• So eine Lethargie hat doch jeder mal. Heute habe ich auch wenig Elan. Na und. Bin doch auch nur ein Mensch. Also mach dir nix draus. Manchmal fehlt auch Vitamin D und C.
    Auch im Job muss ich nicht immer 100% geben. Ich weiß dass ich das kann wenn’s drauf an kommt. Aber an sonsten sehe ich das gar nicht ein.

    Manchmal hilft es auch auf etwas gelbes zu schauen. Gelb erhellt das Gemüt.

    Wünsche dir einen schönen Tag und bedenke das Vollmond ist, also alles nicht so eng sehen 🌞🌼🌻

    ————

    🦋 Heute trinke ich nicht, heute lasse ich das 1. Glas stehen 🦋 abstinent seit 16.05.2024 🦋

  • Hallo undee,

    Bei mir ist das auch so mit der Lustlosigkeit, heute ist mein 65. Tag.

    Ich habe mich belesen, bis sich das Gehirn wieder regeneriert hat und das Dopamin und auch andere Neurotransmitter ohne Alkohol normal ausgeschüttet werden, das kann Monate dauern. Alleine dies zu wissen, das hilft mir, meinen Zustand gelassen zu ertragen. Es ist kein Dauerzustand. Das schaffen wir schon.

    LG Matcha

  • Habe anfangs L-Tryptophan genommen. Das wird vom Körper nach Bedarf umgebaut.

    Entweder in Dopamin, oder abends in Melatonin.

    Als Unterstützung, bis sich die Rezeptoren wieder aufgebaut haben, die sich durch den Alkohol abgebaut hatten.

    Wo ich hingehe, dort bin ich.

  • An dieser Stelle ein positiver Erfahrungsbericht zur Reaktion von Ärzten.

    Bisher hatte ich keinerlei negative Reaktionen.
    jedem Arzt gegenüber habe ich offen gesagt das ich trockener Alkoholiker bin.

    Gestern hatte ich ein besonders positives Erlebnis dazu.
    Ich war bei der HNO zu einigen Untersuchungen.
    Auf meine Info "übrigens, ich bin trockener Alkoholiker" kam folgendes:

    herzlichen Glückwunsch.
    Respekt !
    Wie lange schon ?
    Wie viel haben Sie getrunken ?
    Wie haben Sie das (trocken werden) geschafft ?
    Und so weiter.

    Ich saß also einer Ärztin gegenüber die sich darüber ehrlich gefreut hat.

    Es gibt keinen Grund Scham zu empfinden wenn ich den Schritt zum Arzt gegangen bin.
    - Ich habe die Erkenntnis gewonnen und bin ins Handeln gekommen -
    Das sollten Ärzte erkennen und meine Erfahrung mit 5 Ärzten von denen ich 4 nie vorher gesehen hatte ist positiv.

  • herzlichen Glückwunsch.
    Respekt !
    Wie lange schon ?
    Wie viel haben Sie getrunken ?
    Wie haben Sie das (trocken werden) geschafft ?
    Und so weiter.

    Ich saß also einer Ärztin gegenüber die sich darüber ehrlich gefreut hat.

    Das finde ich gut und bin neidisch

  • Hätte der Arzt, bei dem ich damals wegen meiner Alkoholsucht war, nicht so reagiert, wie er eben reagiert hat, dann wäre ich heute noch am saufen. Oder tot. Diesem Arzt habe ich wirklich mein Leben zu verdanken. Ich werde ihm ewig dankbar sein!

Unserer Selbsthilfegruppe beitreten!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!