Laura - Trennung oder bleiben

  • Warum hast Du den Kontakt nicht abgebrochen? Jetzt hast Du ihn emotional wieder an der Backe. Egal was er jetzt tut oder nicht, Du bist wieder mit Schuld.

    Auf in die nächste Runde.

    lG WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Hallo Laura,

    die anderen haben ja schon ihre Meinung dazu gesagt. Ich kann dir nur vom Mitbewohner berichten. Er hat auch eine Trinkpause gemacht. Aber er hat erstmal einige Tage kämpfen müssen im Entzug. Behauptet hat er aber, dass es ihm ganz leicht gefallen ist(klar, kann man alles schönreden).
    Danach ging es ihm gut und er war voller Tatendrang. Er hat aber auch von Anfang an gesagt, dass er jetzt erstmal nichts trinken will und gucken will wie es ihm damit geht(mir war da schon klar was kommt). Außerdem habe ja auch nur ich selbst die Trinkerei als schlimm empfunden, es war ja gar nicht so schlimm.

    Zwei Monate hat er durchgehalten. Dann hat er wieder angefangen. Weil trotz Trinkpause hat sich zuhause ja nichts verändert und da konnte er dann ja auch wieder trinken.

    Es ist gut wenn du dich abgrenzt. Es kann alles so schnell kippen. Die Gefühle fahren Achterbahn und das braucht man einfach nicht!

    Liebe Grüße, Wichtelmama

  • Ihr habt alle Recht, ich gehe nicht zurück , ich möchte nicht mehr, es war ja nicht alleine der Alkohol wir hatten auch so Probleme.

    Es ist einfach noch in meinen Gedanken.
    Ich glaube auch das er es nicht schafft, er redet auch davon wieder mal betrunken zu sein bzw. sich abzuschießen, aber das kann er niemals. Ist 3 Tage nüchtern und redet als wäre er 10 Jahre trocken. Er will aber wieder trinken ganz normal weil es ihm schmeckt, aber sein Körper will er nie wieder so leiden lassen .

  • Er hat es für sich geschafft, sagt er, er wäre aus dem Karussell ausgestiegen. Absoluter Schwachsinn
    Ich muss für mich jetzt auch komplett aussteigen… Kontakt Abbruch sonst schaffe ich das nicht

  • Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt: der Blockier-Button wäre so einer.

    Nimm Dir vor erstmal für 3 Tage... und schau was es mit Dir macht.

    lG WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Damit entlarvt er sich doch selbst.

    Liebe Laura, soviel Erfahrene und Betroffene können sich nicht irren.Mach dein Leben wieder lebenswert, Lenk dich ab.Der weitere Kontakt zu xy ist nicht gut für dich! Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit. LG Bono

  • Ist 3 Tage nüchtern und redet als wäre er 10 Jahre trocken. Er will aber wieder trinken ganz normal weil es ihm schmeckt,

    Mein XY hat es ganze 4 Monate geschafft eine Pause zu machen. Zumindest von meinem Wissen her. (Ich denke aber mittlerweile, er hat zwischendurch doch heimlich mal ein bisschen getrunken.)

    Jedenfalls hat er in der Zeit auch gesagt ihm ginge es so viel besser, allerdings möchte er nicht sein Leben lang auf Alkohol verzichten. Irgendwann möchte er schon nochmal was trinken.

    Ja und was war? Kurze Zeit später hat er mir dann die Kinder weg genommen und mich raus geworfen. Und rate mal, was er seitdem wieder tut? Saufen! Aber so richtig. So, dass selbst seine Freunde sagen, es ist zu viel. Die Sucht ist einfach zu mächtig. Alles nur leere Worte.

    Lass dich nicht mehr einlullen! Du bist jetzt so weit gekommen. Dein Leben sollte dir mehr Wert sein als auf das Geschwätz von einem zu hören, der es gerade mal ein paar Tage geschafft hat nichts zu trinken.

    Und selbst wenn er es länger schafft, ist das noch lange keine Sicherheit.

    Ein Freund von mir war 10 Jahre trocken, dann der Rückfall wegen familiären Todesfällen und nun ist er tot...

  • Ich weiß ihr habt alle recht, und auch ich weiß das ich ein Leben an seiner Seite nicht mehr möchte. Wie gesagt es ist ja nicht nur der Alkohol er hat auch kein Job usw.
    Ich weiß gar nicht was mit mir passiert ist, diese Co Abhängigkeit ist eine Katastrophe.
    seit ich ihn kenne drehen sich meine Gedankengänge nur um ihn🤦🏻‍♀️. Dabei hatte ich Ekel vor ihm, und ihn im betrunkenen Zustand immer gehasst. Erkenne mich nicht wieder, hatte bei keinem meiner Ex Freunde nach der Trennung dieses Problem.

  • Mir fällt, neben dem was schon geschrieben wurde noch das hier auf:

    Ich weiß ihr habt alle recht, und

    auch ich weiß das ich ein Leben an seiner Seite nicht mehr möchte.

    den satz zieh ich mal auseinander, ich finde du kannst ihn ruhig getrennt betrachten. du willst kein leben mehr an seiner seite, Du! Fokussier dich darauf. Ob wir recht haben, ist zweitrangig, du bist die Mitte von der alles ausgeht! Wo du bist ist vorne.

    Seins

    Trinken oder nicht trinken, kann nur er beantworten. genausowie seine arbeitslosigkeit, und was alles sonst noch mit ihm los ist. das ist seins. Lass es dir nicht wieder aufschultern.

    Deins

    Was mit dir passiert ist, das du ihn vermisst, trotz des ekels. dir hoffnung machst, deine gedanken sich um ihn drehen, trotz des destruktiven verhaltens.
    Das sind ja gefühle und widersprüche in dir, die du bearbeiten kannst. Du hast ja außerdem noch dein Kind. Wie kannst du euer Leben wieder luftig und schön gestalten? Und was kannst du konkret machen dafür? Nummer loeschen oder blockieren? Seinen Namen 100x auf ein Blatt schreiben dann verbrennen? Irgend ein Ritual was du dir ausdenken kannst um ihn von dir abzustreifen, vielleicht hast du andere Ideen.

    Lieben Gruss

  • Hallo Marie

    Mir geht es gut☺️

    Muss im Moment viel für meine Prüfung lernen.
    Zu xy habe ich Kontakt aber nur übers Handy und 1x getroffen. Er ist jetzt 4 Wochen „trocken „ und es geht ihm gut. Er hatte Montag ein Vorstellungsgespräch - edit - und fängt dort im Mai an.
    Wie es weiter geht mache ich mir im Moment keine Gedanken weil ich jetzt erst mal meine Prüfung bestehen will.

    Liebe Grüße ❤️

    Einmal editiert, zuletzt von Linde66 (12. April 2025 um 22:21) aus folgendem Grund: Bitte keine Details über die Angehörigen schreiben, danke.

  • Hallo Laura!

    Das freut mich zu lesen daß es dir gut geht und dein Leben entspannter verläuft. Da hoffe ich mal daß auch dein xy seinem Leben eine positive Wendung geben kann.

    Viel Erfolg für deine Prüfung!

    LG Marie

    Wer nichts ändern will für den ist die Opferrolle die beste Strategie!

  • Zu xy habe ich Kontakt aber nur übers Handy und 1x getroffen

    Wer hält hier wen auf dem neuesten Stand und warum?

    Er will aber wieder trinken ganz normal weil es ihm schmeckt,

    Diese Einstellung solltest Du Dir groß ins Gedächtnis schreiben... nur für den Fall das der Kontakt wieder etwas enger werden sollte.

    lG WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Diese Einstellung solltest Du Dir groß ins Gedächtnis schreiben... nur für den Fall das der Kontakt wieder etwas enger werden sollte.

    Ja habe ich immer vor Augen ☺️ das hat er vor 3 Wochen zu mir gesagt. Mittlerweile möchte er nicht wieder trinken weil es ihm gut geht. Er sagt er hätte seinen Körper über 3 Jahre zerstört…. Würde es mir für ihn wünschen….

  • Ich kann dich sehr gut verstehen!

    Ich hatte früher auch sehr starke Verlustängste, konnte man aber mit einer Therapie sehr gut behandeln.

    Hatte sogar mal, wegen einem Typen, einen Nervenzusammenbruch und da war bei mir die Schmerzgrenze erreicht, ab zum Psychologen, der hat mich dan wieder aufgepäppelt.

    Ist zwar schon ein wenig her… ich hatte leider auch einen Nervenzusammenbruch wegen meiner Verlustängste. Vielleicht kannst du dich bei mir in meinem Thread melden? Wie geht es dir inzwischen, bist du die Ängste komplett los?

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