Korli - Co Abhängig

  • Ich weiss dass es falsch von mir war sie wieder in mein Leben zu lassen. Ich habe mich freiwilig wieder ins Hamsterrad begeben und leide weiter. Durch meine eigene Dummheit hab ich mich selbst verletzt.

    Wie sollte meine Reaktion jetzt ausfallen?

    bitte um Hilfe oder Rat.

    Der Rat steckt in Deinen eigenen Zeilen.

    Schnell wieder raus aus dem Hamsterrad!

  • Vor ziemlich genau einem Jahr hast du dich hier angemeldet und nach Wegen aus der 4jährigen Beziehung zu einer Alkoholikerin gesucht. Jetzt sind es 5 Jahre. Manche User hier sind 20, 30 Jahre im Hamsterrad. Es liegt an dir. Du hast alles in dir, was du brauchst. Nur umsetzen und konsequent bleiben. Oder leidest du gerne? Manchmal gibts ja sowas wie Krankheitsgewinn, also irgendwelche Vorteile aus einer eigentlich untragbaren Situation?

    Lieber Gruß, Linde

    You can't wait until life isn't hard anymore before you decide to be happy.

    - Nightbirde

    Einmal editiert, zuletzt von Linde66 (7. September 2026 um 20:18) aus folgendem Grund: Tippfehler

  • Kann mich Linde nur anschließen. It's not rocket science.

    Du hast zwei klare Varianten vor Dir: mit ihr zusammen, aber unglücklich wegen ihrer Sauferei, oder ohne sie, aber nicht mehr unglücklich wegen ihrer Sauferei.

    Welche davon für Dich das kleinere Übel ist, ist die Entscheidung, die Du fällen musst. Danach geht es nur noch um das Akzeptieren bzw. Durchziehen der beiden Varianten.

    Bei einer Trennung ist der Entzug relativ einfach, es braucht nur Konsequenz, vielleicht ist auch Sturheit der bessere Begriff. Dauerhaft dableiben ist vielleicht am Anfang nicht so schwer, auf lange Sicht aber bestimmt. Von den Chancen auf mehr Glück, die Du dadurch verspielst, gar nicht zu reden.

  • Hallo ihr lieben Menschen da draussen,

    wurde jemand von Euch schon provoziert und beschimpft wenn Alkoholkonsum thematisiert wurde. Meine Ex versucht das gerade. Ich wurde von gemeinsamen Bekannten die beschimpft wurden kontaktiert.

    Bin für jede Antwort dankbar.

    Liebe Grüsse

  • wurde jemand von Euch schon provoziert und beschimpft wenn Alkoholkonsum thematisiert wurde. Meine Ex versucht das gerade. Ich wurde von gemeinsamen Bekannten die beschimpft wurden kontaktiert.

    Liebe Korli

    Ich wurde mal von meiner Mutter wüst beschimpft da war ich etwas jünger.. Ich hatte sie auf einen Abend angesprochen wo sie dem Geburtstagskind (erwachsener Mann und gemeinsamer Freund von uns) eine gelangt hatte als der nicht mit ihr tanzen wollte. Ich hatte das über eine andere Freundin gehört und hatte mich tierisch aufgeregt weil sie bei jedem Anlass zu viel trank und sich völlig daneben benahm. Dazumal verstand ich nicht, dass meine Mutter Alkoholikerin war (immernoch ist).

    Ich habe ihr Vorwürfe gemacht und sie hat mich so zur Schnecke gemacht, dass ich nur noch geheult habe. Nie hätte ich mit so einer Reaktion gerechnet.

    Denke das ist ein Schutz um die Sucht zu sichern bzw um keine Verantwortung zu übernehmen denn sonst müsste man ja handeln.

  • wurde jemand von Euch schon provoziert und beschimpft wenn Alkoholkonsum thematisiert wurde

    Ja, das passiert. Und es ist erwartbar. Mit jemandem, der aktiv säufst , kannst du Alkoholkonsum nicht sachlich besprechen. Ein Nasser verteidigt seinen Konsum, egal wie vorsichtig du das Thema ansprichst. Das ist die Krankheit, nicht die Person

    . Wenn du das Thema bewusst setzt, kommt Gegenwehr, Beschimpfung, Verdrehung – immer.

    Deshalb, nicht einsteigen, nicht diskutieren, nicht rechtfertigen. Das schützt dich und verhindert genau diesen Stress, den du jetzt erlebst.

    Ich gehe ja auch nicht beim Fußballspiel in die andere Fankurve und diskutiere dort, wie bescheuert sie sind, Fan von diesem Verein zu sein.

    Gruß Hartmut

    ------------------

    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Kann ich toppen. Ich habe damals in meiner Ex Familie kommuniziert, dass ich zum Schutz der Kinder den Konsum in ihrer Gegenwart nicht mehr tolerieren werde. Und meiner Ex Schwiegermutter sagte ich zudem, dass ich auf keinen Fall die selbe Co-Abhängigkeit leben möchte, wie sie es tut.

    Dann hat diese Familie den richtigen Moment abgewartet, mir die Kinder weg genommen und mich raus geworfen. Beim Jugendamt haben sie erzählt ich hätte das Alkohol und Drogenproblem. Und mich versucht bei allen und jedem schlecht zu machen mit den wildesten Geschichten.

    Also manche, die in ihrer Sucht stecken beschimpfen nicht nur, sondern verdrehen völlig die Wahrheit um von sich abzulenken...

  • Hallo Korli,

    ich wurde oft von meinem Exmann beschimpft, wenn ich ihn auf seinen Konsum angesprochen hatte. Er hat dann alles geleugnet und mich als alles Mögliche betitelt weil ich mich über sein Trinken beschwert hatte.

    Aber ich verstehe jetzt nicht, was es in deinem Fall mit DIR zu tun hat. Wenn ich richtig verstanden habe, bist du von ihr getrennt. Und sie hat irgendwelche Bekannten beschimpft. Warum sprechen die denn dann DICH darauf an? Du hast doch garnichts mehr damit zu tun, oder?

    Lieber Gruß Aurora

    Glücklichsein ist eine Entscheidung

  • Hallo Ihr lieben,

    Am 16.8. hat sich meine Alkoholiker Freundin von mir getrennt.

    2Wochen davor habe ich edit Tabletten bei mir in der Wohnung vrrsteckt gefunden. Sie sagte die seien nur ab und zu zum Schlafen.

    Vor der Trennung habe ich angesprochen dass ich nicht mehr länger eine reine WE-Beziehung von Fr. -Sonntag abend mehr führen will.

    Sie fragte mich ob ihr Gesicht wie das einer Säuferin aussieht, ich sagte ja.

    Dann sagte sie dass ein bischen Prosecco ab und zu doch kein Problem sein könne und legte mir die Trennung und die Absage unseres Urlaubes (der 1Woche später gewesen wäre) in den Mund.

    So haben wir uns getrennt. Ihrem Umfeld hat sie erzählt dass ich die Trennung wollte , was eine Lüge ist.

    Seither herrscht Funkstille und mein Gedankenkarussell läuft Tag und Nacht.

    Was soll ich blos tun?

    Ich glaube sie hielt dem Druck nicht mehr stand, kein Alk am WE bei mir und hat mich gegen den Alk eingetauscht.

    Ich fühle mich schlecht und wertlos, habe sie 4,5 Jahre durch 2 Entzüge begleitet.

    Einmal editiert, zuletzt von Linde66 (7. September 2026 um 19:10) aus folgendem Grund: Bitte keine Medikamentennsmen hier im Forum, danke.

  • Und wieso schweigt sie?

    Ich habe ihr nach 3Tagen ihre Sachen vor die Tür gestellt. Ihre Schwesrer sagte mir ich soll sie doch nicht nur auf Alk beschränken. Sie sei sehr traurig ( obwohl sievfädie Trennung wollte).

    Ich soll lt. Ihrer Schwester (die auch gerne trinkt) eine Paartherapie vorschlagen.

  • Liebe(r) Korli:

    1. Schloss austauschen und ALLE Kontaktwege blockieren.
    2. Gegen den Trennungsschmerz Deinen Faden von vorn bis hinten lesen, ggf. immer wieder, damit Du irgendwann nicht mehr traurig, sondern erleichtert bist.
    3. Hier ganz viel schreiben und Dich mit Deiner Co-Abhängikeit beschäfigen.
    4. Ggf. Zusatzlich eine Suchtberatung für Angehörige aufsuchen.

      Du bist nicht wertlos, nur machtlos gegen die Sucht, kannst Du bei anderen Cos in allen Variationen nachlesen. Aufwachen!

  • Vielen Dank!

    Sie hat keinen Schlüssel.

    Es kommen immer Gedanken in mir auf, gehts ihr gut, warum meldet sie sich nicht? Sie ist im Urlaub mit iherer Schwester edit. Da wollten wir auch hin....es tut sehr weh.

    Einmal editiert, zuletzt von Linde66 (7. September 2026 um 19:23) aus folgendem Grund: Bitte keine Details.

  • Im Grunde hat sie es gelöst. Sie kann trinken so wie sie will (auch am WE) und ich brauche mir um die Sauferei keine Gedanken mehr machen. Bischen würdevoller Abschied wäre schön gewesen. Es kam keine Reaktion auf die Sachen vor der Tür. Davor hat sie mir noch das geschickt als ich einen Vorschlag zum abholen am 1. Urlaubstag gemacht habe.

    Von ihr kam als allerletzte Nachricht 2 Tage nach der Trennung:

    Dein Ernst? Du weißt dass das nicht stimmt. Aber egal. Gibt’s auch ev noch eine andere Uhrzeit oder Alternative?

  • Es ist doch alles klar. Sie hat sich getrennt, damit sie ungestört und uneingeschränkt saufen kann. Traurig, aber wahr.

    Was gäbe es denn da noch zu reden? DU solltest Dich jetzt durch absoluten Nichtkontakt schützen und an DIR arbeiten, damit Du irgendwann bereit für eine echte Partnerschaft auf Augenhöhe bist.

    Solange der Alk zwischen Euch steht, wird das nix. Ich habe hier auch schon von Leuten gelesen, die irgendwann selbst süchtig wurden, um den "Partner" nicht zu verlieren. Pass auf Dich auf und steig aus der Grübelfalle aus, z. B. Duch verspäteten Frühjahrsputz. Jetzt hilft nur ablenken!

  • Das Schlimme ist dass sie mich bei allen in ihrer Familie schlecht macht. Sie trinkt ja nicht viel und nur heimlich zu Hause aus Kaffeetassen und Limoflaschen.

    2 Jahre durfte ich ihre Wohnung nicht mehr betreten...echt schräg

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