Ich hatte das Gefühl, dass mich der Druck erschlägt- aber nicht hier im Forum, das tut mir sehr gut und da bin ich um jede einzelne Antwort immer immer dankbar!! Es war eher bei mir daheim so schlimm...Mein Eltern, seine Eltern, Freunde.. jeder hat eine Meinung und ich weiß nicht mehr was mein Herz will.

    Ich habe aber die neue Wohnung abgesagt. Seither geht es mir besser! Dieser Druck ist weg! Ich kann mit den Kindern bei meinen Eltern bleiben so lange wir es brauchen. Und da geht es ihnen gut! Sie brauchen sich nicht neu eingewöhnen, und für mich ist es ausreichend.

    Ich hatte immer wieder Kontakt mit ihm die letzen Tage. Wir haben uns öfter kurz gesehen und anständig geredet. Und ja, es sind da noch Gefühle- aber ob die reichen und ob es eine Chance für uns gibt wird sich zeigen. Ich habe eins gelernt- es liegt nicht mehr in meiner Hand! Es liegt an ihm.Er war bei dem Termin in der Suchtklinik. Ich war bei der psychiatrischen Angehörenberatung dort. Ich habe jetzt verstanden- er hat seine Aufgabe, die ich nicht beeinflussen kann, ihm dabei nicht helfen kann! Er muss es selber machen und wollen! Und meine Aufgabe ist es, dass es den Kindern gut geht und dass ich lerne, nichts mehr zu kontrollieren. Es ist sehr schwer für mich. Aber ich muss loslassen. Ich habe jetzt auch Termine zur Psychotherapie bekommen- ich möchte da aufarbeiten was ich erlebt habe und wo ich mitten drinnen stecke. Ich bin hin und hergerissen wie es mit ihm und mir weitergeht. Für mich gibt es nur ein Zusammenleben ohne Alkohol. Wir sind räumlich getrennt, aber ich möchte ihm diese letzte Chance noch einräumen. Und es war nicht umsonst alles die letzen Wochen- ich habe ihm meinen Standpunkt aufgezeigt, er weiß nun , dass ich so nicht mehr weiterlebe, dass ich beim Rechtsanwalt war etc, das hätte er mir alles nicht zugetraut.

    Ich würde mir immer vorwerfen , unserer Familie diese letzte Chance verwehrt zu haben. Ich weiß, dass es nicht an mir lag und auch nicht in meiner Hand liegt.

    Was mich momentan beschäftigt ist, wie man es schafft sich wieder anzunähern. Er würde uns am liebsten ja wieder bei sich haben. Aber meine Sorge ist, dass dann alles beim alten ist. Ich fühle mich auch wie in ständiger Alarmbereitschaft. Und ich werde mich nie mehr so verletzen lassen wie die letzen Monate. Die räumliche Trennung ist gut! Es sind da nämlich ein paar Dinge, die mich an seiner Entschlossenheit trotzdem zweifeln lassen: er trinkt alkoholfreies Bier und ist der Meinung dass ihm das nichts ausmacht, er hat eine Aussage getätigt "alle stempeln mich als Säufer ab und sind der Meinung dass ich Alkoholiker bin" - doch nicht seine Meinung?, und er hat mit der 2.Sorte Tabletten noch nicht begonnen (diese wo man dann wirklich keinen Alkohol trinken darf, weil man dann körperliche schwere Folgen hat)- er redet sich auf die Feiertage aus! Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber ich bin sicher nicht mehr so leichtgläubig wie die Zeit zuvor. Ich muss mich eigentlich jetzt zurücklehnen und schauen was passiert.. viel leichter gesagt als getan 🥺🫣

  • Liebe releasme,

    du musst dich mit deiner Entscheidung gut fühlen. Es ist schon sehr viel Wert, dass du bei deinen Eltern bleiben kannst mit den Kindern, vor allem ohne Zeitdruck.

    Ich verstehe dich mit der letzten Chance. Vielleicht brauchst du das einfach als letzten Schritt in deinem eigenen Prozess.
    Ich sehe es ebenso kritisch wie du, wenn dein Mann alkoholfreies Bier trinkt und auch die Entgiftung weiter rauszieht. Ausreden über Ausreden.

    Beim Ex- Mitbewohner war es ja ähnlich. Es wurde weiterhin alkoholfreies Bier getrunken. Er nichts verändert. Er hat nichts verstanden oder wollte es nicht.
    Im Endeffekt trinkt wieder, wie ich vermute auch wieder das harte Zeug. Aus dem alkoholfreien Bier wurde erst das ein oder andere normale Bier. Vor kurzem war er wieder stockbesoffen. Das sicher nicht vom Bier.

    Nach all den Zweifeln, der kurzen Trinkpause die er nach unserem Auszug gemacht hat, bin ich so froh über unseren Rückzugsort, unsere eigene Wohnung.

    Schau dir an was dein Mann macht. Aus sicherer Entfernung.

    Liebe Grüße

  • Und ja, es sind da noch Gefühle- aber ob die reichen und ob es eine Chance für uns gibt wird sich zeigen. Ich habe eins gelernt- es liegt nicht mehr in meiner Hand! Es liegt an ihm.

    Bezogen auf seine Sucht: ja.

    Bezogen auf Eure Partnerschaft: Ist es wirklich nur das Saufen, das Dich stört? Und wenn er scheinbar aufhört, "musst" Du ihn "zurücknehmen"?

    Wie schon geschrieben wurde: alkfreies Bier o.a. hat nichts mit dauerhaftem Abstinenzwillen zu tun.

    Zu Deiner Frage betr. Annäherung: Die ergibt sich oder ergibt sich nicht, die lässt sich nicht erzwingen, das hat was mit Vertrauen zu tun.

    Du musst gar nichts, außer auf Dich und Deine Kinder achtzugeben.

    Einmal editiert, zuletzt von Rennschnecke (26. Dezember 2025 um 11:20)

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