R/no - "lauf R/no lauf"

  • Hallo Arnonym

    Reagierst du immer gleich so , wenn etwas Kritisches kommt? Liegt es in deiner Natur, in deinem Verhalten, oder bist du gerade etwas dünnhäutig? Hier will dir keiner etwas Böses. Nun habe ich die Beleidigung "Idioten" mal editiert

    Ansonsten ist alles gut. Ich denke, wenn dich jemand mit "Idiot" betiteln würde, würdest du dich auch etwas angegriffen fühlen.

    Konzentriere dich weiter auf dein Trockenbleiben und beherzige, dass es wie draußen in der Welt ist. Es wird vieles missverstanden.

    Gruß Hartmut

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    Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe!

    Trocken seit 2007

  • Ich habe hier niemanden als "Idiot" bezeichnet, ja ich war/bin sehr explosiv veranlagt und meine Zündschnur ist extrem kurz, aber ich frage mich immer noch was das sollte? Ich habe hier viele Fäden durchgelesen und fand ein paar komisch, aber hey ich kenne die Personen nicht darum kann ich mir auch kein Urteil erlauben. Letztendlich ist jeder Mensch anderst und ich denke auch nicht das in einem solchen Forum jemand aus spaß Geschichten erzählt. Was geht das ihn an wie ich über meine Ärzte denke? Dann noch das Paragraphengeschwurbel. Vor elf Tagen hättet ihr mich rausgeworfen weil mir zu recht der Kragen geplatzt wäre, aber ich bin doch nicht ausfallend geworden. Für mich geht das gar nicht so einem Frischling zu antworten! Kommt mir komisch vor🤷ja und ich bin momentan sehr dünnhäutig ist aber glaube ich normal eben Situationsbedingt.

    Gruß ......

  • Konzentriere dich weiter auf dein Trockenbleiben und beherzige, dass es wie draußen in der Welt ist. Es wird vieles missverstanden.


    Hallo Arnonym,

    ich selber bin erst seit 32 Tagen trocken und werde Dir nix über Abstinenz absichern und zufriedene Abstinenz erzählen.

    Aber ich selber versuche genau das zu machen was Hartmut dort vorschlägt. Ich bleibe bei mir und konzentriere mich auf das Trockenbleiben.

    Wenn Leute in meinen Faden zu meinen Beiträgen schreiben nehme ich das mit was mir bei meinem erreichen meines Zieles hilft. Und lasse das liegen was ich (vielleicht jetzt noch) nicht verstehe oder was vielleicht noch nicht ansteht. Und ich versuche mich nicht ablenken zu lassen.

    Jetzt zum Thema alkoholfreies Zuhause. Was ich bei mir unmittelbar umgesetzt habe und auch leicht konnte. Ich wohne alleine. Aber wenn Du hier mal ein wenig rumliest dann wirst Du lesen das das für alle trockenen Alkoholiker wichtig ist. Und Du wirst auch lesen das Du nicht der einzige bist der sich damit am Anfang schwertut. Und dann wirst Du auch verstehen warum das hier (energisch) angesprochen wird.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Kazik, ich werde sehen was die Zukunft bringt, aber ich denke es wird kein schönes Ende geben dann wird es erst so richtig spannend für mich und davor habe ich mächtig Angst sogar noch mehr als vor einem Rückfall. Ich versuche auf jedenfall nach vorn zu schauen.

    Gruß AL

  • Genau, Stichwort "alkoholfreies Zuhause: Kennst Du schon die Grundbausteine, sizusagen die "Bibel" des Forums? Vielleicht kann ein Mod Dir den Artikel verlinken?

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40

    Der Anfang der Abstinenz ist am schwierigsten. Es stellt sich viel um, körperlich wie auch seelisch.

    Und die Grundbausteine können Dir dabei helfen, Deinen abstinenten Weg leichter zu finden. (Einfach auf den Artikel klicken und lesen)

    LG Elly

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    Mancher wird erst mutig, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sieht.

    - Trocken seit 06.01.2013 -

  • Hi Al,

    nur kurz weil ich langsam schlapp werde. Du schreibst es wird kein schönes Ende nehmen und das davor Angst hast.

    Nur zwei Gedanken dazu. Was ist wenn es kein schönes Ende nimmt aber am Ende doch für Dich gut ist?

    Und zweitens schreibst Du das die Angst vor dem unschönen Ende Anlass für einen Rückfall sein könnte. Vieleicht versuchst Du die Angst aus zu halten? Den Du weisst ja inzwischen das die Angst durch das saufen nicht weggeht.

    Liebe Grüße

    Kazik

    Liebe Grüße Kazik

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    abstinent seit 10.12.2024 / Heute trinke ich nicht.

  • Hallo Arnonym

    Alkohol macht nichts besser. Und wenn was unschönes auf dich zukommt, kannst du mit klarem Kopf vielleicht besser mit umgehen und bedachter reagieren. Möglicherweise wird ja auch alles wieder gut. Hast du schon für Suchtdruck einen Notfallkoffer?

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Hallo Arnonym,

    was ich da lese stimmt mich etwas bedenklich. Du stehst ganz schön unter Druck wie mir scheint.

    Deine letzte Krankmeldung lief ja jetzt am 10. aus? Wie geht es weiter? Wieder arbeiten, oder wieder zum Arzt?

    Du hast ja aus einer "Schockreaktion" aufgehört, Auslöser war ja wohl Sylvester und das es jeder mitbekommen hat? Oder hast Du Dich schon länger mit dem Gedanken beschäftigt keinen Alkohol mehr zu trinken ?

    Gruß WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Deine letzte Krankmeldung lief ja jetzt am 10. aus? Wie geht es weiter? Wieder arbeiten, oder wieder zum Arzt?

    Guten Morgen Wolf, ich bin noch bis zum 17. Krankgeschrieben und denke ich hänge noch eine Woche dran

    Du hast ja aus einer "Schockreaktion" aufgehört, Auslöser war ja wohl Sylvester und das es jeder mitbekommen hat? Oder hast Du Dich schon länger mit dem Gedanken beschäftigt keinen Alkohol mehr zu trinken ?

    Ja ans aufhören habe ich schon länger gedacht, aber wirklich versucht habe ich es nie. Es waren immer nur halbherzige Versuche die aber nie länger als 4-6 Wochen dauerden., also eher auffrischungskuren damit danach wieder volle Pulle weitergeholfen werden konnte. Sowas kam in den letzten Jahren aber gar nicht vor.

    Gruß ....

  • Hallo Arnonym,

    was ich da lese stimmt mich etwas bedenklich. Du stehst ganz schön unter Druck wie mir scheint.

    Ja es läuft gerade bescheiden, ich versuche nächste Woche mal meinen Lebenslauf in Kurzform zu schreiben oder grob zu beschreiben wie ich mich zum Trinker entwickelt habe.

  • Alkohol macht nichts besser. Und wenn was unschönes auf dich zukommt, kannst du mit klarem Kopf vielleicht besser mit umgehen und bedachter reagieren. Möglicherweise wird ja auch alles wieder gut. Hast du schon für Suchtdruck einen Notfallkoffer?

    Danke KaDett, ich bin noch stabil und habe null Verlangen Alkohol zu trinken. Nein einen Koffer habe ich nicht, habe den Faden aber schon mal überflogen.

    Gruß .....

  • aber ich bin sowas von positiv eingestellt das ich mich dem Bossfight stelle

    Nur mal allgemein: Der Alkohol ist kein Gegner gegen den man kämpft. Je eher Du das verstehst und vor der Erkrankung kapitulierst, umso wahrscheinlicher ist es das Du abstinent bleibst. Demut wäre geschickter. Das hat nichts mit irgendeinem Glauben oder mit innerer Schwäche zu tun.

    Du reibst Dich auf wenn Du die Waffen in die Hand nimmst. Du kannst nicht gewinnen. Der Alkohol hat soviel Kraft wie Du ihm zugestehst. Er lässt sich nicht provozieren, erschlagen oder besiegen. Er ist einfach nur da und lockt Dich. Je mehr Du gegen ihn ankämpfst umso stärker wird er. Ist eine Kopfsache.

    Sag einfach " ich weiss das Du da bist und Du kannst mich mal" Das reicht.

    Ich verstehe Deine Haltung, aber es ist eine Sackgasse. Akzeptiere das Du krank bist und dann (erst) kannst Du tun was nötig ist um die Erkrankung zu stoppen.

    von meiner Ärztin kann ich keine Hilfe erwarten

    Ärzte behandeln kranke Menschen. Jeder Arzt, so inkompetent er auch scheinen mag. Evtl. seid ihr Euch auch persönlich nicht grün, aber das ist unterm Strich nicht wichtig. Deine Trockenheit hat oberste Priorität. Ein Arzt kann Dir helfen wenn Du die Karten auf den Tisch legst. Auch bei Entzugserscheinungen, extremer innerer Unruhe oder starkem Suchtdruck. Überleg Dir ob Du da nicht besser mal über Deinen Schatten springst und Dir evtl. etwas verschreiben lässt.

    Unruhe, Zittern, Schlaflosigkeit und ständiges fahren im orangefarbenen/roten Bereich.

    Wenn Du ausbrennst spielst Du der Sucht in die Hände. Du wirst immer schwächer von der Kämpferei und greifst irgendwann wieder zu weil Du nicht mehr weiter weisst. Die Flasche ist so schrecklich einfach und verspricht Dir die Linderung in den höchsten Tönen. Eine tödliche Falle wie Du rational auch sicher weisst.

    dann wird es erst so richtig spannend für mich und davor habe ich mächtig Angst sogar noch mehr als vor einem Rückfall.

    Die bereits zwischen den Zeilen herauszulesenden privaten Probleme lassen sich aber nur nüchtern regeln. Also ist ein Rückfall das schlimmste was Dir momentan passieren kann. Das steht bei Dir in dem Zitat andersherum. Vor dem Trinken solltest Du mehr Angst haben als vor dem anderen was da noch schwelt. Wenn Du trinkst , hast Du den Kampf mit dem Alkohol und das andere kommt noch obendrauf.

    Wenn es Dir hilft zu sortieren, dann schreib etwas zu Deinem Werdegang. Aber pass auf das Du Dich nicht in den Saufdruck schreibst. Wenn es Dich innerlich sehr aufwühlt, dann lass es lieber bis Du stabiler bist. Es ist hier nicht wichtig wie Du zum Alkoholiker geworden bist, nur das Du erkennst das Du einer bist.

    Wenn Du privates schreibst, achte auf den Wiedererkennungswert. Du bist hier im offenen Bereich den jeder lesen kann.

    Kopf hoch, Du bist der König und sagst wo die Reise hingeht. Niemand anders. Lass Dir vom Alkohol nicht das Zepter streitig machen. Denn diese Richtung ist dann klar, einfach und Dir schon wohlbekannt.

    WW

    m. , Bj. 67 :wink: , abstinent seit 2005

    Wir gehen unseren Weg, weil wir nur den Einen haben. Hätten wir mehrere zur Auswahl, wären wir total zerrissen und unglücklich. Einzig die Gestaltung unterliegt uns in gewissen natürlichen Grenzen.

  • Whitewolf was für ein mega Beitrag. Da ist alles drin was wichtig ist. Der bringt mich wieder ein Stück voran. Vielen Dank 🙏

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    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Mahlzeit.

    Ich habe auch trocken ein paar ernstzunehmende Baustellen.
    Ausreichend, dass mir jetzt eine Reha in einer Neurologischen Uniklinik genehmigt wurde.
    Nicht wegen Alkohol, es gibt auch andere Themen.

    Auch da werde ich nie wieder ganz gesund.

    Ich kämpfe nicht gegen diese Probleme, da sie davon nicht verschwinden werden, sind auch unheilbar.

    Ich kämpfe für mich. Ich bin nicht bereit dazu, mich selbst aufzugeben.
    Kämpfen ist nicht der richtige Ausdruck. Andere erleben mich als extrem willensstark, aber in mir erlebe ich das anders, ich habe jeden Grund, so zu sein.
    Es ist das positive, warum ich das will. War auch bei unserem gemeinsamen Thema schon so, nach dem es geschnackelt hatte.
    Ich lebe sehr gerne und will noch lange leben und verschiedenes machen können.
    Kannst Du 1:1 auf die Sauferei, oder besser, auf das Aufhören übertragen.

    Edit:
    wenn ich in etwas (der Trockenheit z.B.) einen Sinn sehe, dann ist es für mich kein Kampf. Dann muss ich vielleicht zwar was dafür tun, aber dann zieht es mich da hin.

    LG LK

    Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.
    Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man es anschiebt.

    Aber das Gras wächst.
    Sei sparsam mit dem Düngen:mrgreen:

    2 Mal editiert, zuletzt von Lebenskuenstler (12. Januar 2025 um 13:06)

  • Hallo WW und Lebenskünstler, vielen Dank für eure Beiträge die waren echt absolut super! So hab ich das alles noch gar nicht gesehen, ich weiß gerade gar nicht was ich schreiben soll...ich bin einfach nur sprachlos.

    Vielen Dank euch allen, ich werde mir alles im Gedächtnis behalten.

    Viele Grüße AL

  • Ich war gerade wieder im Garten den wir zusammen mit meiner Frau ihrer besten Freundin gekauft haben. Ihr Mann war mit dabei und hat geholfen, ich hab ihm alles erklärt/erzählt was bei mir gerade so läuft und das hat auch gut getan denn er war an Silvester auch dabei und hat mich gesehen.

    Jetzt hoffe ich das meine Frau und ich wieder zusammen finden, ich werde am besten mal 1-2 Wochen im Garten verbringen damit sie mal Zeit hat über uns nachzudenken. Bis jetzt ist es ihr noch nicht so bewusst das ich krank bin und gerade an mir arbeite.

    Aber ich bin schon extrem besser gelaunt und werde egal wie es weitergeht meinen Kurs beibehalten!

    Danke für die lieben Worte und Ratschläge, es tut mir sehr gut!

    Gruß ....

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