Perdita - Leben, Teil II

  • Hi Perdita,

    eine Frage, warum willst Du so lange mit dem Arzt warten? Du schreibst ja selbst, dass die Gereiztheit eine Gefahr für Deine Abstinenz ist. Was ich verstehe, wäre es bei mir auch. Bei mir wäre eine Depression eine Gefahr. Und es ist ja auch mehr als ungewöhnlich, dass die Gereiztheit plötzlich auftritt und solange anhält.

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Kazik , ich warte mit meinem Arztbesuch noch so lange, weil mein Hausarzt in Deutschland ist, und ich die meiste Zeit im Ausland wohne. Ein Aufenthalt in der Heimat war aber sowieso für Ende Oktober geplant, dann werde ich das gleich verbinden.

    Wobei mich die Antwort von Nayouk24 nachdenklich gestimmt hat. Ich dachte, ich könne nun alles mit einem gestörten Hormonhaushalt erklären, aber was, wenn die Gereiztheit nur auf besonders fruchtbaren Boden fällt, ihren Ursprung aber woanders hat?

    Es gab Situationen in denen ich mich vor lauter Energie regelrecht verzettelt habe. Das hat mich gestresst und unzufrieden gemacht.

    Nachdem ich die Antwort gelesen habe, ist mir erst aufgefallen, dass es immer ähnliche Situationen sind, die mich gereizt werden lassen. Ich renoviere aktuell ein Haus, und es macht mir überhaupt nichts aus, hunderte von Kilo Zement und Holzbalken rumzuschleppen, aber wehe, schmutziges Geschirr steht auf der Spühle, statt eingeräumt, das erscheint mir dann als unüberwindliche Hürde, es mal eben schnell einzuräumen. Oder einfach drüber weg zu sehen.

    Verdächtig! Ich werde mich die Tage mal genauer beobachten, was die jeweiligen Auslöser sind, auf der Baustelle bin ich nämlich nie genervt, obwohl es da sehr viel üblere Probleme gibt als eine alte Kaffeetasse die nicht eingeräumt wurde...

  • Hi Perdita,

    das eine muss das andere ja nicht ausschließen. Und es bleibt doch auffällig das es relativ "plötzlich" bei Dir aufgetreten ist,

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Ich denke auch, dass das eine das andere nicht ausschliessen muss. Ich werde meinen Hormonhaushalt auf jeden Fall überprüfen lassen, meine Gereiztheit nimmt manchmal geradezu biblische Ausmaße an, das ist einfach nicht normal. Zumindest nicht für mich.

  • Hi Perdita,

    … bist vielleicht etwas perfektionistisch veranlagt… willst alles, schaffst alles und viel und schnell weg… dabei achtest/spürst vielleicht deine Grenzen NOCH nicht so genau… und die „Flüsteraffen/Kritiker auf der Schulter“ flüstern womöglich auch noch entsprechendes… dann bringt die Tasse auf der Spüma dich zum Kochen…

    Bin von der CoFraktion, ich kenne das auch immer mal wieder… diese Ärger/Wut/Fluch-/Anfälle… dann bin ich einfach nicht achtsam genug mit mir umgegangen… und meine Kritikerin flippt kpl aus… 🙈


    Kann/muss/ist bei dir vielleicht alles auch ganz anders…😉

    Einmal editiert, zuletzt von Simsalabim (7. September 2025 um 14:50)

  • Hallo zusammen,

    das mit meiner Gereiztheit hat sich gelegt, ich hatte während meinem stationären Entzug und Entwöhnung einige Techniken gelernt zur Gelassenheit, die habe ich wieder ausgegraben und angewandt, das funktioniert soweit ganz gut. Ich wohne mit andern Menschen zusammen, mit verschiedenen Ausprägungen von Ordnungssinn, und warum sollte gerade meine Stufe die "richtige" sein? Ich kann die vielbesungene Kaffeetasse jetzt ohne Groll einfach stehen lassen, bis sie irgendwann von selber in die Spühlmaschine wandert.

    Seit einigen Tagen treibt mich ein anderes Thema um: bei mir steht in Kürze ein Ausflug in die Heimat an, und dieses Mal werde ich von dort aus zum ersten Mal seit ich abstinent lebe weiter reisen, für ein paar Tage eine Freundin besuchen in einer Großstadt. Ich verlasse das erste Mal meine sichere, alkoholfreie, Umgebung. Ich habe gemischte Gefühle.

    Ich freue mich, meine Freundin wieder zu sehen, und bisschen Kultur und Input von Aussen und so. Anderseits werde ich viel mehr mit Alkohol konfrontiert sein als ich mir das gewohnt bin. Gerade die letzten beiden Tage ist dazu auch in andern Fäden geschrieben worden, und ich habe das sehr interessiert verfolgt, zum Beispiel bei R/no und Kecke

    Da wurde unter anderem auch geschrieben, dass man zwar Respekt aber keine Angst haben soll. Ich habe aber ein bisschen Angst. Ich weiss, dass ich zur (über-?)vorsichtigen Fraktion gehöre, ist für mich auch völlig ok, ich fühle mich nicht vom gesellschaftlichen Leben abgeschnitten, wenn ich wie bisher in meiner sicheren Umgebung vor mich hin lebe. Das hat nun aber auch dazu geführt, dass ich keinerlei "Training" habe, mit Alkohol der mir unter Umständen sehr nahe kommen könnte.

    Ein konkretes Beispiel ist eine oder zwei Alkflaschen, die bei meiner Freundin in der Küche stehen. So wie sie in einigen Haushalten ohne Alkoholthematik rumstehen, irgendein Whisky oder sowas, den man mal geschenkt bekommen hat und der jetzt so rumsteht und verstaubt.

    Und ich frage mich, darf ich meine Freundin bitten, diese Flasche oder zwei während meinem Aufenthalt bei ihr aus der Küche zu nehmen, an einem Ort zu lagern, wo ich nicht durchkomme in ihrer Wohnung? Oder ist das völlig übertrieben, um nicht zu sagen übergriffig, und ich muss halt einfach damit klar kommen?

    Ich bin noch über 2000 km von dieser Flasche entfernt, und sie macht mir jetzt schon Bauchweh, das ist auch irgendwie bescheuert!!

  • sie macht mir jetzt schon Bauchweh, das ist auch irgendwie bescheuert!!

    Ich finde das ist nicht bescheuert sondern achtsam. Da es eine Freundin ist, würde ich mit offenen Karten spielen und sie schon vor dem Besuch abholen wie es bei dir gefühlstechnisch aussieht. Sie wird sicher Verständnis haben und eine alkoholfreie Umgebung für dich schaffen. Du schaffst das, es wird bestimmt schön.

  • Es ist einem Menschen, der kein Alkoholiker ist, nicht bewusst, wie sehr einen trockenen Alkoholiker der Alkohol stören kann.

    Mit meinem Mann hatte ich einige Diskussionen, bis er auch verinnerlicht hat, dass ich in meinem Umfeld keine Bierflaschen, auch wenn sie alkoholfrei sind, sehen will. Seitdem räumt er alles, sobald der Besuch weg ist, aus meinem Sichtfeld.

    Du kannst es doch Deiner Freundin in ganz kurzen, freundlichen Worten erklären. Sie wird dafür auch Verständnis haben, da bin ich mir sicher, Perdita!

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Liebe Perdita,

    vielen Dank für die Markierung.

    Ich freue mich, meine Freundin wieder zu sehen, und bisschen Kultur und Input von Aussen und so. Anderseits werde ich viel mehr mit Alkohol konfrontiert sein als ich mir das gewohnt bin. Gerade die letzten beiden Tage ist dazu auch in andern Fäden geschrieben worden, und ich habe das sehr interessiert verfolgt, zum Beispiel bei R/no und Kecke

    Ich für mich vermeide nach Möglichkeit jede Konfrontation mit Alkohol. Jetzt ist bei mir aber auch alles frischer.
    Schwer antizipieren, ob ich mir das in einem Jahr zutrauen würde. Aus jetziger Sicht definitiv nein. Gerade diese Situation: alte Erinnerungen, Gefühle, die wieder aufkommen - mir wäre dies einfach zu viel.

  • Als ich mich wieder mehr "raus" gewagt habe, war ich ca. 9-10 Monate abstinent. Das Bauchgefühl sagte Warnung, unkalkulierbare Situation.
    Ich bin vorbereitet gegangen und nach einiger Zeit spielte mein Kreislaufsystem verrückt, ansteigender Blutdruck, erhöhter Puls innere Unruhe,
    aber keinen Drang Alkohol zu trinken. Es fühlte sich an, wie Suchtdruck zur nassen Zeit. Es war Suchtdruck, wie ich ihn abstinent wahrgenommen habe, rein psychosomatisch.
    Da kam sicher einiges zusammen, Unsicherheit, Aufregung, so dass sich das Ganze hochschaukelte.
    Es hat sich dann binnen 20 Minuten beruhigt. Ich hätte jederzeit ohne Angabe von Gründen abrechen können und war für das Nach-Hause-Kommen von niemanden abhängig. Ich hatte immer einen Plan B. Ich wollte nicht aushalten, mit Augen zu und durch, denn ich wusste nicht was noch kommen kann.
    So habe ich mich rangetastet, und mit jedem Mal hatte ich mehr Selbstvertrauen und konnte mich besser einschätzen.

    Und dabei rede ich nicht von Locations, die grundsätzlich alkohollastig sind, wie Bars oder Kneipen, sondern von Aktivitäten, die mit Alkohol erstmal nichts zu tun haben.
    Aber auch dort gibt es Gelegenheiten Alkohol zu trinken, z.B. in Veranstaltungspausen.

    Je mehr im Vorfeld Klarheit geschaffen ist, um so entspannter kann ich auf eine Situation zugehen.
    Wenn deine Freundin über deine Alkoholsucht Bescheid weiss und du sie um ein alkoholfreies Umfeld bittest, unterstreicht das deine Ernsthaftigkeit, und der wird sie sich bestimmt nicht entgegenstellen.
    Das gleiche gilt auch für gemeinsame Aktivitäten, die ihr plant.

    und bisschen Kultur und Input von Aussen und so.

    Das klingt sehr unkonkret. Für mich betrachtet kann das schnell in eine ungute Richtung laufen, an deren Ende ich an meine Grenzen kommen könnte.
    Sprich mit deiner Freundin darüber, was ihr machen wollt und was du dir zutraust.
    Und sie sollte auch wissen, dass du urplötzlich den Ort verlassen wollen könntest, ohne weitere Erklärung. Die Handlung ist dann Erklärung genug.

    Höre am Ende auf deinen Bauch. Ich habe festgestellt, dass das Bauchgefühl ein guter Ratgeber ist.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Guten Morgen,

    ich habe mich lange nicht mehr gemeldet, und möchte mich als erstes bei denen entschuldigen, die mir im Oktober ihre Erfahrungen mitgeteilt hatten, mir Mut gemacht hatten, die Situation vorab zu klären, woraufhin ich einfach nichts mehr geantwortet hatte. Das tut mir leid.

    Da sind wir nun auch gleich beim Thema Kommunikation, das mich umtreibt. Ich wurde hier im Forum erkannt und gelesen. Ich hatte noch zu nassen Zeiten, als ich das Forum neu gefunden hatte, ganz begeistert davon zwei, drei Personen erzählt. Sollte man nicht tun, habe ich zu spät gelernt. Zu wissen, dass hier nun mindestens eine Person mitlesen kann, die mich kennt, hat was mit mir gemacht.

    Ich gehöre zu denen, die relativ offen damit umgehen Alkoholiker zu sein, aber ich find es zwei ganz verschiedene Dinge, mich als trockene Alkoholikerin zu outen, oder zu wissen, dass Personen die mich kennen meine daraus resultierenden innersten Zweifel, Ängste, Verwerfungen mitlesen können.

    Aber ich habe nun (innerlich) lange genug rumgeheult, es ist jetzt nicht mehr zu ändern. Mein erster Impuls, aus lauter Schreck nichts mehr zu schreiben, hat sich als schlechte Strategie rausgestellt. Ich habe gemerkt, dass mir der Austausch in meiner Selbsthilfegruppe doch wichtiger ist, als mir vorher klar war.

    Vorallem weil ich mich durch mein altbekanntes Problem, so schlecht in Kommunikation zu sein, zu bockigem Schweigen zu neigen, wiedermal in eine unmögliche Situation gebracht habe, die mich belastet. Und diese Belastung möchte ich ausm Weg räumen, weil sie die Stabilität meiner Abstinenz angreift. Ich hatte/habe zwar keinen direkten Suchtdruck, aber ein ungutes Gefühl. Als wäre das Eis, auf dem ich mich bewege, das sich sonst dick und stabil anfühlt, plötzlich wieder dünner geworden.

    Das ist nicht gut, das nehme ich jetzt in Angriff, das muss weg!

    Liebe Grüsse

  • Guten Morgen perdita,

    Super das ist wichtig, ich bin selbst nicht der vorsichtigste. Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen das irgendein Hirni mitliest und dachte das Thema Alkoholiker schreckt die meisten ab, nun damit lag ich wohl falsch.

    Vorallem weil ich mich durch mein altbekanntes Problem, so schlecht in Kommunikation zu sein, zu bockigem Schweigen zu neigen, wiedermal in eine unmögliche Situation gebracht habe, die mich belastet.

    Da bist du nicht alleine, ich neige zum gleichen Verhalten😬

  • Da bist du nicht alleine, ich neige zum gleichen Verhalten😬

    schön zu hören, dass ich damit nicht die einzige bin, obwohl ich dich überhaupt nicht so wahrnehme hier im Forum. Ich habe das Gefühl, dass du die Entwicklung, die ich nun anstrebe, schon gemacht hast.

    "Nur nicht trinken, reicht nicht", so oft gelesen hier, aber so richtig umgesetzt habe ich das noch nicht. Es ist mein Umgang mit (auch kleinen) Konflikten, der mich regelmässig aus der Bahn wirft. Bei auftretenden Problemen sofort alle Rollos runter, es ist geschlossen, passt sehr gut dazu, sich dann in Selbstmitleid zu suhlen und sich wegzuschiessen. Das ist aber keine Option mehr.

    Ich weiss gar nicht, warum ich mich so schwer damit tue, Probleme einfach anzusprechen. Wenn ich vom Gegenüber gezwungen werde, geht es mir danach nämlich immer besser. Naja, ich muss das jetzt üben, auch mal Gegenwind auszuhalten, und dann werde ich mit der Zeit hoffentlich lernen, dass mich das nicht gleich umbringt :)

  • Hallo Perdita,

    schön, dass du dich wieder meldest und danke für deinen Erfahrungsbericht über das "erkannt worden sein".
    Möge es für andere eine Warnung sein.

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          - abstinent seit 6.01.2024 -

  • Ich hatte vorgestern ein seltsames Erlebnis: ich hatte mir die Tage einen Dip gekauft von einer Marke, die ich bisher nie gekauft hatte. Und als ich ihn vorgestern öffnen wollte, dachte ich, naja, schaun wir halt mal sicherheitshalber doch noch die Zutatenliste. Und es war tatsächlich so, dass da Weinessig drin war. Also tabu für mich. Und das seltsame daran waren die ersten Gedanken, die mir in den Kopf gekommen sind.

    "Mein Gott, man muss ja nicht päpstlicher als der Papst sein, hätte ja auch sein können, dass ich es gar nicht gelesen hätte. Ich kann das jetzt schon essen." Das dauerte nur den Bruchteil einer Sekunde, und ich hab den Dip dann nicht gegessen. Aber ich war verblüfft, dass ich sowas gedacht habe, weil ich mich bisher immer als sehr vorsichtig eingeschätzt hatte, geradezu ängstlich darauf bedacht, Alkohol ausm Weg zu gehen.

    Und dann plötzlich so locker flockig über Weinessig hinwegsehen wollen, weil ich ja so toll stabil abstinent seie.

    Da hab ich die letzten beiden Tage öfters dran gedacht. Ob das ich war, die übermütig wird, oder ob das die Suchtstimme war, mit einer ganz neuen Masche.

  • Ach, eine Tasse Tee im Warmen gönn ich mir noch, bevor es ab auf die kalte Baustelle geht. Als es mir vor ein paar Wochen ziemlich schlecht ging, wollte ich eigentlich nur ein Fenster putzen. Da hatte ich dieses Fenster mal genauer angeschaut, und der Rahmen hatte einen Wasserschaden, war stellenweise morsch. Ehe ich mich versah, hatte ich das ganze Fenster aus der Wand gerissen, um den Rahmen zu reparieren/ersetzen. "Das war jetzt dumm, Perdita."

    Ein Loch in der Wand anfang Dezember erfoderte zügiges Handeln, es musste schnell ein neuer Fensterrahmen gebaut werden. Das war dann so der Startschuss, bei genauerer Betrachtung, musste der Kamin auch rausgerissen werden (der war hässlich) und neu gebaut, und die Wände, und wenn wir grad dabei sind, der Boden!

    Wenn es mir nicht gut geht, hilft es mir immer, was körperliches zu tun. Inzwischen geht es mir wieder besser, aber das Zimmer als Baustelle ist noch geblieben, da geh ich jetzt hin, weitermachen.

    Ich wünsch euch allen einen schönen Tag!

  • Guten Morgen,

    ich sitze wieder bei meinem Verzögerungs-Tee, ich bin mental noch nicht bereit für die kalte Baustelle. Die ganz ekligen Arbeiten sind bald vorbei, wo ich abends entweder ganz schwarz vor Russ bin, wegen Schornsteinarbeiten, oder ganz weiß wie ein Gespenst, vom Staub. Heute werde ich keins von beidem sein, ich habe frisch gewaschene Haare und eine neue Garnitur Arbeitsklamotten an.

    Solcherart frisch gewandet bin ich immer sehr etepetete auf meiner Baustelle unterwegs: "Igitt, das fass ich nicht an, das ist voller Russ!" "Bäh nein, das mach ich nicht, das staubt!" aber es gibt auch noch genug Dinge, die ich heute als feine Dame machen kann, die keinen Dreck machen. Die Elektrik neu verlegen, oder die Fenster putzen...

    Da scheitert es bei mir immer schon.

    Als du das gestern geschrieben hattest, dachte ich auch: "ja, was ist eigentlich aus dem Plan geworden, das Fenster zu putzen?!?"

    Ich mache einen entspannten vorweihnachtlichen Tag. Weihnachten selbst ist bei mir nicht so präsent, wir haben einen Baum geschmückt und werden morgen Abend was schönes essen, aber da wir mehrere sind, haben wir das aufgeteilt, ich muss morgen bloss einen Käsekuchen backen.

    Am Anfang meiner Abstinenz hatte ich ständig Heisshunger auf Käsekuchen, in dem Land in dem ich lebe gibt es aber weder Käsekuchen noch etwas vergleichbares, deswegen blieb mir nichts anderes übrig als zu lernen, wie man selber Käsekuchen backt. Dann habe ich ständig Käsekuchen gebacken, aber jetzt schon lange nicht mehr, zum Leidwesen der anderen. Morgen backe ich nun wiedermal einen.

    Ich wünsche euch allen auch einen entspannten vorweihnachtlichen Tag.

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